Die große Reise

2 Titangelenke in 10 Wochen ...

Die große Reise beginnt...erneut..


Diesesmal mache ich es besser...

Ich habe ein großes Ziel!

Ihr habt die Chance mich zu begleiten!


Montag, 23. November 2015

Abschied von meiner Mama

Abschied nehmen von meiner Mama!


Viel zu früh war Ihr Weg zu Ende...
Wir begreifen den Tod eines Menschen erst wenn wir sein Leben verstehen.
Und doch bleibt irgendwie die Erde stehen und von einem Moment an ist alles anders und nichts mehr wie es war.
Und doch glauben wir daran, dass jeden Tag für alle von uns die Sonne aufgeht.

Es ist eine krasse Zeit, zumal mein Vater an Krebs erkrankt ist...

Ihm wünsche ich noch viele schöne Tage und Jahre. 
Aber es liegt nicht in unserer Macht wie das alles weitergeht. 
Manchmal fragt man sich "Warum?" . Die Antwort auf diese Frage ist wahrscheinlich: weil 
wir Menschen in Situationen, wo wir glauben, dass es nicht mehr weitergeht, es eben doch 
weitergeht und wir trotz alles Unbegreiflichkeit es schaffen weiter zu machen. 

Das Leben ist nun mal vergänglich und eine zarte Blüte, die täglich gegossen werden will. 

Genießt jeden Tag und verbringt soviel schöne Momente mit Euren Lieben Menschen und 
Freunden. Wir alle wissen nicht, wann unsere Uhr angelaufen ist. Euch allen eine schöne 
Vorweihnachtszeit. 

Hier die Todesanzeige aus dem Kreis-Anzeiger vom 28.11.2015

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines, dies eine Blatt,
man merkt es kaum, denn eines ist ja keines.
Doch dieses Blatt allein, war Teil von unserem Leben,
drum wird dies Blatt allein, uns immer wieder fehlen.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied
von meiner lieben Frau, Mutter, Schwiegermutter
und Oma
Ingeborg Frank
In stiller Trauer:
Dein Karl-Heinz
Dein Sohn Stephan
Claudia mit Leon und Laurin
sowie alle Angehörigen
Gelnhaar, den 28. November 2015

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung
findet am Donnerstag, dem 3. Dezember
2015, um 14.30 Uhr von der Kirche in Gelnhaar aus
statt. Ein Kondolenzbuch liegt aus

Und immer dran denken: jeden Tag geht die Sonne auf...

Alles Liebe für Euch!!

Stephan 

Donnerstag, 10. September 2015

Sommerabschluss 2015 - Ein Rückblick

Hallo zusammen!

Ich habe den "heißen" Sommer genossen und war des öfteren zu Fuß oder auf dem Rad unterwegs.

Gekrönt wurden meine Outdoor-Aktivitäten durch einen 5-tägigen Bodenseeaufenthalt mit
ca. 300 km auf dem Rad.

Höhepunkt dabei - zum 2. Mal dort - die Tour zum Rhein-Delta.

Rheindelta (Bodenseee)



Quelle: wikipedia




Foto © Hanno Thurnher Filmproduktion


Rheindelta - Video bei youtube

Sehr schön dort! Überhaupt kann man alles rund um Bregenz nur sehr empfehlen.  Der Bodensee-Radweg lädt ein zu vielen Touren rund um den Bodensee mit vielen Sehenswürdigkeiten.

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Sportlich gesehen nicht vergleichbar mit alten Leistungen - aber das Genießen steht für mich aktuell im Vordergrund.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Herbst und einen guten Jahresabschluss.

Das Ganze schreibe ich in der Retrospektive, da im herbst familiär wieder einiges passiert ist, was sich auch auf mein Leben ausgewirkt hat.

CU soon

Stephan Frank - Niemals aufgeben!

Dienstag, 14. Juli 2015

Summertime 2015

Hallo zusammen!

Es ist Sommer in Deutschland - neue Hitzerekorde werden geknackt.

Was macht Ihr bei dem Wetter ?

Relaxen und Chillen oder Bewegung und Sport?

Letztes Wochenende den Ironman in Frankfurt besucht - als Zuschauer! War ein hartes Stück Arbeit für die Teilnehmer bei fast 40 Grad im Schatten.

Aber jeder, der mitgemacht hat, ist um eine Erfahrung reicher!

