Die große Reise

2 Titangelenke in 10 Wochen ...

Die große Reise beginnt...erneut..


Diesesmal mache ich es besser...

Ich habe ein großes Ziel!

Ihr habt die Chance mich zu begleiten!


Mittwoch, 11. April 2012

Countdown zum Bundesliga-Spitzenspiel...

Countdown zum Spitzenspiel

Titel-Duell in Top-Form

Erster gegen Zweiter, Meister gegen Rekordmeister - Borussia Dortmund gegen Bayern München. Um 20 Uhr steigt das Spitzenspiel der Bundesliga. Im Countdown von sportschau.de gibt es die wichtigsten Informationen und Fakten.
Spielfakten:
Als Tabellenerster und –zweiter sind Borussia Dortmund und Bayern München bisher sechs Mal aufeinander getroffen. Drei Mal gewann der BVB, zwei Mal siegten die Bayern, einmal gab es ein Remis. Aktuell sind beide in Top-Form: Dortmund gewann 14 seiner letzten 16 Pflichtspiele, dazu kommen zwei Unentschieden. Die Bayern gewannen zuletzt neun Pflichtspiele in Serie.

Leistungsfakten:

Dass Dortmunds Stärke zu einem guten Stück von Laufleistung und Einsatzwillen bestimmt wird, belegen auch die Daten. Im Schnitt legen die Borussen sechs Kilometer pro Spiel mehr zurück als der FC Bayern. Auch in puncto Sprints pro Spiel (173:147) sowie bestrittener Defensivzweikämpfe (115:95), hat der Meister die Nase vorn. Bayerns Spiel ist dagegen - teilweise durch defensive Gegner erzwungen - ballorientierter. Bei durchschnittlichem Ballbesitz (61% : 53%) und Pässen pro Spiel (570:427) liegt der Rekordmeister im Direktvergleich vorn.

Personal:

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp hat darauf verzichtet, Jungstar Mario Götze nach seiner gerade überstandenen Schambeinentzündung für den Spielkader zu nominieren. Sonst fehlen nur Julian Koch und Florian Kringe. Ivan Perisic und Felipe Santana sind angeschlagen. Bei Bayern sind Daniel van Buyten und Breno verletzungsbedingt nicht dabei. Ansonsten kann Trainer Jupp Heynckes aus dem Vollen schöpfen, lässt aber eventuell den noch nicht ganz fitten Bastian Schweinsteiger zunächst auf der Bank

Mögliche Aufstellungen:

Borussia Dortmund: Weidenfeller – Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer – Gündogan, Kehl – Blaszczykowsky, Kagawa, Großkreutz – Lewandowski
Bayern München: Neuer – Lahm, Boateng, Badstuber, Alaba – Luiz Gustavo, Kroos – Robben, Müller, Ribery – Gomez

Taktik:

Beide Teams spielen im 4-2-3-1-System. Bei Dortmund sind die Außenverteidiger einen Tick offensivfreudiger, was aber auch daran liegt, dass auf Bayern-Seite die offensiven Außen nicht so stark mit nach hinten arbeiten, wie beim Meister. Außerdem verteidigt der BVB insgesamt höher und versucht so, aggressiv und vor allem aktiv das Aufbauspiel des Gegners zu stören. In der Spitze hat Bayern mit Mario Gomez einen Stoßstürmer, der sich hauptsächlich auf das Toreschießen konzentriert. Dortmunds Robert Lewandowski nimmt dagegen auch mehr am Geschehen vor dem Strafraum teil. (Quelle:Tagesschau)

Weisheit des Tages

WILLST DU WERTVOLLE DINGE SEHEN,


SO BRAUCHST DU NUR DORTHIN ZU BLICKEN,


WOHIN DIE GROßE MENGE NICHT SIEHT!


Laozi

Dienstag, 10. April 2012

Ironman-Stars fordern Radprofis heraus


 | 04.04.12

Weisheit des Tages

DER PESSIMIST SIEHT IN JEDER CHANCE EINE BEDROHUNG.


DER OPTIMIST SIEHT IN JEDER BEDROHUNG EINE CHANCE.


Ostasiatische Weisheit

Montag, 9. April 2012

Die Geburt des Mr. Titan - Jeder Tag ist ein guter Tag!

Die Geburt des Mr. Titan ist vollzogen!


Die OP ist morgen 2 Wochen her! 




2 Titangelenke innerhalb von 10 Wochen!!!



Kein Weltrekord oder sowas, sondern einfach nur ein eindeutges Zeichen, dass es funktioniert!


Die heutigen Endoprothesen funktionieren...es ist für mich unglaublich, aber wahr!  


Ich bin froh, diese Entscheidung getroffen zu haben...


Die Zukunft kann beginnen...Sie hat bereits begonnen...JETZT!


Die Befindlichkeiten verschmelzen...dadurch dass die rechte Seite von der Vorschädigung her weniger betroffen war, ist das Empfingen dort jetzt schon so als wären locker 4 Wochen ins Land gegangen - im direkten Vergleich zur linken Seite!


Ich weiß, man soll das nicht vergleichen, ekönnte ja auch genau anders herum sein - wenn ich zuerst rechts operiert hätte, wäre ich jetzt wohl enttäuscht über den Heilungsverlauf - so bin ich aber sehr positiv gestimmt!


Das bedeutet nur für jeden: Nicht zu lange warten!



Das ist eine klare Botschaft. Links war so steif von der Schohnhaltung, dass der Genesungsprozess, wozu auch die Belastung und Wiedererlangung der Mobilität gehört, etwas länger dauert. Wobei - 10 Wochen nach der 1. OP war ich bereit für die 2. OP - ein relativ kurzer Zeitraum im Vegleich zur Vorgeschichte.  Aber jetzt mit dem aktuellen ERgebnis beider OP's und dem Vergleich der ersten beiden Wochen nach der jeweiligen OP finde ich, dass rechts sich besser darstellt. Es ist klar, dass ich links noch minimale Befindlcihkeiten und Wahrnehmungen habe, woduch es wirklich verschmilzt.


Ich kann schon fast ohne Unterarmgehstützen laufen - nutze aber die Krücken noch zur Sicherheit und um das Gangbild nicht zu verfälschen.


Es wird auf jeden Fall eine sehr aktive Reha, die am Freitag, den 13.04. beginnt.
Ich werde richtig Gas geben, der Sommer und das Leben steht vor der Tür und ich will beide nicht warten lassen.


Also heißt das Motto: Alles geben, natürlich nicht sinnlos, sondern kontrolliert!


Jetzt gehts los! Alles wird gut!


Morgen noch die Fäden von der Hausärztin ziehen lassen - oder selber, mal sehen...dann gehts weiter im Takt!


CU


Stephan Frank - Niemals aufgeben!










