Moin moin!
Der übliche vormittagliche Ablauf ist durch...
Wecken, Bett machen (von den Schwestern natürlich), selbst ins Bad in dieser Zeit...frisch machen, waschen und sonstige Geschäfte erledigen, Frühstück, Ärztevisite mit Stationsarzt, einem Kollegen und der diensthabenden Schwester, heute zusätzlich noch Blutabnahme im Zimmer (meine Arzthelferin von letzter Woche, hat geklappt, ist ja auch nicht selbstverständlich),
jetzt gerade noch Blutdruck (120 zu 74, gute Werte, denke ich)... und jetzt heißt es warten auf Mittagessen und Physiotherapeuten...
Morgen werden nochmal Aufnahmen gemacht von dem "neuen " Gelenk...und Mittwoch soll schon Entlassung sein...
...finde ich ehrlich gesagt schon spannend...ich bin bis heute noch keine Treppe gelaufen...kenne natürlich alle Feinheitem von meiner Operation im Januar, da hatte ich noch einen Klinikaufentalt von insgesamt 14 Tagen (inklusive Anreisetag), Entlassung war 11 Tage postop...jetzt sind es dann "nur" noch 10 Tage Klinikaufenthalt (inklusive Anreisetag), Entlassung 8 Tag postop...
...es handelt sich konkret um 2 Tage...nicht viel eigentlich...
- aber so frisch operiert, man darf das Gelenk bzw. die operierte Seite 14 Tage lang nur mit 20 kg belasten, danach weitere 14 Tage mit 50 % des Körpergewichts und nach 4 Wochen Vollbelastung - alles unter Zuhilfenahme der Unterarmgehstützen - selbst bei der Vollbelastung werden diese teilweise noch benötigt, um ein "sauberes" Gangbild zu erzielen
- ich hatte jetzt jeden Abend erhöhte Temperatur (bis max. 38,6°C), was noch Reaktionen meines Körpers auf die OP sind
- man kann zumindest bis heute noch keine Treppe laufen..sicher werde ich das heute und morgen noch üben mit dem Physiotherapeuten, mehr Zeit steht ja nicht mehr zur Verfügung, wenn Mittwoch Entlassung ist - um es dann zuhause zu können, denn da komme ich erst hin, da meine Reha erst am 13.04. startet
- die operierte Seite ist noch geschwollen, durch die Operation
- es fehlen 3 tage Physiotherapie hier in der Klinik, im Januar wurde ich Montags operiert, war Dienstags wieder zurück auf dem Zimmer und hatte somit insgesamt 8 Anwendungstage nach der OP hier in der Klinik, dieses Mal sind es nur 5 Anwendungstage !!!
An diesen Tagen war ich an der Bewegungsschiene, was gut für die Mobilisierung war! Dazu werde ich dieses Mal nicht kommen, weil die Zeit einfach nicht reicht!!! Ob das gut ist, wage ich zu bezweifeln, wenn ich ehrlich bin!
Im Genesungsprozess fehlen da wichtige Tage!
Kostentechnisch sicher zu verstehen, da alle Kliniken im Wettbewerb stehen und die Orthopädische Klinik in Braunfels diesbezüglich im Januar fast ein Alleinstellungsmerkmal hatte - in anderen Kliniken, die ich mir angesehen habe und auch aus Gesprächen in der Reha, weiß ich dass fast alle Kliniken am 7. oder 8.Tag entlassen - mir hat der Ablauf im Januar zumindest nicht geschadet, denn ich konnte bereits 10 Wochen danach voller Enthusiasmus und Motivation die Operation an der 2. Hüfte durchführen lassen, da die linke Seite bereits so mobil und belastbar war, dass überhaupt daran zu denken war.
Ich habe natürlich den Vorteil, dass ich aus meinen Erfahrungen im Januar einen Nutzen ziehen kann und für mich selbst etwas Gymnastik machen kann, da ich weiß, was erlaubt ist, was möglich ist und was mir gut getan hat und letztlich der Mobilisierung förderlich war.
Meine Gefühle der früheren Entlassung sind gespalten, das möchte ich hier zum Ausdruck bringen. Der Stationsarzt hat heute morgen bei der Visite natürlich angeboten, falls es mir gesundheitlich noch nicht so gut gehen würde, könnte man den Aufenthalt auch um 1 bis 2 Tage verlängern. mal sehen ob ich diese Option ziehe, das werde ich bis morgen Vormittag bei der Visite entscheiden.
Ich wünsche Euch eine stressfreie Vorosterwoche...
CU Stephan Frank
Mein Lebensmotto - "Niemals aufgeben!" Für jedermann! 2 Titangelenke in 10 Wochen! Motivations- und Infoblog über ein aktives Leben! Mit oder ohne Endoprothese oder sonstigen Handicaps! Lebensstrategien und Überlebensstrategien - Tipps, Hinweise, Artikel, Empfehlungen, Erfahrungsberichte - Gesundheit - Bewegung und Sport - Ernährung - Selbsthilfe - Ärzte und Kliniken - Schmerzbewältigung - Krisenbewältigung - Angstbewältigung - Stressbewältigung
Seiten
Die große Reise
2 Titangelenke in 10 Wochen ...
Diesesmal mache ich es besser...
Ich habe ein großes Ziel!
Ihr habt die Chance mich zu begleiten!
Montag, 2. April 2012
Sonntag, 1. April 2012
Ende vom Wochenende - Tag 5 nach der OP...
Hey Ihr da draußen!
Ein für mich spannendes Wochenende ist fast vorbei...
Tischtennis Team WM Dortmund - Platz 2 für das deutsche Team rund um Timo,
IRONMAN 70.3 Texas mit 2 Deutschen vor Lance Armstrong, Sebastian Kienle hätte es fast noch geschafft...
Außerdem war traumhaftes Wetter, wie ich aus meinem Zimmer sehen konnte...ich hoffe Ihr konntet das für Euch nutzen...
Bin abends immer ein wenig geplättet...kann mich nicht erinnern wie es nach der ersten OP im Januar war.
Aber sei es wie es war, ich muss mich selbstredend mit der aktuellen Situation auseinandersetzen, nicht mit Wunschvorstellungen...
Morgen kommt wieder der Physiotherapeut...worauf ich schon sehr gespannt bin...einige Übungen, die man zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht alleine machen kann, wo ich seine Unterstützung benötige...helfen mir schon die operierte Hüfte zu mobilisieren...das fehlte jetzt 2 Tage über das Wochenende...deshalb bin ich gespannt!
Ich habe am Wochenende durch meine beiden Freunde Sascha und Martin 2 ganz spannende Bücher geschenkt bekommen, mit denen ich mich die nächsten Tage beschaffen werde...
Natürlich werde ich hier an dieser Stelle darüber berichten.
Jetzt mach ich erst mal Feierabend und hoffe wir treffen uns hier in der nächsten Woche wieder!
Bis morgen...
Ein für mich spannendes Wochenende ist fast vorbei...
Tischtennis Team WM Dortmund - Platz 2 für das deutsche Team rund um Timo,
IRONMAN 70.3 Texas mit 2 Deutschen vor Lance Armstrong, Sebastian Kienle hätte es fast noch geschafft...
Außerdem war traumhaftes Wetter, wie ich aus meinem Zimmer sehen konnte...ich hoffe Ihr konntet das für Euch nutzen...
Bin abends immer ein wenig geplättet...kann mich nicht erinnern wie es nach der ersten OP im Januar war.
Aber sei es wie es war, ich muss mich selbstredend mit der aktuellen Situation auseinandersetzen, nicht mit Wunschvorstellungen...
Morgen kommt wieder der Physiotherapeut...worauf ich schon sehr gespannt bin...einige Übungen, die man zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht alleine machen kann, wo ich seine Unterstützung benötige...helfen mir schon die operierte Hüfte zu mobilisieren...das fehlte jetzt 2 Tage über das Wochenende...deshalb bin ich gespannt!
Ich habe am Wochenende durch meine beiden Freunde Sascha und Martin 2 ganz spannende Bücher geschenkt bekommen, mit denen ich mich die nächsten Tage beschaffen werde...
Natürlich werde ich hier an dieser Stelle darüber berichten.
Jetzt mach ich erst mal Feierabend und hoffe wir treffen uns hier in der nächsten Woche wieder!
Bis morgen...
Sport - Highlight 2 des Tages - IRONMAN 70.3 Texas
Zwei Deutsche vor Lance Armstrong
Kienle Zweiter in Texas, Raelert auf Platz vier
Langstrecke | 1. April 2012
In einem der packendsten Rennen der 70.3-Geschichte ist Sebastian Kienle nur um wenige Sekunden an seinem vierten Titel vorbeigeschrammt. In einem dramatischen Finish unterlag er nur dem US-Amerikaner Timothy O'Donnell. Michael Raelert musste sich nach einem unglücklichen Rennverlauf hinter dem Schweizer Ronnie Schildknecht mit Platz vier begnügen. Lance Armstrong wurde Siebter.
