Die große Reise

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Montag, 20. Februar 2012

Meine Prothese der Firma Zimmer - Teil 2 - Das künstliche Hüftgelenk


Der Hüftgelenkersatz

    Aufbau eines künstlichen Hüftgelenks
Jährlich erhalten rund 200.000 Menschen allein in Deutschland ein künstliches Hüftgelenk – eine Zahl die jährlich steigt. Gleichzeitig steigen auch die Ansprüche von Patienten an das „Ersatzteil“, denn die Menschen werden heute nicht nur immer älter, sie sind auch länger aktiv und wollen sich nicht in ihrer Mobilität einschränken lassen.
Seit der Implantation des ersten künstlichen Hüftgelenks aus rostfreiem Stahl im Jahr 1938 hat sich im Bereich der Endoprothetik viel getan: Innovative Designs, ausgefeilte Herstellungstechniken und moderne Werkstoffe sorgen für eine lange Lebensdauer des künstlichen Gelenks und erlauben es Ärzten zudem, ihren Patienten individuelle Lösungen anzubieten.
Moderne Werkstoffe, durchdachte Designs und schonende Operationstechniken tragen heute dazu bei, dass Patienten nach einem Gelenkersatz in der Regel schnell wieder auf die Beine kommen und in ein aktives Leben in Bewegung und ohne Schmerzen zurückkehren können.
* Quelle: Zahlen des BVMed 2009"

Der richtige Zeitpunkt
für ein künstliches Gelenk

Trotz aller Vorteile, die ein Gelenkersatz in der Regel mit sich bringt, gibt es viele Patienten, die den Eingriff lange hinauszögern. Dabei scheint oft weniger die Angst vor der Operation der Grund zu sein – sondern vielmehr die Sorge, dass das Kunstgelenk möglicherweise nicht die erhoffte Schmerzlinderung oder Verbesserung der Beweglichkeit bringt.
Wichtig ist, zu wissen, dass die Diagnose Arthrose nicht zwangsläufig ein künstliches Gelenk erforderlich macht. Aber wenn konservative Maßnahmen die Schmerzen und Bewegungs­einschränkungen nicht mehr ausreichend lindern können und die Betroffenen über eine Verschlechterung ihrer gesamten Lebensqualität klagen, ist das künstliche Gelenk eine echte Alternative.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Zu jung für eine Endoprothese?
Hüftprothesen haben eine sehr lange, aber dennoch nicht unbegrenzte Lebensdauer. Die Angst vor einer späteren Wechseloperation kann daher ebenfalls dazu führen, dass Patienten die Zähne zusammenbeißen und versuchen, die Primärimplantation so lange wie möglich hinauszögern. Eine fachmännisch durchgeführte Revision, d.h. Wechseloperation, kann für den Patienten durchaus gute Ergebnisse erbringen.
Letztlich muss jeder Patient für sich und gemeinsam mit seinem Arzt entscheiden, wie hoch sein Leidensdruck ist und wann der Zeitpunkt für ein künstliches Gelenk gekommen ist.


Die Wahl der richtigen Hüftendoprothese

Bei der Wahl der Prothese und der Art der Verankerung berücksichtigt der Arzt verschiedene Faktoren: Ihr Alter und Geschlecht, Ihre Knochenbeschaffenheit, Ihren Gesundheitszustand oder Ihre körperliche Aktivität. Dabei kann er auf eine Vielzahl innovativer und bewährter Prothesen zurückgreifen, die teilweise schon seit Jahrzehnten im Einsatz sind und gute langfristige Studienergebnisse vorweisen können.
Der Chirurg wird versuchen, bei dem Eingriff nur so wenig Ihres Knochens abzutragen wie nötig und so viel wie möglich zu erhalten. Sollte es nötig sein eine Prothese später zu wechseln, findet der Operateur unter Umständen bessere Bedingungen für das Wechselimplantat vor. Der Oberflächenersatz und Kurzschäfte gelten hierbei beispielsweise als besonders knochenschonend.
Folgende Implantat-Arten stehen dem Operateur unter anderem zur Verfügung:


Zementierte Hüftschäfte

Geradschaft Original M. E. Müller®

Hüftschaft zur Implantation mit Knochenzement

Original M. E. Müller® Geradschaftsprothese
Die spezielle Keilform dieser Endoprothese unterstützt die Vermeidung von Fehlstellungen.
Material:
Protasul®-S30 oder Protasul®-10 – knochenfreundliche Edelstahllegierungen

Metabloc™ Hüftchaft

Implantation mit Knochenzement

Metabloc™-Schaft
Durch seine konische Form verblockt sich die Prothese sofort nach dem Einführen im Knochenzement. Die obere Verdickung der abgerundeten Rippenstruktur ermöglicht eine optimale Kraftverteilung und erhöht die Rotationsstabilität.
Der Metabloc Schaft vereint über viele Jahre bewährte Eigenschaften bekannter Hüftprothesenkonzepte.
Material:
Protasul®-S30 – einer knochenfreundlichen Edelstahllegierung


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Patienteninformation Metabloc® zementierter Hüftschaft


MS-30® Hüftschaft

MS-30 Schaft
Der MS-30-Schaft ist eine konisch geformte Oberschenkelprothese, die in einem geschlossenen Zementmantel in den Oberschenkelknochen implantiert wird. Ein Kontakt zwischen Metall und Knochen wird dadurch vermieden.
Material:
Protasul®-S30 – einer knochenfreundlichen Edelstahllegierung
Zementfreie Hüftschäfte

Avenir® Müller Hüftschaft

Der Avenir Müller Hüftschaft wird
zementfrei in den Oberschenkelknochen implantiert.

Avenir® Müller Hüftschaft
Sein keilförmiges Design im oberen Bereich gewährleistet eine sofortige stabile Verankerung und optimiert die Kraftübertragung auf den Knochen.
Material:
Protasul®-64WF – eine knochenfreundliche Titanlegierung


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Patienteninformation Avenir® Müller zementfreier Hüftschaft


Alloclassic™ Zweymüller™ Hüftchaft

Der Alloclassic Zweymüller SL-Schaft wird in vielen Kliniken als universelles, zementfreies Standardimplantat eingesetzt.

Alloclassic™ Zweymüller™ SL-Schaft
Durch seine konische Grundform und den rechteckigen Querschnitt sitzt das Implantat sofort stabil im Oberschenkelknochen. Auftretende Kräfte werden großflächig und gleichmäßig auf den Oberschenkel übertragen.
Durch 14 verschiedene Schaftgrößen ist er praktisch für jede Oberschenkelform einsetzbar.
Material:
Protasul®-100 – eine knochenfreundliche Titanlegierung


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Patienteninformation Alloclassic™ Zweymüller™ SL-Schaftzementfreier Hüftschaft

25 Jahre CLS® Spotorno® Hüftschaft*

Der CLS Spotorno Schaft gehört zu einem der erfolgreichsten Implantate weltweit1. Seit seiner Einführung im Jahr 1984 wurde er bis heute weltweit über eine halbe Million Mal implantiert2.
Der „Klassiker“ kann eine umfassende wissenschaftliche Studienbasis und hervorragende klinische Erfahrungen wie kaum ein anderes Produkt in der Hüftendoprothetik vorweisen: Insgesamt gilt er als eine der bestdokumentierten unzementierten Hüftprothesen überhaupt. Unabhängige Daten wie die des Schwedischen Hüftendoprothesen-Registers bestätigen die Zuverlässigkeit und die guten Studienergebnisse des Implantats.
Material:
Titanlegierung Protasul®-100


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Patienteninformation CLS™ Spotorno™ zementfreier Hüftschaft

* 1984–2009
1 Schwedisches Hüftendoprothesen-Register www.jru.orthop.gu.se
2 Zimmer Daten