Der Finisher hat seinen inneren Schweinehund und die Hitze besiegt - derjenige der zu der Abteilung DNF (didnotfinish) gehört ist aber auch ein Sieger - die Erfahrung die eigenen Grenzen zu spüren, danach sind wir "Extremies" ja manchmal aus. Wenn die Hitze und Anstrengung des Wettkampfs einem dazu verholfen haben, aufzugeben bzw. das Rennen nicht zu beenden, so hat derjenige an diesem Tag zumindest mal seine eigenen Grenzen kennen gelernt. Eine weitere Erkenntnis

Diejenigen, die aufgrund der Hitzprognosen nicht gestartet sind, haben auch eins gelernt: Entscheidungen zu treffen. Und mit den Entscheidungen zu leben...denn eine Korrektur ist kurzfristig nicht machbar. Diese Ironman -Veranstaltung ist vorbei.

Aber: es kommen weitere - neues Spiel neues Glück.

Jeder, der nur dort war, ist auch um eine Erfahrung reicher. Sport bei den temperaturen ist möglich, muss aber nicht sein.

Jeder kann, keiner muss!!!

Ich wünsche Euch einen schönen Sommer!!!

CU
Stephan Frank - Niemals aufgeben!

Mittwoch, 29. April 2015

Neue Wege gehen! - Positives Denken kann Dein Leben verändern!!!

Hello world!!!

Es ist wieder mal an der Zeit, ein Lebenszeichen zu senden. Ja, ich lebe noch!

Manchmal passieren Dinge um uns herum, die wir nicht auf Anhieb begreifen, es gibt aber auch Momente, die scheinen dafür gemacht, sofort zu kapieren, wie das Leben funktioniert.

In den letzten Monaten hat sich bei mir mental einiges verändert. Nach den beiden Operationen im Jahr 2012 und dem Erhalt zweier Titangelenke dachte ich im ersten Moment, dass mein leben irgendwie wieder sehr schnell Fahrt aufnimmt.

Der positive Gedanke war da - nur irgendwie war ich nicht soweit. ich brauchte zeit, es war doch weitaus mehr passiert als nur ein Austausch der defekten Gelenke. Mental war etwas passiert - was ich heute mit Abstand erst richtig einschätzen kann. 

Zum aller ersten mal musste ich nach vielen erfolgreichen Jahren loslassen und die Kontrolle abgeben. meine mentale Verfassung war immer so ausgerichtet, dass ich mich, meinen Körper und mein Leben im Griff hatte. So war das Programm, was täglich ablief.

Doch der Tag X kam und ich erkannte nach vielen internen Kämpfen, dass ich eine Entscheidung treffen musste. Nur die Operation konnte mir noch weiterhelfen. 

Nach meiner Entscheidung lief auch alles sehr gut ab, 1. Operation Januar 2012, die 2. Operation keine 2 Monate später. Das Projekt zur Wiederherstellung meiner Mobilität - so bezeichne ich es - gelang und durch die beiden neuen Titangelenke war Mr. Titan geboren. Was auf den ersten Blick für mich wie ein Wunder war - zeigte aber relativ schnell, dass trotzdem mehr passiert war als nur das Wegschneiden der eigenen Gelenke. 

Mental hatte ich eine sehr große Niederlage erlitten, wahrscheinlich mit nichts in meinem Leben von vorher zu vergleichen. Heute blicke ich zurück auf eine nachdenkliche Zeit mit Höhen und Tiefen - vielen verrückten Gedanken und jetzt ist mir bewusst geworden, dass ich diese Zeit gebraucht habe. Ich habe sie gebraucht, um mich neu anzunehmen wie ich jetzt bin.

Hört sich vielleicht komisch an - für mich war es aber auch ein Prozess der Selbstfindung. 

"Auf dem Weg zu sich selbst hat er sich weit entfernt!" - das hatte mich geprägt. ich hatte mich irgendwie gefunden - durch den Sport - insbesondere durch den Ausdauersport, wo du viel Zeit mit dir selbst verbringst - oft alleine - das muss man erst einmal aushalten.

Und dann kam die Erkrankung "Arthrose" - die brachte mich erst einmal ab von diesem Weg. Der Sport rückte immer mehr in den Hintergrund und die Schmerzen in den Vordergund meines Lebens.
Aber nicht nur der Sport ging verloren - nein - auch die Lebensfreude und damit auch die Lust sich den Widrigkeiten des Lebens zu stellen. ich zog mich immer und immer mehr zurück. 
dadurch verlor ich zunehmends die Kontrolle über mein Leben. 