(Quelle:Jan Sägert)
Einmal mehr geht Sebastian Kienle an seine Grenzen, vielleicht sogar darüber hinaus. Als Timothy O'Donnell etwas mehr als einen Kilometer vor dem Ziel des Ironman 70.3 Texas an ihm vorbeiläuft, scheint das Rennen entschieden. Doch Kienle kontert. Legt einen unfassbaren Zwischenspurt ein. O'Donnell kann zunächst nicht folgen, schiebt sich aber wieder heran. Kienle wagt den zweiten Versuch. Erst als auch der scheitert und der US-Amerikaner kurz danach auf dem Flugfeld selbst attackiert, ist der Widerstand des Deutschen gebrochen.
Taktisches Geplänkel
Das bestbesetzte Rennen der Ironman-70.3-Geschichte hält, was sich die Triathlonfans von ihm versprechen. Beim Schwimmen tun sich die vielen Favoriten erwartungsgemäß noch nicht weh. Fast ein dutzend Athleten, darunter Michael Raelert, Tim O'Donnell, der hoch gehandelte Marino Vanhoenacker, Stéphane Poulat aus Frankreich und Lance Armstrong, steigen nach etwas mehr als 23 Minuten aus dem salzigen Golf von Mexiko. Perfekter hätte die Ausgangslage für den siebenfachen Toursieger kaum sein können. Zumal Sebastian Kienle, sein mutmaßlich schärfster Rivale auf der Radstrecke, im Wasser fast drei Minuten verliert. Doch Armstrong hält sich zunächst zurück. Die erwartete Attacke bleibt aus und auch die Anderen belauern sich auf den ersten 30 Kilometern. Ernsthafte Tempoverschärfungen? Fehlanzeige
Armstrong attackiert, Raelert repariert
Doch plötzlich kommt Bewegung ins Feld. Armstrong erhöht Trittfrequenz und Tempo und binnen weniger Minuten klafft eine Lücke zwischen dem gefürchteten Rückkehrer und seinen Herausforderern. Weder Vanhoenacker, noch O'Donnell oder Poulat können oder wollen folgen. Einer, der gern am Hinterrad Armstrongs bleiben würde, kann nicht. In den Sekunden der Attacke platzt der Reifen am Scheibenrad von Michael Raelert. Verzweifelte Schulterblicke, Kopfschütteln. Erst nach mehreren hundert Metern auf der Felge naht ein Materialwagen und der Rostocker wechselt das Laufrad selbst. Gerade als Raelert wieder Fahrt aufnimmt, jagt Sebastian Kienle wie entfesselt an ihm vorbei. Kurzer Blickkontakt - das Zweckbündnis ist beschlossen. Doch Raelert ist schon angeschlagen und verliert kurz darauf den Anschluss zu Kienle, der an diesem Tag in einer anderen Liga unterwegs ist. Selbst Armstrong, der sich an der Spitze inzwischen fast eine Minute Luft verschafft hat, wird trotz Geschwindigkeiten von mehr als 50 Kilometern pro Stunde am Ende fast eineinhalb Minuten langsamer sein als der Badener. Nach zwei Dritteln der Radstrecke ist etwas überraschend immer noch der Franzose Poulat Armstrongs erster Verfolger.
Dahinter löst sich Kienle, dessen Rückstand auf die Spitze weiter schmilzt, von Vanhoenacker und O'Donnell - der 28-Jährige ist nun schon Dritter. Währenddessen verliert Raelert weiter wertvollen Boden. Gemeinsam mit Ronnie Schildknecht versucht er mehr als drei Minuten hinter Armstrong, nicht schon vor dem Laufen sämtliche Siegchancen zu verspielen. Der Amerikaner schlüpft nach zweieinhalb Rennstunden zwar etwas ungelenk, aber noch immer an der Spitze in seine Laufschuhe. Knapp dahinter Poulat, dann wechselt Kienle. Auch O'Donnell, der junge Jeremy Jurkiewicz und Vanhoenacker sind vor dem entscheidenden Halbmarathon noch in Schlagdistanz. Für Raelert scheint das Rennen gelaufen.
Raelert ringt Armstrong nieder
Danach überschlagen sich die Ereignisse. Zunächst zieht Poulat an Armstrong vorbei. Kurz darauf kassiert auch Kienle den umstrittenen Ex-Radprofi, wenige Minuten später schnappt er sich Poulat und verschafft sich mit raumgreifenden Schritten ein komfortables Polster. Poulat und Armstrong hat er geschlagen, doch seine wahren Gegner lauern dahinter. Allen voran Tim O'Donnell, der noch vor der 10-Kilometer-Marke auf den zweiten Platz nach vorn läuft und Kienle auf dem letzten Kilometer den Sieg entreißt. Und auch Schildknecht gibt noch nicht auf. Der Schweizer mobilisiert alles und liegt wenige Kilometer vor dem Ziel plötzlich auf dem vierten Rang. Kurz darauf stößt der schnellste Läufer des Tages Armstrong vom Podium. Der wird auf den letzten Kilometern immer langsamer und noch bis auf Platz sechs durchgereicht. Ans Führungsduo kommt Schildknecht aber nicht mehr heran. Raelert beißt sich nach einer kurzen Schwächephase zurück ins Rennen - für seinen Kampfgeist wird er immerhin noch mit dem vierten Platz belohnt. Viel wichtiger dürfte für ihn allerdings sein, dass er im ersten Vergleich mit Lance Armstrong schließlich doch noch das bessere Ende für sich hat. Marino Vanhoenacker glückt das nämlich nicht.
Ironman 70.3 Texas | Männer
1. April 2012, Galveston Island (Texas, USA)
Name/ Nation/ Gesamt/ 1,9 km Swim/ 90 km Bike/ 21,1 km Run
1 Timothy O'Donnell/ USA/ 3:47:40/ 23:20/ 2:07:48/ 1:14:10
2 Sebastian Kienle/ GER/ 3:48:03/ 26:10/ 2:03:43/ 1:15:29
3 Ronnie Schildknecht/ SUI 3:48:49/ 24:33/ 2:08:08/ 1:13:27
4 Michael Raelert/ GER/ 3:50:08/ 23:17/ 2:09:26/ 1:14:54
5 Stephane Poulat/ FRA/ 3:52:35/ 23:20/ 2:05:52/ 1:20:30
6 Jordan Jones/ USA/ 3:54:32/ 24:32/ 2:11:20/ 1:15:14
7 Lance Armstrong/ USA/ 3:54:32/ 23:38/ 2:05:10/ 1:22:38
8 Marino Vanhoenacker/ BEL/ 3:54:55/ 23:32/ 2:07:13/ 1:21:12
9 Jeremy Jurkiewicz/ FRA/ 3:55:28/ 23:22/ 2:08:34/ 1:20:40
10 Axel Zeebroek/ BEL/ 3:55:43/ 23:19/ 2:12:39/ 1:16:31
(Quelle:www.tri-mag.de)
Kienle Zweiter in Texas, Raelert auf Platz vier
Langstrecke | 1. April 2012
In einem der packendsten Rennen der 70.3-Geschichte ist Sebastian Kienle nur um wenige Sekunden an seinem vierten Titel vorbeigeschrammt. In einem dramatischen Finish unterlag er nur dem US-Amerikaner Timothy O'Donnell. Michael Raelert musste sich nach einem unglücklichen Rennverlauf hinter dem Schweizer Ronnie Schildknecht mit Platz vier begnügen. Lance Armstrong wurde Siebter.
(Quelle:Jan Sägert)
Einmal mehr geht Sebastian Kienle an seine Grenzen, vielleicht sogar darüber hinaus. Als Timothy O'Donnell etwas mehr als einen Kilometer vor dem Ziel des Ironman 70.3 Texas an ihm vorbeiläuft, scheint das Rennen entschieden. Doch Kienle kontert. Legt einen unfassbaren Zwischenspurt ein. O'Donnell kann zunächst nicht folgen, schiebt sich aber wieder heran. Kienle wagt den zweiten Versuch. Erst als auch der scheitert und der US-Amerikaner kurz danach auf dem Flugfeld selbst attackiert, ist der Widerstand des Deutschen gebrochen.
Taktisches Geplänkel
Das bestbesetzte Rennen der Ironman-70.3-Geschichte hält, was sich die Triathlonfans von ihm versprechen. Beim Schwimmen tun sich die vielen Favoriten erwartungsgemäß noch nicht weh. Fast ein dutzend Athleten, darunter Michael Raelert, Tim O'Donnell, der hoch gehandelte Marino Vanhoenacker, Stéphane Poulat aus Frankreich und Lance Armstrong, steigen nach etwas mehr als 23 Minuten aus dem salzigen Golf von Mexiko. Perfekter hätte die Ausgangslage für den siebenfachen Toursieger kaum sein können. Zumal Sebastian Kienle, sein mutmaßlich schärfster Rivale auf der Radstrecke, im Wasser fast drei Minuten verliert. Doch Armstrong hält sich zunächst zurück. Die erwartete Attacke bleibt aus und auch die Anderen belauern sich auf den ersten 30 Kilometern. Ernsthafte Tempoverschärfungen? Fehlanzeige
Armstrong attackiert, Raelert repariert
Doch plötzlich kommt Bewegung ins Feld. Armstrong erhöht Trittfrequenz und Tempo und binnen weniger Minuten klafft eine Lücke zwischen dem gefürchteten Rückkehrer und seinen Herausforderern. Weder Vanhoenacker, noch O'Donnell oder Poulat können oder wollen folgen. Einer, der gern am Hinterrad Armstrongs bleiben würde, kann nicht. In den Sekunden der Attacke platzt der Reifen am Scheibenrad von Michael Raelert. Verzweifelte Schulterblicke, Kopfschütteln. Erst nach mehreren hundert Metern auf der Felge naht ein Materialwagen und der Rostocker wechselt das Laufrad selbst. Gerade als Raelert wieder Fahrt aufnimmt, jagt Sebastian Kienle wie entfesselt an ihm vorbei. Kurzer Blickkontakt - das Zweckbündnis ist beschlossen. Doch Raelert ist schon angeschlagen und verliert kurz darauf den Anschluss zu Kienle, der an diesem Tag in einer anderen Liga unterwegs ist. Selbst Armstrong, der sich an der Spitze inzwischen fast eine Minute Luft verschafft hat, wird trotz Geschwindigkeiten von mehr als 50 Kilometern pro Stunde am Ende fast eineinhalb Minuten langsamer sein als der Badener. Nach zwei Dritteln der Radstrecke ist etwas überraschend immer noch der Franzose Poulat Armstrongs erster Verfolger.
