Die große Reise

2 Titangelenke in 10 Wochen ...

Die große Reise beginnt...erneut..


Diesesmal mache ich es besser...

Ich habe ein großes Ziel!

Ihr habt die Chance mich zu begleiten!


Mittwoch, 16. Januar 2013

Armstrong Beichte

SPORT
(Foto: REUTERS)

Doping-Beichte bei Oprah WinfreyArmstrong legt Geständnis ab

Was viele ahnten, ist nun offiziell: Lance Armstrong hat jahrelang gedopt. Das gibt der ehemalige Radprofi US-Medienberichten zufolge in einem Fernseh-Interview mit Oprah Winfrey zu. Verurteilt ist er dafür längst.
Das große Schweigen ist gebrochen - und die lange erwartete Dopingbeichte von Lance Armstrong Medienberichten zufolge auf dem Tisch. In einem Interview mit Star-Moderatorin Oprah Winfrey hat der ehemalige US-Radprofi eingeräumt, bei seinen Tour-de-France-Siegen leistungssteigernde Mittel genommen zu haben. Das berichteten die Nachrichtenagentur AP und die Zeitung "USA Today" unter Berufung auf mit der Sendung vertraute Quellen. Das Interview wird am Donnerstag im US-Fernsehkanal OWN ausgestrahlt.
Weder Armstrong noch Winfrey gaben über den Inhalt des Gesprächs Auskunft. Die 58-Jährige ließ lediglich über den Kurznachrichtendienst Twitter wissen: "Habe gerade zweieinhalb Stunden mit @lancearmstrong unter Dach und Fach gebracht. Er war VORBEREITET". Man werde derzeit keine genauen Einzelheiten über das Interview bekanntgeben, betonte ein Sprecher von OWN. Winfrey will in der Morgen-Show "CBS This Morning" des TV-Senders CBS über das Interview sprechen.

Großes Aufgebot

Gegenüber AP hatte Armstrong am Samstag erklärt, dass er Winfrey gesagt habe, sie könne "fragen, was immer sie will, und ich werde direkt, ehrlich und offen antworten." Im Vorfeld wurde jedoch auch bekannt, dass der 41-Jährige keine umfangreichen Details oder Namen nennen wollte.Armstrong war mit einer Gruppe von etwa zehn Begleitern zur TV- Aufzeichnung erschienen. An seiner Seite waren unter anderem seine Anwälte Tim Herman und Sean Breen sowie sein langjähriger Berater, Manager und Business-Partner Bob Stapleton. Ursprünglich sollte das Gespräch in seinem Haus in Austin (Texas) stattfinden. Da das Grundstück jedoch von etlichen Journalisten umlagert war, entschied man sich, in ein örtliches Hotel auszuweichen.

Tränen bei "Livestrong"

Vor dem Gespräch mit Winfrey hatte sich Armstrong bereits bei den Mitarbeitern der von ihm gegründeten Krebsstiftung entschuldigt. Der Texaner besuchte die Büros der "Livestrong"-Stiftung in seiner Heimatstadt Austin, wo er bei den Mitarbeitern um Verzeihung bat. Armstrong, dem seine sieben Siege bei der Tour de France aberkannt worden waren, habe mehrmals um Fassung gerungen, einige Mitarbeiter hätten geweint, berichtete AP. Auf die Vorwürfe des jahrelangen Dopings als Radprofi sei er jedoch nicht eingegangen, hieß es.
Armstrong hatte in der Vergangenheit vehement die Einnahme verbotener Mittel bestritten. Die US-amerikanische Anti Doping-Agentur USADA hatte ihm jedoch in einem mehr als 1000 Seiten starken Dossier unter anderem dank der Zeugenaussagen ehemaliger Teamkollegen das Gegenteil beweisen können.
Der Radsport-Weltverband UCI hatte im Oktober alle Armstrong-Ergebnisse von August 1998 an im Nachhinein gestrichen und ihn lebenslang gesperrt. Ihm drohen nun Schadensersatzklagen und wegen Meineids sogar eine Gefängnisstrafe.Armstrong soll jahrelang gedopt haben, unter anderem mit EPO, Testosteron und Kortison. Außerdem soll er andere Fahrer bei den Rennställen US Postal und Discovery Channel zum Dopen genötigt haben. USADA-Chef Travis Tygart sprach vom "ausgeklügelsten, professionellsten und erfolgreichsten Dopingprogramm, das die Welt jemals gesehen hat."
Quelle: n-tv.de , dpa


n-tv mobil: Armstrong legt Geständnis ab

Armstrong weiß, was er tut

SPORT
Beichtstuhl statt Fahrrad: Lance Armstrong.
Beichtstuhl statt Fahrrad: Lance Armstrong.(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Beichte als SelbstzweckArmstrong weiß, was er tut

