Die große Reise

2 Titangelenke in 10 Wochen ...

Die große Reise beginnt...erneut..


Diesesmal mache ich es besser...

Ich habe ein großes Ziel!

Ihr habt die Chance mich zu begleiten!


Mittwoch, 29. April 2015

Neue Wege gehen! - Positives Denken kann Dein Leben verändern!!!

Hello world!!!

Es ist wieder mal an der Zeit, ein Lebenszeichen zu senden. Ja, ich lebe noch!

Manchmal passieren Dinge um uns herum, die wir nicht auf Anhieb begreifen, es gibt aber auch Momente, die scheinen dafür gemacht, sofort zu kapieren, wie das Leben funktioniert.

In den letzten Monaten hat sich bei mir mental einiges verändert. Nach den beiden Operationen im Jahr 2012 und dem Erhalt zweier Titangelenke dachte ich im ersten Moment, dass mein leben irgendwie wieder sehr schnell Fahrt aufnimmt.

Der positive Gedanke war da - nur irgendwie war ich nicht soweit. ich brauchte zeit, es war doch weitaus mehr passiert als nur ein Austausch der defekten Gelenke. Mental war etwas passiert - was ich heute mit Abstand erst richtig einschätzen kann. 

Zum aller ersten mal musste ich nach vielen erfolgreichen Jahren loslassen und die Kontrolle abgeben. meine mentale Verfassung war immer so ausgerichtet, dass ich mich, meinen Körper und mein Leben im Griff hatte. So war das Programm, was täglich ablief.

Doch der Tag X kam und ich erkannte nach vielen internen Kämpfen, dass ich eine Entscheidung treffen musste. Nur die Operation konnte mir noch weiterhelfen. 

Nach meiner Entscheidung lief auch alles sehr gut ab, 1. Operation Januar 2012, die 2. Operation keine 2 Monate später. Das Projekt zur Wiederherstellung meiner Mobilität - so bezeichne ich es - gelang und durch die beiden neuen Titangelenke war Mr. Titan geboren. Was auf den ersten Blick für mich wie ein Wunder war - zeigte aber relativ schnell, dass trotzdem mehr passiert war als nur das Wegschneiden der eigenen Gelenke. 

Mental hatte ich eine sehr große Niederlage erlitten, wahrscheinlich mit nichts in meinem Leben von vorher zu vergleichen. Heute blicke ich zurück auf eine nachdenkliche Zeit mit Höhen und Tiefen - vielen verrückten Gedanken und jetzt ist mir bewusst geworden, dass ich diese Zeit gebraucht habe. Ich habe sie gebraucht, um mich neu anzunehmen wie ich jetzt bin.

Hört sich vielleicht komisch an - für mich war es aber auch ein Prozess der Selbstfindung. 

"Auf dem Weg zu sich selbst hat er sich weit entfernt!" - das hatte mich geprägt. ich hatte mich irgendwie gefunden - durch den Sport - insbesondere durch den Ausdauersport, wo du viel Zeit mit dir selbst verbringst - oft alleine - das muss man erst einmal aushalten.

Und dann kam die Erkrankung "Arthrose" - die brachte mich erst einmal ab von diesem Weg. Der Sport rückte immer mehr in den Hintergrund und die Schmerzen in den Vordergund meines Lebens.
Aber nicht nur der Sport ging verloren - nein - auch die Lebensfreude und damit auch die Lust sich den Widrigkeiten des Lebens zu stellen. ich zog mich immer und immer mehr zurück. 
dadurch verlor ich zunehmends die Kontrolle über mein Leben. 

Dieser Zustand begann so denke ich mit der Betrachtung von heute bereits im Jahr 2008/2009. In 2009 zog ich geschäftlich um, da konnte ich bereits nicht mehr aktiv beim Möbelschleppen helfen.

Bis zum Jahr 2011, wo ich bereits am 01.04. quasi auf dem Op-Tisch lag, ging es stetig bergab. Zwar machte ich nach außen, den gewohnt starken Eindruck und spielte ein Spiel, das letztlich nur ich verlieren konnte. In 2011 musste ich krankheitsbedingt meine Geschäftstätigkeit als Geschäftsstellenleiter mit eigenem Büro aufgeben. Damit war der Höhepunkt des Abstiegs besiegelt. Nichts ging mehr...

Trotzdem verließ ich am 31.03.2011 das Krankenhaus ohne Operation. Immer noch war meine Lebensphilosophie "Niemals aufgeben!" gleichbedeutend mit nicht loslassen. 

Ich wollte einen letzten eigenen Versuch starten, mit Sport die Beweglichkeit der Gelenke wieder herzustellen.  Kurz gesagt: kläglich gescheitert.

Und so kam es zu den besagten Op's in 2012. Das Projekt zog ich mit aller Konsequenz durch.
Ich war im Mai 2012, was die Beweglichkeit der Hüftgelenke anging, wieder hergestellt.

Mental aber nicht mehr der alte. Das kann ich erst heute beurteilen. Im ersten Moment dachte ich nicht, dass sich alles so ändert und doch hat sich vieles geändert. 

JETZT bin ich soweit! Ich habe bereits im letzten Jahr die ersten Versuche als neuer "Stephan Frank" gestartet. Diese Erfahrungen haben mich auch weiter gebracht. 