Fitmore® Hüftschaft

Fitmore® Schaft
Der Fitmore Schaft ist ein neuer Hüftschaft, der eine individuellere Versorgung von Hüftpatienten ermöglicht.
Dank seiner Designmerkmale kann er für die meisten Zugänge und bei fast allen Patientenanatomien gleichermaßen zum Einsatz kommen. Mit seinem breiten Größenspektrum und seinen verschiedenen Bogenformen erlaubt er dem Operateur eine individuellere Wiederherstellung der ursprünglichen anatomischen Situation als viele herkömmliche Schäfte. Dadurch kann auch häufig eine insgesamt bessere Gelenkfunktion erzielt werden.
Die gebogene Form des Fitmore Schafts orientiert sich an der natürlichen Krümmung des oberen Oberschenkels. Sie sorgt dafür, dass sich der Schaft stabil im Knochen verankert und die Krafteinleitung bei Belastung ähnlich wie beim natürlichen Gelenk erfolgt.
Material:
1 Protasul® 64WF – eine knochenfreundliche Titanlegierung
2 Porolock® – extra grob gestrahlte Titan-Plasmabeschichtung


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Patienteninformation Fitmore® zementfreier Hüftschaft
Weitere Informationen zum Fitmore Schaft erhalten Sie unter www.besserpasser.de.

Konusprothese

Zementfreie Impantation

Konusprothese
Der Schaft hat eine konische Form mit sternförmigem Profil aus acht Längsrippen und kann dadurch in verschiedene Drehpositionen eingesetzt werden.
Besonders geeignet bei dysplastischen Verformungen des Oberschenkelknochens.
Material:
Protasul®-100 – eine knochenfreundliche Titanlegierung


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Patienteninformation Konusprothese zementfreier Hüftschaft


Mayo® Hüftschaft

Kurzschaft zur zementfreien Implantation

Mayo® Schaft
Das spezielle Design sorgt für einen ausreichenden Knochenerhalt für einen etwaigen späteren Eingriff. Deshalb eignet sich der Mayo®Hüftschaft auch für jüngere Patienten.
Material:
Tivanium® (Tivanium Ti-6AI-4V) – eine knochenfreundliche Titanlegierung


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Patienteninformation Mayo® zementfreier Hüftschaft


Metabloc™ Schaft

Dieser Schaft wird zementfrei implantiert

Metabloc™
Seine Längsrippen im oberen Schaftdrittel verankern sich fest im Knochen. Zusätzlich stellt die Rippenstruktur eine Oberflächenerweiterung dar, die dem Knochen eine größere Anwachszone bietet.
Der Metabloc-Schaft vereint über viele Jahre bewährte Eigenschaften bekannter Hüftprothesenkonzepte.
Material:
Protasul®-100 – eine knochenfreundliche Titanlegierung
Hüftpfannen


Alloclassic™ Zweymüller™ Hüftpfanne

Die konische Alloclassic Zweymüller CSF-Schraubpfanne wird ohne Knochenzement in das Becken eingeschraubt.

Alloclassic™ Zweymüller™ CSF-Schraubpfanne
Auf der Außenseite des Pfannenkörpers sitzen großflächige selbstschneidende Gewindelamellen, die sich im Becken verkeilen und für einen sofortigen sicheren Halt sorgen. Das Implantat kann in der Regel sofort belastet werden.
Material:
Außenschale: Protasul®-Ti – knochenfreundliches Reintitan
Inneneinsatz: Durasul® oder
Protasul®-21 WF bei Verwendung der Gleitpaarung Metasul®


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Patienteninformation Alloclassic™ Zweymüller™ CSF-Schraubpfanne


Allofit™

Hüftpfanne für die zementfreie Verankerung

Allofit™ / Allofit-S™
Die Außenschale wird kraftvoll in das Becken eingepresst und verklemmt sich dort. Durch diesen „Press-fit“-Mechanismus wird in der Regel sofort eine hohe mechanische Stabilität erzielt.
Die Allofit Pfanne wurde in den vergangenen 15 Jahren mehr als 360.000 mal implantiert.
Material:
1 (Außenschale): Protasul®-Ti – knochenfreundliches Reintitan
2 (Inneneinsatz): Sulene®-Polyethylen, Durasul®,
Protasul®-21 WF bei Verwendung der Gleitpaarung Metasul®oder Hochreines Aluminium-Oxid (Al2O3) bei Verwendung der Gleitpaarung Cerasul®