Von Jan Gänger
Lance Armstrong räumt ein, was bereits allgemein bekannt ist: systematisches Doping. Reinen Tisch macht er allerdings nicht. Doch warum bricht das ehemalige Idol dann sein Schweigen? Aus guten Gründen.
Nun also doch. Nach langem, hartnäckigem Leugnen gibt Lance Armstrong zu, was längst erwiesen ist: In einem Interview mit der Star-Moderatorin Oprah Winfrey räumt der US-Amerikaner ein, bei seinen sieben Tour-de-France-Siegen leistungssteigernde Mittel genommen zu haben.
VIDEO
Das Interview wird erst am kommenden Donnerstag ausgestrahlt. Deshalb ist unklar , wie viel Armstrong über sein Doping-Programm preisgegeben hat, dass der US-amerikanischen Anti-Doping-Agentur USADA zufolge Teil des ausgeklügeltsten, bestorganisierten und professionellsten Doping-Systems der Sportgeschichte war. Die USADA hatte Armstrong systematisches Doping nachgewiesen. Daraufhin wurde er lebenslang gesperrt. Auf einen Einspruch und somit auf einen Prozess verzichtete Armstrong.

Ungebrochener Ehrgeiz

Aller Wahrscheinlichkeit nach hat Armstrong in dem Interview nur eine allgemeine Beichte abgelegt und keine detaillierten Auskünfte über seine Doping-Praktiken gegeben. Und so stellt sich die Frage, was er mit dem Auftritt bezweckt. Vermutlich zweierlei: Zum einen will er wohl den Imageschaden begrenzen, den er und seine Stiftung Livestrong erlitten haben. Zum anderen hat er große Ambitionen im Triathlon. An Wettkämpfen darf er allerdings nicht teilnehmen, da die meisten Veranstalter die durch die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA verhängte lebenslange Strafe respektieren.
US-Medien gehen davon aus, dass Armstrong nun versucht, dass diese Sperre reduziert wird und er so schnell wie möglich wieder im Triathlon antreten darf. Eine Voraussetzung dafür ist, dass der 41-Jähringe Doping einräumt und zumindest halbwegs reinen Tisch macht. Diesen Schritt hat er mit dem Auftritt bei Amerikas Fernseh-Beichtmutter gemacht.
Damit könnte die Sperre zwar bestenfalls auf acht Jahre reduziert werden, doch Armstrong hofft, mit einer noch geringeren Sperre davonzukommen. Das soll gelingen, indem er mit der WADA kooperiert. Der "New York Times" zufolge will Armstrong bezeugen, dass Funktionäre des Radsport-Weltverbands UCI über seinen Gebrauch leistungssteigernder Mittel wussten und diesen möglicherweise unterstützten. Er wolle allerdings nicht gegen andere Fahrer aussagen. Er spreche aber mit dem US-amerikanischen Justizministerium, darüber in einem Gerichtsverfahren als Kronzeuge gegen verschiedene Besitzer von Rennställen zu agieren.
Armstrong will dadurch offenbar auch verhindern, dass sich das Justizministerium an einer Klage gegen ihn beteiligt. Die Behörde prüft diesen Schritt, seitdem Armstrongs früherer Teamkollege Floyd Landis 2010 eine offiziell bislang nicht bestätigte Klage eingereicht hatte. Landis soll Armstrong und Teammanager des Betrugs bezichtigen, da sie Sponsorengelder der Postbehörde US Postal für Dopingzwecke missbraucht hätten. Im Vertrag mit dem Rennstall US Postal, für den Armstrong von 1998 bis 2004 fuhr, war der Verzicht auf leistungssteigernde Mittel festgehalten.

Zeitung will Geld zurück

Vor diesem Hintergrund ergibt der Auftritt bei Oprah Winfrey Sinn, zumal die Moderatorin nicht für hartnäckiges Nachfragen, sondern eher für rührselige Momente bekannt ist. Ein emotionales Geständnis mag Armstrong helfen, seine öffentliche Wahrnehmung schrittweise zu verbessern. Eine allumfassende Beichte ist dagegen riskant, da sie ihn in juristische Schwierigkeiten bringen kann. Armstrong hat sicherlich keine Ambitionen, zahlreichen Regressklagen von Sponsoren und ehemaligen Partnern den Boden zu bereiten.

Wenn sich Armstrong also offenbart, dann nur, um davon zu profitieren. Im Hintergrund wird er die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen haben.Der ehemalige Radprofi sieht ohnehin schon einigen gerichtlichen Auseinandersetzungen entgegen. So verklagte die britische "Sunday Times" den US-Amerikaner auf die Zahlung einer Millionensumme. Hintergrund ist ein Verfahren aus dem Jahr 2004. Damals hatte die "Sunday Times" Armstrong Dopingmissbrauch vorgeworfen. Der Rad-Star wehrte sich und erreichte in einem Verleumdungsprozess einen Vergleich, der ihm etwa 370.000 Euro einbrachte. Die Zeitung verlangt nun die damals getätigten Zahlungen inklusive Zinsen sowie die Anwaltskosten zurück.
Quelle: n-tv.de


n-tv mobil: Armstrong weiß, was er tut

Das Armstrong Geständnis

SPORT
Lance Armstrong hat gedopt. Jeder weiß das. Aber er selbst hat es noch nicht zugegeben - bisher zumindest. Jetzt bricht er sein Schweigen.
Lance Armstrong hat gedopt. Jeder weiß das. Aber er selbst hat es noch nicht zugegeben - bisher zumindest. Jetzt bricht er sein Schweigen.(Foto: REUTERS)