2015 ist mein Jahr! Alte mentale Stärke!

Ich werde versuchen diese 2. Chance in meinem Leben zu nutzen und wieder teilzunehmen an unserer Gesellschaft, in der wir leben. Aus der war ich ja irgendwie ausgestiegen...in Gedanken. Und auch real...

JETZT steig ich wieder ein und buche VOLLGAS!!!

Der Tod eines Familienmitglieds hat mir auch in vieler Hinsicht die Augen geöffnet.

Ich habe noch viel vor!

Privat, beruflich und auch sportlich!!!

Ich werde die Sonnenstrahlen nutzen und meine Radfahraktivitäten wieder zu intensivieren- sprich einfach mehr mit dem Mountainbike oder Trekkingrad unterwegs sein.  

Das ist dringend notwendig, da ich Gewicht verlieren möchte und da ist ja nachweislich Bewegung ein guter Begleiter.

Über meine neuen beruflichen Aktivitäten werde ich Euch ebenfalls in Kenntnis setzen.

Also in diesem Sinne Euch allen ein wunderbares Jahr 2015!

Liebe Grüße

Stephan Frank - Niemals aufgeben!





Freitag, 20. März 2015

Sonnenfinsternis "SoFi" gucken: Das müssen Sie wissen

Sonnenfinsternis

"SoFi" gucken: Das müssen Sie wissen

Alle wollen's sehen: Die Sonnenfinsternis am Freitagvormittag entwickelt sich zu einem richtigen Event. Aber wann geht es eigentlich genau los? Wo trifft man sich zum "Public Viewing"? Und: Was tun, wenn ich keine Brille habe? Wir geben Antworten.
 

Thema in

Sendungslogo
18.03.2015, 13:00 Uhr
Eine "totale Sonnenfinsternis" gab es in Deutschland das letzte Mal 1999 zu sehen. Dieses Mal steht der Mond nicht exakt vor der Sonne, weshalb es bei uns nur eine partielle Finsternis gibt. In Hessen verdunkelt sich der Himmel immerhin noch zwischen 65 Prozent im Süden und 75 Prozent im Norden.
 

Wann geht's los?

Der Mond wird sich bei uns gegen 9:30 Uhr langsam vor die Sonne schieben. Zwischen 10:30 Uhr und 10:45 Uhr hat die Sonnenfinsternis in Hessen dann ihren Höhepunkt erreicht.
 

Wie wird das Wetter?

Morgens kann sich in Flusstälern noch Frühnebel halten, der sich aber im Laufe des Vormittags auflösen soll. "Danach wird es nach aktuellem Erkenntnisstand überwiegend freundlich. Somit bestehen aus heutiger Sicht in ganz Hessen gute Beobachtungsbedingungen", sagt hr-Wetterexperte Tim Staeger. Auf Nummer Sicher geht man, wenn man sich Freitagfrüh auf einen Aussichtspunkt begibt. Ob Wasserkuppe, Feldberg, der Herkules in Kassel oder der Sichtturm des Wetterparks in Offenbach – von so weit oben ist eine klare Sicht fast garantiert.
 

Was mache ich, wenn ich keine Brille habe?

Egal von wo, beim "SoFi" angucken gilt immer: nie mit bloßem Auge in die Sonne schauen! Die speziellen Schutzbrillen vom Optiker oder Spezialgeschäft sind im Netz und in weiten Teilen Hessens aber bereits ausverkauft.
Trotzdem: Sonnenbrillen, Skibrillen, Schweißbrillen oder geschwärztes Glas reichen nicht! Wer darauf zurückgreift, riskiert bleibende Schäden an den Augen.

Von selbstgebastelten Brillen raten Experten ab. Wer jetzt noch keine Brille hat, kann aber versuchen die Finsternis "unter Anleitung" anzuschauen – in einem Observatorium oder einer Sternwarte:

Im osthessischen Bad Salzschlirf gibt es ein Sonnenobservatorium. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Gemeindezentrum, von wo aus mit den Experten zum Observatorium gewandert wird.

Die Sternwarte Rothwesten bei Kassel öffnet schon um 9 Uhr. Der Eintritt ist frei, es gibt spezielle Teleskope und Brillen zur Himmelsbeobachtung.

Die Sternwarte des physikalischen Vereins in Frankfurt hat sich mit dem Gymnasium in Riedberg zusammengetan. Dort kann man ab 9 Uhr mit Teleskopen und Brillen die Sonnenfinsternis beobachten. Auch hier ist das Vergnügen kostenlos.

In der Sternwarte Trebur bei Groß-Gerau kann man nicht nur vor Ort das Naturereignis mit Teleskopen beobachten, sondern durch Live-Bilder von den Faröerinseln und Spitzbergen auch eine Vorstellung von der totalen Sonnenfinsternis bekommen.
 

Wo kann ich sonst noch gucken?

Universitätsplatz in Fulda: Hier ist das Biosphärenreservat vor Ort. Liegestühle stehen bereit und Passanten können die "SoFi" zusammen beobachten.

Observatorium auf der Ludwigshöhe in Darmstadt: Die Volkssternwarte Darmstadt organisiert ebenfalls ein gemeinsames "Public Viewing". Ab 9 Uhr gibt es hier gemeinsames Gucken.