Dahinter löst sich Kienle, dessen Rückstand auf die Spitze weiter schmilzt, von Vanhoenacker und O'Donnell - der 28-Jährige ist nun schon Dritter. Währenddessen verliert Raelert weiter wertvollen Boden. Gemeinsam mit Ronnie Schildknecht versucht er mehr als drei Minuten hinter Armstrong, nicht schon vor dem Laufen sämtliche Siegchancen zu verspielen. Der Amerikaner schlüpft nach zweieinhalb Rennstunden zwar etwas ungelenk, aber noch immer an der Spitze in seine Laufschuhe. Knapp dahinter Poulat, dann wechselt Kienle. Auch O'Donnell, der junge Jeremy Jurkiewicz und Vanhoenacker sind vor dem entscheidenden Halbmarathon noch in Schlagdistanz. Für Raelert scheint das Rennen gelaufen.
Raelert ringt Armstrong nieder
Danach überschlagen sich die Ereignisse. Zunächst zieht Poulat an Armstrong vorbei. Kurz darauf kassiert auch Kienle den umstrittenen Ex-Radprofi, wenige Minuten später schnappt er sich Poulat und verschafft sich mit raumgreifenden Schritten ein komfortables Polster. Poulat und Armstrong hat er geschlagen, doch seine wahren Gegner lauern dahinter. Allen voran Tim O'Donnell, der noch vor der 10-Kilometer-Marke auf den zweiten Platz nach vorn läuft und Kienle auf dem letzten Kilometer den Sieg entreißt. Und auch Schildknecht gibt noch nicht auf. Der Schweizer mobilisiert alles und liegt wenige Kilometer vor dem Ziel plötzlich auf dem vierten Rang. Kurz darauf stößt der schnellste Läufer des Tages Armstrong vom Podium. Der wird auf den letzten Kilometern immer langsamer und noch bis auf Platz sechs durchgereicht. Ans Führungsduo kommt Schildknecht aber nicht mehr heran. Raelert beißt sich nach einer kurzen Schwächephase zurück ins Rennen - für seinen Kampfgeist wird er immerhin noch mit dem vierten Platz belohnt. Viel wichtiger dürfte für ihn allerdings sein, dass er im ersten Vergleich mit Lance Armstrong schließlich doch noch das bessere Ende für sich hat. Marino Vanhoenacker glückt das nämlich nicht.
Ironman 70.3 Texas | Männer
1. April 2012, Galveston Island (Texas, USA)
Name/ Nation/ Gesamt/ 1,9 km Swim/ 90 km Bike/ 21,1 km Run
1 Timothy O'Donnell/ USA/ 3:47:40/ 23:20/ 2:07:48/ 1:14:10
2 Sebastian Kienle/ GER/ 3:48:03/ 26:10/ 2:03:43/ 1:15:29
3 Ronnie Schildknecht/ SUI 3:48:49/ 24:33/ 2:08:08/ 1:13:27
4 Michael Raelert/ GER/ 3:50:08/ 23:17/ 2:09:26/ 1:14:54
5 Stephane Poulat/ FRA/ 3:52:35/ 23:20/ 2:05:52/ 1:20:30
6 Jordan Jones/ USA/ 3:54:32/ 24:32/ 2:11:20/ 1:15:14
7 Lance Armstrong/ USA/ 3:54:32/ 23:38/ 2:05:10/ 1:22:38
8 Marino Vanhoenacker/ BEL/ 3:54:55/ 23:32/ 2:07:13/ 1:21:12
9 Jeremy Jurkiewicz/ FRA/ 3:55:28/ 23:22/ 2:08:34/ 1:20:40
10 Axel Zeebroek/ BEL/ 3:55:43/ 23:19/ 2:12:39/ 1:16:31
(Quelle:www.tri-mag.de)
Tischtennis Team WM 2012 Dortmund Finale Deutschland - China
China schlägt Deutschland mit 3:0 und verteidigt seinen Weltmeistertitel
Die Westfalenhalle war im Finale mit 11.000 Zuschauern ausverkauft (Foto: Schillings)
Dortmund. Der alte Weltmeister ist auch der neue: Im Endspiel der LIEBHERR Team-WM schlug China vor 11.000 Zuschauern in der ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle die deutsche Mannschaft mit 3:0. Die DTTB-Herren haben das Finale verloren, aber Silber gewonnen. Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov und Patrick Baum lieferten dem Topfavoriten einen großen Kampf, schafften es aber nicht, die wenigen sich bietenden Chancen zu nutzen.
Unmittelbar nach dem Finale sagte Bundestrainer Jörg Roßkopf: "Ich glaube, wir haben heute durchaus eine gute Chance gehabt. Die Chinesen haben alles zeigen müssen. Wir hatten unsere kleinen Chancen, aber die muss man gegen China eben nutzen. Sie haben einfach eine große Mannschaft. Großen Respekt vor meiner Mannschaft, der Druck war gewaltig bei dieser WM, wir standen im Finale und haben sehr gut gespielt."
Chinas Coach Liu Guoliang sagte: "Wir sind wieder Weltmeister und das auch verdient. Die deutsche Mannschaft ist die stärkste in Europa, die Zuschauer hier sind so Tischtennis-freundlich, ich hoffe, dass sich das Team weiterentwickelt."
Herren, Finale
Deutschland - China 0:3
Timo Boll - Zhang Jike 2:3 (-10, -6, 9, 10, -6)
Timo Boll fightet sich nach 0:2-Satzrückstand gegen Zhang Jike zurück ins Match, gleicht zum 2:2 in den Sätzen aus. Im entscheidenden Durchgang erwischt aber der amtierende Einzel-Weltmeister den besseren Start, Zhang Jike geht mit 6:0 in Führung und lässt sich den Sieg nicht mehr nehmen. Vor allem mit einem starken Aufschlag-Rückschlag-Spiel verschafft sich Chinas Nummer zwei einen Vorteil.
Dimitrij Ovtcharov - Ma Long 0:3 (-3, -9, -11)
Den ersten Durchgang holt sich der Chinese souverän, im zweiten Satz fängt "Dima" bärenstark an, führt 9:4, alles sieht nach Satzgewinn aus. Doch Ma Long holt Punkt um Punkt auf, auch eine Auszeit von Ovtcharov bei 9:7 nützt nichts mehr. Der Weltranglistenerste macht insgesamt sieben Punkte in Folge und holt sich auch Satz zwei. Im dritten Satz wehrt Dima drei Matchbälle ab, hat bei 11:10 selber einen Satzball, doch Ma Long holt sich die Partie zum 2:0 für China.
Patrick Baum - Wang Hao 1:3 (8, -5, -5, -10)
Patrick Baum begann mutig, setzte den Weltmeister von 2009 unter Druck und holte sich den ersten Durchgang verdient. Die folgenden beiden Sätze gingen klar an Wang Hao, der immer druckvoller selbstbewusster wurde. Im vierten Satz machte Patrick Baum einen hohen Rückstand wett, erarbeitete sich sogar einen Satzball. Doch der Weltranglistendritte konterte und machte für China den Weltmeistertitel perfekt.
(Quelle:www.tischtennis.de)
Die Westfalenhalle war im Finale mit 11.000 Zuschauern ausverkauft (Foto: Schillings)
Dortmund. Der alte Weltmeister ist auch der neue: Im Endspiel der LIEBHERR Team-WM schlug China vor 11.000 Zuschauern in der ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle die deutsche Mannschaft mit 3:0. Die DTTB-Herren haben das Finale verloren, aber Silber gewonnen. Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov und Patrick Baum lieferten dem Topfavoriten einen großen Kampf, schafften es aber nicht, die wenigen sich bietenden Chancen zu nutzen.
Unmittelbar nach dem Finale sagte Bundestrainer Jörg Roßkopf: "Ich glaube, wir haben heute durchaus eine gute Chance gehabt. Die Chinesen haben alles zeigen müssen. Wir hatten unsere kleinen Chancen, aber die muss man gegen China eben nutzen. Sie haben einfach eine große Mannschaft. Großen Respekt vor meiner Mannschaft, der Druck war gewaltig bei dieser WM, wir standen im Finale und haben sehr gut gespielt."
