Die große Reise

2 Titangelenke in 10 Wochen ...

Die große Reise beginnt...erneut..


Diesesmal mache ich es besser...

Ich habe ein großes Ziel!

Ihr habt die Chance mich zu begleiten!


Donnerstag, 10. Mai 2012

Jan Ullrich als Blogger aktiv!!! Eurosport-Blog


Jan Ullrich jetzt als Blogger aktiv

Do 10.Mai. 12:30:38 2012

Berlin (dpa) - Jan Ullrich ist zurück in der Öffentlichkeit und fordert für sich «eine zweite Chance» ein. Drei Monate nach seinem Doping-Schuldspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS tritt der Ex-Profi als Blogger in Erscheinung.
Der einzige deutsche Tour-de-France-Sieger, der wegen Blutdopings bis 21. August 2013 für jegliche Aktivitäten im Radsport gesperrt ist, ist ab sofort - in wöchentlichem Abstand - für «Yahoo!Eurosport» als Experte aktiv.
Ullrich, der es auch nach seiner Verurteilung versäumte, mit einem Doping-Geständnis reinen Tisch zu machen und sich nur mit Andeutungen begnügte («Fehler gemacht»), soll zu aktuellem Renngeschehen Stellung nehmen. «Die Zeit des Versteckens und des Rückzugs ist vorüber», kündigte Ullrich im neuen Medium an. «Ich denke, ich habe eine zweite Chance verdient», schrieb der heute 38-Jährige.
Sein neuer Arbeitgeber versprach «Professionelle Analysen und persönliche Einblicke» des früheren Sport-Idols. Ullrich schrieb: «Es ist nicht zu verleugnen, dass diverse Dopingfälle dem Radsport in den letzten Jahren geschadet haben. Auch ich habe Fehler gemacht. Jedoch habe ich mit meinem persönlichen Fall nach Jahren der Verzweiflung, Depression und körperlichen Problemen endlich abgeschlossen. Das ist mein Weg, auch wenn dieser nicht von allen verstanden wird.»
Seine unverbindliche Stellungnahme nach dem CAS-Urteil war von Fachmedizinern und Politikern kritisiert worden. Doping-Jäger Werner Franke, der jahrelang gegen Ullrich prozessierte, hielt die Ausführungen für «substanzlos» und den «lächerlichen Versuch, einen Deckel auf die Affäre zu tun.» Ähnlich urteilte Fritz Sörgel. «Er hat jahrelang gedopt. Sich jetzt mit einem Sorry zu verabschieden, ist natürlich relativ wenig», sagte der Nürnberger Pharmakologe. «Ullrich hat die allerletzte Chance verpasst, einen Rest von Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen», hatte Dagmar Freitag, die Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag, erklärt.
Der 2007 zurückgetretene Ullrich hatte seine Zusammenarbeit mit dem mutmaßlichen Dopingarzt Eufemiano Fuentes eingeräumt, die 2006 zu seinem Tour-Ausschluss geführt hatte. «Ich bestätige, dass ich Kontakt zu Fuentes hatte. Ich weiß, dass das ein großer Fehler war, den ich sehr bereue. Für dieses Verhalten möchte ich mich aufrichtig bei allen entschuldigen», hatte der Olympiasieger von Sydney nach dem CAS-Urteil zu Protokoll gegeben.

Jan Ullrich Blog bei Eurosport:

Sie haben es verdient, dass wir mitfiebern!

Hallo liebe Radsport-Fans,
Entspannt in einen neuen Lebensabschnitt auf dem Rad
die Zeit des Versteckens und des Rückzugs ist vorüber. Ich habe meine Strafe erhalten. Auch wenn ich nicht vorhabe, in den Profi-Radsport zurückzukehren, wird der Radsport auf Lebzeiten meine große Liebe bleiben.
Ich bin als Aktiver jährlich einmal um die Welt gefahren. Dabei habe ich viel erlebt und jede Menge Erfahrungen gesammelt. Daran möchte ich Euch in meinem Blog teilhaben lassen.
Große Rennen wie die Tour de France und der Giro d'Italia verlangen taktisches Geschick, Angriffslust, Mut und die Unterstützung einer guten Mannschaft.
Mit welcher Strategie geht man in eine Königsetappe? Was sind die entscheidenden Kriterien beim Zeitfahren? Wie organisiert man einen Zug, der den Topsprinter zum Triumph führen soll?
Fragen über Fragen, die ich gerne beantworten würde.
Es ist nicht zu leugnen, dass diverse Dopingfälle dem Radsport in den letzten Jahren geschadet haben. Auch ich habe Fehler gemacht. Aber ich habe mit meinem persönlichen Fall nach Jahren der Verzweiflung, Depression und körperlichen Problemen endlich abgeschlossen.
Das ist mein Weg, auch wenn dieser nicht von allen verstanden wird. Dennoch bitte ich diesen zu respektieren. Ich überlasse es jedem einzelnen User, ob er oder sie denkt, dass ich hier eine zweite Chance verdient habe.
Der Radsport hat von seiner Faszination nichts verloren. Es gibt viele junge Fahrer, die nicht unter den Fehlern der alten Generation leiden sollen. Sie haben es verdient, dass wir mit ihnen mitfiebern!
Euer Jan Ullrich
(Quelle:eurosport)