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Patienteninformation Allofit™/Allofit-S™ Hüftpfanne

Original M. E. Müller™ Flachprofilpfanne

Implantation mit Knochenzement

Original M.E. Müller™ Flachprofilpfanne
Die Polyethylen-Pfanne wird nach Einbringen des Knochenzementes in die vorbereitete knöcherne Hüftpfanne eingepresst. Der Knochenzement härtet innerhalb von 10 bis 15 Minuten aus und eine sofortige Belastung ist möglich.
Material:
Sulene® oder Durasul®


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Patienteninformation Original M.E. Müller™ Flachprofilpfanne


Original M. E. Müller® Pfannendachschale

Verankerung mit Schrauben

Pfannendachschale Original M. E. Müller®
Diese Pfannendachschale wird verwendet, wenn am Beckenknochen angeborene Missbildungen oder Defekte vorliegen, die das Befestigen einer konventionellen zementierten oder zementfreien Pfanne unmöglich machen.
Material:
Protasul®-Ti – knochenfreundliches Reintitan

St. Nabor Hüftpfanne

St. Nabor-Pfanne
Die Außenschale wird in das Becken eingepresst und verklemmt sich dort. Durch den sogenannten „Press-Fit”-Mechanismus wird eine hohe mechanische Stabilität erzielt. Zusätzlich kann die Pfanne mit Schrauben befestigt werden.
Kronenringe ermöglichen nach dem Einbringen der Prothese in das Becken eine zusätzliche Rotationssicherung und eine Vergrößerung der Knochenkontaktfläche.
Material:
Außenschale: Protasul®-Ti – knochenfreundliches Reintitan
Inneneinsatz: Sulene®-Polyethylen, Durasul® oder
Protasul®-21 WF bei Verwendung der Gleitpaarung Metasul®


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Patienteninformation St. Nabor zementfreie Press-Fit Hüftpfanne


Pfanneneinsatz/Gleitfläche

Cerasul® Gleitpaarung

Die Cerasul-Gleitpaarung ist die gelenkige Verbindung zwischen der künstlichen Hüftpfanne und dem Prothesenschaft.

Cerasul™-Gleitpaarung
Sie besteht aus dem Cerasul-Keramikkopf, der auf dem Prothesenschaft fixiert ist, und dem Cerasul-Einsatz, der in eine zementfreie Titan-Außenschale gesetzt wird.
Material:
Hochreines Aluminium-Oxid (Al2O3) – ein Keramik-Werkstoff mit ausgezeichneter Körperverträglichkeit

Durasul®-/Longevity®

Hochvernetztes Polyethylen

Durasul® / Longevity®
Die hochvernetzten Polyethylene Durasul und Longevity sind bereits seit 10 Jahren im klinischen Einsatz. Sie zeichnen sich besonders durch ihre Verschleißfestigkeit aus.
Die Inlays aus Polyethylen können mit Hüftköpfen aus Keramik oder Metall kombiniert werden und bilden eine so genannte Weich-Hart-Paarung.
Material:
1 (Einsatz) hochvernetztes Polyethylen (PE)
2 (Kugelkopf) Protasul®-20, Sulox™ oder BIOLOX®.


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Patienteninformation Durasul®/Longevity® Gleitpaarung


Metasul® Gleitpaarung

Die Metasul-Gleitpaarung ist die gelenkige Verbindung zwischen der künstlichen Hüftpfanne und dem Prothesenschaft.

Metasul®-Gleitpaarung
Die Metasul-Gleitpaarung besteht aus dem Metasul-Kopf, der auf dem Prothesenschaft fixiert wird, und aus einem Metall- Einsatz (Metasul), der in Kombination mit der künstlichen Hüftpfanne verwendet wird.
Material:
Metasul-Einsatz und Metasul-Kopf: Protasul ™-21 WF


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Patienteninformation Durasul®/Longevity® Gleitpaarung

Sulox™ Keramik-Kopf

Der Sulox™-Keramik-Kopf verbindet die künstliche Hüftpfanne mit dem Prothesenschaft.