Chinas Coach Liu Guoliang sagte: "Wir sind wieder Weltmeister und das auch verdient. Die deutsche Mannschaft ist die stärkste in Europa, die Zuschauer hier sind so Tischtennis-freundlich, ich hoffe, dass sich das Team weiterentwickelt."
Herren, Finale
Deutschland - China 0:3
Timo Boll - Zhang Jike 2:3 (-10, -6, 9, 10, -6)
Timo Boll fightet sich nach 0:2-Satzrückstand gegen Zhang Jike zurück ins Match, gleicht zum 2:2 in den Sätzen aus. Im entscheidenden Durchgang erwischt aber der amtierende Einzel-Weltmeister den besseren Start, Zhang Jike geht mit 6:0 in Führung und lässt sich den Sieg nicht mehr nehmen. Vor allem mit einem starken Aufschlag-Rückschlag-Spiel verschafft sich Chinas Nummer zwei einen Vorteil.
Dimitrij Ovtcharov - Ma Long 0:3 (-3, -9, -11)
Den ersten Durchgang holt sich der Chinese souverän, im zweiten Satz fängt "Dima" bärenstark an, führt 9:4, alles sieht nach Satzgewinn aus. Doch Ma Long holt Punkt um Punkt auf, auch eine Auszeit von Ovtcharov bei 9:7 nützt nichts mehr. Der Weltranglistenerste macht insgesamt sieben Punkte in Folge und holt sich auch Satz zwei. Im dritten Satz wehrt Dima drei Matchbälle ab, hat bei 11:10 selber einen Satzball, doch Ma Long holt sich die Partie zum 2:0 für China.
Patrick Baum - Wang Hao 1:3 (8, -5, -5, -10)
Patrick Baum begann mutig, setzte den Weltmeister von 2009 unter Druck und holte sich den ersten Durchgang verdient. Die folgenden beiden Sätze gingen klar an Wang Hao, der immer druckvoller selbstbewusster wurde. Im vierten Satz machte Patrick Baum einen hohen Rückstand wett, erarbeitete sich sogar einen Satzball. Doch der Weltranglistendritte konterte und machte für China den Weltmeistertitel perfekt.
(Quelle:www.tischtennis.de)
Tag 5 nach der OP2 - Sonntagmorgen, Sonnenschein...
Guten Morgen zusammen!
Ein strahlend blauer Himmel und eine lächelnde Sonne haben mich heute morgen begrüßt.
Gut geschlafen...der gestrige Abend brachte noch maximale Temperaturwerte von 37,5 °C, etwas erhöht, aber auch nicht mehr. So hat es sich auch angefühlt, war zwar etwas platt, aber kein Schüttelfrost oder ähnliches.
Das ist doch schon mal wieder eine positive Wendung.
Wenn man am frühen morgen schon so von der Sonne angeflirtet wird, kann es einem doch nur gut gehen!
Von den Sonnenstrahlen geht eine solche Energie aus...
Highlight heute...Finale Tischtennis Mannschafts WM in Dortmund...Deutschland-China...gestern das Halbfinale 3:1 gegen Japan gewonnen und somit das Traumfinale perfekt gemacht gegen den scheinbar übermächtigen Gegner China!
1989 als in Dortmund das Doppel Rosskopf/Fetzner Tischtennis-Geschichte geschrieben hatte durch den Gewinn der Weltmeisterschaft war ich vor Ort und habe diese Eindrücke der WM meine ganze Tischtennislaufbahn mitgenommen.
Schade, dass ich heute nicht dabei sein kann...aber ich komme wieder! Wünsche unserem Team von hier schon mal viel Glück, mit dem Publikum im Rücken, vielleicht gelingt ja eine Überraschung, wäre großartig!
Bis später...
Ein strahlend blauer Himmel und eine lächelnde Sonne haben mich heute morgen begrüßt.
Gut geschlafen...der gestrige Abend brachte noch maximale Temperaturwerte von 37,5 °C, etwas erhöht, aber auch nicht mehr. So hat es sich auch angefühlt, war zwar etwas platt, aber kein Schüttelfrost oder ähnliches.
Das ist doch schon mal wieder eine positive Wendung.
Wenn man am frühen morgen schon so von der Sonne angeflirtet wird, kann es einem doch nur gut gehen!
Von den Sonnenstrahlen geht eine solche Energie aus...
Highlight heute...Finale Tischtennis Mannschafts WM in Dortmund...Deutschland-China...gestern das Halbfinale 3:1 gegen Japan gewonnen und somit das Traumfinale perfekt gemacht gegen den scheinbar übermächtigen Gegner China!
1989 als in Dortmund das Doppel Rosskopf/Fetzner Tischtennis-Geschichte geschrieben hatte durch den Gewinn der Weltmeisterschaft war ich vor Ort und habe diese Eindrücke der WM meine ganze Tischtennislaufbahn mitgenommen.
Schade, dass ich heute nicht dabei sein kann...aber ich komme wieder! Wünsche unserem Team von hier schon mal viel Glück, mit dem Publikum im Rücken, vielleicht gelingt ja eine Überraschung, wäre großartig!
Bis später...
Samstag, 31. März 2012
Tag 4 nach der OP - wieder etwas erhöhte Temperatur!
Moin moin! WOCHENENDE !!!
Ja, was soll ich sagen...nach einer kurzen Nacht...eingeschlafen nach 1 Uhr, wurde ich um 6 Uhr morgens unsanft geweckt...
es war wieder an der Zeit...Bett verlassen, ins Bad, frisch machen, inzwischen wird das Bett neu bezogen...the same procedure as every day...dann Blutdruck messen, Temperatur checken...
6.55 Uhr "Früh"stück wird gebracht...2 Roggenbrötchen, fettarme Magarine, 1 oder 2 Scheiben Käse, und 1 oder 2 Portionen Honig, immer im Wechsel, mal vom Käse 1 Scheibe, dann 2 mal Honig, mal vom Käse 2 Scheiben, dann nur 1 mal Honig...
Habe ich aber auch so bestellt, esse momentan und überhaupt keine Wurst und wenn möglich wenig Zucker- oder Weismehlprodukte!!! Mein Gewicht dankt es mir...gefühlte 10 Kilo abgenommen seit 1. OP im Januar!!!
Wahrscheinlich sind es abe nur 8...aber immerhin ein erster Erfolg für jemanden, der vor 11 Wochen so gut wie nicht mehr laufen konnte und nur noch von Schmerzmitteln und Ruhepausen gelebt hat!!!
Jetzt wurde gerade das Mittagessen heringebracht...jeden Tag 11.30 Uhr...Feuertopf mit Geflügelwurst...da ist sie wieder die Wurst ...mal schauen ob ich sie essen kann...Riechtest bestanden...riecht deftig...könnte im schlimmsten Falle schmecken...mache mich erst mal an die Arbeit...bis gleich!!!
So...habe fertig...Nachtisch Vanille-Dessert nicht geschafft...war lecker...selbst die Geflügelwurst...
Ja zum Thema erhöhte Temperatur muss ich sagen...hatte gerade 37,3 ...nix dramatisches...aber muss es im Auge behalten...
Leider hat sich die Sonne hinter den Wolken versteckt...aber es geht auch auf Ostern zu!!! Da haben wir ja öfters mit trübem Wetter zu kämpfen...
Jetzt werde ich erst einmal etwas weiter recherchieren und Euch dann wieder informieren...bis später...
CU Stephan Frank
Ja, was soll ich sagen...nach einer kurzen Nacht...eingeschlafen nach 1 Uhr, wurde ich um 6 Uhr morgens unsanft geweckt...
es war wieder an der Zeit...Bett verlassen, ins Bad, frisch machen, inzwischen wird das Bett neu bezogen...the same procedure as every day...dann Blutdruck messen, Temperatur checken...
6.55 Uhr "Früh"stück wird gebracht...2 Roggenbrötchen, fettarme Magarine, 1 oder 2 Scheiben Käse, und 1 oder 2 Portionen Honig, immer im Wechsel, mal vom Käse 1 Scheibe, dann 2 mal Honig, mal vom Käse 2 Scheiben, dann nur 1 mal Honig...
Habe ich aber auch so bestellt, esse momentan und überhaupt keine Wurst und wenn möglich wenig Zucker- oder Weismehlprodukte!!! Mein Gewicht dankt es mir...gefühlte 10 Kilo abgenommen seit 1. OP im Januar!!!
Wahrscheinlich sind es abe nur 8...aber immerhin ein erster Erfolg für jemanden, der vor 11 Wochen so gut wie nicht mehr laufen konnte und nur noch von Schmerzmitteln und Ruhepausen gelebt hat!!!
Jetzt wurde gerade das Mittagessen heringebracht...jeden Tag 11.30 Uhr...Feuertopf mit Geflügelwurst...da ist sie wieder die Wurst ...mal schauen ob ich sie essen kann...Riechtest bestanden...riecht deftig...könnte im schlimmsten Falle schmecken...mache mich erst mal an die Arbeit...bis gleich!!!
So...habe fertig...Nachtisch Vanille-Dessert nicht geschafft...war lecker...selbst die Geflügelwurst...
Ja zum Thema erhöhte Temperatur muss ich sagen...hatte gerade 37,3 ...nix dramatisches...aber muss es im Auge behalten...