Montag, 7. Mai 2012

Reha 2 - Woche 4 ...es geht langsam zu Ende!!!


Ja, es geht langsam zu Ende...nicht mit mir...mit der Reha...


Ich habe viel dazugelernt in den letzten Monaten. Seit Januar diesen Jahres bin ich besessen von dem Ziel wieder schmerzfrei in ein bewegtes Leben zurückzukehren...das ist mir soweit auch gelungen...mein ISG rechts (Iliosakralgelenk) bzw. die Region zwickt noch ab und an, aber es ist wie ein Wunder, dass ich mich wieder schmerzfrei auf meinen eigenen Beinen fortbewegen kann!


Selbst Stress, Ängste und Schmerzen haben was positives - ich habe meine Einstellung diesen "bösen Empfindungen" gegenüber komplett geändert. Sie schützen uns vor Überlastung und Dingen, die uns dauerhaft extrem schaden würden bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen, die sich ergeben könnten, wenn es die fantastischen 3 nicht geben würde. 


Ich habe auch sehr viel mehr über mich gelernt..."die Reise ins Ich" hat eine neue Gestalt angenommen! Der erste Schritt ist sich anzunehmen...auch mit Handicap...wobei ich das bei mir nicht als Handicap sehe...es ist mir wieder vieles möglich, was ohne die aktuelle Medizin und Medizintechnik nicht möglich wäre. 


Somit ist es für mich ein großer Gewinn, stolzer Besitzer zweier Titangelenke zu sein. Die von mir als Geburt des Mr. Titan beschriebene neue Identität wird mich jetzt ein Leben lang begleiten.


Ich für mich habe einen neuen Weg gefunden...nach dem jahrelangen mentalen Down aufgrund von Schmerzen und Verlust von Mobilität, was gleichbedeutend war mit dem Verlust meiner Lebensqualität und auch meines aktiven Lebens kann ich jetzt die Chance ergreifen, neue Wege zu gehen...


Der Weg aus der Krise ist geebnet...jetzt liegt es an mir, das Beste daraus zu machen. 


Ich genieße jeden Tag momentan viel intensiver als früher, weil mir in der Zeit der Krankheit wieder etwas Demut gewachsen ist auch mal für vermeintlich normale Dinge dankbar zu sein!


Es gibt also ein Leben vor dem Tod und ich bin bereit es zu leben!!!


Ich wünsche Euch allen auch sehr positive Erlebnisse mit manchmal alltäglichen Dingen!


Bleibt in Bewegung!


CU


Stephan Frank - Niemals aufgeben!



Samstag, 5. Mai 2012

Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) - Mehr Sicherheit vor und nach der Operation


Mehr Sicherheit vor und nach der Operation

Der künstliche Gelenkersatz ist eine große Erfolgsgeschichte der modernen Medizin, insbesondere der Orthopädie. Der Einsatz von jährlich 390.000 künstlichen Hüft- und Kniegelenken gehört zu den häufigsten Operationen, die in Deutschland durchgeführt werden. Gleichzeitig sind aber jährlich 35.000 Wechseloperationen erforderlich. Über die Gründe ist bisher wenig bekannt.
Patientengespräch vor der OP
Das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) bietet Patienten vor allem mehr Schutz und mehr Sicherheit bei einer bevorstehenden Operation. Der umfangreiche Datenpool des EPRD erlaubt es künftig, die Ursachen für einen eventuellen Misserfolg bei einem Endoprothesen-Eingriff leichter als bisher aufzuschlüsseln. So lässt sich im Falle eines Falles klären, ob die verwendeten Implantate, das operative Vorgehen oder patientenspezifische Merkmale für eine erneute Operation verantwortlich sind.
Das EPRD ist ein freiwilliges Angebot – auch an die Patienten. Sie werden im Rahmen des Aufklärungsgesprächs vor Operationen auch über den Ablauf der Datenerfassung sowie Zweck und Ziel des EPRD informiert. Nur wenn die Patienten einverstanden sind und eine Einverständniserklärung unterzeichnen, werden die Daten zum Implantat und zum Eingriff erfasst und pseudonymisiert an die Registerstelle übermittelt.