Sulox™ Keramik-Kopf
Er wird auf den Konus des Schaftes aufgesteckt.
Material:
Hochreines Aluminium-Oxid (Al2O3) – ein Keramik-Werkstoff mit ausgezeichneter Körperverträglichkeit

Aus welchem Material Implantate bestehen


Moderne Hüftschäfte und -pfannen werden aus besonders körperverträglichen und verschleißfesten Materialien hergestellt.
Für die massiven Komponenten werden bei zementiert verankerten Implantaten hochwertige Kobalt-Chrom-Legierungen und bei zementfrei verankerten Implantaten Titanlegierungen verwendet.
Qualitätsmerkmal: wenig Abrieb
Neben der Körperverträglichkeit müssen die Werkstoffe bei den Gleitpaaren eine weitere wichtige Eigenschaft besitzen: möglichst geringen Abrieb. Denn auch ein künstliches Gelenk ist wie das natürliche der Abnutzung durch Reibung ausgesetzt.
Verschiedene Kombinationen sind möglich: Metall-Metall-Gleitpaarung (Hüftkopf aus Metall /Pfanne aus Metall), Keramik-Keramik-, Metall-Polyethylen- und Keramik-Polyethylen-Gleitpaarungen.
Metall-Legierung Metasul® oder die hochvernetzten Kunststoffe Durasul® und Longevity® beispielsweise gehören zu den besonders abriebarmen Werkstoffen. Sie tragen zu mehr Stabilität und zur Langlebigkeit künstlicher Gelenke bei.

So finden Sie heraus, aus welchem Material Ihre Hüftendoprothese besteht

In Ihrem Endoprothesenpass befinden sich Aufkleber mit den Produktnamen Ihrer Implantatkomponenten. Weitere Informationen zu diesen Bestandteilen finden Sie auf der Seite „Innovative Produkte für individuelle Lösungen”.

Metall-Legierungen

Protasul®-1 Protasul®-2Hochbelastbare Guß-Legierungen aus den Hauptbestandteilen Kobalt, Chrom, Molybdän und geringen Anteilen (max. 1%) an Eisen, Nickel, Mangan, Kohlenstoff und Silizium PDF-Download
Protasul®-10Hochbelastbare Schmiedelegierung aus den Hauptbestandteilen Kobalt, Chrom, Nickel, Molybdän und geringen Bestandteilen anderer Stoffe PDF-Download
Protasul®-20Hochbelastbare Schmiedelegierung mit niedrigem Kohlenstoffgehalt aus den Hauptbestandteilen Kobalt, Chrom und Molybdän; kann geringen Mengen an Nickel enthalten PDF-Download
Protasul®-21 WFHochbelastbare, sehr harte und abriebarme Schmiedelegierung mit hohem Kohlenstoffgehalt aus den Hauptbestandteilen Kobalt, Chrom und Molybdän; kann geringe Mengen an Nickel enthalten. Wird für die extrem abriebarme Gleitpaarung Metasul® verwendet PDF-Download
Protasul®-TiAus Titan PDF-Download
Protasul®-64 WFHochbelastbare Schmiedelegierung aus den Hauptbestandteilen Titan, Aluminium und Vanadium. PDF-Download
Protasul®-100Hochbelastbare Schmiedelegierung aus den Hauptbestandteilen Titan, Aluminium und Niob. PDF-Download
Protasul®-S30Sehr harte Schmiedelegierung auf Eisenbasis mit hohem Gehalt an Chrom und Nickel PDF-Download
Tivanium®Hochbelastbare Schmiedelegierung aus den Hauptbestandteilen Titan, Aluminium und Vanadium. PDF-Download
ZimtronChromstahl-Legierung mit hohem Anteil an Nickel, Molybdän und Mangan PDF-Download
Zimaloy®Hochbelastbare Metall-Legierung aus den Hauptbestandteilen Kobalt, Chrom, Molybdän mit geringen Anteilen an Nickel, Eisen, Mangan und Silizium PDF-Downloa