Sonntag, 8. April 2012

Radrennen Paris - Roubaix 2012 - Gewinner zum 4. Mal Tom Boonen


Quelle: SID


RADSPORT EINTAGESRENNENParis-Roubaix: Belgier Boonen triumphiert

Tom Boonen hat den Radklassiker Paris-Roubaix gewonnen. Der Belgier triumphierte in der "Hölle des Nordens" nach 257,5 km und einer 53 Kilometer langen Solofahrt.


Tom Boonen gewinnt Paris-Roubaix zum viertel Mal Quelle: SID
Tom Boonen gewinnt Paris-Roubaix zum viertel MalQuelle: SID
Roubaix (SID) - Frühjahrs-Dominator Tom Boonen hat zum vierten Mal in seiner Laufbahn den französischen Radklassiker Paris-Roubaix gewonnen. Der Belgier vom Team Omega Pharma-Quickstep triumphierte in der "Hölle des Nordens" nach 257,5 km und einer 53 Kilometer langen Solofahrt. Der 31-Jährige siegte wie schon in den Jahren 2005, 2008 und 2009. Auf den zweiten Platz kam mit 1:39 Minute Rückstand der Franzose Sébastien Turgot (Europcar), Dritter wurde zeitgleich der Italiener Alessandro Ballan (BMC).

Damit schloss Boonen zum bisherigen Rekordgewinner der "Königin der Klassiker", seinem Landsmann Roger De Vlaeminck auf, der in der 1970er Jahren ebenfalls viermal erfolgreich war. Nach seinen Siegen beim E3-Preis von Harelbeke, bei Gent-Wevelgem und der Flandern-Rundfahrt am vergangenen Sonntag hat Boonen bereits das vierte wichtige Eintagesrennen der Saison für sich entschieden. Wie schon 2005 gelang ihm zudem der historische Doppelsieg in Flandern und Roubaix.
Die deutschen Radprofis hatten unterdessen mit dem Ausgang der 110. Auflage nichts zu tun. Auch John Degenkolb (Gera/Argos-Shimano) und André Greipel (Rostock/Lotto-Belisol), die 2011 unter die besten 25 fuhren, waren diesmal nicht im Vorderfeld zu finden. Bester Deutscher war der Zschopauer Marcus Burghardt (BMC) auf Rang 36 mit fast acht Minuten Rückstand. Degenkolb kam als 63. ins Ziel, Greipel belegte Platz 77.
Grischa Janorschke (Altenkunstadt) stürzte im berüchtigten Wald von Arenberg schwer und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Eine erste Diagnose lautete auf Bruch des Ellbogens. Zudem zog er sich schwere Abschürfungen an der rechten Hand und an beiden Knien zu.
Einziger deutscher Sieger in den Annalen des seit 1896 ausgetragenen Rennens bleibt der 1953 verstorbene Josef Fischer. Er gewann die Roubaix-Premiere im Jahr der ersten Olympischen Spiele der Moderne. Seit dem zweiten Platz von Steffen Wesemann im Jahr 2002 ist kein Deutscher mehr auf das Podium gefahren.
Quelle: SID, Handelsblatt

Die Nacht zu Tag 12 Nach der OP - Frohe Ostern !!!

Der heutige Oster-Samstag stand ganz im Zeichen meines Blogs.

Neue Berichte vorbereitet, in Facebook gepostet und weiter den Genesungsprozess der rechten Hüfte mit Argusaugen beobachtet und analysiert.


Argusaugen (Wkipedia)

Etwas mit Argusaugen beobachten bedeutet:
  • etwas unaufhörlich und unermüdlich zu beobachten,
  • etwas nicht aus den Augen zu lassen.
Eine Redensart aus der griechischen Mythologie: Die Göttin Hera ließ Io, die in eine Kuh verwandelte Geliebte ihres Göttergatten Zeus, von dem Riesen Argus bewachen. Sie wollte so verhindern, dass es zu Schäferstündchen zwischen Zeus und Io kam. Argus hatte hundert Augen, von denen jeweils ein Teil schlief, während der Rest wachte. So konnte er Io immer im Auge behalten. Auf Befehl des Zeus schläferte der Götterbote Hermes Argus ein und tötete ihn. Seine hundert Augen überführte Hera in das Federkleid des Pfaus.
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Ich bin immer noch etwas verwundert über die Unterschiede zwischen linker und rechter Seite...
bis zur Reha dauert es noch ein par Tage, dieses Mal kann ich die Krücken wahrscheinlich bald in die Ecke schmeißen!!! Das rechte Bein war einfach stärker und viel weniger vorbelastet hinsichtlich Bewegungseinschränkung und Schonhaltung!

Ich werde morgen ausführlich darüber berichten, jetzt muss ich mal die "Argusaugen" zumachen!

In diesem Sinne "Gutes Nächtle, ein geruhsames Osterfest Euch allen!"

Die besten Ostergüße
sendet Euch der nimmermüde Osterbote
Stephan Frank

Mittwoch, 4. April 2012

Tag 8 nach der OP - Tag der Entlassung

Hallo!


Heute wurde ich entlassen... bereits 8 Tage postop!


Im Januar waren es noch hier in der Klinik 11 Tage postop.
Verständlich ist es auf der einen Seite, denn viel Kliniken entlassen die Patienten bei der minimalinvasiven Oprtationsmethode der Hüfte am 7. bis 8. Tag. Somit hat man sich hier im OKB einfach nur den Marktgegebenheiten angepasst.
Man kann somit sicher rein rechnerisch ca. 25 % mehr Operationen durchführen und einen höheren Ertrag generieren. Die Erfahrung der operierenden Kliniken scheint dem Konzept recht zu geben. Ich für meine Person war anfänglich etwas geschockt, da jetzt die Fäden nicht mehr im Haus gezogen werden wie es noch im Januar der Fall war, sondern vom Hausarzt oder in der Anschlussheilbehandlung von einem Arzt. Somit gibt man von Seiten der operierenden Klinik die Kontrolle über den Heilungsverlauf bis zu dem Zeitpunkt des Fädenziehens ein Stück weit aus der Hand, aber auch ein wenig die Verantwortung.
Die Verfassung von mir ist soweit ok,  ich muss nur erst im Kopf umdenken, welches Bein wie belastet werden darf, David vor gut einer Woche noch meine linke Seite die operierte Seite war, auf die ich Rücksicht bei manchen Bewegungsabläufen genommen habe. Und jetzt ist es genau anders herum - jetzt muss ich die linke Seite als gesunde Seite ansehen,  da ich rechts nur Teilbelastung habe. Das ist insofern kompliziert,  da die linke Seite viel länger betroffen war und ich sie somit einen viel längeren Zeitraum geschont habe. Dieses Verhaltensmuster hat sich eingeprägt und damit heißt es schön konzentrieren beim Treppenlaufen und überhaupt.
Es bleibt spannend.


CU
Stephan Frank - Niemals aufgeben!