Datenschutz ist gewährleistet

Das EPRD misst dem Datenschutz große Bedeutung bei. Darum liegt das Konzept des EPRD dem Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit zur Prüfung vor – die ersten Signale sind positiv. Unabhängig davon sorgt das EPRD in jedem Fall dafür, dass der Datenschutz im gesamten Prozess gewährleistet ist. Deshalb verwendet das EPRD – der Echtbetrieb startet voraussichtlich Mitte 2012 – ausschließlich verschlüsselte (pseudonymisierte) Daten. Weder die EPRD gGmbH noch die beauftragte Registerstelle am BQS-Institut erhalten personenbezogene Daten, mit denen sich einzelne Patienten identifizieren lasse.
Allein die beteiligten Krankenkassen und die teilnehmenden Kliniken – nicht aber das EPRD – können im Ausnahmefall die zusammengeführten Daten wieder entschlüsseln. Dies geschieht nur zum Wohle des Patienten. Zum Beispiel, wenn sich eingebaute künstliche Gelenke als schadhaft herausstellen. Krankenkassen oder teilnehmende Krankenhäuser benachrichtigen dann jene Patienten, die ebenfalls mit diesen fraglichen Implantaten versorgt worden sind, und prüfen bei Bedarf deren funktionellen Zustand. So lässt sich frühzeitig gegensteuern, und weitere gesundheitliche Beschwerden oder zusätzliche Krankenhausaufenthalte können unter Umständen vermieden werden.
Die wichtigsten Informationen für Patienten zum EPRD stehen hier in Kürze als Zusammenfassung zum Download bereit.(Quelle: eprd.de)

Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) - Register für Kunstgelenke setzt auf Qualität