Reinmetalle

Sulmesh™Mehrlagiges Drahtgitter aus Titan, das durch hohe Porosität das Einwachsen von Knochen und die Festigkeit von Prothesenteilen begünstigt PDF-Download
Trabecular Metal™Hochporöses Material aus dem Metall Tantal, das durch seine knochenähnliche Struktur das Einwachsen von Knochen in die Implantatoberfläche und damit die Stabilität der Prothese fördert PDF-Download

Keramik

Sulox™/BIOLOX®Extrem harte bruchfeste und abriebarme Werkstoffe aus reiner Aluminiumoxid-KeramikPDF-Download


Kunststoffe

Sulene®-PE /Standard-PolyKunststoffe aus reinem Polyethylen mit hohem Molekulargewicht PDF-Download
Durasul® / Longevity®Hochmolekulargewichtige, oxidationsbeständige Polyethylene, die durch Kreuzvernetzung extrem abriebarm und mechanisch hoch belastbar sind PDF-Download

Herstellung eines Implantats

Viele Schritte sind erforderlich, um ein Präzisionsimplantat herzustellen, das allen Ansprüchen der modernen medizinischen Versorgung gerecht wird. Zur ständigen Optimierung der Endoprothesen und Implantationsverfahren arbeitet Zimmer, ein weltweit führendes Orthopädie-Unternehmen, in Forschung, Entwicklung und Produktion eng mit renommierten Wissenschaftlern und Medizinern zusammen.
Der kurze Film gibt Ihnen einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der Implantherstellung. Überzeugen Sie sich selbst von der Produktion auf höchstem wissenschaftlichen und technischen Qualitätsniveau
.Zimmer erfüllt die Richtlinien:



• MDD 93/42/EWR über Medizinprodukte
• SO 9001:2000
• ISO 13485:2003
• Quality System Regulation (FDA)
• MDR (Canadian Medical Device Regulations

(Quelle: www.zimmer-bewegt.de)

Tag 35 nach der OP - Reha Tag 22

Heute vor 5 Wochen wurde ich operiert. 16.01.2012...
Reha Tag 22...


Es geht täglich etwas besser. 


Heute das erste mal im Speisesaal ohne Krücken... ein wenig unrund ist der Bewegungsablauf schon noch. Liegt aber auch an der nicht operierten Seite. 


Die kommt am 12.04. oder aber wenn möglich früher dran. Erst dann geht es richtig los.


Wie geht es nach den Leistungen zur medizinischen Rehabilitation weiter?


Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat zur Stabilisierung des Rehabilitationserfolges indikationsbezogene Konzepte zu einer intensivierten Rehabilitationsnachsorge entwickelt und speziell für Kardiologie-Versicherte das Nachsorgeprogramm KARENA anerkannt. Die Patientinnen und Patienten sollen durch die Nachsorge die Kompensationsstrategien und Verhaltensänderungen, die sie in der Rehabilitation erlernt haben, im Alltag stabilisieren und fortentwickeln können. . Die erste Etappe ist aber fast geschafft.  1. OP abgeschlossen das Ende der 1. Reha naht.  Nächsten Montag Entlassung und anschließend greift bei mir das IRENA PROGRAMM DER Deutschen Rentenversicherung.



Nachsorgeprogramm


Intensivierte Rehabilitationsnachsorge (IRENA)



Wie geht es nach den Leistungen zur medizinischen Rehabilitation weiter?

Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat zur Stabilisierung des Rehabilitationserfolges indikationsbezogene Konzepte zu einer intensivierten Rehabilitationsnachsorge entwickelt und speziell für Kardiologie-Versicherte das Nachsorgeprogramm KARENA anerkannt. Die Patientinnen und Patienten sollen durch die Nachsorge die Kompensationsstrategien und Verhaltensänderungen, die sie in der Rehabilitation erlernt haben, im Alltag stabilisieren und fortentwickeln können.