Dieser Zustand begann so denke ich mit der Betrachtung von heute bereits im Jahr 2008/2009. In 2009 zog ich geschäftlich um, da konnte ich bereits nicht mehr aktiv beim Möbelschleppen helfen.

Bis zum Jahr 2011, wo ich bereits am 01.04. quasi auf dem Op-Tisch lag, ging es stetig bergab. Zwar machte ich nach außen, den gewohnt starken Eindruck und spielte ein Spiel, das letztlich nur ich verlieren konnte. In 2011 musste ich krankheitsbedingt meine Geschäftstätigkeit als Geschäftsstellenleiter mit eigenem Büro aufgeben. Damit war der Höhepunkt des Abstiegs besiegelt. Nichts ging mehr...

Trotzdem verließ ich am 31.03.2011 das Krankenhaus ohne Operation. Immer noch war meine Lebensphilosophie "Niemals aufgeben!" gleichbedeutend mit nicht loslassen. 

Ich wollte einen letzten eigenen Versuch starten, mit Sport die Beweglichkeit der Gelenke wieder herzustellen.  Kurz gesagt: kläglich gescheitert.

Und so kam es zu den besagten Op's in 2012. Das Projekt zog ich mit aller Konsequenz durch.
Ich war im Mai 2012, was die Beweglichkeit der Hüftgelenke anging, wieder hergestellt.

Mental aber nicht mehr der alte. Das kann ich erst heute beurteilen. Im ersten Moment dachte ich nicht, dass sich alles so ändert und doch hat sich vieles geändert. 

JETZT bin ich soweit! Ich habe bereits im letzten Jahr die ersten Versuche als neuer "Stephan Frank" gestartet. Diese Erfahrungen haben mich auch weiter gebracht. 

2015 ist mein Jahr! Alte mentale Stärke!

Ich werde versuchen diese 2. Chance in meinem Leben zu nutzen und wieder teilzunehmen an unserer Gesellschaft, in der wir leben. Aus der war ich ja irgendwie ausgestiegen...in Gedanken. Und auch real...

JETZT steig ich wieder ein und buche VOLLGAS!!!

Der Tod eines Familienmitglieds hat mir auch in vieler Hinsicht die Augen geöffnet.

Ich habe noch viel vor!

Privat, beruflich und auch sportlich!!!

Ich werde die Sonnenstrahlen nutzen und meine Radfahraktivitäten wieder zu intensivieren- sprich einfach mehr mit dem Mountainbike oder Trekkingrad unterwegs sein.  

Das ist dringend notwendig, da ich Gewicht verlieren möchte und da ist ja nachweislich Bewegung ein guter Begleiter.

Über meine neuen beruflichen Aktivitäten werde ich Euch ebenfalls in Kenntnis setzen.

Also in diesem Sinne Euch allen ein wunderbares Jahr 2015!

Liebe Grüße

Stephan Frank - Niemals aufgeben!





Freitag, 20. März 2015

Sonnenfinsternis "SoFi" gucken: Das müssen Sie wissen

Sonnenfinsternis

"SoFi" gucken: Das müssen Sie wissen

Alle wollen's sehen: Die Sonnenfinsternis am Freitagvormittag entwickelt sich zu einem richtigen Event. Aber wann geht es eigentlich genau los? Wo trifft man sich zum "Public Viewing"? Und: Was tun, wenn ich keine Brille habe? Wir geben Antworten.
 

Thema in

Sendungslogo
18.03.2015, 13:00 Uhr
Eine "totale Sonnenfinsternis" gab es in Deutschland das letzte Mal 1999 zu sehen. Dieses Mal steht der Mond nicht exakt vor der Sonne, weshalb es bei uns nur eine partielle Finsternis gibt. In Hessen verdunkelt sich der Himmel immerhin noch zwischen 65 Prozent im Süden und 75 Prozent im Norden.
 

Wann geht's los?

Der Mond wird sich bei uns gegen 9:30 Uhr langsam vor die Sonne schieben. Zwischen 10:30 Uhr und 10:45 Uhr hat die Sonnenfinsternis in Hessen dann ihren Höhepunkt erreicht.
 

Wie wird das Wetter?