Register für Kunstgelenke setzt auf Qualität

(Berlin, 6. April 2011) Der Startschuss für das größte Endoprothesenregister in Europa ist gefallen. Vom Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) profitieren nicht nur die fast 50 Millionen Versicherten der AOK und der Ersatzkassen, die das EPRD unterstützen, sondern prinzipiell alle Patienten. Mit Hilfe des EPRD ist es leichter als bisher möglich, Probleme bei künstlichen Hüft- und Kniegelenken zu identifizieren. Ärzte, Industrie und Krankenkassen stellten das EPRD heute in Berlin gemeinsam der Presse vor.
Das Einsetzen von künstlichen Hüft- und Kniegelenken gehört zu den häufigsten Operationen in Deutschland. Allein im Jahr 2009 haben Ärzte rund 390.000 Hüft- und Knie-Endoprothesen bei Patienten mit starkem Gelenkverschleiß (Arthrose) oder nach Brüchen eingebaut. Darin enthalten sind knapp 35.000 Wechseloperationen, bei denen die Kunstgelenke aus unterschiedlichen Gründen ausgetauscht werden mussten. Hier setzt das EPRD an.
"Beispiele aus anderen Ländern zeigen, dass sich mit Hilfe eines Endoprothesenregisters die Rate der vermeidbaren Wechseloperationen deutlich senken lässt", sagt Professor Dr. Joachim Hassenpflug, Geschäftsführer der EPRD gGmbH, die das Endoprothesenregister Deutschland betreibt. So hat sich in Schweden die Revisionsrate seit Einführung eines Registers Ende der 70-er Jahre fast halbiert. "Überträgt man diese Erfahrungen beispielhaft auf deutsche Verhältnisse, ergibt sich bei vorsichtiger Schätzung ein Einsparpotenzial im mittleren zweistelligen Millionenbereich, weil sich die Rate der Frührevisionen und die längerfristige Wechselquote entsprechend verringert haben", erläutert Hassenpflug, der zugleich Direktor der Klinik für Orthopädie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel ist. "Vor allem aber bleiben vielen, meist älteren Patienten das Risiko und die Schmerzen eines erneuten Eingriffs erspart", so Hassenpflug.
Doch wie funktioniert das Endoprothesenregister Deutschland in der Praxis? Im Kern geht es darum, Daten von Krankenkassen (derzeit: AOK und Ersatzkassen) sowie von Kliniken über den Einbau von künstlichen Knie- und Hüftgelenken in pseudonymisierter Form zusammenzutragen und unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten auszuwerten. Dadurch ist es möglich, mehr über die Gründe für eine Wechseloperation zu erfahren, etwa ob es zu Komplikationen beim Einbau gekommen war oder ein vorzeitiger Verschleiß des Implantats die Ursache ist.
Das EPRD greift dafür auf ohnehin vorhandene Abrechnungsdaten der Krankenkassen und ebenfalls von den Kliniken bereits erhobene Daten aus der gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätssicherung zurück. Zusätzlich werden im Rahmen des EPRD alle Hüft- und Knie-Endoprothesen vor ihrem Einbau mit Hilfe einer neuen Software und eines Barcode-Systems im Krankenhaus erfasst. Das EPRD nutzt zudem eine von der Industrie neu geschaffene Implantat-Datenbank, in der auf dem deutschen Markt verwendete Endoprothesen verzeichnet sind.
Träger des EPRD ist die EPRD gGmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC). Die DGOOC macht sich bereits seit mehreren Jahren für ein Endoprothesenregister stark. "Um so erfreulicher ist es, dass nun gleich mehrere Beteiligte beim EPRD an einem Strang ziehen", sagt DGOOC-Generalsekretär Professor Dr. Fritz Uwe Niethard. Er setzt darauf, dass auf Dauer weitere Krankenkassen und vor allem zahlreiche Krankenhäuser beim EPRD freiwillig mitmachen. Niethard: "Kliniken können ihre medizinische Qualität mit dem Register steigern. Das stärkt ihre Position am Markt."
Dass der AOK-Bundesverband das EPRD unterstützt, liegt für den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Jürgen Graalmann nahe: "Was bei Autos funktioniert, nämlich über Produktmängel zu informieren, wird künftig durch das EPRD auch bei Implantaten leichter als bisher möglich. Die AOK engagiert sich seit langem für mehr Transparenz und Qualität in der Versorgung, etwa mit dem AOK-Krankenhausnavigator." Graalmann weiter: "Wir planen, die am EPRD beteiligten Kliniken in unserem Navigator besonders hervorzuheben."
Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) geht davon aus, dass sich die schon heute hohe Qualität der Versorgung mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken durch das wissenschaftlich fundierte EPRD weiter steigern lässt. "Mit ihrem Engagement beim EPRD unterstreichen die Unternehmen ihre Verantwortung für die Patienten", sagt Joachim M. Schmitt, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des BVMed. Deshalb übernehmen die Unternehmen den Aufbau einer Implantat-Datenbank und beteiligen sich an Software- Entwicklungskosten.
Für den Verband der Ersatzkassen (vdek) steht die Patientensicherheit im Vordergrund: "Leider gibt es Hinweise darauf, dass in Deutschland vergleichsweise viele Endoprothesen eingesetzt werden, bei denen später Revisionsoperationen notwendig sind", erklärt Vorstandsvorsitzender Thomas Ballast. Vom EPRD erhofft sich Ballast auf Sicht schneller als bisher Rückschlüsse auf Qualitätsmängel. Zugleich appelliert er an die Kliniken, sich möglichst zahlreich am EPRD zu beteiligen.
Pressemitteilung des EPRD vom 06.04.2011

Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) - Innovationspreis für Endoprothesenregister


Innovationspreis für Endoprothesenregister

(Berlin, 13. Juli 2011) Das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) hat eine wichtige Auszeichnung gewonnen: Beim diesjährigen "dfg Award" landete das Gemeinschaftsprojekt von Ärzten, Kassen und Industrie in der Kategorie "Innovation" auf dem ersten Platz. "Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie ist für alle Beteiligten Bestätigung und Ansporn zugleich", erklärte Professor Dr. med. Joachim Hassenpflug, Geschäftsführer der EPRD gGmbH, anläßlich der Preisverleihung. 
Mit dem "dfg Award" - er wird vom Dienst für Gesellschaftspolitik (dfg) und dem MC.B Verlag ausgerichtet – werden herausragende Leistungen von Unternehmen, Verbänden und Einrichtungen des Gesundheitswesens geehrt. Der Award-Jury gehört unter anderen Professor Dr. Eberhard Wille an, Vorsitzender des Gesundheits-Sachverständigenrates.
"Dass renommierte Experten und sachkundige dfg-Leser das EPRD so hoch einschätzen, macht uns besonders stolz", so Professor Hassenpflug. Das Votum unterstreiche aber auch, wie wichtig das sich noch im Aufbau befindliche Endoprothesenregister dafür sei, die Qualität der Versorgung weiter zu erhöhen. "Jährlich müssen etwa 35.000 Patienten in Deutschland aus unterschiedlichen Gründen einen Wechsel ihres künstlichen Hüft- oder Kniegelenks über sich ergehen lassen. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass sich mit Hilfe eines Registers diese Zahl deutlich senken lässt." Langfristig könnten Register zudem als Frühwarnsystem bei Herstellungsmängeln dienen und gezielte Hinweise an betroffene Patienten erleichtern.
Das EPRD ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), des AOK-Bundesverbandes, des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) und des BQS Instituts für Qualität und Patientensicherheit (BQS-Institut).
Pressemitteilung des EPRD vom 13. Juli 2011  

Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) - startet eigene Website

Endoprothesenregister startet eigene Website

(Berlin, 25. Oktober 2011) Das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) ist jetzt online: Unter www.eprd.de finden Kliniken, Patienten und Journalisten Informationen zu dem Gemeinschaftsprojekt von Ärzten, Kassen und Industrie. "Rechtzeitig zum Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin sind wir für die Öffentlichkeit noch besser erreichbar. Damit tragen wir nicht zuletzt dem hohen Interesse am Register Rechnung", erläutert Professor Dr. med. Joachim Hassenpflug, Geschäftsführer der EPRD gGmbH.
Ziel des EPRD ist es, die Zahl der Wechseloperationen bei künstlichen Hüft- und Kniegelenken zu senken. Allein im Jahr 2009 mussten rund 35.000 Patienten aus unterschiedlichen Gründen einen solchen Eingriff über sich ergehen lassen. "Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass sich mit Hilfe eines Registers diese Zahl deutlich verringern lässt", so Professor Hassenpflug.
Die Teilnahme am EPRD ist für Krankenhäuser und Patienten freiwillig. Zwar nimmt das Register voraussichtlich erst ab April 2012 seine Arbeit auf, doch schon jetzt haben zahlreiche Kliniken ihr Interesse bekundet. "Die neue Webseite bietet Krankenhäusern konkrete Informationen über die Teilnahmevoraussetzungen. Der finanzielle, technische und personelle Aufwand ist gering, der Nutzen für die Patientensicherheit, die Arbeitszufriedenheit der Ärzte und das Image des Hauses dagegen groß", ist sich der EPRD-Geschäftsführer sicher.
Das EPRD ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek), des AOK-Bundesverbandes, des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) und des BQS Instituts für Qualität und Patientensicherheit (BQS-Institut).

Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) - Positives Presseecho zum Start der Website




Positives Presseecho zum Start der Website

(3.11.11) Das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) stößt auf großes Medieninteresse. So berichtet die Wochenzeitung "Die Zeit" in ihrer Ausgabe vom 27. Oktober 2011 ausführlich über das EPRD und seinen Nutzen für die Patienten. Auch den Start der neuen Website haben Journalisten zum Anlass genommen, sich dem Register zu widmen.
Neben dem "Deutschen Ärzteblatt" und der "Ärzte Zeitung" sowie den Klinik-Fachmagazinen "kma" und "Management & Krankenhaus" hat auch die Deutsche Presseagentur (dpa) eine Meldung über das EPRD abgesetzt. Unter anderem berichtete die größte deutschsprachige Nachrichtenagentur:  "Ein bundesweites Register für künstliche Hüft- und Kniegelenkoperationen soll künftig die Zahl unnötiger Eingriffe deutlich vermindern. Voraussichtlich im kommenden Frühjahr werde mit dem Datensammeln begonnen, kündigte das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) an. Die Website für das Register wurde nun bereits zum Deutschen Orthopädie- und Unfallchirurgiekongress in Berlin freigeschaltet."
In ihrem Bericht über den Kongress geht die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) auf das EPRD ein. Unter der Headline "Mehr Kontrolle für Kunstgelenke" stellt die FAZ fest: "Die deutschen Orthopäden treibt eine Qualitätsdebatte um. Jetzt hofft man auf neu geschaffene Register für Patienten- und Prothesendaten."
Umfangreicher und mit mehr Hintergrundinformationen versehen widmete sich "Die Zeit" dem Endoprothesenregister Deutschland. Unter der Überschrift "Gefährliche Ersatzteile" spürt Wissenschaftsredakteur Harro Albrecht den Gründen nach, die zur Einführung des neuen Registers geführt haben. Vorausgegangen war dem Artikel ein langes Gespräch mit EPRD-Geschäftsführer Prof. Dr. Joachim Hassenpflug in dessen Büro im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein am Campus Kiel. In seinem Beitrag zieht Harro Albrecht unter anderem einen Vergleich zum Automarkt: "Wenn eine Automobilfirma versehentlich defekte Teile in eine Modellreihe eingebaut hat, kann sie über das Kraftfahrtbundesamt alle betroffenen Fahrzeuge in die Werkstatt zurückrufen. Doch bei fehlerhaften medizinischen »Ersatzteilen« ist ein solcher Rückruf – zumindest in Deutschland – so gut wie unmöglich. »Hier im Klinikum Schleswig-Holstein weiß das Krankenhaus nicht, welcher Patient welche Prothese bekommen hat«, sagt Hassenpflug. Diese Unkenntnis ist an den rund 1.200 orthopädischen Kliniken, die in Deutschland Prothesen einbauen, der Regelfall. Mit dem EPRD bekommt die Orthopädie jetzt ein zentrales Melderegister, wie es mit dem Kraftfahrtbundesamt für Autos seit 60 Jahren selbstverständlich ist."