Radsport-Welt reagiert auf Armstrong"Es wird ein Urknall werden"

Anscheinend hat Lance Armstrong zugegeben, seit Mitte der 1990er Jahre leistungssteigernde Mittel benutzt zu haben. Die Reaktionen im Radsport-Zirkus sind geteilt. Für die einen ist und bleibt der Amerikaner ein "Phänomen". Andere halten die Beichte für kalkuliert.
Armstrong und Winfrey im Interview: Die Ausstrahlung steht noch bevor.
Armstrong und Winfrey im Interview: Die Ausstrahlung steht noch bevor.(Foto: Reuters)
Schluss mit den Lügen, das jahrelange Leugnen hat ein Ende: Lance Armstrong hat offenbar seine Dopingbeichte abgelegt. In einem Interview mit Star-Moderatorin Oprah Winfrey hat der Ex-Radprofi gestanden, seit Mitte der 1990er Jahre leistungssteigernde Mittel benutzt zu haben. Das berichtet die Tageszeitung "USA Today" und beruft sich auf eine Person, der der Inhalt des Gesprächs bekannt ist.
Für Armstrong wäre diese Lebensbeichte aber eine radikale Abkehr von seinen gewohnten Verhaltensmustern. Der 41-Jährige hatte über lange Zeit alles und jeden scharf attackiert, der ihn mit Doping in Verbindung brachte. Er berief sich immer darauf, nie positiv getestet worden zu sein.
Ausgestrahlt wird die Sendung erst am Donnerstag im Oprah-Winfrey-Network (OWN). Die "New York Times" will erfahren haben, dass Armstrong angekündigt habe, gegen "mehrere mächtige Personen im Radsport" auszusagen. Somit werden vor allem auch der frühere Präsident des Weltverbandes UCI Hein Verbruggen und der amtierende UCI-Boss Pat McQuaid, die beide stark in der Kritik stehen, gespannt die Aufzeichnung verfolgen. Der UCI wird vorgeworfen, das System Armstrong gedeckt zu haben. Die Radsport-Welt erhofft sich einiges von Armstrongs Worten. Eine Übersicht:

Martin: "Es wird ein Urknall werden"

Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin
Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin(Foto: picture alliance / dpa)
Zeitfahrweltmeister Tony Martin erwartet sich von Armstrongs Interview erschütternde Enthüllungen des gefallenen Radstars. "Es wird wieder ein Urknall werden", sagte Martin.  Zur Motivation Armstrongs, dem im Zuge des Berichts der US-Antidoping-Agentur USADA seine sieben Tour-de-France-Titel aberkannt worden waren, meinte Martin: "Ich denke, dass der  öffentliche Druck auch so groß geworden ist, dass er das Bedürfnis hat, reinen Tisch zu machen und mit den ganzen Schandtaten ans Licht zu kommen." Er hoffe zudem, dass Armstrong auch die Hintermänner des ausgeklügelten Doping-Systems nennen werde.
Rolf Aldag, Manager bei OmegaPharma-QuickStep, dem Profiteam, in dem Martin fährt, hofft auf Armstrongs Einfluss und traut ihm eine Rolle als Kronzeuge im Anti-Doping-Kampf zu. "Ich glaube mit dem Wissen, was Lance Armstrong über Strukturen hat, ist in der Tat eine Mitarbeit vorstellbar. Man hört ihm zu. Wenn er sich dazu entscheidet, zu sagen, wo der Fisch stinkt, kann das sehr hilfreich sein", sagte Aldag.
Jörg Jaksche hat Doping zugegeben.
Jörg Jaksche hat Doping zugegeben.(Foto: picture-alliance/ ZB)
"Das ist alles für mich nichts Neues. Ich nehme es zur Kenntnis. Aber die Zeit von Lance und mir im Radsport liegt schon so lange zurück, dass das auf mein Leben keinen Einfluss hat, " sagte Deutschlands einziger Tour-Gewinner Jan Ullrich.

Jaksche: "Ross und Reiter nennen"

Jörg Jaksche (früherer Radprofi und geständiger Doper): "Lance Armstrong ist ein knallharter Kalkulierer und Realist. Er hat sicher erkannt, dass er mit dem wenigen Positiven, dass es für ihn noch gibt, so das bessere Ende hat. Ich könnte mir vorstellen, dass er sich zum Kopf einer neuen Bewegung macht und so positioniert, dass er den Radsport ändern will", sagte der frühere Radporfi und geständige Doper Jörg Jaksche.