Leider hat sich die Sonne hinter den Wolken versteckt...aber es geht auch auf Ostern zu!!! Da haben wir ja öfters mit trübem Wetter zu kämpfen...
Jetzt werde ich erst einmal etwas weiter recherchieren und Euch dann wieder informieren...bis später...
CU Stephan Frank
Postoperative Pflege...
Pflege
Postoperativ : Lagerung des operierten Beins in leicht abduzierter Stellung, Bettende 30° erhöht, um venösen Rückfluss zu fördern!
Unterstützung durch Beinlagerungsschiene (Volkmannschiene) oder Keilkissen
Rotationsbewegungen nicht erlaubt!
Kontrolle auf Hämatombildung!
Steckbecken von der gesunden Seite
Schmerzmittel AO
Mobilisation am 2.postoperativen Tag nach Drainagenentfernung, Unterstützung bei der Körperpflege ( Mobilisierung am 1.postoperativen Tag mit Unterarmgehstützen oder ggf. Toilettenstuhl)
Kontrolle: Vitalzeichen, Wunde, Drainagen, Verbände
Aufstehen über operierte Seite.
Erst aufsetzen, wenn möglich ohne Triangel. Dann eine Grundspannung im operierten Bein aufbauen, d.h. Fußspitze anziehen und Knie auf das Bett drücken. Dadurch wird das Gelenk durch Muskeln geschützt. Dann das operierte Bein in dieser Stellung ohne Drehung in Richtung Bettkante schieben und darauf achten, dass Oberkörper und das andere Bein gleich mitgehen. Erst wenn Patient richtig auf der Bettkante sitzt das Bein im Kniegelenk knicken.
Luxationsprophylaxe(Oberkörper nicht höher als 45 Grad. Innenrotation vermeiden(Keilkissen je nach Krankenhaus)
Beim Drehen immer ein Kissen zwischen die Beine legen, um Luxation zu vermeiden. (ist auch weniger schmerzhaft)
(Quelle:Pflegewiki)
Postoperativ : Lagerung des operierten Beins in leicht abduzierter Stellung, Bettende 30° erhöht, um venösen Rückfluss zu fördern!
Unterstützung durch Beinlagerungsschiene (Volkmannschiene) oder Keilkissen
Rotationsbewegungen nicht erlaubt!
Kontrolle auf Hämatombildung!
Steckbecken von der gesunden Seite
Schmerzmittel AO
Mobilisation am 2.postoperativen Tag nach Drainagenentfernung, Unterstützung bei der Körperpflege ( Mobilisierung am 1.postoperativen Tag mit Unterarmgehstützen oder ggf. Toilettenstuhl)
Kontrolle: Vitalzeichen, Wunde, Drainagen, Verbände
Aufstehen über operierte Seite.
Erst aufsetzen, wenn möglich ohne Triangel. Dann eine Grundspannung im operierten Bein aufbauen, d.h. Fußspitze anziehen und Knie auf das Bett drücken. Dadurch wird das Gelenk durch Muskeln geschützt. Dann das operierte Bein in dieser Stellung ohne Drehung in Richtung Bettkante schieben und darauf achten, dass Oberkörper und das andere Bein gleich mitgehen. Erst wenn Patient richtig auf der Bettkante sitzt das Bein im Kniegelenk knicken.
Luxationsprophylaxe(Oberkörper nicht höher als 45 Grad. Innenrotation vermeiden(Keilkissen je nach Krankenhaus)
Beim Drehen immer ein Kissen zwischen die Beine legen, um Luxation zu vermeiden. (ist auch weniger schmerzhaft)
(Quelle:Pflegewiki)
Freitag, 30. März 2012
Schock !!!
Bin gerade etwas geschockt...habe recherchiert welchen Präparate-Cocktail ich bekommen habe...
Tramal + Novalgin-Tropfen...echt grass...
Das werde ich später erst mal klären...als Maßnahme gegen Fieber!?
Der Sache werde ich auf den Grund gehen...
Jetzt steht erst einmal ein langweiliges Wochenende vor der Tür!
Kein Physiotherapeut, nix...hoffe mein Fieber ist morgen Abend weg...
Jetzt ist es erst einmal gesenkt...ist ja schon mal was!
Entwarnung...habe gerade ws im Netz gefunden dazu...diesen Cocktail, die Mischung von Tramal- und Novalgintropfen nennt man Würzburger Cocktail oder Würzbuger Mischung!
Schwester war gerade da...alles wird gut! Diese Mischung wird oft bei Hüft-TEP oder Schulter-TEP (TEP ist gleich Totale Endoprothese) verabreicht.
Als alles im grünen Bereich...
Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch...
Keep on moving...
Stephan Frank - Niemals aufgeben!
Tramal + Novalgin-Tropfen...echt grass...
Das werde ich später erst mal klären...als Maßnahme gegen Fieber!?
Der Sache werde ich auf den Grund gehen...
Jetzt steht erst einmal ein langweiliges Wochenende vor der Tür!
Kein Physiotherapeut, nix...hoffe mein Fieber ist morgen Abend weg...
Jetzt ist es erst einmal gesenkt...ist ja schon mal was!
Entwarnung...habe gerade ws im Netz gefunden dazu...diesen Cocktail, die Mischung von Tramal- und Novalgintropfen nennt man Würzburger Cocktail oder Würzbuger Mischung!
Schwester war gerade da...alles wird gut! Diese Mischung wird oft bei Hüft-TEP oder Schulter-TEP (TEP ist gleich Totale Endoprothese) verabreicht.
Als alles im grünen Bereich...
Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch...
Keep on moving...
Stephan Frank - Niemals aufgeben!
Schon wieder erhöhte Temperatur...Tag 3 nach der OP
Leider schon wieder erhöhte Temperaturanzeige 38,0 dafür war Blutdruck absolut ok...125 zu 76...
Wir werden sehen wie der Abend verläuft...war heute schon gut zu Fuß mit Krücken...bis ein ein leichtes Knacken auf der operierten Seite...scheinen Sehnen gewesen zu sein, keine Schmerzen danach...
Wir werden sehen wie der Abend verläuft...war heute schon gut zu Fuß mit Krücken...bis ein ein leichtes Knacken auf der operierten Seite...scheinen Sehnen gewesen zu sein, keine Schmerzen danach...
Mr. Quiggly Schuhe testen beim Osterlauf in Jügesheim am 09.042012
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organisiert von
LAUF Shop Fieber
LAUFFieber
Ahornweg 114
63741 Aschaffenburg
Tel.: 06021 95908
Handy 0151 560 57991
Schaue Dir das Video http://bit.ly/HlDusb an uns beurteile selber das neue Laufgefühl am Fuß.
Nur 196 Gramm schwer mit extrem kurzen Bodenkontaktzeiten
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Rodgau Jügesheim Osterlauf 09.04.2012
Viel Spaß beim Testen !!!
Wenn ich wieder soweit bin und die Reha überstanden habe, ab 13.04.2012 in der Kaiserbergklinik in Bad Nauheim, beginne ich auch wieder mit "sanftem" Laufen!
Mal schauen, was Joachim für Tips für mich hat!
Viel Spaß allen Teilnehmern!
Sportliche Grüße
Stephan Frank - Niemals aufgeben !
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Tag 3 nach der OP - es geht aufs Wochenende zu
Hi!
Der Tag war bis jetzt unspektakulär..Reha-Anmeldung erledigt...wieder in der Kaiserberg-Klinik in Bad Nauheim...jetzt kommt gleich der Physiotherapeut...mit Gehhilfen laufen...mal sehen wie weit wir kommen...
Bis später!
Der Tag war bis jetzt unspektakulär..Reha-Anmeldung erledigt...wieder in der Kaiserberg-Klinik in Bad Nauheim...jetzt kommt gleich der Physiotherapeut...mit Gehhilfen laufen...mal sehen wie weit wir kommen...
Bis später!
Donnerstag, 29. März 2012
2 Tage nach der OP - Fieber...aktuelle Berichte
Hey!
Leider heute Abend wieder Fieber. Gestern auch schon...38,2 °¢…heute 38,5 °¢…Nachwehen der OP !?
Ich hoffe mal. Gestern Abend hat sich das Fieber dann wieder gesenkt. Ich habe die gleichen Vorkehrungen getroffen wie gestern. Tropfen gegen Fieber, dicke Jacke an und Decke bis zum Hals gezogen. Nebenbei läuft Fußball... Atletico Madrid gegen Hannover 96...Jetzt steht es aktuell 1:1 , 22.13 Uhr.
Im Januar nach meiner ersten Hüftgelenks-OP hatte ich auch die Tage danach etwas erhöhte Temperatur. Das Ganze regulierte sich aber nach 3 bis 4 Tagen von alleine.
Wenn man sich überlegt 2 Tage nach der OP und schon auf dem frisch operierten Gelenk die ersten Schritte machen...ist schon grass!
Die Aufenthaltsdauer hier im OKB wurde verringert von ehemaligen 11 Tagen nach der OP auf 7 bis 9 Tage nach der OP. Sicher ein Kostenfaktor, denn die operierenden Kliniken erhalten je Gelenk-OP eine Fallpauschale. Je länger man also in der Klinik nach der Operation untergebracht ist, um so kleiner wird der Gewinn, da jeder Tag im Krankenhaus Kosten verursacht. Wir haben bereits in der Reha diskutiert, warum das OKB Braunfels eine solche Ausnahmestellung hat, was die Verweildauer anbelangt. Inzwischen wurde das sich nur marktüblich angepasst. Ob dies ein Vorteil für den Patienten ist, sei dahingestellt.