Friedensplatz in Darmstadt: Auf dem Friedensplatz treffen sich die, die fotografieren. Der Fotoclub Darmstadt lädt ab 9 Uhr zum gemeinsamen Knipsen gegenüber dem Hessischen Landesmuseum ein.

Beobachtungsgelände am Mühltalbad in Eberstadt: Bei günstigem Beobachtungswetter trifft sich hier die Arbeitsgemeinschaft Astronomie und Weltraumtechnik in Darmstadt am Wiesenparkplatz im Nordteil (Steigertsweg), um das Sonnen-Spektakel zusammen zu schauen.

Bahnhofsvorplatz in Limburg: Hier beziehen ab 9 Uhr die Mitglieder der Sternwarte Limburg Posten und schauen "SoFi" - gleich zwischen Innenstadt und Werkstadt.

Albert-Schweitzer-Schule in Alsfeld: Hier gucken die Schüler das Sonnen-Spektakel mit Schutzbrillen und per Teleskop gemeinsam.

Gutenbergplatz in Mainz: Auch bei unseren rheinland-pfälzischen Nachbarn auf der anderen Rheinseite gibt es einen Anlaufplatz zum "Public Viewing" von "SoFi": Die Astronomische Arbeitsgemeinschaft Mainz bietet ab 9:30 Uhr einen Treffpunkt und ein gemeinsames Beobachten an.

Quelle: (hr-online.de)

Sonnenfinsternis in Deutschland: Wann und wo?

Interessant auf der Seite von wissen.de


Sonnenfinsternis in Deutschland: Wann und wo?

Totale Sonnenfinsternis - die Termine fürs nächste Jahrhundert

Die nächste totale Sonnenfinsternis in Europa bekommen wir im Jahr 2015 zu sehen – von Deutschland aus gesehen wird der Mond dann aber nicht vollständig die Sonne verdecken. Die nächste totale Sonnenfinsternis in Deutschland bekommen dann erst wieder unsere Enkel zu sehen. Hier die Details.

Die Übersicht


Datum und Art der FinsternisBeobachtungsorte der Finsternis (Verlauf der Totalitätszone)Bedeckung der Sonnenscheibe in Deutschland
20. März 2015 (total)Grönland, Europa, Nordafrika, Westasien, Nordasien (Faröer, Spitzbergen)zwischen 75 Prozent in München und 83 Prozent in Hamburg
3. September 2081 (total)Europa, Nordafrika, Ostafrika, Asien (Frankreich, Deutschland, Österreich, Ungarn, Rumänien, Türkei, Syrien, Irak, Vereinigte Arabische Emirate)zwischen 100 Prozent in der Bodenseeregion und 80 Prozent in Rostock
7. Oktober 2135 (total)Europa, Naher Osten, Südasien (Großbritannien, Deutschland, Polen, Rumänien, Türkei, Irak, Iran, Vereinigte Arabische Emirate, Indonesien)100 Prozent in Nordwest- und Mitteldeutschland
Quelle: (http://www.wissen.de/sonnenfinsternis-deutschland-wann-und-wo)

Livestream der ARD Tagesschau zur Sonnenfinsternis 2015

Hier der Link zum Livestream der ARD Tagesschau zur Sonnenfinsternis 2015!!!

http://www.tagesschau.de/multimedia/livestreams/livestream-zwei100.html

Quelle: www.tagesschau.de

Livestream Sonnenfinsternis aus der ARD 2015

Hier findet Ihr den Livestream zur Sonnenfinsternis auf der ARD

http://www.tagesschau.de/multimedia/livestreams/livestream-zwei100.html

Sonnenfinsternis in Hessen 2015

Wieder einmal ist es soweit...

Seltenes Naturschauspiel

Nicht überall Sicht auf Sonnenfinsternis

Heute wird es früh dunkel über Hessen: Am Vormittag ist eine Sonnenfinsternis zu bewundern. Das Wetter spielt aber wohl nicht in allen Teilen Hessens mit. hr-online zeigt auf einer Karte, wann genau der Schatten über Hessen zieht.
 
Weil die Himmelsmechanik verlässlich funktioniert, wird es sich genau so abspielen wie vorausgesagt: Just am Tag des kalendarischen Frühlingsanfangs wird sich am Freitag ab 9.30 Uhr die Sonne verdunkeln. Der Mond wird mehr und mehr von der Sonnenscheibe bedecken und sie zunehmend verfinstern. Bis gegen 12 Uhr wird das Himmelsschauspiel dauern, das in Hessen freilich nur teilweise zu sehen sein wird.

In Frankfurt werden 74,4 Prozent der Sonne bedeckt. Das sind zwar mehr als in Berlin mit 74,2 oder München mit 67,7 Prozent, aber weniger als in Köln mit 77,3 Prozent oder Hamburg mit 79,3 Prozent. Das Maximum der Verdunkelung wird gegen 10.45 Uhr erreicht, das Ende gegen 11.55 Uhr. Total ist die Finsternis nur im Nordatlantik, auf den den dünn besiedelten Inseln der Färöern und auf Spitzbergen. Die bislang letzte totale Sonnenfinsternis in Deutschland gab es am 11. August 1999, die nächste ist erst für den 2. September 2081 zu erwarten.
 