Intensivierte Rehabilitationsnachsorge (IRENA)

IRENA ist ein Nachsorge-Programm der Deutschen Rentenversicherung Bund. Es kann im Anschluss an eine stationäre oder ganztägig ambulante Leistung zur medizinischen Rehabilitation den Versicherten der Deutschen Rentenversicherung Bund vom Ärzteteam zum Ende des Auf-enthaltes in der Rehabilitationseinrichtung empfohlen werden. Es wird in den folgenden Indikationen angeboten:
  • Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems (HZ)
  • Krankheiten des Bewegungsapparates (BO)
  • Neurologische Krankheiten (NS)
  • Stoffwechselkrankheiten (ST) und
  • Psychische und psychosomatische Störungen (PS), außer stoffgebundene Abhängigkeitserkrankungen.
Die indikationsspezifischen Therapien werden in der Regel als Gruppenleistungen in von der Deutschen Rentenversicherung Bund zugelassenen, wohnortnahen Rehabilitationseinrichtungen angeboten. Medizinisch sinnvoll ist es, die IRENA möglichst zeitnah zu beginnen. Der Versicherte sollte sich daher bei der vom Arzt der Rehabilitationseinrichtung empfohlenen Rehabilitationseinrichtung umgehend melden und mit der „IRENA“ beginnen.
Die maximale Anzahl der indikationsspezifischen Therapien kann individuell vom Versicherten im grundsätzlich Zeitraum von bis zu einem Jahr nach Ende der Rehabilitationsleistung in Anspruch genommen werden. Danach erlischt die gegebene Kostenzusage. Die maximale Anzahl der Termine beträgt:

  • 24 Termine bei Krankheiten des Bewegungsapparates, Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems und bei Stoffwechselkrankheiten.
Hinweis: Physiotherapeutische und trainingsbezogene Maßnahmen sollten zeitnah im Anschluss an die Rehabilitationsleistung beginnen und müssen innerhalb eines halben Jahres nach deren Ende abgeschlossen sein
  • 26 Termine bei psychischen Störungen (einschließlich je eines Aufnahme- und Abschlussgesprächs).
  • 36 Termine bei neurologischen Krankheiten und
  • 27 wöchentliche Termine einschließlich eines Aufnahme- und Abschlussgespräches beim „Curriculum Hannover“.
Inhaltlicher und zeitlicher Rahmen, in der die "IRENA" durchgeführt werden kann, werden ebenfalls durch das Ärzteteam der Rehabilitationseinrichtung empfohlen. Die IRENA wird berufsbegleitend (zum Beispiel in den Abendstunden) durchgeführt. Eine Zuzahlung ist von den Versicherten nicht zu leisten.
Reisekosten werden von der Deutschen Rentenversicherung Bund in Form eines Fahrkostenzuschusses in Höhe von 5,00 Euro täglich erbracht, der bereits in der Nachsorgeeinrichtung an den Versicherten gezahlt wird. Ein Anspruch auf Übergangsgeld besteht nicht.
Ein alternatives Nachsorgeprojekt in der Indikation psychische und psychosomatische Störungen ist das "Curriculum Hannover".
Rahmenkonzeption, Formulare, aktuelle Anschriften der IRENA-Nachsorgeeinrichtungen und der Ansprechpartner "Curriculum Hannover" vor Ort finden Sie bei den Download-Dateien.
Neben IRENA kann Rehabilitationssport und Funktionstraining (zum Beispiel für Patientinnen und Patienten mit rheumatischen Erkrankungen) sowie ambulante Suchtnachsorge (für Abhängigkeitskranke) durchgeführt werden.
(Quelle: Deutsche Rentenversicherung)




Gauck als neuer Bundespräsident vorgestellt

Berliner Zeitung - Merkel stellt Gauck als Bundespräsidenten vor


Angela Merkel (CDU) stellt den Theologen und ehemaligen Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde, Joachim Gauck, als Kandidaten für das Bundespräsidentenamt vor (19.02.12).