Dienstag, 3. April 2012

Tückische Keime - Kunstgelenke in Gefahr


Tückische Keime - Kunstgelenke in Gefahr


Nach dem Einpflanzen eines künstlichen Gelenks sind Infektionen mit Bakterien eine seltene, aber die am meisten gefürchtete Komplikation. Sie sind schwierig zu diagnostizieren und noch schwieriger zu behandeln, denn im Bereich der Gelenke ist das Gewebe schlecht durchblutet, was sowohl die körpereigene Immunabwehr als auch die Wirkung von Medikamenten behindert.
Erste Hinweise auf eine Infektion sind Fieber, Schmerzen und nässende Wunden. Die Bakterien besiedeln die Prothesenoberfläche und das sogenannte Interface, den Bereich zwischen Prothese und Knochen.

Besonders häufig kommt es bei künstlichen Kniegelenken zu Infektionen. Beim Hüftgelenk ist die Fläche hinter der Pfanne besonders gefährdet: Einmal mit Keimen besiedelt, ist es kaum noch möglich, die entzündeten Stellen mit Instrumenten oder Spülungen zu erreichen. Der Knochen wird zerstört, die Prothese hat keinen Halt mehr und lockert sich.
Helfen Antibiotika nicht, müssen die Patienten immer wieder operiert werden und infizierte Gelenke Stück für Stück entfernt werden. Eine Aufgabe für Spezialisten, denn nur so können die Ärzte eine Amputation vermeiden und das betroffene Bein erhalten. Sind die Bakterien restlos beseitigt, bekommen die Patienten neue Gelenkprothesen eingepflanzt.
Die wichtigste Maßnahme gegen solche Gelenkinfektionen ist die konsequente Einhaltung höchster Hygienemaßstäbe. Denn die hygienischen Anforderungen an Knochen-Operationen sind viel höher als bei den meisten anderen chirurgischen Eingriffen. Patienten mit bestehenden Infekten wie entzündeten Zehennägeln oder Zähnen sollten nicht operiert werden, auch Raucher und Diabetiker tragen ein höheres Risiko wegen ihrer allgemein schlechteren Durchblutung.
Um die Infektionsgefahr zu senken, werden heute in der Regel schon vorbeugend Antibiotika mit dem Knochenzement eingebracht. Auch mit speziellen Silberbeschichtungen sollen Prothesen vor gefährlichen Keimen geschützt werden.
(Quelle:visite)

Neue Hüfte oder doch nicht? Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Neue Hüfte oder doch nicht?

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Endoprothese?

In Deutschland werden pro Jahr rund 210.000 neue Hüftgelenke eingesetzt – gut 18 % mehr als noch vor acht Jahren, wie die Barmer Ersatzkasse im letzten Jahr monierte. Und obwohl der zur Verfügung stehende Gelenkersatz immer besser wird und daher immer mehr Patienten versorgt werden können, bleibt nicht selten die Frage nach der Notwendigkeit eines solchen Eingriffs.

Häufigster Grund für die Implantation eines Hüftgelenksersatzes ist der altersbedingte Verschleiß des Gelenkknorpels. Dabei wird durch jahrzehntelange Belastung – wobei genetische Disposition und individuelle Risikofaktoren, wie Übergewicht und generelle Beschaffenheit des Gewebes, natürlich eine Rolle spielen – die Knorpelschicht auf der Gelenkoberfläche soweit abradiert, bis schmerzhaft Knochen auf Knochen reibt. Zusätzlich kommt es zu Formveränderungen an Hüftkopf und -pfanne.


Befund und Befinden des Patienten sind zwei verschiedene Dinge


Aber diese landläufig akzeptierte Definition einer „prothesenwürdigen“ Arthrose wird von Fachleuten zunehmend hinterfragt, denn selbst ein im Röntgenbild zweifelsfrei auszumachender schwerer Knorpelschaden muss nicht zwangsläufig zu einem invalidisierenden Schmerz führen. Bei vielen von Arthrose betroffenen Menschen wechseln sich schmerzfreie und schmerzhafte Phasen ab. Wie bei anderen Krankheiten des rheumatischen Formenkreises, zu denen im weitesten Sinne auch die Arthrose zählt, sind die Beschwerden in Frühjahr und Sommer meist nicht so stark ausgeprägt wie in der nasskalten Jahreszeit.

Nicht immer muss es gleich eine Prothese sein


Bei erstmals auftretenden Hüftschmerzen ist es wichtig, die Ursachen genau abzuklären – es gibt eine ganze Reihe von Erkrankungen, welche ähnliche, vom Laien nur selten unterscheidbare Symptome verursachen, wie z. B. Triggerpunkte, Beckenschiefstand, Ischiasbeschwerden, spinale Enge, ein Leistenbruch oder auch Durchblutungsstörungen der Arterien des Beckens oder der Oberschenkel. Bei klarer Hüftgelenkssymptomatik ohne Röntgenbefund sollte unter Umständen eine Hüftgelenksarthroskopie in Betracht gezogen werden: Dieses in Deutschland noch relativ neue Verfahren ermöglicht die Diagnose und Beseitigung von schmerzhaften Einrissen der Gelenklippe oder auch einer Hüftgelenkseinklemmung (Hüftimpingement). Wird eine fortgeschrittene Arthrose festgestellt, so können zunächst schmerz- und entzündungshemmende Medikamente sowie Injektionen mit künstlicher Gelenkschmiere (Hyaluronsäure) helfen, die Beweglichkeit und zu verbessern und die Schmerzen zu lindern. Erst wenn alle konservativen Behandlungsmethoden ausgeschöpft sind und sich eine extrem schmerzhafte Bewegung mit Einsteifung des Gelenks bzw. ein behandlungsresistenter nächtlicher Ruheschmerz eingestellt hat, sollte über eine Hüftprothese nachgedacht werden.


Aber auch längere schmerzhafte Episoden müssen nicht bedeuten, dass der Einsatz eines neuen Hüftgelenks die einzige Alternative ist: So gibt es viele Menschen, die mit einer gelenkentlastenden Gewichtsreduktion, der richtigen Kombination aus Belastung und Bewegung sowie der maßvollen gelegentlichen Einnahme von Schmerzmitteln eine akzeptable Lebensqualität bis in ins hohe Alter behalten.
Das neue Hüftgelenk nicht überschätzen
Oftmals ist die Entscheidung für eine Endoprothese von dem Wunsch geleitet, bestimmte sportliche Aktivitäten wieder oder wieder besser ausüben zu können, obwohl die Schmerzen und Einschränkungen im täglichen Leben ansonsten eher gering sind. Dies ist ein Punkt, an dem viele Patienten dazu neigen, die Möglichkeiten der modernen Endoprothetik stark zu überschätzen. Zwar kann man heute mit einer Hüftprothese viele Sportarten mit Einschränkungen ausüben, dennoch ist sie kein Ersatzteil, welches wie ein gewechselter Achsschenkelbolzen beim Auto die Funktion und Belastbarkeit des Originalgelenks 1:1 wieder herstellt. „Den 55-Jährigen, der ernsthaft eine Prothese in Betracht zieht, weil er nach einem 90-minütigen Tennisturnier immer starke Schmerzen in der Leiste verspürt, den kann ich nur wieder wegschicken“, betont etwa der Krefelder Orthopäde und Unfallchirurg Dr. Günther Lange, denn: „In einem solchen Fall kann die Prothese die in sie gesetzten Hoffnungen und Wünsche nicht annähernd erfüllen.“