Sternwarten und Observatorien geöffnet

So ist auch eine teilweise Sonnenfinsternis ein seltenes Ereignis, das die Vorfreude bei leidenschaftlichen Himmelsguckern anfacht. "Das Ereignis ist grundsätzlich überall bei uns zu sehen. Und das noch am Vormittag zur besten Zeit", sagt der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) in Heppenheim, Otto Guthier. Sein Tipp: Zur nächstgelegenen Volkssternwarte gehen, um das Spektakel gemeinsam zu erleben und dazu noch erklärt zu bekommen.

Der Physikalische Verein Frankfurt lädt zu diesem Zweck ins verhältnismäßig hoch gelegene Gymnasium Riedberg. DieSternwarte Rothwesten bei Kassel öffnet um 9 Uhr. Besucher können bei freiem Eintritt zur Sonne gucken, Schutzbrillen werden verteilt. Genauso hält es die Sternwarte Trebur bei Groß-Gerau. Für Himmelsgucker in Osthessen ist am Freitagvormittag dasSonnenobservatorium Bad Salzschlirf die nächstgelegene Adresse, wenn sie die Sonnenfinsternis mit geeignetem Gerät sehen wollen.
 

Keine "Sofi-Brillen" mehr erhältlich

Wann die Sonnenfinsternis wo in Hessen zu sehen ist, zeigt die Karte. (Bild:  hr-online)
Vergrößern
Wann die Sonnenfinsternis wo in Hessen zu sehen ist, zeigt die Karte.
Am Himmel wird der schwarze Mond von rechts nach links ziehend scheinbar immer mehr von der Sonnenscheibe anknabbern. Beobachter sollten dabei ihre Augen schützen, weil niemand direkt in die Sonne schauen sollte, schon gar nicht mit Ferngläsern oder gar Teleskopen.

Experten warnen eindrücklich davor, mit herkömmlichen Sonnenbrillen die Eklipse beobachten zu wollen. Sie schützen die Netzhaut der Augen nicht vor unheilbaren Verbrennungen. Das vermögen nur Spezialfolien, die lediglich ein Hunderttausendstel des Sonnenlichts ans Auge lassen. Bei den meisten Optikern sind jedoch laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa die erforderlichen Schutzbrillen bereits ausverkauft oder waren erst gar nicht im Angebot. Wer sich an der Netzhaut verletzt hat, merkt das aufgrund fehlender Schmerzrezeptoren mitunter erst am nächsten Tag.

Eine Möglichkeit, die Sonnenfinsternis ohne Schutzbrille und dennoch sicher mitzuverfolgen, bietet eine Lochkamera, die sich zum Beispiel aus einem Schuhkarton relativ einfach bauen lässt. Mit ihr projiziert man ein Abbild der Sonnenfinsternis auf eine andere Fläche, man sieht also nicht direkt in die Sonne. Bauanleitungen finden sich im Internet, zum Beispiel hier.
 

In einigen Ecken hält sich Nebel

Die große Unbekannte ist wie immer das Wetter. Doch nach Angaben des hr-Meteorologen Tim Staeger sieht es für die Hessen relativ gut aus. In weiten Teilen dürfte es freie Sicht auf die Sonnenfinsternis geben. "Allerdings hält sich in einigen Regionen teils zäher Nebel oder Hochnebel", so Staeger. Betroffen seien im Norden der Raum Kassel, das Waldecker Land, der Reinhardswald und teils auch das Upland. Weiter südlich könnte im Rheingau-Gebirge und im Limburger Becken Nebel die Sicht trüben. "Wer jetzt noch unter Nebel ist und das Naturschauspiel unbedingt sehen will, sollte sich ins Auto setzen und ein paar Kilometer Richtung Osten fahren", empfiehlt der hr-Wetterexperte.

Wenn Wolken am Himmel hängen, werden die meisten Menschen von der teilweisen Sonnenfinsternis nichts mitbekommen. "Selbst eine Bedeckung der Sonne von 80 Prozent sorgt nicht für eine größere Verdunkelung - die verbleibenden 20 Prozent Sonnenlicht reichen aus, um als taghell wahrgenommen zu werden", sagt der Astronom Bernd Loibl.
 

Netzbetreiber: Entwarnung bei Blackout-Gefahr

Ganz anders als die meisten Sonnenfreunde hoffen die Stromnetzbetreiber für Freitagvormittag auf Wolken. Da die nördliche Hälfte Deutschlands laut Wettervorhersage tatsächlich nicht unter blauem Himmel liegen wird und mehr Mitarbeiter als üblich die Netzstabilität überwachen werden, haben die Betreiber bereits vorsichtig Entwarnung gegeben: Zum befürchteten Blackout durch die Sonnenfinsternis dürfte es nicht kommen.

Nach Ansicht von Experten können starke Schwankungen im Netz durch plötzlich wegfallende und nach Ende der Finsternis wieder hinzukommende Solarleistung vermieden werden. Der Bundesverband Solarwirtschaft erwartet nur bei wolkenlosem Himmel über Deutschland einen spürbar höheren Regelungsaufwand.