Morgens kann sich in Flusstälern noch Frühnebel halten, der sich aber im Laufe des Vormittags auflösen soll. "Danach wird es nach aktuellem Erkenntnisstand überwiegend freundlich. Somit bestehen aus heutiger Sicht in ganz Hessen gute Beobachtungsbedingungen", sagt hr-Wetterexperte Tim Staeger. Auf Nummer Sicher geht man, wenn man sich Freitagfrüh auf einen Aussichtspunkt begibt. Ob Wasserkuppe, Feldberg, der Herkules in Kassel oder der Sichtturm des Wetterparks in Offenbach – von so weit oben ist eine klare Sicht fast garantiert.
 

Was mache ich, wenn ich keine Brille habe?

Egal von wo, beim "SoFi" angucken gilt immer: nie mit bloßem Auge in die Sonne schauen! Die speziellen Schutzbrillen vom Optiker oder Spezialgeschäft sind im Netz und in weiten Teilen Hessens aber bereits ausverkauft.
Trotzdem: Sonnenbrillen, Skibrillen, Schweißbrillen oder geschwärztes Glas reichen nicht! Wer darauf zurückgreift, riskiert bleibende Schäden an den Augen.

Von selbstgebastelten Brillen raten Experten ab. Wer jetzt noch keine Brille hat, kann aber versuchen die Finsternis "unter Anleitung" anzuschauen – in einem Observatorium oder einer Sternwarte:

Im osthessischen Bad Salzschlirf gibt es ein Sonnenobservatorium. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Gemeindezentrum, von wo aus mit den Experten zum Observatorium gewandert wird.

Die Sternwarte Rothwesten bei Kassel öffnet schon um 9 Uhr. Der Eintritt ist frei, es gibt spezielle Teleskope und Brillen zur Himmelsbeobachtung.

Die Sternwarte des physikalischen Vereins in Frankfurt hat sich mit dem Gymnasium in Riedberg zusammengetan. Dort kann man ab 9 Uhr mit Teleskopen und Brillen die Sonnenfinsternis beobachten. Auch hier ist das Vergnügen kostenlos.

In der Sternwarte Trebur bei Groß-Gerau kann man nicht nur vor Ort das Naturereignis mit Teleskopen beobachten, sondern durch Live-Bilder von den Faröerinseln und Spitzbergen auch eine Vorstellung von der totalen Sonnenfinsternis bekommen.
 

Wo kann ich sonst noch gucken?

Universitätsplatz in Fulda: Hier ist das Biosphärenreservat vor Ort. Liegestühle stehen bereit und Passanten können die "SoFi" zusammen beobachten.

Observatorium auf der Ludwigshöhe in Darmstadt: Die Volkssternwarte Darmstadt organisiert ebenfalls ein gemeinsames "Public Viewing". Ab 9 Uhr gibt es hier gemeinsames Gucken.

Friedensplatz in Darmstadt: Auf dem Friedensplatz treffen sich die, die fotografieren. Der Fotoclub Darmstadt lädt ab 9 Uhr zum gemeinsamen Knipsen gegenüber dem Hessischen Landesmuseum ein.

Beobachtungsgelände am Mühltalbad in Eberstadt: Bei günstigem Beobachtungswetter trifft sich hier die Arbeitsgemeinschaft Astronomie und Weltraumtechnik in Darmstadt am Wiesenparkplatz im Nordteil (Steigertsweg), um das Sonnen-Spektakel zusammen zu schauen.

Bahnhofsvorplatz in Limburg: Hier beziehen ab 9 Uhr die Mitglieder der Sternwarte Limburg Posten und schauen "SoFi" - gleich zwischen Innenstadt und Werkstadt.

Albert-Schweitzer-Schule in Alsfeld: Hier gucken die Schüler das Sonnen-Spektakel mit Schutzbrillen und per Teleskop gemeinsam.

Gutenbergplatz in Mainz: Auch bei unseren rheinland-pfälzischen Nachbarn auf der anderen Rheinseite gibt es einen Anlaufplatz zum "Public Viewing" von "SoFi": Die Astronomische Arbeitsgemeinschaft Mainz bietet ab 9:30 Uhr einen Treffpunkt und ein gemeinsames Beobachten an.

Quelle: (hr-online.de)

Sonnenfinsternis in Deutschland: Wann und wo?

Interessant auf der Seite von wissen.de


Sonnenfinsternis in Deutschland: Wann und wo?

Totale Sonnenfinsternis - die Termine fürs nächste Jahrhundert

Die nächste totale Sonnenfinsternis in Europa bekommen wir im Jahr 2015 zu sehen – von Deutschland aus gesehen wird der Mond dann aber nicht vollständig die Sonne verdecken. Die nächste totale Sonnenfinsternis in Deutschland bekommen dann erst wieder unsere Enkel zu sehen. Hier die Details.