Endoprothesenregister Detschland (EPRD) - Deutsche arthrose-Hilfe fördert Qualitätsregister



Deutsche Arthrose-Hilfe fördert Qualitätsregister

(07.12.11) Die Deutsche Arthrose-Hilfe e. V. unterstützt den Aufbau des Endoprothesenregisters Deutschland (EPRD) im Rahmen ihrer Forschungsförderung mit 150.000 Euro. "Das Register wird dringend benötigt, denn es sichert die Qualität der Behandlung, gerade auch bei Arthrose. Unser Dank gilt allen Beteiligten, die zur Verwirklichung dieses bedeutenden Projektes beitragen", erklärt Dr. med. Helmut Huberti, Präsident der Deutschen Arthrose-Hilfe e. V.
Die Deutsche Arthrose-Hilfe e. V. ist gemeinnützig. Der Verein berät Menschen mit Arthrose (Gelenkverschleiß), informiert umfassend mit Unterstützung zahlreicher internationaler Experten über das Krankheitsbild und fördert darüber hinaus die Arthroseforschung nachhaltig – und nun auch das EPRD. Nach Angaben der Deutschen Arthrose-Hilfe e. V. leiden etwa zwei Millionen Menschen in der Bundesrepublik täglich unter Gelenkschmerzen aufgrund einer Arthrose. Der Einsatz eines künstlichen Gelenks kann ihre Lebensqualität deutlich steigern. Nach einer Operation sind die Patienten wieder beweglicher und haben meist keine Schmerzen mehr. "Betroffene erleben diese Operation als bedeutendes Ereignis", sagt Dr. Helmut Huberti, "sie müssen darauf vertrauen, dass die Prothese lange hält - am besten ein Leben lang. Wir müssen daher die Qualität dieser Behandlung immer weiter verbessern."
Im Jahr 2009 haben rund 390.000 Patienten mit starkem Gelenkverschleiß oder nach Brüchen Hüft- und Knie-Endoprothesen erhalten. Darunter sind auch 35.000 Wechseloperationen (Zweit-Operationen), bei denen künstliche Gelenke ausgetauscht werden mussten. Über die Gründe dafür ist bislang wenig bekannt. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen jedoch, dass sich mit Hilfe eines Registers die Zahl der Revisionen deutlich senken lässt. "Für alle Kliniken und Patienten muss es selbstverständlich sein, sich am EPRD zu beteiligen", sagt Dr. Helmut Huberti.
Das EPRD - es ist ein freiwilliges Angebot für Kliniken und Patienten - befindet sich seit Anfang 2011 im Aufbau. Derzeit laufen die Vorbereitungen für eine erste Testphase mit verschiedenen Kliniken. Voraussichtlich im Frühjahr 2012 wird das Register seine Arbeit aufnehmen. "Wir danken der Deutschen Arthrose-Hilfe herzlich für die Unterstützung. Die Fördermittel helfen uns dabei, das Register aufzubauen und in Betrieb zu nehmen", sagt Professor Dr. Joachim Hassenpflug, Geschäftsführer der EPRD gGmbH.
Die ERRD gGmbH ist - nicht zuletzt um die wissenschaftliche Unabhängigkeit zu wahren - eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der gemeinnützigen Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC). Weitere Partner des Projekts sind: der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), der AOK-Bundesverband, der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) und das BQS Institut für Qualität und Patientensicherheit (BQS-Institut).

Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) - Ethik-Kommission gibt Placet



Ethik-Kommission gibt Placet

(21.12.11) Die Ethik-Kommission der Medizinischen Fakultät in Kiel hat dem Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) ihren Segen gegeben. Dem vorgelegten Studienplan – er beinhaltet unter anderem ein Datenschutzkonzept – hat die Kommission jetzt ohne Beanstandungen zugestimmt. „Das ist eine weitere Bestätigung für unsere Arbeit und unterstreicht zudem die Unabhängigkeit und den wissenschaftlichen Anspruch des EPRD“, sagt Prof. Dr. Joachim Hassenpflug, Geschäftsführer der EPRD gGmbH und zugleich Direktor der Klinik für Orthopädie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Campus Kiel).
Die EPRD gGmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC). Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass Endoprothesenregister dann am besten funktionieren, wenn sie unter dem Dach der jeweiligen medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaft angesiedelt sind. „Das genaue Erfassen der Gründe für den Austausch eines bereits implantierten Hüftgelenks lässt sich so am besten sicherstellen. Darüber hinaus ist damit die Auswertung der Datensätze zu Forschungszwecken gewährleistet“, betont Hassenpflug.
Dies ist auch beim EPRD der Fall. So erhalten nicht nur die teilnehmenden Kliniken und die Implantat-Hersteller künftig einmal jährlich individuelle Berichte vom neuen Register, das sich derzeit im Aufbau befindet und im Frühjahr 2012 seinen Betrieb aufnimmt. Das EPRD wird auch Patienten, Presse und Politik mit Hilfe von allgemein zugänglichen Jahresberichten über seine Ergebnisse informieren. „Wir legen großen Wert auf Transparenz, um das Vertrauen von Kliniken, Ärzten und Patienten zu gewinnen. Nur so ist es möglich, sie von einer freiwilligen Teilnahme am EPRD zu überzeugen.“
Das EPRD wird seine Daten darüber hinaus auf Antrag prinzipiell auch Wissenschaftlern für Forschungszwecke zur Verfügung stellen – selbstverständlich nur im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen. „Mit dem EPRD entsteht aufgrund der hohen Fallzahlen in Deutschland mittelfristig das größte Endoprothesenregister in Europa. Von diesem Datenschatz profitieren am Ende alle: Patienten, Ärzte, Kliniken, Industrie, Krankenkassen und die Wissenschaft.“
Den Aufbau des EPRD unterstützen neben der DGOOC auch der Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek), der AOK-Bundesverband, der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) und das BQS Institut für Qualität und Patientensicherheit (BQS-Institut). Im Rahmen ihrer Forschungsförderung stellt zudem die Deutsche Arthrose-Hilfe e.V. 150.000 Euro für das EPRD bereit.
Gute Argumente für Endoprothesen und das EPRD liefert ein neuer Film des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed), in dem EPRD-Geschäftsführer Prof. Dr. Joachim Hassenpflug zu Wort kommt:
Die Notwendigkeit des EPRD unterstreichen auch Jürgen Malzahn vom AOK-Bundesverband in einemVortrag und Dorothee Krug vom Verband der Ersatzkassen (vdek) e.V. in einem Artikel, die jetzt neu auf der Website zu finden sind. Das gilt auch für einen Beitrag aus dem BVMed-Magazin anlässlich des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie 2011.

Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) - Rund 150 Anfragen::Register kommt bei Kliniken an