"Das wird für eine Menge Leute ein großer Tag, und auf eine gewisse Art auch ein ziemlich trauriger Tag für den Sport", sagte der amtierende Tour-Sieger Bradley Wiggins. "Ich verteidige niemanden, aber ich möchte sehen, ob jemand, der gedopt hat, siebenmal in Folge die Tour de France gewinnen kann. Unmöglich. Armstrong, du bleibst ein Phänomen", twitterte der Giro-Zweite von 2008, Ricardo Ricco. Ricco wurde im April 2012 vom nationalen Anti-Doping-Tribunal Italiens wegen Dopings gesperrt worden.Er führte weiter aus: "Das EPO kam ihm ja nicht zugeflogen. Er müsste Ross und Reiter nennen und zum Beispiel auch sagen, ob das mit dem Schweigegeld an die UCI so stimmt.  Dann aber, auch das ist klar, kann es die UCI in dieser Konstellation nicht mehr geben."
Quelle: n-tv.de , bad/sid/dpa


n-tv mobil: "Es wird ein Urknall werden"

Der langsame Tod der PC-Giganten

WIRTSCHAFT
"Die Tablets haben die Landschaft enorm verändert": Im "Nerd Dreams Calendar 2013" stehen PC-Legenden wie dieser Mac symbolisch für eine nostalgisch verklärte Vergangenheit.
"Die Tablets haben die Landschaft enorm verändert": Im "Nerd Dreams Calendar 2013" stehen PC-Legenden wie dieser Mac symbolisch für eine nostalgisch verklärte Vergangenheit.

Im Würgegriff des Tablet-TrendsDer langsame Tod der PC-Giganten

Von Martin Morcinek
Der rasante Aufstieg der Tablet-Rechner trifft die PC-Hersteller mit voller Wucht: Schwerfällige Desktop-Riesen wie HP oder Dell drohen den Anschluss zu verlieren. Dabei sind es simple Alltagslaunen der Verbraucher, die milliardenschwere Großkonzerne in die Knie zwingen.
Der altmodische Weg ins Internet? Weltweit entwickelt sich der PC-Absatz rückläufig. Die Mobil-Geräte fressen Marktanteile.
Der altmodische Weg ins Internet? Weltweit entwickelt sich der PC-Absatz rückläufig. Die Mobil-Geräte fressen Marktanteile.
Im Hardware-Markt zeichnet sich ein fundamentaler Gezeitenwechsel ab: Das einst so lukrative Geschäft mit klobigen Schreibtischrechnern für Firmen und Privatkunden hat offenbar seine besten Zeiten gesehen. Weltweit gehen die Verkaufszahlen zurück. Der Trend zwingt die gesamte Branche zum Umdenken.
Schuld daran sind nicht allein Apple und der nachfolgende Tablet-Boom. Letztendlich sind es die Vorlieben und Launen der Nutzer: Denn mit dem handlichen iPad hat der Kult-Konzern aus Kalifornien nicht nur das Nutzungsverhalten seiner Kunden für immer verändert, sondern zugleich auch ein neues, schnell wachsendes Marktsegment geschaffen. Neben Apple werben dort nun auch Größen wie Samsung oder Google mit einer breiten Auswahl leistungsstarker Modelle um Kundschaft. Dazu kommt der Siegeszug der Smartphones: Im Windschatten des iPhone schreitet die technische Entwicklung so schnell voran, dass der Schritt zum Schreibtischrechner Anwendern beinahe liebenswert altmodisch erscheint. Denn Smartphones sind sehr viel kompakter, überall dabei und jederzeit einsatzbereit. Wozu umständlich einen PC "hochfahren", wenn der flinke Internetzugang aus der Hosentasche funkt?
Der Trend scheint unaufhaltsam: Allein in Deutschland greift angeblich bereits jeder achte Deutsche regelmäßig zum Tablet. Rund 40 Prozent aller Bundesbürger ab 14 Jahren sind laut Branchenverband Bitkom Eigentümer eines multimediafähigen Mobiltelefons. Zusammen nehmen die neuen Geräte den herkömmlichen Schreibtischrechner immer mehr Alltagsaufgaben weg: E-Mails, Nachrichten, Termine, Video-Telefonie, Spiele ... Selbst in den klassischen Paradedisziplinen der PC-Branche wie Grafik, Sound oder Rechenleistung können die mobilen Endgeräte längst mithalten.
Dazu kommt der Preis: Bei Neuanschaffungen steht die Masse der Verbraucher vor der Wahl, entweder einen alten PC zu ersetzen - oder lieber gleich auf ein Mobilgerät umzusteigen. Womöglich kostet das sogar genauso viel oder gar mehr als ein Computer. Das Budget ist begrenzt, der Kunde muss sich entscheiden. Wozu noch einen PC? Es sind solche Fragen, die den Markt derzeit in seinen Grundfesten erschüttern.
Denn in der Summe schlagen sich die individuellen Kaufentscheidungen in knallharten Zahlen nieder: Im zurückliegenden Weihnachtsgeschäft ging der weltweite Computerabsatz erstmals seit Jahren zurück - trotz des gewaltigen Nachholbedarfs in den aufstrebenden Schwellenländern. Die Menge der im vierten Quartal 2012 weltweit verkauften PCs schätzen Marktforscher auf knapp 90 Mio. Einheiten, ein Minus von 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insgesamt gingen im vergangenen Jahr noch 352,7 Mio. Desktop-Rechner in den Versand oder über die Ladentheke - 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