Am Freitagvormittag schiebt sich der Neumond vor die Sonnenscheibe. Der Mond ist etwa um den Faktor 400 kleiner als die Sonne. Und die Erde ist von der Sonne etwa 400-mal so weit entfernt wie vom Mond. Daher erscheinen Sonne und Mond am Himmel etwa gleich groß. Nur darum kann der kleine Mond die große Sonne am Himmel überhaupt verdecken.

Quelle: www.hr-online.de

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Jahresabschluss 2014

Hallo zusammen!

Alles in allem ein durchwachsenes Jahr, was aber jetzt zu Ende geht!

Immerhin: Wir sind Fußballweltmeister geworden!

In Erinnerung bleibt auch das 7 zu 1 gegen die Brasilianer...unvergesslich!

Meine sportlichen Ambitionen müssen in 2015 deutlich besser werden.... das war ein sehr bewegungsarmes Jahr!

Warum? 

Ich kann es nicht genau erklären - aber es ist wohl schon so, dass ein Mensch nach vielen hektischen sehr aktiven Jahren wieder mal eine kleine Auszeit braucht.
Aktuell genehmige ich mir immer wieder ein paar Auszeiten und versuche das Leben zu genießen. Wie heißt es so schön: 
In der Ruhe liegt die Kraft!

Persönlich: ich danke allen Lesern, die weiterhin sich auf meinem Blog aufhalten und immer wieder Mut machen, doch weiter zu machen mit diesem Projekt!

In 2015 werde ich wieder angreifen und mich den Dingen des Lebens widmen, die für mich wichtig sind.

Gesundheit: mehr Sport, gesündere Ernährung, einfach mehr Bewegung

Privat: meine Beziehungen zu Freunden und Familie neu definieren

Beruflich: neue Wege gehen

Was habt Ihr vor in 2015?

Ich wünsche Euch allen von Herzen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015 und hoffe, dass Eure Erwartungshaltungen, Ziele, Wünsche und Sehnsüchte sich nur annähernd befriedigen lassen.



Samstag, 6. Dezember 2014

Der Hammer! Prognose: noch ein halbes Jahr zu leben!

Hallo zusammen!

War die Woche noch nicht hart genug!?

Mein Vater und meine Mutter waren nochmal beim Arzt ihres Vertrauens - er gibt meinem Vater noch ein halbes Jahr!

Wie krass ist das denn...so eine schlechte Diagnose und dann nur noch ein halbes Jahr zu leben!

Was soll das werden, wie gehe ich selbst mit dieser Nachricht um!?

Kann ich Mut machen, dass es sich lohnt zu kämpfen!?
Wie nah kann ich das an mich heranlassen?

Wie gehen meine Eltern damit um? 

Haben sie die Kraft sich dem Thema wirklich mit aller Energie zu stellen? Oder ist diese Prognose gleichzeitig schon das Todesurteil und mein Vater hört auf zu kämpfen?

Ehrlich gesagt finde ich auch schon Wahnsinn, dass ein Arzt so etwas seinem direkt ins Gesicht sagt. Sicher ist die Wahrheit gut für den ein oder anderen, manch einer würde jetzt anfangen zu kämpfen, manch einer aber auch gleich aufgeben, das so kurz ist und aussichtslos.

Wieder dreht sich bei mir alles im Kreis, meine Gedanken fahren Karussell und immer wieder ist die Station Tod dabei.

Der Tod hat Einzug gehalten...Sterben ist in unmittelbare Nähe gerückt...man denkt immer, mich betrifft das nicht und dann kommt der Tag ist man mittendrin im Drama Sterben in der eigenen Familie!

Ein Punkt ist auch, dass diese Krebserkrankung wie so viele genetisch weitergegeben werden können ...das heißt im Klartext, dass ich ach irgendwann betroffen sein könnte! 
Scheibenhonig....

Für mich bedeutet das, regelmäßige Untersuchungen, um im Fall der Fälle sehr früh zu sein , um zu kämpfen. Aber zum Glück ist das jetzt erstmal nicht das Thema!

Mein Vater tut mir leid! Irgendwie! Erst war mein Gedanke - warum wieder ich und meine Familie! Aber diese Frage stellt sich wohl jeder, der von einer solchen Diagnose überrascht wird.

Mein 2. Gedanke war: ich habe diese Diagnose nicht!

Erst einmal nicht wieder mich in den Mittelpunkt aller Überlegungen stellen, sondern meinen Vater!

Aber ich bin nicht er! ich weiß nicht wie er kämpfen wird, ich weiß nicht ob er überhaupt bereit ist dazu. Was geht jetzt die nächste zeit ab, kann man dieser Prognose was entgegensetzen. 

Fragen über Fragen, auf die aktuell keine Antwort habe.

Wenn einer von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht hat, kann er mir gerne schreiben, ich freue mich über jede Kontaktaufnahme!

stephanfrankblog@gmail.com

Dann Euch liebe Freunde noch ein schönes Wochenende

In Gedanken...

CU 

Stephan Frank - Niemals aufgeben!