Die Übersicht


Datum und Art der FinsternisBeobachtungsorte der Finsternis (Verlauf der Totalitätszone)Bedeckung der Sonnenscheibe in Deutschland
20. März 2015 (total)Grönland, Europa, Nordafrika, Westasien, Nordasien (Faröer, Spitzbergen)zwischen 75 Prozent in München und 83 Prozent in Hamburg
3. September 2081 (total)Europa, Nordafrika, Ostafrika, Asien (Frankreich, Deutschland, Österreich, Ungarn, Rumänien, Türkei, Syrien, Irak, Vereinigte Arabische Emirate)zwischen 100 Prozent in der Bodenseeregion und 80 Prozent in Rostock
7. Oktober 2135 (total)Europa, Naher Osten, Südasien (Großbritannien, Deutschland, Polen, Rumänien, Türkei, Irak, Iran, Vereinigte Arabische Emirate, Indonesien)100 Prozent in Nordwest- und Mitteldeutschland
Quelle: (http://www.wissen.de/sonnenfinsternis-deutschland-wann-und-wo)

Livestream der ARD Tagesschau zur Sonnenfinsternis 2015

Hier der Link zum Livestream der ARD Tagesschau zur Sonnenfinsternis 2015!!!

http://www.tagesschau.de/multimedia/livestreams/livestream-zwei100.html

Quelle: www.tagesschau.de

Livestream Sonnenfinsternis aus der ARD 2015

Hier findet Ihr den Livestream zur Sonnenfinsternis auf der ARD

http://www.tagesschau.de/multimedia/livestreams/livestream-zwei100.html

Sonnenfinsternis in Hessen 2015

Wieder einmal ist es soweit...

Seltenes Naturschauspiel

Nicht überall Sicht auf Sonnenfinsternis

Heute wird es früh dunkel über Hessen: Am Vormittag ist eine Sonnenfinsternis zu bewundern. Das Wetter spielt aber wohl nicht in allen Teilen Hessens mit. hr-online zeigt auf einer Karte, wann genau der Schatten über Hessen zieht.
 
Weil die Himmelsmechanik verlässlich funktioniert, wird es sich genau so abspielen wie vorausgesagt: Just am Tag des kalendarischen Frühlingsanfangs wird sich am Freitag ab 9.30 Uhr die Sonne verdunkeln. Der Mond wird mehr und mehr von der Sonnenscheibe bedecken und sie zunehmend verfinstern. Bis gegen 12 Uhr wird das Himmelsschauspiel dauern, das in Hessen freilich nur teilweise zu sehen sein wird.

In Frankfurt werden 74,4 Prozent der Sonne bedeckt. Das sind zwar mehr als in Berlin mit 74,2 oder München mit 67,7 Prozent, aber weniger als in Köln mit 77,3 Prozent oder Hamburg mit 79,3 Prozent. Das Maximum der Verdunkelung wird gegen 10.45 Uhr erreicht, das Ende gegen 11.55 Uhr. Total ist die Finsternis nur im Nordatlantik, auf den den dünn besiedelten Inseln der Färöern und auf Spitzbergen. Die bislang letzte totale Sonnenfinsternis in Deutschland gab es am 11. August 1999, die nächste ist erst für den 2. September 2081 zu erwarten.
 

Sternwarten und Observatorien geöffnet

So ist auch eine teilweise Sonnenfinsternis ein seltenes Ereignis, das die Vorfreude bei leidenschaftlichen Himmelsguckern anfacht. "Das Ereignis ist grundsätzlich überall bei uns zu sehen. Und das noch am Vormittag zur besten Zeit", sagt der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) in Heppenheim, Otto Guthier. Sein Tipp: Zur nächstgelegenen Volkssternwarte gehen, um das Spektakel gemeinsam zu erleben und dazu noch erklärt zu bekommen.

Der Physikalische Verein Frankfurt lädt zu diesem Zweck ins verhältnismäßig hoch gelegene Gymnasium Riedberg. DieSternwarte Rothwesten bei Kassel öffnet um 9 Uhr. Besucher können bei freiem Eintritt zur Sonne gucken, Schutzbrillen werden verteilt. Genauso hält es die Sternwarte Trebur bei Groß-Gerau. Für Himmelsgucker in Osthessen ist am Freitagvormittag dasSonnenobservatorium Bad Salzschlirf die nächstgelegene Adresse, wenn sie die Sonnenfinsternis mit geeignetem Gerät sehen wollen.
 