Nächtlicher Schmerz ist ausschlaggebend


Immer mehr Mediziner gehen daher dazu über, das Vorhandensein von quälendem Ruheschmerz als Hauptindikator für den Einsatz einer Endoprothese anzusehen. Ihr kaum von der Hand zu weisendes Argument: Erst dann, wenn der Schlaf des Patienten erheblich gestört ist, sodass es nicht mehr zu einer nächtlichen Erholung kommt, wiegt der durch den Gelenkersatz zu erwartende Zugewinn an Lebensqualität die mit dem Einbau einer Prothese verbundenen mittel- und langfristigen Nachteile und Risiken auf. Dies gilt besonders beim jungen Patienten, denn die zu erwartende Lebensdauer des Implantats (bei Hüftgelenken geht man von etwa 15 bis maximal 20 Jahren aus) ist auch heute noch der limitierende Faktor, dem sich fast alle anderen Überlegungen unterzuordnen haben. Zwar kann bei einem Versagen oder einer Auslockerung des Erstimplantats eine neue Prothese eingesetzt werden, solche Wechseleingriffe sind jedoch vielfach nicht unproblematisch, und auch die beim Zweiteingriff verwendeten Revisionsendoprothesen erreichen in aller Regel weder die Funktionalität noch die Lebensdauer des ersten Gelenkersatzes. Man versucht daher wann immer möglich, eine Hüftgelenksoperation bis ins späte sechste, besser noch das siebte Lebensjahrzehnt hinauszuzögern.

(Quelle:orthopress)

Tag 7 nach der OP...

Entlassung aus der Klinik morgen... - am 8. Tag nach der OP - im Januar war es noch der 11.Tag nach der OP!!!


...meine abendliche Phase mit der erhöhten Temperatur habe ich wohl überstanden!
...mein Körper hat die Belastungen der Operation somit wohl überstanden - was das angeht kann ich mich auf meinen Körper absolut verlassen - nur mit den Hüftgelenken, da hat er schlapp gemacht!


Es gibt noch was worauf ich stolz bin !Meine Blutdruckwerte waren während des gesamten Klinikaufenthalts schwer in Ordnung - 120 zu 75...ganz in Ordnung denke ich...


Heute habe ich meine Physiotherapie wieder auf der aktiv-Bewegungsschiene verbracht(nichts mit Motor, nur die eigene Muskelkraft steuert die Bewegung) - ca. 25 Minuten, bin selbst überrascht, dass es so kurz nach der OP schon so gut lief!
Als zweite Übung übte ich am Barren das Beugen des operierten Beines aus eigener Kraft, hat soweit auch ganz gut geklappt, die Entlassung morgen geht also doch in Ordnung, ich war anfangs etwas skeptisch...
Danach habe ich auf einer speziellen Wage noch die Belastung des operierten Beins beim gehen gemessen...ca. 50 kg...halbes Körpergewicht - laut Rücksprache mit meinem Physiotherapeuten Pascal ok ..


Dann noch einen schönen Abend ...bis morgen!

USA: Erste Keramik-Metall-Hüftprothese Juni 2011


Medizin
USA: Erste Keramik-Metall-Hüftprothese
Donnerstag, 16. Juni 2011


Rockville – Die US-amerikanische Kontrollbehörde FDA hat erstmals eine Hüftprothese zugelassen, die Keramik und Metall kombiniert. Der Hersteller hatte die Sicherheit zuvor in einer klinischen Studie belegen können.



Keramik gilt als äußerst verschleißfester und körperverträglicher Werkstoff. Implantatlockerungen treten seltener auf. Auch der Metallabrieb, der mit allergischen Erkrankungen in Verbindung gebracht wird, entfällt. Andererseits ist die Bruchfestigkeit geringer als bei einer reinen Metall-Prothese.


Der US-Hersteller DePuy Orthopaedics Inc. aus Warsaw, Indiana, hat jetzt eine Prothese entwickelt, die beide Vorteile verbinden soll. Beim Pinnacle CoMplete Acetabular Hip System besteht die Gelenkkugel aus Keramik, während die Hüftpfanne aus Metall gefertigt ist.


Um eine Zulassung zu erhalten, führte der Hersteller eine Vergleichsstudie mit einer Laufzeit von 2 Jahren durch. An 11 Zentren in den USA und Kanada erhielten 194 die neue Keramik-auf-Metall-Prothese, weitere 196 Patienten wurden mit einer Metall-auf-Metall-Prothese versorgt.



Die Rate der Revisionsoperationen war in beiden Gruppen gering: 2 Patienten benötigten eine neue Keramik-auf-Metall-Prothese, bei drei Patienten musste die Metall-auf-Metall-Prothese ausgetauscht werden.


Da es keine vermehrten intra- oder postoperativen Komplikationen gab und die klinischen und radiologischen Ergebnisse in beiden Gruppen gleich gut waren, stand einer Zulassung nichts im Wege. Die FDA hat allerdings eine Postmarketing-Studie veranlasst, in der neben klinischen Ereignissen auch die Metall-Ionen-Konzentration im Blut kontrolliert werden soll. (Quelle: www.aerzteblatt.de)


Tag 7 nach der OP - "Jede Sekunde zählt"

Hallo!


Heute morgen war nochmal mein Operateur bei mir -  kurzer Smalltalk und Status Quo-Ermittlung. Das Gespräch mit Funktionsoberarzt Brade konnte jedoch nicht verhindern hier mal ein ganz klare Ansage zu machen. Soweit so gut...meine Stimmung, was den Aufenthalt hier betrifft, ist etwas gekippt. Die Summe von vielen kleinen Unzufriedenheiten ergibt eine riesengroße Unzufriedenheit.


Zum Thema "Jede Sekunde zählt!"