Samstag, 11. Oktober 2014

Live Stream IRONMAN HAWAII 2014 in hr-online

Hier der Link zum Live-Stream des IRONMAN HAWAII 2014



http://www.hr-online.de/website/specials/home/index.jsp?startrubrik=83969

Ironman Hawaii 2014 - live im hr

Heute das Highlight für alle Triathleten
live auf hr-online

 

29.09.2014

Weltmeisterschaft

Ironman Hawaii live im hr

Der Massenschwimmstart auf Hawaii (Bild:  picture-alliance/dpa)
Vergrößern
Am Samstag fällt der Startschuss beim Ironman
Wer wird der neue König von Kona? Der Ironman auf Hawaii ist das Triathlon-Highlight des Jahres. Der Hessische Rundfunk überträgt das Spektakel live – und fragt die Zuschauer nach ihrer Meinung.
 
Der Ironman Hawaii geht in sein 36. Jahr – und der Hessische Rundfunk ist wieder live dabei. Fiebern Sie mit den Favoriten der Damen und Herren, drücken Sie den hessischen Startern die Daumen und diskutieren Sie online die Hochleistungen der Athleten.

Von 18.20 bis 3.30 Uhr überträgt hr-online das Triathlon-Event des Jahres im Livestream und lässt Sie per Social TV aktiv an der Weltmeisterschaft teilhaben. Kurz vor Mitternacht steigt auch das hr-fernsehen in die Übertragung ein. Bis 3.30 Uhr in der Früh bekommen Sie alle Entscheidungen von der Pazifik-Insel direkt in Ihr Wohnzimmer geliefert.
 

Hellriegel kommentiert

Kommentiert wird das Spektakel auf Hawaii von Dirk Froberg und dem ersten deutschen Sieger des Ironman Hawaii, Thomas Hellriegel. Als Moderator und Streckenreporter ist Ralf Scholt ganz nah dran an den Ironmännern und -frauen.
(Quelle: hr-online.de)

Sonntag, 14. September 2014

Studie zu Implantaten - Schrott im Körper

Studie zu Implantaten
Schrott im Körper

11.09.2014, 13:15 Uhr | Nicola Kuhrt, Spiegel Online
Prothesen sind nicht immer von Vorteil. Implantate richten oft mehr Schaden an, als dass sie von Nutzen sind. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Implantate richten oft mehr Schaden an, als dass sie von Nutzen sind. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)


Nicht alles, was neu ist, glänzt: Innovative Implantate für Knie und Hüfte erwiesen sich in der Studie einer internationalen Forschergruppe als wenig nützlich. Dafür sei das Risiko für Brüche und neuerliche Operationen sogar höher.

Die Wissenschaftler um Art Sedrakyan von der Weill Cornell Medical School in New York fordern darin eine strengere Aufsicht und Kontrolle von Implantaten - nicht erst, wenn das Modell bereits auf dem Markt ist. Nur so könne vermieden werden, dass Patienten neuen künstlichen Gliedmaßen ausgesetzt werden, "ohne richtige Beweise für verbesserten klinischen Nutzen und die Sicherheit."Klingt erstaunlich? Viele neuartige Modelle von Hüft-und Knie-Implantaten bringen - im Vergleich zu älteren, etablierten Modellen - für ihren Träger keine nachweisbare Verbesserung. Im Gegenteil: Die Vorteile seien kaum spürbar, dafür das Risiko für Brüche oder erneute Operationen mit den neuen und zumeist deutlich teureren Modellen erhöht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie eines internationalen Forscherteams, die jetzt im British Medical Journal (BMJ) veröffentlicht wurde.
Die aktuelle Situation sei besorgniserregend, schreiben die US-Forscher. Zusammen mit der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA hatten die Wissenschaftler fünf neuere Prothesentypen ausgewählt und sie bewährten und vergleichbaren Implantaten gegenübergestellt. Analysiert wurden Daten aus klinischen Studien zu 15.384 Implantaten bei 13.164 Patienten, diese wurden mit den Daten von mehr als 1,2 Millionen Implantaten in den nationalen Registern verglichen.

BMJ-Studie zu Implantaten

Bei keinem der fünf Modelle fanden die Forscher Ergebnisse, die eine relevante Verbesserung für den Träger bedeutet hätten - im Gegenteil: Die Träger neuerer Implantate mussten sich deutlich öfter einer erneuten Operation (Revisionen) unterziehen. "Das zeigt, dass die neuen Technologien ohne ausreichende hochwertige Beweise für einen verbesserten Nutzen auf den Markt gebracht werden" schreiben die Autoren. Es sei unethisch, Patienten eine unkontrollierte Einführung neuer Implantate zuzumuten.
Rund 210.000 Deutsche erhalten jährlich eine Prothese. Mit dem Boom, der die Krankenkassenjedes Jahr rund zwei Milliarden Euro kostet, drängen ständig neue Produkte auf den Markt. So auch eine Prothese des Herstellers DePuy, die dank großen Gleitflächen aus Metall die Last auf das Hüftgelenk mindern sollte. Das Gegenteil war der Fall, nach einer ersten Warnung nahm der Konzern das Produkt vom Markt. Tausende Prothesen mussten seitdem wieder herausoperiert worden.
Immer wieder müssen Hersteller ihre Implantate vom Markt nehmen, weil sich diese in der Anwendung als schadhaft für den Patienten erwiesen. Im Juli 2012 zog die Firma Stryker zwei Modelle modularer Hüftschäfte zurück, weil es an der Verbindungsstelle der beiden Prothesenelemente zu Metallabrieb, Korrosion und Prothesenversagen kam. Betroffen sind etwa 30.000 Patienten weltweit.