Keine "Sofi-Brillen" mehr erhältlich

Wann die Sonnenfinsternis wo in Hessen zu sehen ist, zeigt die Karte. (Bild:  hr-online)
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Wann die Sonnenfinsternis wo in Hessen zu sehen ist, zeigt die Karte.
Am Himmel wird der schwarze Mond von rechts nach links ziehend scheinbar immer mehr von der Sonnenscheibe anknabbern. Beobachter sollten dabei ihre Augen schützen, weil niemand direkt in die Sonne schauen sollte, schon gar nicht mit Ferngläsern oder gar Teleskopen.

Experten warnen eindrücklich davor, mit herkömmlichen Sonnenbrillen die Eklipse beobachten zu wollen. Sie schützen die Netzhaut der Augen nicht vor unheilbaren Verbrennungen. Das vermögen nur Spezialfolien, die lediglich ein Hunderttausendstel des Sonnenlichts ans Auge lassen. Bei den meisten Optikern sind jedoch laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa die erforderlichen Schutzbrillen bereits ausverkauft oder waren erst gar nicht im Angebot. Wer sich an der Netzhaut verletzt hat, merkt das aufgrund fehlender Schmerzrezeptoren mitunter erst am nächsten Tag.

Eine Möglichkeit, die Sonnenfinsternis ohne Schutzbrille und dennoch sicher mitzuverfolgen, bietet eine Lochkamera, die sich zum Beispiel aus einem Schuhkarton relativ einfach bauen lässt. Mit ihr projiziert man ein Abbild der Sonnenfinsternis auf eine andere Fläche, man sieht also nicht direkt in die Sonne. Bauanleitungen finden sich im Internet, zum Beispiel hier.
 

In einigen Ecken hält sich Nebel

Die große Unbekannte ist wie immer das Wetter. Doch nach Angaben des hr-Meteorologen Tim Staeger sieht es für die Hessen relativ gut aus. In weiten Teilen dürfte es freie Sicht auf die Sonnenfinsternis geben. "Allerdings hält sich in einigen Regionen teils zäher Nebel oder Hochnebel", so Staeger. Betroffen seien im Norden der Raum Kassel, das Waldecker Land, der Reinhardswald und teils auch das Upland. Weiter südlich könnte im Rheingau-Gebirge und im Limburger Becken Nebel die Sicht trüben. "Wer jetzt noch unter Nebel ist und das Naturschauspiel unbedingt sehen will, sollte sich ins Auto setzen und ein paar Kilometer Richtung Osten fahren", empfiehlt der hr-Wetterexperte.

Wenn Wolken am Himmel hängen, werden die meisten Menschen von der teilweisen Sonnenfinsternis nichts mitbekommen. "Selbst eine Bedeckung der Sonne von 80 Prozent sorgt nicht für eine größere Verdunkelung - die verbleibenden 20 Prozent Sonnenlicht reichen aus, um als taghell wahrgenommen zu werden", sagt der Astronom Bernd Loibl.
 

Netzbetreiber: Entwarnung bei Blackout-Gefahr

Ganz anders als die meisten Sonnenfreunde hoffen die Stromnetzbetreiber für Freitagvormittag auf Wolken. Da die nördliche Hälfte Deutschlands laut Wettervorhersage tatsächlich nicht unter blauem Himmel liegen wird und mehr Mitarbeiter als üblich die Netzstabilität überwachen werden, haben die Betreiber bereits vorsichtig Entwarnung gegeben: Zum befürchteten Blackout durch die Sonnenfinsternis dürfte es nicht kommen.

Nach Ansicht von Experten können starke Schwankungen im Netz durch plötzlich wegfallende und nach Ende der Finsternis wieder hinzukommende Solarleistung vermieden werden. Der Bundesverband Solarwirtschaft erwartet nur bei wolkenlosem Himmel über Deutschland einen spürbar höheren Regelungsaufwand.

Am Freitagvormittag schiebt sich der Neumond vor die Sonnenscheibe. Der Mond ist etwa um den Faktor 400 kleiner als die Sonne. Und die Erde ist von der Sonne etwa 400-mal so weit entfernt wie vom Mond. Daher erscheinen Sonne und Mond am Himmel etwa gleich groß. Nur darum kann der kleine Mond die große Sonne am Himmel überhaupt verdecken.

Quelle: www.hr-online.de