Das Buch "Jede Sekunde zählt" von Lance Armstrong hatte ich mit in der Aufwachstation nach meiner Operation. Es handelt davon, dass jede Sekunde des Lebens, jeder Moment, ein wertvoller Mosaikstein in unserem Leben ist. 
Durch seine erfolgreich überstandene Krebserkrankung hat Armstrong für viele Krebspatienten Hoffnung gegeben.
Seine nach der Erkrankung eingefahrenen 7 Toursiege lassen Fans in tiefste Erfurcht und Hochachtung verfallen, Zweifler und Kritiker, die die Leistung aufgrund von Dopingvorwürfen des gesamten Zunft anzweifeln, haben in Armstrong den Teufel in Reinkarnation erkannt.
Ich selbst stehe der Sache neutral gegenüber. Durch die ganzen Dopingenthüllungen auch von vielen deutschen Radsporthelden kann ich als Zuschauer und begeisterter Radsportfan auch nur den Medienberichten und manchen Enthüllungen glauben. Mein Problem bei der Bewertung ist, dass ich nicht weiß, welcher Sieger, obwohl er gedopt hat, nur nicht erwischt wurde, weil er cleverer war oder weil er wirklich nicht gedopt hat. 
Überall im Leben wo es um Spitzenleistungen geht, ob im Sport, in der Wirtschaft oder der Politik, ist die Gefahr groß, dass sich die kriminelle Energie durchsetzt und manipuliert wird. Dadurch dass wir uns in einer wie ich finde absoluten Leistungsgesellschaft befinden, geht jeder davon aus, und dies ist eben das gesellschaftliche Dilemma, in dem wir uns aktuell befinden, dass nur Sieger Ruhm und Ehre und vor allem Reichtum für ihre Taten ernten. Das Ganze hat was mit den veränderten Wertvorstellungen zu tun. Am Beispiel Jan Ullrich (Radsport) oder Christian Wulff (Politik) und deren Karrieren, sieht man, dass Menschen aus den verschiedensten Bereichen, der Gefahr anheim fallen, Erfolg über zu bewerten. 


In meinen Augen ist es erforderlich, dass wir da alle umdenken und unsere Einstellung zum Leben und den Werten sich ändert! 


Denn nicht jedes Projekt, jeder Wettkampf, jeder Konkurrenzkampf  kann gewonnen werden - egal ob es um Sekunden bei Sportlern, Marktanteilen bei Medienanbietern, Stimmen bei Politikern, Gewinnen bei Firmen geht. 


Und das ist auch gut so und gar nicht schlimm. Denn aus jeder Niederlage kann man lernen, man muss sogar lernen, um sich weiter zu entwickeln, zu verbessern und vielleicht das nächste Mal erfolgreich zu sein. 


Dieses sich selbst Hinterfragen führt zu Erkenntnissen, Fortschritten und Weiterentwicklung - von uns selbst, von gesellschaftlichen Werten - und letztlich dann auch zu gewünschtem Erfolg . 


Man darf nie vergessen, dass Erfolg und Sieg nicht das Gleiche sind. 


Es kann auch ein Erfolg sein, bei einer Niederlage Größe zu zeigen und zu akzeptieren, dass jemand besser war - in diesem Moment, bei dieser Angelegenheit, bei diesem Wettbewerb. 
Es kann auch ein Erfolg sein, überhaupt Teilnehmer gewesen zu sein wie man am olympischen Gedanken  "DABEI SEIN IST ALLES!" sieht. 
Das Streben nach einer Niederlage weiterzumachen, ist der Hunger auf Erfolg und Anerkennung und natürlich auch das nächste mal gewinnen zu wollen und der Bessere zu sein. Jede Niederlage ist auch ein Schritt auf dem Weg dahin. 


Es ist auch ein Lebenswerk, bei einem Wettkampf immer wieder anzutreten und nicht als Sieger nach Hause zu gehen.
Dafür gibt es ganz viele Wettkämpfe, Sportarten und Beispiele.


Doch jeder ist ein Sieger. Das sieht man ganz deutlich bei der Sportart Triathlon, wo sich gerade beim IRONMAN Profis mit Amateuren und auch Anfängern messen. Was das absolute Ergebnis angeht, kann es bei 2.500 IRONMAN-Teilnehmern nur  einen Sieger, männlich und weiblich geben - aber das ist der Trugschluss - es gibt 2.500 Sieger! 


Hier hat sich eine Sportart entwickelt, wo der Profi-Sieger für 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen ca. 8 Stunden + - 10 min braucht, der ambitionierte Sportler, Age-Grouper oder Semi-Profi zwischen 9 und 12 Stunden braucht und mancher Amateur, der nebenbei noch Familienvater, Arbeitnehmer oder bereits im Opa-Alter ist, bis zu 16 Stunden benötigt, um die Finishline zu erreichen und ins Ziel zu kommen. Und das Schöne ist - Alle sind Sieger, Alle werden gefeiert, von den Zuschauern wie von Athleten selbst. Die ersten Sieger erwarten, nachdem sie bereits Duschen waren und die Siegerehrung und Pressekonferenz hinter sich gebracht haben, die anderen Sieger im Zielraum und spenden Applaus für die Leistung. 


Deshalb liebe ich den Triathlonsport...


Nicht jeder kann gewinnen, aber jeder ist ein Sieger!


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...BREAK!!!...


Kommen wir zurück zu dem Motto "Jede Sekunde zählt!" und zu meinem Klinikaufenthalt hier in der Orthopädischen Klinik in Braunfels...was dieses Motto mit der Klinik zu tun hat...   


Mir war bei meinem Aufenthalt im Januar bereits aufgefallen, dass das Pflegepersonal hier, bis auf 2 bis 3 Ausnahmen, weder kommunukationsbereit, serviceorientiert , noch hilfsbereit ist. 


Ja, so grass muss man das sagen. Ich werde im Detail einzelne Punkte aufführen, die dann im Zusammenschnitt, mich doch sehr unzufrieden machen, insbesondere was das Pflegepersonal hier betrifft.


Sicher machen die Operateure hier einen guten Job im OKB, wobei man auch anderen Ärzten unterstellen darf, dass sie inzwischen das minimalinvasive Verfahren bereits in ihrem Portefolio haben oder bereits perfektioniert haben.


Auch hier handelt man unter dem Gesichtspunkt "Jede Sekunde zählt", nur nicht die Sekunden beim Patienten im Zimmer, deshalb muss man sehen, dass man ganz schnell wieder heraus kommt. So in etwa muss man sich das vorstellen! Ich habe mir darüber wirklich Gedanken gemacht, warum so wenig gesprochen wird zwischen Pflegpersonal und Patient. Ist es die Unsicherheit oder eher die Gleichgültigkeit? Fakt ist, dass dieses Verhalten nicht unbedingt zu einem harmonischen Verhältnis zwischen Patient und Klinikpersonal sorgt.
Ich habe mir überlegt ganz konkret mal eine Empfehlungsliste der Verbesserungsmöglichkeiten an die Klinikleitung sowie an die Leitung der Mediankliniken zu senden, um zu einem besseren Qualitätsstandard meinen Teil beizutragen. Kommt ja nur allen nachfolgenden Patienten zu gute.


Bin noch am Ausarbeiten der Empfehlungsliste, dazu gehören unter anderem interne Abläufe, die den Patienten betreffen, Verbesserung der Kommunikation mit dem Patienten  und ganz speziell das Handling mancher interner Vorgänge, auch patientenbezogen.


In diesem Sinne, wünsche ich eine schöne vorosterliche Woche.