Ein weiterer Punkt ist sicher, dass durch den kürzeren Aufenthalt mehr Operationen durchgeführt werden können. Wenn die Zimmer nach bereits 7 oder 8 Tagen von den Patienten geräumt werden, können wieder neue Patienten operiert werden und an die Zimmer verteilt werden. Ob diese neue Vorgehensweise Einfluss auf die Qualität hat, wird die Zukunft zeigen. Für die Operateure ist es sicher eine größere Belastung, es sei denn das Team wird mit weiterem operierenden Personal aufgestockt.
Gerade gestern habe ich im TV gesehen, dass manche Krankenhäuser aufgrund falscher Abrechnungen sich unrechtmäßig finanziell bereichert haben. Da dies in Deutschland kein Straftatbestand ist, gibt es auch keine Anklage oder eine Verurteilung. Es reicht wohl einfach eine Korrektur!!! Darüber sollte man sich in unserem Land mal Gedanken machen...würde das ein Unternehmen z.B. bei den Berechnungen von Leistungen machen, wäre dies ganz klar ein Straftatbestand und würde entsprechend geahndet werden. Warum diese Unterscheidung, wo viele Kliniken heute wie Unternehmen geführt werden und auch Gewinnmaximierung anstreben.
Was mich noch beschäftigt ist der Bericht heute im TV bezüglich der Prothesen der Firma Zimmer. Heute Abend war wieder ein ausführlicher. BERICHT in der Sendung Monitor in der ARD , wo es um defekte Prothesen geht, insbesondere handelt es sich um Metall -Metall-Legierungen, wo die Patienten nach relativ kurzer Zeit massive gesundheitliche Probleme bekamen und eine Austausch-OP erforderlich wurde. Es handelt sich wohl um eine Schadensersatz-Klage mit 1800 betroffenen Patienten. Ich werde den Sachverhalt recherchieren und anschließend ausführlich berichten. Von meinem laienhaften Kenntnisstand hätte ich mir diese Kombination Metall -Metall nie implantieren lassen. Die Problematik des Metallabriebs habe ich bereits bei der McMinn-Methode beschrieben. Ich werde darauf nochmals eingehen.
Fortsetzung folgt...
Leider heute Abend wieder Fieber. Gestern auch schon...38,2 °¢…heute 38,5 °¢…Nachwehen der OP !?
Ich hoffe mal. Gestern Abend hat sich das Fieber dann wieder gesenkt. Ich habe die gleichen Vorkehrungen getroffen wie gestern. Tropfen gegen Fieber, dicke Jacke an und Decke bis zum Hals gezogen. Nebenbei läuft Fußball... Atletico Madrid gegen Hannover 96...Jetzt steht es aktuell 1:1 , 22.13 Uhr.
Im Januar nach meiner ersten Hüftgelenks-OP hatte ich auch die Tage danach etwas erhöhte Temperatur. Das Ganze regulierte sich aber nach 3 bis 4 Tagen von alleine.
Wenn man sich überlegt 2 Tage nach der OP und schon auf dem frisch operierten Gelenk die ersten Schritte machen...ist schon grass!
Die Aufenthaltsdauer hier im OKB wurde verringert von ehemaligen 11 Tagen nach der OP auf 7 bis 9 Tage nach der OP. Sicher ein Kostenfaktor, denn die operierenden Kliniken erhalten je Gelenk-OP eine Fallpauschale. Je länger man also in der Klinik nach der Operation untergebracht ist, um so kleiner wird der Gewinn, da jeder Tag im Krankenhaus Kosten verursacht. Wir haben bereits in der Reha diskutiert, warum das OKB Braunfels eine solche Ausnahmestellung hat, was die Verweildauer anbelangt. Inzwischen wurde das sich nur marktüblich angepasst. Ob dies ein Vorteil für den Patienten ist, sei dahingestellt.
Ein weiterer Punkt ist sicher, dass durch den kürzeren Aufenthalt mehr Operationen durchgeführt werden können. Wenn die Zimmer nach bereits 7 oder 8 Tagen von den Patienten geräumt werden, können wieder neue Patienten operiert werden und an die Zimmer verteilt werden. Ob diese neue Vorgehensweise Einfluss auf die Qualität hat, wird die Zukunft zeigen. Für die Operateure ist es sicher eine größere Belastung, es sei denn das Team wird mit weiterem operierenden Personal aufgestockt.
Gerade gestern habe ich im TV gesehen, dass manche Krankenhäuser aufgrund falscher Abrechnungen sich unrechtmäßig finanziell bereichert haben. Da dies in Deutschland kein Straftatbestand ist, gibt es auch keine Anklage oder eine Verurteilung. Es reicht wohl einfach eine Korrektur!!! Darüber sollte man sich in unserem Land mal Gedanken machen...würde das ein Unternehmen z.B. bei den Berechnungen von Leistungen machen, wäre dies ganz klar ein Straftatbestand und würde entsprechend geahndet werden. Warum diese Unterscheidung, wo viele Kliniken heute wie Unternehmen geführt werden und auch Gewinnmaximierung anstreben.
Was mich noch beschäftigt ist der Bericht heute im TV bezüglich der Prothesen der Firma Zimmer. Heute Abend war wieder ein ausführlicher. BERICHT in der Sendung Monitor in der ARD , wo es um defekte Prothesen geht, insbesondere handelt es sich um Metall -Metall-Legierungen, wo die Patienten nach relativ kurzer Zeit massive gesundheitliche Probleme bekamen und eine Austausch-OP erforderlich wurde. Es handelt sich wohl um eine Schadensersatz-Klage mit 1800 betroffenen Patienten. Ich werde den Sachverhalt recherchieren und anschließend ausführlich berichten. Von meinem laienhaften Kenntnisstand hätte ich mir diese Kombination Metall -Metall nie implantieren lassen. Die Problematik des Metallabriebs habe ich bereits bei der McMinn-Methode beschrieben. Ich werde darauf nochmals eingehen.
Fortsetzung folgt...
Physiotherapie Tag 2 postop
Gerade mit Physiotherapeut wieder die ersten Übungen gemacht... mit Rolli gelaufen...Gefühl entwickeln...wieder mobil werden... die ersten 2 Wochen Belastung 20 %, nach 4 Wochen Vollbelastung, habe gutes Gefühl... das Abrollen fällt viel leichter als bei der im Januar operierten linken Seite zum gleichen Zeitpunkt nach der OP...
Mr. Titan Teil 2 - Röntgenbild rechts
So jetzt ist das auch erst einmal erledigt. Röntgenbild rechte Hüfte, leider nur rechte Seite. Denke dass vor der Entlassung noch ein Bild mit beiden Seiten gemacht wird.
Alle Zugänge sind ab, der am Hals wurde bereits gestern gezogen, der am Handtücher vor dem Röntgen. Drainage wurde auch gestern schon entfernt, der Verband wurde heute morgen von meinem Operateur persönlich gewechselt. Schnitt sieht ähnlich dem auf der linken Seite aus.
Blut wurde auch bereits von Schwester Sabine abgenommen, hat auch auf Anhieb funktioniert. Zwischendurch wird immer wieder mal Temperatur und Blutdruck gemessen. Gerade 37,7°¢ und Blutdruck...122 zu 81, Puls 91 nach der "Anstrengung" des Röntgens.
Heute Mittag kommt der Physiotherapeut... mal sehen was schon klappt!?
Alle Zugänge sind ab, der am Hals wurde bereits gestern gezogen, der am Handtücher vor dem Röntgen. Drainage wurde auch gestern schon entfernt, der Verband wurde heute morgen von meinem Operateur persönlich gewechselt. Schnitt sieht ähnlich dem auf der linken Seite aus.
Blut wurde auch bereits von Schwester Sabine abgenommen, hat auch auf Anhieb funktioniert. Zwischendurch wird immer wieder mal Temperatur und Blutdruck gemessen. Gerade 37,7°¢ und Blutdruck...122 zu 81, Puls 91 nach der "Anstrengung" des Röntgens.
Heute Mittag kommt der Physiotherapeut... mal sehen was schon klappt!?
29.03.2012 - Tag 2 nach OP 2
Guten morgen!!!
Ich konnte heute Nacht endlich mal wieder schlafen.