Ein Markt, der schrumpft

Auf den ersten Blick wirkt der Rückgang überschaubar. Doch für Konzernstrategen markiert er den Wendepunkt einer tiefgreifenden Bewegung: Das Konzept "Personal Computer" hat sich überlebt. Nach jahrelanger Stagnation ist die Hoffnung auf eine Wiederbelebung des PC-Markts dahin. Damit wird die Luft für die Platzhirsche der Branche immer dünner. Umsatz und Erträge werden weiter schwinden, prophezeien Analysten. Der Kampf um Marktanteile gewinnt an Schärfe.
"Die Tablets haben die Landschaft enorm verändert", bestätigt Mikako Kitagawa, der für das US-Marktforschungsunternehmen Gartner die Branche beobachtet. Dass die Nutzer ein Tablet und gleichzeitig auch einen fest installierten Computer besäßen, werde die Ausnahme; vielmehr besäßen zwar mehr und mehr Verbraucher ein Tablet, würden sich einen fest installierten PC aber mit anderen Nutzern teilen. Eine Rückkehr zum fest verkabelten Kasten scheint ausgeschlossen: Wenn der PC überhaupt eine Zukunft haben soll, dann sicher nicht in häuslicher Umgebung. Die Branche muss sich dringend nach neuen Standbeinen umsehen.

Verantwortung für Jobs und Aktionäre

Marktführer der Branche bleibt den Gartner-Daten für 2012 zufolge Hewlett-Packard mit 56,5 Mio. verkauften PCs (16 Prozent Marktanteil). Auf Platz zwei folgt Lenovo aus China, danach Dell aus den USA. Lenovo und der taiwanische Konzern Asus gehörten laut Gartner zu den wenigen Firmen, die ihre PC-Verkäufe 2012 steigern konnten. Die von HP, Dell und der Nummer vier, Acer aus Taiwan, gingen dagegen teils deutlich zurück.
Bei Dell dagegen versucht Gründer Michael Dell dagegen, seinen zuletzt noch rund 110.000 Mitarbeiter starken Konzern mit dem Geld von Finanzinvestoren neu auszurichten. Derzeit macht das PC-Geschäft bei Dell noch etwa die Hälfte der Umsätze aus. Im zuletzt ausgewiesenen Quartal sackten die Erlöse um 11 Prozent auf 13,7 Mrd. Dollar ab. Künftig soll sich der Konzern als Anbieter von IT-Dienstleistungen und Computern für Unternehmenskunden neu erfinden.In welchen Dimensionen sich die Branche bewegt, zeigt ein kurzer Blick in die Bücher: HP kam mit seinen rund 320.000 Mitarbeitern zuletzt auf einen Quartalsumsatz von knapp 30 Mrd. Dollar. Konzernchefin Meg Whitman greift nach den Enttäuschungen mit Übernahmen und Abschreibungen an der Produktpalette an: "Wir konzentrieren uns jetzt auf Produkte, Produkte, Produkte. Große Unternehmen schaffen ein Comeback über Produkte."
Als Vorbild dient Dell dabei der IT-Riese IBM. Die Lenker der US-Industrielegende hatten ihr PC-Geschäft schon vor gut sieben Jahren verkauft, um sich erfolgreich auf Großrechner, IT-Services und die Beratungssparte zu konzentrieren.
Quelle: n-tv.de



n-tv mobil: Der langsame Tod der PC-Giganten

Montag, 7. Januar 2013

Der Abnehm-Blog - Live Abnehmen! Ein Selbstversuch...


Es ist wirklich Zeit!!!

Ein Jahr ist vergangen - ein für mich ereignisreiches Jahr 2 Hüftoperationen - der Weg zurück ins " normale Leben" - ein Leben ohne Schmerzen - wieder beweglich, mobil und mit viel Lebensfreude - zurück zu meiner sportlichen Vergangenheit.

Ehrlich...

...manches ist gelungen...manches leider nicht!

Oder Gott sei Dank...denn, es kommt der Tag, wo einem bewusst wird, dass Schluss ist - Schluss mit lustig!!!

Ich war nach mehreren Jahren der Schmerzen und vom Triathleten, Ironman und Marathonläufer zum fetten behäbigen, schwerfälligen behinderten Menschen geworden. Klar war die Krankheit schuld, wer sonst - wobei - gegessen habe ich schon selbst - muss ich ja zugeben!

Und wenn man sine Kalorienzufuhr nicht dem Kalorienverbrauch anpasst - geschieht das Unvermeidliche - das Schicksal von Millionen von Menschen - man wird schleichend dick!

Das ist mir passiert!!!

Ich habe die Kontrolle verloren - dann Januar und März 2012 die beiden Operationen - die Geburt des Mr. Titan war vollzogen. Und der neu der eingeschlagene Weg zurück zu alten Stärken und zu gewohntem Staus der Fitness motivierte und erfüllte mich gleichermaßen. Das alles war während den beiden Rehas passiert - fast 10 kg abgenommen im 1. Halbjahr 2012 !!! Klasse Stephan - "steckt doch noch ein Ironman in dir!" dachte ich mir. Dann die klitzekleine Geschichte mit der Nierenkolik Anfang Juni - ein paar Wochen nach meiner 2. Op und meiner 2. Reha...danach war alles anders...ich habe es nicht geschafft, das 2. Halbjahr dermaßen fortzuführen und habe mir JETZT zum JAHRESWECHSEL eine massive, radikale Veränderung verordnet, weil sonst meine beiden Titangelenke auch bald wieder schlapp machen und unter meinem immensen Übergewicht zusammen brechen.