Fortsetzung folgt...


11.04.2012
Rückblickend muss ich sagen, dass Pflegepersonal sich die letzten beiden Tage sehr bemüht hat und mir gegenüber sehr aufgeschlossen war. Ein Ergebnis meiner Kritik? Bekannt war ja , dass ich in diesem Blog über alles berichte rund um meine OP und den künftigen Werdegang. Also ein wenig Entwarnung kann ich geben...vielleicht sind auch meine hohen Ansprüche, die ich natürlich nicht nur an mich stelle, nicht mit jedem kompatibel! 
Ich muss der Klinik trotz der angeklungenen Kritik aus heutiger Sicht ein großes Lob aussprechen - insbesondere meinem Operateur Jens Brade, Oberarzt im Hause des OKB, hat aus meiner Sicht eine sehr gute Arbeit gemacht. Ich kann ihn uneingeschränkt weiterempfehlen, ebenso wie Herrn Dr. Kobler, den ich kennen lernen durfte und der mich zuerst operieren sollte. Er hat es durch OP-Neuplanung möglich gemacht, dass ich bei der 2. Operation ebenso vom Oberarzt Brade operiert werden konnte. Da ich als Ersatz für eine Absage "eingesprungen " war, wäre ich  von einem anderen Operateur operiert worden. Da wir im Vorfeld besprochen hatten, dass Brade auch mein 2. Titangelenk "einbaut", haben sie das möglich gemacht. Dafür auch großen Dank an Herrn Dr. Kobler. 


Ich werde natürlich weiter über den Genesungsprozess berichten. Lesen Sie einfach weiter auf meinen Seiten. Es bleibt sicher spannend...


CU Stephan Frank - Niemals aufgeben!


I

Montag, 2. April 2012

Physiotherapie Tag 6 nach der OP 2 - Treppen laufen und Bewegungsschiene02.04.2012

Hallo!



Meine Stimmung ist gestiegen...Dank der heutigen Physiotherapie mit Pascal habe ich wieder meine Motivation zurück...


Die letzten beiden Tage ohne große Bewegung waren nicht gut für mich...Bewegung ist Leben...


Heute war ich zuerst auf der Bewegungsschiene ...unglaublich...die Kraft und Beweglichkeit war gut...erstaunlich gut...das Gefühl in der Hüfte auch...danach bin ich Treppe gelaufen...das ist immer nach der Hüftoperation der wichtige erste Schritt der Mobilisierung...Treppe hoch und Treppe runter unter Zuhilfenahme von Unterarmgehstützen...


Beim Treppenlaufen aufwärts macht die "gesunde" Seite den ersten Schritt auf die nächste Stufe, dann folgt die operierte Seite (Gehstütze und operiertes Bein zusammen), beim Treppenlaufen abwärts verhält es sich genau anders herum, das operierte Bein geht mit der Unterarmgehstütze die Treppenstufe runter, dann folgt das "gesunde" Bein! Dabei kann man sich falls vorhanden an dem Treppengeländer festhalten, die 2. Unterarmgehstütze nimmt man in die Hand, in der sich auch die andere befindet, nur man hält sie mit dem Daumen an der anderen Stütze in horizontaler Position fest während dem Treppenlaufen. Das Ganze erfordert etwas Koordination, insbesondere wenn vor ein paar Wochen das jetzt als "gesund" eingestufte Bein selbst noch das operierte war. Aber irgendetwas ist halt immer...


So jetzt kann es weiter gehen. 

Luxation - Das Thema der ersten Wochen nach der OP

Eine Luxation (lat. luxare „verrenken“, engl: dislocation) oder Verrenkung (Verb verrenken, ausrenken oder auskugeln)[1] ist ein vollständiger oder unvollständiger (Subluxation) Kontaktverlust gelenkbildender Knochenenden. Als luxierter Knochen wird immer der körperfernere Knochen bezeichnet. Eine Luxation stellt grundsätzlich eine schwere Schädigung eines Gelenkes dar. 



Die Luxation einer Hüfte wird durch eine Außendrehung  und 
gleichzeitige Anspreizung des Beines begünstigt.


Sollte es 

in seltenen Fällen einmal zum Auskugeln des Hüftkopfes 
kommen, so bereitet das Wiedereinrenken der Prothese in 
der Regel keine Schwierigkeiten. 






Wie soll ich mich mit dem neuen Hüftgelenk verhalten?

Allgemeine Regeln

In den ersten zwei Monaten nach der Operation sollten Sie
folgende Bewegungen nicht durchführen:
• Beugen des Oberkörpers mehr als 90 Grad nach vorne
• Im Stehen Heben des Knies der operierten Seite höher 
als das Hüftgelenk
• Überkreuzen der Mittellinie mit dem operierten Bein
• Außendrehung des operierten Beines, z.B. Sitzen mit 
überschlagenen Beinen


Sitzen


Etwa eine Woche nach der Operation dürfen Sie sich aufsetzen. Benutzen Sie auch zuhause einen Stuhl mit
Rückenlehne, der ein aufrechtes Sitzen ermöglicht und der
auch mit Armlehnen zum Abstützen der Arme ausgestattet
ist. Vermeiden Sie Stühle, die niedriger sind als Ihre Kniehö-
he. Gemütliche Polstersessel und weiche Sofas sollten deshalb ebenfalls gemieden
werden. Lehnen Sie sich beim
Sitzen auch nicht nach vorne
und überkreuzen Sie die Beine
nicht. Wenn Ihr Toilettensitz wesentlich unter Kniehöhe liegt,
sollten Sie für etwa 3 Monate einen Aufsatzring besorgen, der
auf einfache Weise einer Erhö
hung von etwa 15 cm schafft (erhältlich in Sanitätsgeschäften).





Liegen


Am besten ist, Sie liegen im Bett auf dem Rücken. Wenn Sie
so nicht schlafen können, dürfen Sie unter Umständen mit
Erlaubnis des Arztes auf der nicht operierten Seite liegen,
müssen dann aber das Kniegelenk der operierten Seite mit
einem breiten, festen Kissen unterstützen, damit das operierte Bein nicht zur Gegenseite fällt und es so zu einem 
Auskugeln des Gelenkes kommt. Diese Lagerungshinweise müssen Sie während sechs Wochen beachten.



Befolgen Sie genau die Anweisungen der Krankenschwester bzw. des Pflegers und des Krankengymnasten wenn 

Sie im Bett liegen oder aus dem Bett steigen.





Sexuelle Aktivitäten


Viele Patienten haben nach einer Hüftoperation Fragen bezüglich des Geschlechtsverkehrs, wagen diese aber nicht 
zu stellen. Wenn diesbezüglich irgendwelche Unklarheiten bestehen sollten,
können Sie diese jederzeit mit Ihrem Stationsarzt besprechen.



Sexuelle Aktivitäten sind grundsätzlich unter Beachtung der
zuvor angegebenen Regeln möglich.