Nach 2 Nächten ohne viel Schlaf, die Nacht vor der OP im Zimmer habe ich keine echte Schlafposition gefunden, so dass maximal 2 bis 3 Stunden zusammen kamen und die nur etappenweise. Außerdem war nachts so gegen 2 Uhr, eine halbe Stunde nachdem ich das Licht ausgemacht hatte, irgendeine Diskussion auf dem Flur meiner Station. Das Ganze ging bestimmt fast eine halbe Stunde und begann nachdem wohl in der Nachbarklinik irgendeine Sirene ausgelöst wurde. ob da ein Zusammenhang bestand habe ich nicht erkundet. Und auf der Aufwachstation war ich ca. 3 Stunden nach OP -Beginn wieder wach, den Tag über konnte ich nicht gut schlafen, habe vielleicht mal eine halbe Stunde am Stück gedöst. Gegen Abend war es mir vom Magen her irgendwie übel, habe aber nichts gesagt und mich zusammen gerissen. Durch die Übelkeit, die mich bis zum Frühstück am nächsten Morgen begleitet hat, habe ich nicht einschlafen können. Ich habe aber wieder einen netten Opi. Kennen gelernt, der neben mir auf der Wachstation lag - Wilfried 74 Jahre jung und auch die 2. Hüfte operiert bekommen. Durch die vielen Geräusche der angeschlossenen Geräte, die das Herz-, Kreislaufsystem überwachen und ab und zu Alarm schlagen, wenn ein bestimmter Bereich überschritten wird war wie bereits im Januar nach meiner OP ein dauerhaftes Abschalten schwierig. Außerdem hat wohl eine Patientin auch nachts gegen 2 Uhr irgendeine Diskussion mit der Nachtschwester oder einem anderen Patienten angefangen, was für Unruhe sorgte. Schwester Sabine, die bis 20 Uhr für uns zuständig war, war sehr bemüht und hat einen richtig guten Job gemacht. Die Nachtschwester war weniger zugänglich, hat aber ihren Job auch ordentlich gemacht, es gab keinen Grund zur Klage. Alles in allem habe ich auch nur 3 Stunden, wenn man alles zusammen zählt, schlafen können.
Deshalb habe ich mir gestern Abend mal eine Schlaftablette geben lassen. Außerdem Medizin gegen Fieber, meine Temperatur war gegen 20.30 Uhr 38,1 °¢ und etwas Schüttelfrost hatte ich auch . Etwas Schmerzen oder Befindlichkeiten, so möchte ich es nennen, waren auch vorhanden. Gegen 22.30 Uhr habe ich die Schlaftablette eingenommen und doch erst ca. 0.00 Uhr die Augen zugemacht. Gegen 01 Uhr kam dann nochmal die sehr nette und hilfsbereite Nachtschwester, Blutdruck und Temperatur messen. Gegen 5 Uhr ein weiteres Mal mit dem selben Auftrag.
Gerade wurde der Verband vom Operateur Jens Brade gewechselt. Es sah schlimmer aus als jetzt unter dem Verband, da nachdem die Drainage gestern gezogen wurde noch etwas Blut nachgelaufen war. Also erstmal Entwarnung...hatte schon die Befürchtung, dass die Wunde nachblutet oder nicht richtig verschlossen ist. Ist aber soweit alles im grünen Bereich laut Oberarzt Brade. Jetzt gibts Frühstück... 2 mal Roggenbrötchen, Käse und Honig.
Jetzt gehts erst einmal weiter mit dem Tagesablauf...
CU
Stephan Frank - Niemals aufgeben!
Ich konnte heute Nacht endlich mal wieder schlafen.
Nach 2 Nächten ohne viel Schlaf, die Nacht vor der OP im Zimmer habe ich keine echte Schlafposition gefunden, so dass maximal 2 bis 3 Stunden zusammen kamen und die nur etappenweise. Außerdem war nachts so gegen 2 Uhr, eine halbe Stunde nachdem ich das Licht ausgemacht hatte, irgendeine Diskussion auf dem Flur meiner Station. Das Ganze ging bestimmt fast eine halbe Stunde und begann nachdem wohl in der Nachbarklinik irgendeine Sirene ausgelöst wurde. ob da ein Zusammenhang bestand habe ich nicht erkundet. Und auf der Aufwachstation war ich ca. 3 Stunden nach OP -Beginn wieder wach, den Tag über konnte ich nicht gut schlafen, habe vielleicht mal eine halbe Stunde am Stück gedöst. Gegen Abend war es mir vom Magen her irgendwie übel, habe aber nichts gesagt und mich zusammen gerissen. Durch die Übelkeit, die mich bis zum Frühstück am nächsten Morgen begleitet hat, habe ich nicht einschlafen können. Ich habe aber wieder einen netten Opi. Kennen gelernt, der neben mir auf der Wachstation lag - Wilfried 74 Jahre jung und auch die 2. Hüfte operiert bekommen. Durch die vielen Geräusche der angeschlossenen Geräte, die das Herz-, Kreislaufsystem überwachen und ab und zu Alarm schlagen, wenn ein bestimmter Bereich überschritten wird war wie bereits im Januar nach meiner OP ein dauerhaftes Abschalten schwierig. Außerdem hat wohl eine Patientin auch nachts gegen 2 Uhr irgendeine Diskussion mit der Nachtschwester oder einem anderen Patienten angefangen, was für Unruhe sorgte. Schwester Sabine, die bis 20 Uhr für uns zuständig war, war sehr bemüht und hat einen richtig guten Job gemacht. Die Nachtschwester war weniger zugänglich, hat aber ihren Job auch ordentlich gemacht, es gab keinen Grund zur Klage. Alles in allem habe ich auch nur 3 Stunden, wenn man alles zusammen zählt, schlafen können.
Deshalb habe ich mir gestern Abend mal eine Schlaftablette geben lassen. Außerdem Medizin gegen Fieber, meine Temperatur war gegen 20.30 Uhr 38,1 °¢ und etwas Schüttelfrost hatte ich auch . Etwas Schmerzen oder Befindlichkeiten, so möchte ich es nennen, waren auch vorhanden. Gegen 22.30 Uhr habe ich die Schlaftablette eingenommen und doch erst ca. 0.00 Uhr die Augen zugemacht. Gegen 01 Uhr kam dann nochmal die sehr nette und hilfsbereite Nachtschwester, Blutdruck und Temperatur messen. Gegen 5 Uhr ein weiteres Mal mit dem selben Auftrag.
Gerade wurde der Verband vom Operateur Jens Brade gewechselt. Es sah schlimmer aus als jetzt unter dem Verband, da nachdem die Drainage gestern gezogen wurde noch etwas Blut nachgelaufen war. Also erstmal Entwarnung...hatte schon die Befürchtung, dass die Wunde nachblutet oder nicht richtig verschlossen ist. Ist aber soweit alles im grünen Bereich laut Oberarzt Brade. Jetzt gibts Frühstück... 2 mal Roggenbrötchen, Käse und Honig.
Jetzt gehts erst einmal weiter mit dem Tagesablauf...
CU
Stephan Frank - Niemals aufgeben!
Mittwoch, 28. März 2012
Ich bin wieder da - Mr. Titan Teil 2
Hello world!
Die Geschichte von Mr. Titan geht weiter...es beginnt Teil 2...
Ich bin wieder da! Habe die Operation erst einmal überstanden... OP gestern 7.55 Uhr...dann bis heute morgen 8.30 Uhr auf der Wachstation... jetzt im Zimmer gelandet und mich erst mal zurück gemeldet.
Aktuell in der Orthopädischen Klinik in Braunfels http://www.okb-online.de
Es ging alles sehr schnell.von der 1. OP am 16.01. bis heute... ....der lange schmerzhafte Leidensweg hat jetzt endlich ein ENDE gefunden. Das ist zumindest meine Hoffnung.
Vom Gefühl her verlief die OP gut...laut meiner Narkoseärztin Frau Dr. Frohwein gab es keinerlei Komplikationen. Mein Operateur war wie am 16.01. diesen Jahres der Oberarzt Jens Brade. Am 16.01.2012 wurde bei mir links eine Endoprothese der Firma Zimmer eingesetzt...Nur 10 Wochen und 1 Tag später das gleiche gleiche Procedere rechts. Nach gefühlt gutem Verlauf nach der 1. OPwar ich mutig und habe meinen offiziellen OP-Termin um 2 1/2 Wochen vorgezogen. Jetzt heißt es wieder Gymnastik, Reha usw. Ich werde mein Bestes geben...
Ein Glücksgefühl überkam mich gestern nach durchgezogener OP und nachdem ich von der Vollnarkose erwacht bin. Jetzt bin ich komplett...In so kurzer Zeit beide kaputten Gelenke durch Titangelenke ersetzt...eigentlich kann ich es noch nicht glauben...meine Reise zurück ins Leben geht also weiter...die Chance auf ein neues Leben ist greifbar nah...ich bin wieder da...meine positive Lebenseinstellung, mein ungebrochener Optimismus, der einige Zeit schwer gelitten hatte, ist zurück gekehrt.
Bereits nach der 1. Operation im Januar war ich bereits fast der am Ziel meiner Träume ...meine Schmerzen waren reduziert - auf der Schmerzskala von 7 bis 8 vor der 1. OP ( 0 entspricht keine Schmerzen und 10 das Maximilian) auf 2 bis 3 reduziert ohne große Bewegung, mit Bewegung auf 4 bis 5, insbesondere wenn ich in den Bereich kam, wo das rechte Hüftgelenk blockierte oder die Schmerzen im Iliosakralgelenk unerträglich wurden. Schmerzen, Schmerzen, Schmerzen... das war das Thema, was mich jeden Tag beschäftigte und mir ganz viel Lebensfreude und -Qualität entzogen hat. Der Gedanke Schmerz, ebenso wie die Emotion Schmerz war allgegenwärtig. Und diese Situation veränderte meine Persönlichkeit. Es wirkt sich zuerst auf das Verhalten aus, man bewegt sich weniger und weniger. Parallel laufen aber weitere Prozesse ab. Man kann nicht mehr agieren, - selbstbestimmt handeln - sondern nur noch reagieren - von den Schmerzen bestimmtes Verhalten und Handeln. Man ist nicht mehr Herr über seinen eigenen Körper. Die irgendwann chronisch werdenden Arthroseschmerzen übernehmen die Chefrolle und damit die Steuerungsfunktion über das Leben eines arthrosekranken Schmerzpatienten.