Ich habe es geschafft - das Ziel ist erreicht - mein Gewichtshöchststand seit Menschengedenken - 127,3 KG gerade eben gewogen. 

In Worten: EINHUNDERTSIEBENUNDZWANZIGKOMMADREI!!!!!!!!!!!!

JETZT REICHT ES!!!

Deshalb eröffne ich hiermit ganz feierlich meinen Live-Abnehm-Blog wo ich alles, was ich bisher in meinem Leben dazu in Erfahrung bringen konnte veröffentlichen werde und auch mein Projekt und den dazugehörigen Sebstversuch 30 kg abnehmen in 6 Monaten live dokumentieren und veröffentlichen werde.

Es gibt viel zu tun...ein paar viele Detaills dazu werde ich später noch posten.

Bis dahin Euch ein tolles erfülltes Jahr 2013 und mir viel Glück für meine letzte Chance in diesem Leben nochmals ein vernünftiges Gewicht zu erreichen!

Bis später...

Euer

Stephan Frank  - Niemals aufgeben!

Dienstag, 25. Dezember 2012

Zum Jahreswechsel

Ein Jahr verabschiedet sich,doch nicht ohne einem ein wertvolles Geschenk zu hinterlassen.


Es ist ein kleines Päckchen gefüllt mit Eindrücken und Bildern die uns bewegen.Begegnungen die die Seele berührt und Worte die einem getröstet und gestärkt haben.


Ein Päckchen gefüllt mit Erinnerungen an Momente in denen man gelacht oder geweint, genossen, getrauert, gehofft und etwas gewagt hat.

Eben ein Päckchen voller LEBEN.


Ob man dieses Geschenk in einer dunklen Schublade mit der Zeit vergessen, oder wie einen Schatz in sich trägt, liegt einzig an uns selbst.

... Innehalten,zurückschauen...mitnehmen was gut war...den Rest der Vergangenheit schenken!!!


(Sabine Büttiker-Riedel)


Stephan Frank - Niemals aufgeben!

Zwischenbilanz hinter dem Jahresrückblick 2012

Jahresrückblick mental


Das Mentale - Grenzen und Wahrheiten akzeptieren lernen

Nach einer langen Zeit der Schmerzen und Unbeweglichkeit - ausgelöst durch meine beidseitige Hüftarthrose   - war es in diesem Jahr soweit - mein großes Projekt Operation an dem linken und rechten Hüftgelenk wurde umgesetzt. Der Erhalt zweier Titangelenke hat mein Leben natürlich geändert. Die Arthrose als Auslöser hat mir gezeigt, dass es Dinge gibt, die man trotz aller Willensstärke und Disziplin, einfach akzeptieren muss. In der Zeit, wo ich als Marathonmann und Triathlet sportlich einfach alles so umgesetzt habe wie es mir im Sinn stand - es auch gesundheitlich konnte - dachte ich, dass man wirklich sich über jede Grenze hinwegsetzen kann. bedingt durch dieses Denken habe ich in dieser Zeit auch beruflich als selbständiger Kaufmann meine größten Erfolge gefeiert. Man könnte daraus schließen und das ist auch eine Erkenntnis aus dem ganzen Erlebten - Erfolg ist unmittelbar abhängig von der Gesundheit. Man kann nur soviel erreichen wie der eigene Körper letztendlich zulässt und hergibt.

Natürlich ist man für seinen Körper selbst verantwortlich - und in einer Zeit, wo es gut läuft im Leben, macht man sich einfach weniger Gedanken oder glaubt, dass man komplett verantwortlich sei dafür, dass der Körper alles mitmacht, was man von ihm verlangt. Großteils ist es auch so und ich glaube weiter daran, dass eine positive Grundstimmung und Herangehensweise dafür verantwortlich ist, dass Dinge erfolgreich verlaufen - so glaube ich auch weiter an in uns vorhandene Selbstheilungskräfte, die wir aktivieren können und die uns in vielen Situationen des Lebens weiterhelfen können.

Ich musste aber am eigenen Körper lernen, dass es auch da Grenzen gibt - das war für mich mit die schwierigste Erfahrung in dem ganzen Kontext.

Aufgrund meiner eigenen Logik bin ich felsenfest davon ausgegangen, dass man einfach alles persönlich angehen kann - und erfolgreich umsetzen kann. So dachte ich auch anfangs von der Krankheit Arthrose - als vor vielen Jahren mir mal ein Orthopäde sagte, dass ich wohl nie mehr Marathon werde laufen können und froh sein kann, wenn ich überhaupt noch laufen kann, habe ich das müde belächelt und für mich gedacht - lass den doch reden - ich werde ihm und mir beweisen, dass mich die Krankheit nicht schafft - weil ich einfach stärker bin.Ich habe es als große Herausforderung gesehen und nicht als Problemstellung - eine meiner wie ich heute festgestellt habe fundierten Einstellungen. Und ich habe mein bestes gegeben und weiter versucht mein Ding zu machen - musste aber feststellen, dass der Weg der Krankheit Arthrose nicht aufzuhalten war - der verlauf und das Fortschreiten der Symptome vielleicht etwas zu entschleunigen - aber komplett aufzuhalten war sie nicht.