Joachim Gauck, einst DDR-Bürgerrechtler und später Chef der Stasi-Unterlagenbehörde, wird Bundespräsident. Der 72-Jährige will die Bürger ermuntern, Verantwortung zu tragen. Merkel präsentierte den Kandidaten nach hartem Streit.
Mehr als zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung bekommt Deutschland erstmals einen ostdeutschen Bundespräsidenten. Nach heftigem Streit rang sich die schwarz-gelbe Koalition am Sonntagabend dazu durch, den früheren Pastor und DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck als Kandidaten zu akzeptieren - und damit einen Vorschlag von SPD und Grünen. Der 72-Jährige hat damit in der Bundesversammlung eine breite parteiübergreifende Mehrheit. Gewählt wird spätestens am 18. März - dem Jahrestag der ersten freien Volkskammerwahl der DDR.
Gauck, der erst kurzfristig von Merkel über seine Nominierung informiert worden war, zeigte sich überwältigt: „Das ist ein besonderer Tag“, sagte er. Es habe ihm geholfen, dass die Parteien ihm gemeinsam Vertrauen ausgesprochen hätten. „Am wichtigsten ist, dass die Menschen in diesem Land lernen, dass sie in einem guten Land leben, das sie lieben können.“ Er werde wie bisher als reisender Politiklehrer unterwegs sein, nun nur unterstützt von einem großen Amt.
Grundthema Gaucks war in den vergangenen Jahren „Freiheit in Verantwortung. Gauck, der zehn Jahre die Stasi-Unterlagenbehörde geleitet hat, bat darum, ihm Anfangsfehler nachzusehen. „Ich bin kein Supermann“, sagte er.
Kanzlerin Angela Merkel, die Gaucks Wahl bei der Präsidentenwahl 2010 aus parteitaktischen Gründen verhindert hatte, bemühte sich nun, ihre Verbindung zu dem neuen Präsidenten herauszustellen. Sie teile mit Gauck die Erfahrungen als DDR-Bürger, sagte Merkel. Der neue Präsident werde dem Land viele wichtige Impulse geben können.
Gauck war 2010 für SPD und Grünen als Bundespräsidenten-Kandidat vorgeschlagen worden - die schwarz-gelbe Koalition hatte damals aber den CDU-Politiker Christian Wulff durchgesetzt, der wegen staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen gegen ihn am Freitag zurückgetreten war.
FDP-Chef Philipp Rösler betonte, Gauck könne dem Präsidentenamt seine Würde zurückgeben und distanzierte sich damit nachträglich deutlich von Wulff. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel zeigte sich zufrieden, dass Schwarz-Gelb nun doch dem rot-grünen Vorschlag gefolgt sei.
Möglich wurde dies allerdings erst, nachdem die FDP sich am Sonntagnachmittag nach stundenlangen ergebnislosen Gesprächen mit der Union auf Gauck festlegte und damit die Möglichkeit eines Koalitionsbruchs provozierte. CDU und CSU hatten intern stets betont, eine Nominierung Gaucks als Demütigung zu empfinden. Nach der FDP-Entscheidung warf Bayerns Finanzminister Markus Söder den Liberalen im ZDF Erpressung vor. Das CDU-Präsidium entschied sich, dem FDP-Votum zu folgen. „Wir wollen die Koalition nicht aufs Spiel setzen“, hieß es in der Union.
Merkels angebliche Favoriten - Bundesverfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle und Bundestagspräsident Norbert Lammert - hatten bereits am Samstag abgesagt. Der von der Union vorgeschlagene frühere Präsident der Evangelischen Kirche Deutschlands, Bischof Wolfgang Huber, wurde von der FDP ebenso wenig unterstützt wie der frühere CDU-Umweltminister Klaus Töpfer. SPD und Grüne hatten die Wahl eines schwarz-gelben Kabinettsmitglieds ausgeschlossen.
Die Linkspartei, die nicht ins Kanzleramt geladen waren, warf Merkel undemokratisches Verhalten vor.

(Quelle: Berliner Zeitung, 19.02.2012)

Sonntag, 19. Februar 2012

Ablenkung

Ablenkung ist eine wichtige Schmerzbewältigungssttategie!!!
Unsere wahrnehmenden Sinne:
Hören
Sehen
Fühlen
Riechen
Schmecken

Ablenken können:
Kontakte
Hobby

Wichtig dabei sind:
Gedanken
Vorstellungen
Körperwahrnehmung
Körperlagesinn