Rund 150 Anfragen: Register kommt bei Kliniken an

(30.01.12) Das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) stößt bereits vor dem Start auf reges Interesse bei den Krankenhäusern. "Schon jetzt haben rund 150 Kliniken Informationen angefordert oder signalisiert, dass sie sich am EPRD beteiligen wollen", sagt Dr. Christof Veit, Leiter des BQS Instituts für Qualität und Patientensicherheit (BQS-Institut) in Hamburg. Sein Team testet im Auftrag des Endoprothesenregisters derzeit die Dokumentation und den Datenfluss zwischen den Krankenhäusern, den beteiligten Krankenkassen und der Registerstelle. Der endgültige Startschuss für das neue bundesweite Register fällt voraussichtlich Mitte 2012.
Das Einsetzen von künstlichen Hüft- und Kniegelenken gehört zu den häufigsten Operationen in Deutschland. Allein im Jahr 2010 haben Ärzte rund 390.000 Hüft- und Knie-Endoprothesen bei Patienten mit starkem Gelenkverschleiß (Arthrose) oder nach Brüchen eingebaut. Darin enthalten sind knapp 37.000 Wechseloperationen, bei denen die Kunstgelenke ausgetauscht werden mussten. Über die Gründe dafür wollen die Beteiligten mit Hilfe des EPRD mehr erfahren.
Dazu greift das neue Register zum einen auf Informationen zurück, die den Kliniken, Krankenkassen und Implantat-Herstellern bereits vorliegen. Zum anderen werden Krankenhäuser, die am EPRD teilnehmen, den Hersteller und den Typ des eingesetzten Implantats sowie drei kleine Zusatzinforma-tionen dokumentieren und an das EPRD weiterleiten.
Für die Krankenhäuser lohnt sich der Aufwand. EPRD-Kliniken erhalten exklusiv einmal im Jahr einen klinikspezifischen Bericht vom Register. Er gibt unter anderem Aufschluss darüber, welche Art von Prothese bei welchen Patienten bevorzugt eingebaut wird, wie sich die Zahl der Wechseloperationen entwickelt hat und warum es zu Wechseloperationen gekommen ist – bezogen auf das eigene Haus und im Vergleich zum Durchschnitt aller teilnehmenden Kliniken. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen zudem, dass sich mithilfe eines Registers die Zahl der Implantate, die wegen -Problemen ausgewechselt werden müssen, deutlich senken lässt. Das erhöht die Patientensicherheit, ist aber auch ein Erfolg für alle Krankenhäuser, die ja eine bestmögliche Behandlung ihrer Patienten anstreben.
Die zehnköpfige BQS-Projektgruppe um Franz-Josef Grothaus prüft aktuell in mehreren Schritten, ob die entwickelte Datentechnik und die Verfahrensabläufe wie gewünscht funktionieren. Fünf Kliniken haben die neu entwickelte EPRD-Software bereits installiert oder wollen dies demnächst tun. Im Rahmen der Testphase kommen fiktive Daten zum Einsatz. Sie werden per Mausklick an die Registerstelle am BQS-Institut übermittelt, deren Mitarbeiter sie dann mit Informationen der Krankenkassen und Hersteller verknüpfen und anschließend auswerten. "Wichtig ist, dass sich die Daten wie gewünscht zusammenfügen lassen und die Schnittstellen funktionieren", sagt Projektleiter Franz-Josef Grothaus vom BQS-Institut, zu dessen Gruppe Informatiker und Biometriker ebenso gehören wie Pflegefachkräfte und Mediziner.
Viele der interessierten Kliniken wollen vor allem wissen, wie sich die EPRD-Software in das jeweilige Krankenhaus-Informationssystem integrieren lässt. Grothaus: "Unsere Software entspricht allgemeinen Standards. Sie kann als Stand-Alone-Lösung aufgebaut oder auch in ein bestehendes Krankenhaus-Informationssystem integriert werden. Eine individuelle Anpassung an die Wünsche der Kliniken ist in jedem Fall möglich." Läuft alles nach Plan, wird das EPRD erste Analysen bereits Ende 2013 an die teilnehmenden Kliniken liefern.
Das EPRD ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), des AOK-Bundesverbandes, des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) und des BQS Instituts für Qualität und Patientensicherheit (BQS-Institut). Geschäftsführer der EPRD gGmbH ist Prof. Dr. Joachim Hassen-pflug.
 (Quelle:eprd.de)

Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) - Transparenz: Chirurgen loben das EPRD


Transparenz: Chirurgen loben das EPRD

(14.02.12) Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) hat das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) als "gutes Beispiel" dafür bezeichnet, wie sich der Weg eines Implantates vom Hersteller zum Patienten transparenter gestalten lässt. Der Skandal um fehlerhafte Brustimplantate mache erneut deutlich, wie wichtig die Kontrolle von Medizinprodukten sei, so die DGCH.
Herstellung und Zulassung von Implantaten und anderen Medizinprodukten müssten "von A bis Z nachvollziehbar" sein. Das EPRD trage künftig bei künstlichen Hüft- und Kniegelenken dazu bei. Die Fachgesellschaft der Chirurgen warnt zugleich davor, alle Implantate "unter Generalverdacht zu stellen" und Patienten unnötig zu verunsichern: Ohne den Einsatz von Implantaten sei medizinischer Fortschritt nicht möglich, so die DGCH jüngst in ihrer Mitteilung.
(Quelle:eprd.de)