Es gibt also durchaus Dinge im Leben die man lernen muss zu akzeptieren - das war wie bereits beschrieben für mich die schwierigste Lektion. Wir Menschen haben alle unendliche positive Ressourcen - jedoch gibt es dabei natürlich auch unsere Gene - gegen die man ganz schlecht was machen kann - da man sie auch nicht gleich identifizieren kann - was bedeutet, dass wir manchmal im Leben an einen Punkt kommen, wo uns unser Erbgut eine Aufgabenstellung und Überraschung bereit hält, mit dem wir dann erst mal wieder klar kommen müssen. das war bei mir auch der Punkt - als nichts mehr ging. Kein laufen, kein Stehen, kein gar nichts. ich war irgendwie nicht nur "Opfer" der Krankheit geworden, sondern auch von meinen eigenen Werten und Maßstäben - aber auch Erwartungshaltungen. Wie konnte ich das akzeptieren - dass etwas wohl stärker ist wie der größte eiserne Wille und die vermeintlich unbrechbare mentale Stärke. Aber ich musste es akzeptieren und habe es inzwischen auch.

Die Schmerzen sind meine Freunde!

Als ich noch "extrem" unterwegs war und ich aus dem Stegreif eine  Marathon hätte finishen können aufgrund meiner Fitness war es für mich selbstverständlich, dass ich laufen kann - gehen sowieso. Der damalige vermeintliche Zustand der Unverletzbarkeit - so fühlte ich mich - erlaubte es mir mich so souverän zu fühlen meinen Körper mit meinem Willen kontrollieren zu können, dass ich ihn ab und an in Grenzsituationen gebracht habe, wo ich dann - freiwillig zwar - in der Lage war, Schmerzen auszuhalten und darüber hinaus sie zu beherrschen. Ich hatte die Fähigkeit verloren zu laufen - oder einfach nur zu gehen - oder zu stehen! Wer mal eine Marathon gefinisht hat oder gar einen Ironman weiß wovon ich rede.
Eine solche körperliche Belastung bringt unweigerlich auch den ganzen Körper an seine Grenzen und vom Muskelkater mal ganz zu schweigen, hat man auch andere physische Wahrnehmungen durch die (Über-) oder Belastung  für den Bewegungsapparat.

Ich habe damals für mich den Satz geprägt: "Die Schmerzen sind meine Freunde!"

Das hatte solange Bestand, solange ich körperlich und gesundheitlich in der Lage war, diesen Stand zu halten. Es kickte mich im gegenteil sogar - sprich das Aushalten der durch den Extremsport zugefügten "Schmerzen" machte mich richtig geil auf mehr - noch mehr aushalten zu können - seine eigene Grenze noch weiter zu verschieben. Und irgendwann kommt es dann wie es wohl bei uns Menschen immer kommen muss - "die Geister, die ich rief" waren irgendwann da und gingen auch nicht mehr. Die arthrosebedingten Schmerzen - die sich aufgrund von Abnutzung meiner beiden Hüftgelenke in mein Leben einschlichen waren irgendwann da...und gingen auch nicht mehr. Anfangs gelang es mir trotzdem weiter zu machen und meinen Sport weiter so auszuüben wie als wäre nichts passiert. Aber es war etwas passiert - der Verfall meine Beweglichkeit ging mit einem steigenden Schmerzniveau einher. Ich wurde immer immobiler und das verursachte mental eine große Belastung für mich. Anfangs konnte ich die Wahrheit hinter dem ganzen noch verdrängen...irgendwann ging es nicht mehr. Und so kam es wie es kommen musste...


 Erst wenn wir was für uns selbstverständliches verlieren vermissen wir es!

Nach bereits 10 Minuten auf eigenen Füßen oder Gelenken war das Schmerzlevel so hoch, dass ich mich wieder setzen musste. Und das obwohl ich bereits im Vorfeld mehr als ausreichend Schmerzmittel eingeworfen hatte. Aber diese ganze Dosierung half bei meinen Schmerzen nicht. Manchmal können Schmerzen schon echt nervig sein. Ich hatte irgendwann als die Krankheit ihren persönlichen Höhepunkt erreichte die Fähigkeit verloren zu laufen. Warum ich? Das beschäftigte mich...was hab ich falsch gemacht? hab ich was falsch gemacht? und wenn...wann war der Zeitpunkt? Wann kippte meine Gesundheit? Gab es einen speziellen Anlass dafür? Fragen über Fragen...


...jetzt sind einige Monate vergangen und ich kann eine kleine Zwischenbilanz ziehen...

Jetzt mit etwas Abstand kann ich das Ganze etwas neutraler und weniger emotional bewerten.

Wobei...wenn wir ehrlich sind können wir mit unserem eigenen Schicksal sicher nicht vollkommen neutral umgehen.

Heute denke ich etwas entspannter über manche Dinge...