Tag 6 nach der OP - Montag morgen in Deutschland

Moin moin!


Der übliche vormittagliche Ablauf ist durch...
Wecken, Bett machen (von den Schwestern natürlich), selbst ins Bad in dieser Zeit...frisch machen, waschen und sonstige Geschäfte erledigen, Frühstück, Ärztevisite mit Stationsarzt, einem Kollegen und der diensthabenden Schwester, heute zusätzlich noch Blutabnahme im Zimmer (meine Arzthelferin von letzter Woche, hat geklappt, ist ja auch nicht selbstverständlich),  
jetzt gerade noch Blutdruck (120 zu 74, gute Werte, denke ich)... und jetzt heißt es warten auf Mittagessen und Physiotherapeuten...


Morgen werden nochmal Aufnahmen gemacht von dem "neuen " Gelenk...und Mittwoch soll schon Entlassung sein...


...finde ich ehrlich gesagt schon spannend...ich bin bis heute noch keine Treppe gelaufen...kenne natürlich alle Feinheitem von meiner Operation im Januar, da hatte ich noch einen Klinikaufentalt von insgesamt 14 Tagen (inklusive Anreisetag), Entlassung war 11 Tage postop...jetzt sind es dann "nur" noch 10 Tage Klinikaufenthalt (inklusive Anreisetag), Entlassung 8 Tag postop...


...es handelt sich konkret um 2 Tage...nicht viel eigentlich...


- aber so frisch operiert, man darf das Gelenk bzw. die operierte Seite 14 Tage lang nur mit 20 kg belasten, danach weitere 14 Tage mit 50 % des Körpergewichts und nach 4 Wochen Vollbelastung - alles unter Zuhilfenahme der Unterarmgehstützen - selbst bei der Vollbelastung werden diese teilweise noch benötigt, um ein "sauberes" Gangbild zu erzielen


- ich hatte jetzt jeden Abend erhöhte Temperatur (bis max. 38,6°C), was noch Reaktionen meines Körpers auf die OP sind


- man kann zumindest bis heute noch keine Treppe laufen..sicher werde ich das heute und morgen noch üben mit dem Physiotherapeuten, mehr Zeit steht ja nicht mehr zur Verfügung, wenn Mittwoch Entlassung ist - um es dann zuhause  zu können, denn da komme ich erst hin, da meine Reha erst am 13.04. startet


- die operierte Seite ist noch geschwollen, durch die Operation


- es fehlen 3 tage Physiotherapie hier in der Klinik,  im Januar wurde ich Montags operiert, war Dienstags wieder zurück auf dem Zimmer und hatte somit insgesamt 8 Anwendungstage nach der OP hier in der Klinik, dieses Mal sind es nur 5 Anwendungstage !!! 
An diesen Tagen war ich an der Bewegungsschiene, was gut für die Mobilisierung war! Dazu werde ich dieses Mal nicht kommen, weil die Zeit einfach nicht reicht!!! Ob das gut ist, wage ich zu bezweifeln, wenn ich ehrlich bin! 


Im Genesungsprozess fehlen da wichtige Tage! 


Kostentechnisch sicher zu verstehen, da alle Kliniken im Wettbewerb stehen und die Orthopädische Klinik in Braunfels diesbezüglich im Januar fast ein Alleinstellungsmerkmal hatte - in anderen Kliniken, die ich mir angesehen habe und auch aus Gesprächen in der Reha, weiß ich dass fast alle Kliniken am 7. oder 8.Tag entlassen - mir hat der Ablauf im Januar zumindest nicht geschadet, denn ich konnte bereits 10 Wochen danach voller Enthusiasmus und Motivation die Operation an der 2. Hüfte durchführen lassen, da die linke Seite bereits so mobil und belastbar war, dass überhaupt daran zu denken war. 
Ich habe natürlich den Vorteil, dass ich aus meinen Erfahrungen im Januar einen Nutzen ziehen kann und für mich selbst etwas Gymnastik machen kann, da ich weiß, was erlaubt ist, was möglich ist und was mir gut getan hat und letztlich der Mobilisierung förderlich war.


Meine Gefühle der früheren Entlassung sind gespalten, das möchte ich hier zum Ausdruck bringen. Der Stationsarzt hat heute morgen bei der Visite natürlich angeboten, falls es mir  gesundheitlich noch nicht so gut gehen würde, könnte man den Aufenthalt auch um 1 bis 2 Tage verlängern. mal sehen ob ich diese Option ziehe, das werde ich bis morgen Vormittag bei der Visite entscheiden.


Ich wünsche Euch eine stressfreie Vorosterwoche...


CU Stephan Frank





Sonntag, 1. April 2012

Ende vom Wochenende - Tag 5 nach der OP...

Hey Ihr da draußen!


Ein für mich spannendes Wochenende ist fast vorbei...


Tischtennis Team WM Dortmund - Platz 2 für das deutsche Team rund um Timo,
IRONMAN 70.3 Texas mit 2 Deutschen vor Lance Armstrong, Sebastian Kienle hätte es fast noch geschafft...


Außerdem war traumhaftes Wetter, wie ich aus meinem Zimmer sehen konnte...ich hoffe Ihr konntet das für Euch nutzen...


Bin abends immer ein wenig geplättet...kann mich nicht erinnern wie es nach der ersten OP im Januar war.


Aber sei es wie es war, ich muss mich selbstredend mit der aktuellen Situation auseinandersetzen, nicht mit Wunschvorstellungen...


Morgen kommt wieder der Physiotherapeut...worauf ich schon sehr gespannt bin...einige Übungen, die man zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht alleine machen kann, wo ich seine Unterstützung benötige...helfen mir schon die operierte Hüfte zu mobilisieren...das fehlte jetzt 2 Tage über das Wochenende...deshalb bin ich gespannt!


Ich habe am Wochenende durch meine beiden Freunde Sascha und Martin 2 ganz spannende Bücher geschenkt bekommen, mit denen ich mich die nächsten Tage beschaffen werde...


Natürlich werde ich hier an dieser Stelle darüber berichten.


Jetzt mach ich erst mal Feierabend und hoffe wir treffen uns hier in der nächsten Woche wieder!


Bis morgen...



Sport - Highlight 2 des Tages - IRONMAN 70.3 Texas

Zwei Deutsche vor Lance Armstrong

Kienle Zweiter in Texas, Raelert auf Platz vier
Langstrecke | 1. April 2012



In einem der packendsten Rennen der 70.3-Geschichte ist Sebastian Kienle nur um wenige Sekunden an seinem vierten Titel vorbeigeschrammt. In einem dramatischen Finish unterlag er nur dem US-Amerikaner Timothy O'Donnell. Michael Raelert musste sich nach einem unglücklichen Rennverlauf hinter dem Schweizer Ronnie Schildknecht mit Platz vier begnügen. Lance Armstrong wurde Siebter.
(Quelle:Jan Sägert)



Einmal mehr geht Sebastian Kienle an seine Grenzen, vielleicht sogar darüber hinaus. Als Timothy O'Donnell etwas mehr als einen Kilometer vor dem Ziel des Ironman 70.3 Texas an ihm vorbeiläuft, scheint das Rennen entschieden. Doch Kienle kontert. Legt einen unfassbaren Zwischenspurt ein. O'Donnell kann zunächst nicht folgen, schiebt sich aber wieder heran. Kienle wagt den zweiten Versuch. Erst als auch der scheitert und der US-Amerikaner kurz danach auf dem Flugfeld selbst attackiert, ist der Widerstand des Deutschen gebrochen.