Alle Versuche der letzten Jahre, diesen Prozess aufzuhalen und den Teufelskreis zu durchbrechen, sind letzlich gescheitert. Auch ich, der so sehr an die eigenen Selbstheilungskräfte und die mentale Kraft in uns Menschen glaubt, war hier auf einen vermeintlich stärkeren Gegner getroffen. Alles Wissen, jede Erfahrung, egal welches Medikament, jedes Nahrungsergänzungsmittel, selbst Besuche beim Heilpraktiker, beim Osteopathen oder beim Physiotherapeuten haben letztendlich direkt nicht weitergeholfen, indirekt haben sie mir aber zur Einsicht verholfen, dass der bei mir vorliegenden Cox-Arthrose im Endstadium nur operativ beizukommen ist. Alle unternommenen Versuche, die Krankheit zu stoppen, eine Operation zu umgehen und irgendwie die Schmerzen dauerhaft auszuschalten haben letztlich wie bei einem Puzzle die einzelnen Teile erst den Entscheidungsprozess entstehen lassen. Selbst meine Absagen von 3 OP -Terminen im letzten Jahr haben mir geholfen zu verstehen - wie dramatisch meine Situation sich zugespitzt hatte. Dazu gehört auch mein Termin in der Orthopädischen Klinik in Braunfels am 30.03. , die ich, obwohl alle Vobereitungen getroffen waren, ich unverrichteter Dinge verlies. Wieder und wieder versuchte ich den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, die da hieß Operation. Ich hatte vor wieder abzunehmen, Sport zu machen...weil ja dann meine Beschwerden sich vermindern würden...ich suchte und suchte nach Optionen...letztendlich waren es nur Ausreden...mir selbst gegenüber... es waren Versuche des Verdrängens wie es wirklich um mich steht...aber alle Versuche, mir selbst was vorzumachen und mich selbst zu belügen scheiterten. Sie mussten scheitern. Zum Schluss siegt immer die Wahrheit...auch in diesem Fall!
Nach einem Sommer 2011, der nicht nur keiner war und der gnadenlosen niederschmetternden Realität, dass ich meinen Zustand nicht mehr ohne fremde Hilfe würde ändern können, kam es wie es kommen musste...ich entschied mich für den jetzt eingeschlagenen Weg und das ist gut so... 2 mal Titan ist gleich Mr. Titan! Mein Weg zurück in ein aktives Leben nimmt so langsam Konturen an...die Grundsteine dafürw sind gelegt...
Dank der heutigen Medizin sprich OP-Methoden (www.okb-online.de) und der fortschrittlichen, zukunftsweisenden Medizintechnik (www.zimmergermany.de) ist Vieles, ja fast Alles möglich !!!
Ich werde ausführlich darüber berichten...
CU Stephan Frank - Niemals aufgeben!
http://www.stephanfrank.blogspot.com
Die Geschichte von Mr. Titan geht weiter...es beginnt Teil 2...
Ich bin wieder da! Habe die Operation erst einmal überstanden... OP gestern 7.55 Uhr...dann bis heute morgen 8.30 Uhr auf der Wachstation... jetzt im Zimmer gelandet und mich erst mal zurück gemeldet.
Aktuell in der Orthopädischen Klinik in Braunfels http://www.okb-online.de
Es ging alles sehr schnell.von der 1. OP am 16.01. bis heute... ....der lange schmerzhafte Leidensweg hat jetzt endlich ein ENDE gefunden. Das ist zumindest meine Hoffnung.
Vom Gefühl her verlief die OP gut...laut meiner Narkoseärztin Frau Dr. Frohwein gab es keinerlei Komplikationen. Mein Operateur war wie am 16.01. diesen Jahres der Oberarzt Jens Brade. Am 16.01.2012 wurde bei mir links eine Endoprothese der Firma Zimmer eingesetzt...Nur 10 Wochen und 1 Tag später das gleiche gleiche Procedere rechts. Nach gefühlt gutem Verlauf nach der 1. OPwar ich mutig und habe meinen offiziellen OP-Termin um 2 1/2 Wochen vorgezogen. Jetzt heißt es wieder Gymnastik, Reha usw. Ich werde mein Bestes geben...
Ein Glücksgefühl überkam mich gestern nach durchgezogener OP und nachdem ich von der Vollnarkose erwacht bin. Jetzt bin ich komplett...In so kurzer Zeit beide kaputten Gelenke durch Titangelenke ersetzt...eigentlich kann ich es noch nicht glauben...meine Reise zurück ins Leben geht also weiter...die Chance auf ein neues Leben ist greifbar nah...ich bin wieder da...meine positive Lebenseinstellung, mein ungebrochener Optimismus, der einige Zeit schwer gelitten hatte, ist zurück gekehrt.
Bereits nach der 1. Operation im Januar war ich bereits fast der am Ziel meiner Träume ...meine Schmerzen waren reduziert - auf der Schmerzskala von 7 bis 8 vor der 1. OP ( 0 entspricht keine Schmerzen und 10 das Maximilian) auf 2 bis 3 reduziert ohne große Bewegung, mit Bewegung auf 4 bis 5, insbesondere wenn ich in den Bereich kam, wo das rechte Hüftgelenk blockierte oder die Schmerzen im Iliosakralgelenk unerträglich wurden. Schmerzen, Schmerzen, Schmerzen... das war das Thema, was mich jeden Tag beschäftigte und mir ganz viel Lebensfreude und -Qualität entzogen hat. Der Gedanke Schmerz, ebenso wie die Emotion Schmerz war allgegenwärtig. Und diese Situation veränderte meine Persönlichkeit. Es wirkt sich zuerst auf das Verhalten aus, man bewegt sich weniger und weniger. Parallel laufen aber weitere Prozesse ab. Man kann nicht mehr agieren, - selbstbestimmt handeln - sondern nur noch reagieren - von den Schmerzen bestimmtes Verhalten und Handeln. Man ist nicht mehr Herr über seinen eigenen Körper. Die irgendwann chronisch werdenden Arthroseschmerzen übernehmen die Chefrolle und damit die Steuerungsfunktion über das Leben eines arthrosekranken Schmerzpatienten.
Alle Versuche der letzten Jahre, diesen Prozess aufzuhalen und den Teufelskreis zu durchbrechen, sind letzlich gescheitert. Auch ich, der so sehr an die eigenen Selbstheilungskräfte und die mentale Kraft in uns Menschen glaubt, war hier auf einen vermeintlich stärkeren Gegner getroffen. Alles Wissen, jede Erfahrung, egal welches Medikament, jedes Nahrungsergänzungsmittel, selbst Besuche beim Heilpraktiker, beim Osteopathen oder beim Physiotherapeuten haben letztendlich direkt nicht weitergeholfen, indirekt haben sie mir aber zur Einsicht verholfen, dass der bei mir vorliegenden Cox-Arthrose im Endstadium nur operativ beizukommen ist. Alle unternommenen Versuche, die Krankheit zu stoppen, eine Operation zu umgehen und irgendwie die Schmerzen dauerhaft auszuschalten haben letztlich wie bei einem Puzzle die einzelnen Teile erst den Entscheidungsprozess entstehen lassen. Selbst meine Absagen von 3 OP -Terminen im letzten Jahr haben mir geholfen zu verstehen - wie dramatisch meine Situation sich zugespitzt hatte. Dazu gehört auch mein Termin in der Orthopädischen Klinik in Braunfels am 30.03. , die ich, obwohl alle Vobereitungen getroffen waren, ich unverrichteter Dinge verlies. Wieder und wieder versuchte ich den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, die da hieß Operation. Ich hatte vor wieder abzunehmen, Sport zu machen...weil ja dann meine Beschwerden sich vermindern würden...ich suchte und suchte nach Optionen...letztendlich waren es nur Ausreden...mir selbst gegenüber... es waren Versuche des Verdrängens wie es wirklich um mich steht...aber alle Versuche, mir selbst was vorzumachen und mich selbst zu belügen scheiterten. Sie mussten scheitern. Zum Schluss siegt immer die Wahrheit...auch in diesem Fall!
Nach einem Sommer 2011, der nicht nur keiner war und der gnadenlosen niederschmetternden Realität, dass ich meinen Zustand nicht mehr ohne fremde Hilfe würde ändern können, kam es wie es kommen musste...ich entschied mich für den jetzt eingeschlagenen Weg und das ist gut so... 2 mal Titan ist gleich Mr. Titan! Mein Weg zurück in ein aktives Leben nimmt so langsam Konturen an...die Grundsteine dafürw sind gelegt...
Dank der heutigen Medizin sprich OP-Methoden (www.okb-online.de) und der fortschrittlichen, zukunftsweisenden Medizintechnik (www.zimmergermany.de) ist Vieles, ja fast Alles möglich !!!
Ich werde ausführlich darüber berichten...
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