Lascher Schutz in Europa

Der Skandal um Brustimplante des französischen Herstellers PIPoffenbarte 2012 die Schwächen bei der Zulassung von Medizinprodukten in Europa. Damals versprachen EU-Politiker, die Patienten besser zu schützen. Über Monate wurde in Brüssel heftig um das Wie gerungen, strengere Regeln wurden geplant, doch letztlich erlagen die Parlamentarier dem Druck der mächtigen Medizinprodukte-Industrie, die mit Prothesen stets gut verdient, und wortgewaltige Kampagnen startete.
Kampagne der europäischen Medizinprodukte-Lobby: Striktere Kontrollen verhindern Fortschritt, das gefährde das Leben von Kranken
Zwar soll es nun ein Mehr an Kontrollen in der EU geben und eigene Register für Prothesen, dennoch bleibt die erste Einigung im Parlament ein für Patienten gefährlicher Kompromiss: Noch viel mehr Sinnvolles war geplant: Eine zentrale Stelle, angesiedelt bei der Europäischen Arzneimittelkommission Ema, sollte die Zulassung besonders riskanter Produkte übernehmen - Herzklappen, Hüftimplantate oder Hirnschrittmacher. Das passiert nun nicht.
Diese entscheidende Aufgabe bleibt den knapp 70 kleinen und größeren Firmen in Europa überlassen. Diese Institute heißen offiziell "benannte Stellen", in Deutschland sind das Häuser wie der TÜV oder Dekra, doch die Qualität in den Mitgliedstaaten schwankt. Hersteller von Medizinprodukten können sich ihren Prüfer weiterhin selbst aussuchen - und zwar in ganz Europa. Sind die Institute allzu streng, müssen sie mit weniger Kunden rechnen. Hersteller können mit milden Urteilen rechnen.
Im Herbst sollen weitere Verhandlungen über die Umsetzung der laschen Forderungen beginnen, bessere Regeln sind für Europa lange nicht in Sicht.

Blindflug für Patienten

Die BMJ-Studie des internationale Forscherteams um Sedrakyan bestärkt viele Kritiker nur darin, weiter auf strengeren Kontrollen zu beharren. Für viel Aufmerksamkeit sorgte auch eine Undercover-Recherche der BMJ-Redakteurin Deborah Cohen, der es 2012 gelang, mit gefälschten Dokumenten die Zulassung für ein nicht existentes Hüftgelenksimplantat zu bekommen.
In die gleiche Richtung argumentieren auch die Experten des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). "Eine regelhafte Prüfung des Nutzens von Hochrisikoprodukten sei dringend erforderlich", sagt Mediziner Stefan Sauerland. Der aktuelle Verzicht auf adäquate Langzeitdaten bedeute ein "Blindflug", in dem viele Patienten mitfliegen, ohne hierüber informiert worden zu sein. Gerade im Bereich des künstlichen Gelenkersatzes gäbe es viele bewährte Medizinprodukte, so dass gar keine Notwendigkeit bestehe, jede Neuerung sofort auszuprobieren.

Lobby nennt Ärzte genauso verantwortlich

Die Experten des IQWiG wundert es kaum, dass die innovativen Modelle dennoch gern in deutschen Krankenhäusern eingesetzt werden. Schließlich bewilligen die Krankenkassen den Kliniken hier immer noch einen höheren Zuschuss - eine Regelung die dringend überarbeitet werden müsse.
Kritik, die die Medizinprodukte-Industrie zurückweist. Die Ergebnisse der BMJ-Studie werde man analysieren, sagt ein Sprecher des Lobbyverbands BVMed SPIEGEL ONLINE. Man setze sich "für ein Höchstmaß an Patientensicherheit und Transparenz des Versorgungsgeschehens ein". Beim Gelenkersatz müsse aber immer auch berücksichtigt werden, dass der Erfolg eines Eingriffs auch von den Fähigkeiten des Operateurs und später von einem korrekten Verhalten des Patienten abhänge.
Mit einem politischen Einlenken - hin in Richtung mehr Patientenschutz und gegen die Interessen der einzelnen Medizinprodukte-Hersteller im eigenen Wahlkreis - ist mit den Politikern der Großen Koalition nicht zu rechnen, kritisiert Kordula Schulz-Asche von den Grünen. Sie hatte in einer kleinen Anfrage an die Regierung gefragt, ob es nicht an der Zeit wäre, Hochrisiko-Implantate genauso streng wie Arzneimittel zu kontrollieren. "Zu umständlich", lautete die Antwort des Gesundheitsministeriums.
(Quelle:t-online.de)

Freitag, 1. August 2014

Nichts ist unmöglich...

Ein interessanter mensch, der auch niemals aufgibt!

Auf eine sympathische Art und Weise zeigt der Tischtennisspieler Ibrahim Hamato ( Nothing is Impossible),:

dass nichts unmöglich ist, wen man an sich glaubt!

Der Link zum Video!

http://youtu.be/aDdh2439hnU

Für mich ist das ein Sportstar erster Güte!

Montag, 14. Juli 2014

Fußball WM 2014 - Wir sind endlich Weltmeister

Hallo!

Wir alle sind Weltmeister - Wahnsinn!




Wie Sieg und Niederlage doch so die Sichtweise von uns Menschen verändern!