Taktisches Geplänkel
Das bestbesetzte Rennen der Ironman-70.3-Geschichte hält, was sich die Triathlonfans von ihm versprechen. Beim Schwimmen tun sich die vielen Favoriten erwartungsgemäß noch nicht weh. Fast ein dutzend Athleten, darunter Michael Raelert, Tim O'Donnell, der hoch gehandelte Marino Vanhoenacker, Stéphane Poulat aus Frankreich und Lance Armstrong, steigen nach etwas mehr als 23 Minuten aus dem salzigen Golf von Mexiko. Perfekter hätte die Ausgangslage für den siebenfachen Toursieger kaum sein können. Zumal Sebastian Kienle, sein mutmaßlich schärfster Rivale auf der Radstrecke, im Wasser fast drei Minuten verliert. Doch Armstrong hält sich zunächst zurück. Die erwartete Attacke bleibt aus und auch die Anderen belauern sich auf den ersten 30 Kilometern. Ernsthafte Tempoverschärfungen? Fehlanzeige



Armstrong attackiert, Raelert repariert
Doch plötzlich kommt Bewegung ins Feld. Armstrong erhöht Trittfrequenz und Tempo und binnen weniger Minuten klafft eine Lücke zwischen dem gefürchteten Rückkehrer und seinen Herausforderern. Weder Vanhoenacker, noch O'Donnell oder Poulat können oder wollen folgen. Einer, der gern am Hinterrad Armstrongs bleiben würde, kann nicht. In den Sekunden der Attacke platzt der Reifen am Scheibenrad von Michael Raelert. Verzweifelte Schulterblicke, Kopfschütteln. Erst nach mehreren hundert Metern auf der Felge naht ein Materialwagen und der Rostocker wechselt das Laufrad selbst. Gerade als Raelert wieder Fahrt aufnimmt, jagt Sebastian Kienle wie entfesselt an ihm vorbei. Kurzer Blickkontakt - das Zweckbündnis ist beschlossen. Doch Raelert ist schon angeschlagen und verliert kurz darauf den Anschluss zu Kienle, der an diesem Tag in einer anderen Liga unterwegs ist. Selbst Armstrong, der sich an der Spitze inzwischen fast eine Minute Luft verschafft hat, wird trotz Geschwindigkeiten von mehr als 50 Kilometern pro Stunde am Ende fast eineinhalb Minuten langsamer sein als der Badener. Nach zwei Dritteln der Radstrecke ist etwas überraschend immer noch der Franzose Poulat Armstrongs erster Verfolger.
Dahinter löst sich Kienle, dessen Rückstand auf die Spitze weiter schmilzt, von Vanhoenacker und O'Donnell - der 28-Jährige ist nun schon Dritter. Währenddessen verliert Raelert weiter wertvollen Boden. Gemeinsam mit Ronnie Schildknecht versucht er mehr als drei Minuten hinter Armstrong, nicht schon vor dem Laufen sämtliche Siegchancen zu verspielen. Der Amerikaner schlüpft nach zweieinhalb Rennstunden zwar etwas ungelenk, aber noch immer an der Spitze in seine Laufschuhe. Knapp dahinter Poulat, dann wechselt Kienle. Auch O'Donnell, der junge Jeremy Jurkiewicz und Vanhoenacker sind vor dem entscheidenden Halbmarathon noch in Schlagdistanz. Für Raelert scheint das Rennen gelaufen.



Raelert ringt Armstrong nieder
Danach überschlagen sich die Ereignisse. Zunächst zieht Poulat an Armstrong vorbei. Kurz darauf kassiert auch Kienle den umstrittenen Ex-Radprofi, wenige Minuten später schnappt er sich Poulat und verschafft sich mit raumgreifenden Schritten ein komfortables Polster. Poulat und Armstrong hat er geschlagen, doch seine wahren Gegner lauern dahinter. Allen voran Tim O'Donnell, der noch vor der 10-Kilometer-Marke auf den zweiten Platz nach vorn läuft und Kienle auf dem letzten Kilometer den Sieg entreißt. Und auch Schildknecht gibt noch nicht auf. Der Schweizer mobilisiert alles und liegt wenige Kilometer vor dem Ziel plötzlich auf dem vierten Rang. Kurz darauf stößt der schnellste Läufer des Tages Armstrong vom Podium. Der wird auf den letzten Kilometern immer langsamer und noch bis auf Platz sechs durchgereicht. Ans Führungsduo kommt Schildknecht aber nicht mehr heran. Raelert beißt sich nach einer kurzen Schwächephase zurück ins Rennen - für seinen Kampfgeist wird er immerhin noch mit dem vierten Platz belohnt. Viel wichtiger dürfte für ihn allerdings sein, dass er im ersten Vergleich mit Lance Armstrong schließlich doch noch das bessere Ende für sich hat. Marino Vanhoenacker glückt das nämlich nicht.



Ironman 70.3 Texas | Männer
1. April 2012, Galveston Island (Texas, USA)



Name/ Nation/ Gesamt/ 1,9 km Swim/ 90 km Bike/ 21,1 km Run


1 Timothy O'Donnell/ USA/       3:47:40/ 23:20/ 2:07:48/ 1:14:10
2 Sebastian Kienle/ GER/           3:48:03/ 26:10/ 2:03:43/ 1:15:29
3 Ronnie Schildknecht/ SUI       3:48:49/ 24:33/ 2:08:08/ 1:13:27
4 Michael Raelert/ GER/            3:50:08/ 23:17/ 2:09:26/ 1:14:54
5 Stephane Poulat/ FRA/            3:52:35/ 23:20/ 2:05:52/ 1:20:30
6 Jordan Jones/ USA/                 3:54:32/ 24:32/ 2:11:20/ 1:15:14
7 Lance Armstrong/ USA/          3:54:32/ 23:38/ 2:05:10/ 1:22:38
8 Marino Vanhoenacker/ BEL/ 3:54:55/ 23:32/ 2:07:13/ 1:21:12
9 Jeremy Jurkiewicz/ FRA/        3:55:28/ 23:22/ 2:08:34/ 1:20:40
10 Axel Zeebroek/ BEL/             3:55:43/ 23:19/ 2:12:39/ 1:16:31



(Quelle:www.tri-mag.de)