Gegen Algerien wollte die ganze Nation Jogi Löw als Bundestrainer austauschen - alle Medien fanden allein schon die Aufstellung und Nominierung einiger Spiel sehr zweifelhaft und sahen sich im Spiel gegen Algerien mit Ihrer Meinung bestätigt...

...und dann kam alles anders!

Jogi Löw hat genau mit dieser seiner Strategie und Nominierung den Erfolg eingefahren, den jeder Möchtegern-Bundestrainer schon in Frage gestellt hat. Und jetzt ist er der Beste und Tollste - so die Menschen, die Ihre Meinung wohl ständig dem anpassen, was gerade so erwartet wird. Jogi hat es mit seinem Team allen gezeigt - doch wie hat er das gemacht?

Er hat seinen Spielern vertraut und eine positive Stimmung nach außen verbreitet und nie Zweifel daran gelassen, dass man sich den Pott holen will - auch wenn längst wieder von Angsthasenfußball in den Medien zu lesen war.

Eben diese Strategie "Vertrauen auf die eigenen Kompetenzen" in Verbindung mit dem "positiven Denken" hat den Ausschlag gegeben und den Unterschied zu Brasilien im Halbfinale oder auch Argentinien im Finale ausgemacht.

Ich denke, dass eines sich ganz klar gezeigt hat - es gibt keine vermeintlichen Underdogs mehr.
Alle Mannschaften, die sich für die Endrunde in Brasilien qualifiziert haben, können Fußball spielen.
Und wenn die Teams, die noch nicht soviel Erfahrung haben - so möchte ich das mal ausdrücken - auf einen vermeintlichen Favoriten treffen, der keine optimale Leistung erbringt, kann es für die in der Weltrangliste besser platzierte Mannschaft auch mal eng werden. Das hat man ja insgesamt des öfteren gesehen, wenn man sich überlegt, wie oft die Verlängerung oder das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen musste.

Abschließend muss man auch sagen, dass ganz klar der TEAMGEIST das ausschlaggebende Kriterium war - Deutschland hatte wirklich ganz fokussiert auf den Erfolg auch den Teamspirit, der erforderlich ist, um Weltmeister zu werden. Alle Spieler - ohne Ausnahme - ob auf dem Feld oder als Reservespieler auf der Bank haben an einem Strang gezogen- es gab keinen Konkurrenzkampf unter der Gürtellinie und das war gut so. Da hatten wir schon andere Situationen bei Weltmeisterschaften in der Vergangenheit.

Und seien wir mal ganz ehrlich - wir waren einfach dran nach so vielen Erfolgen der letzten 10 Jahre.

Peinlich fand ich die Auszeichnung von Messi als besten Spieler der WM - er hat in der ganzen KO-Runde kein einziges Tor geschossen und auch sich auch nicht unbedingt als Laufwunder ausgezeichnet. das war sicher eine Art Versöhnung mit Südamerika- wenn sie schon nicht den Titel des Weltmeisters geholt haben, dann wenigstens den des besten Spielers - ein wenig verlogen das ganze. Messi ist sicher einer der besten Spieler der Welt, aber nicht der beste Spieler der WM!

Da wäre Manuel Neuer, Toni Kroos oder Sebastian Schweinsteiger, nicht zu vergessen Philipp Lahm oder Thomas Müller eher prädestiniert gewesen, diesen Titel zu erhalten.

Was solls - so sind wir eben verdient Fußballweltmeister geworden! Das konnte man glücklicherweise nicht an einem grünen Tisch entscheiden, sondern das musste ausgespielt werden. Gut so!

Alles in allem eine gelungene WM wo Deutschland den lang ersehnten Titel holt und damit den 4. Stern - 4 maliger Weltmeister nach 1954, 1974, 1990 jetzt 2014.
Wir alle, die dies erleben durften sind Zeitzeuge geworden von einer besonderen WM, wo ein europäisches Land in Südamerika den Pokal mit nach Hause bringen konnte - das war bisher noch keinem anderen Team gelungen. Eine 2. sehr außergewöhnliche Geschichte war sicher der Halbfinalsieg gegen Brasilien mit 7 zu1.

Da sind wir ja fast alle ausgerastet und konnten nicht begreifen, was da gerade geschieht.

Aber so ist das wenn die Fußballer außer Fußball zu spielen noch ein ganzes Land retten und versöhnen sollen - die Last auf den Schultern war schier unerträglich - in meinen Augen ebenso der Stolz, der sie weinend aus dem Stadion hat gehen lassen. Die brasilianische Nationalmannschaft sollte das wieder gut machen, was im Vorfeld der WM durch viele Kritiker offenbart wurde - ein Land mit einer großen Kluft zwischen reich und arm - ein Sieg Brasiliens sollte den ganzen Aufwand und die Investitionen nachträglich rechtfertigen - es ist gut, dass es nicht so gekommen ist. Jetzt müssen sich einige Funktionäre verantworten - und wenn wir ehrlich sind- hätten die armen finanziell auch keinen Vorteil erreicht durch den Gewinn der WM - es wäre ein rein emotionaler Gewinn gewesen.

In diesem Sinne - meine Rückblende Fußball WM 2014 in Brasilien

CU

Stephan Frank - Niemals aufgeben