...Fortsetzung folgt


Sonntag, 23. Dezember 2012

Mein persönlicher Jahresrückblick 2012 - Die Geburt des Mr. Titan


Hallo zusammen!

Mit den Worten von Paulchen Panther gesprochen..."Wer hat an der Uhr gedreht...ist es wirklich schon so spät!? "

Ja - es ist an der Zeit ein Jahr Revue passieren zu lassen - ein Jahr, das unter dem Motto stand " Die Geburt des Mr. Titan" .

Das Jahr brachte viele neue Erkenntnisse und war ein Wendepunkt in meinem Leben!

Meine Highlights in Stichpunkten!!!

2 Titangelenke in 10 Wochen - 2 Operationen 16.01.2012 und 27.03.2012 - 2 mal an die OP anschließende 4-wöchige Reha-Maßnahmen - Ziele sind realisierbar, man muss es nur tun! - Manchmal kommt es anders als man denkt: 1 mal in Notaufnahme mit Rettungswagen durch Nierenkolik, eine neue Schmerzerfahrung - Alte Liebe rostet nicht: die Liebe zum Radfahren und Motorrad fahren wiederentdeckt, Tischtennisleidenschaft reaktiviert, Verbandliga ich komme, leider noch mit Defiziten und Trainingsrückstand - Intensive olympische Sommerspiele und paralympische Spiele - Grenzen existieren nur im Kopf: Felix Baumgartner als Skyjumper hält die Welt in Atem und versetzt den Begriff Extremsport in eine neu Dimension - persönliche Erfahrungen: Schwäche zulassen ist erlaubt - Wahrheiten akzeptieren, nicht alles kann man ändern - es gibt Dinge, die man nicht verstehen muss,  nicht alles im Leben verläuft einer Logik folgend - vieles ist vergänglich - Wertewandel in der Gesellschaft - Wieder ein Amoklauf mit unschuldigen Opfern - Unzufriedenheit der Menschen lässt Aggressionen gegen andere entstehen - die multimediale Entwicklung schreitet rasend fort - Social Networks sind im Alltag angekommen - Smartphones sind nicht nur Telefon sondern Statusymbol - Facebook ist allgegenwärtig, Werbung in TV und allen Medien, wer dazu gehören will ist in Facebook - Ganze Länder sind inzwischen pleite, wann ist Europa insolvent?!, Spenden für Griechenland - geht die EU vor oder haben deutsche Probleme noch Bedeutung für die Politik?! - Fußball-EM mit gemischten Gefühlen - Lance Armstrong bekommt alle 7 Tour-Titel aberkannt, keine Sieger in Siegerliste, ein denkwürdiges wie fragwürdiges Kapitel nimmt ein unrühmliches Ende, wir Fans und Zuschauer wurden am meisten betrogen nicht nur von Lance, sondern von dem ganzen System, wo sich viele an den Siegen und den Medienerfolgen bereichert haben, für mich stirbt damit ein Jahrzehnt der Freude und des Mitfieberns - Weihnachten kam wie immer überraschend - das Jahr ging schnell vorbei

...der Weg zurück ins Leben geht weiter!!!

Ich lebe...und das ist gut so!

Es ist für mich viel passiert - manches habe ich verarbeitet - einiges muss ich noch verarbeiten!

Ich wünsche meinen Lesern und Freunden ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und alles Gute für das Jahr 2013!!!

CU

Stephan Frank - Niemals aufgeben!






Freitag, 14. Dezember 2012

Blogpause...

Hallo!

Es ist wieder an der Zeit mal was zu posten...ich habe jetzt ein paar Wochen Abstand gebraucht...Abstand von mir selbst...von meinem Spiegelbild BLOG ... meinem Seelenspiegel...

Ich war ehrlich gesagt etwas leer und bin es immer noch ein wenig...meine Gedanken drehen sich im Kreis...es ist neues passiert und auch weniger neues...

Immer wieder hält das Leben Herausforderungen bereit, denen wir uns stellen müssen.

Ein "Schwer"punkt   Thema  und das im wahrsten Sinne des Wortes ist das Abnehmen.

Ich muss zugeben - es ist mir noch nicht so schwer gefallen, erfolgreich meinen Pfunden den Kampf anzusagen.

Eine never ending Story...tagtäglich...irgendwann nervt es nur noch...

Es ist doppelt schwer, wenn man weiß wie es geht - es auch schon einmal sehr erfolgreich gemacht hat - und trotzdem scheitert. Man kann sich ja leicht sagen - ist nicht zu ändern, dass ich es momentan nicht schaffe - aber das akzeptiere ich nun mal nicht.

Es muss einen Weg geben...

In diesem Sinne erst einmal eine besinnliche Vorweihnachtszeit...

Euer

Mr. Titan alias Stephan Frank
Niemals aufgeben!

Freitag, 16. November 2012

Xu Xin, die Maschine: 34 Sekunden, 47 Schläge, 3 Fehler


Clip - 13.11.2012 
Vor ein paar Wochen haben wir Ihnen ein Video gezeigt, in dem chinesische Kinder an zwei nebeneinander gestellten Tischen ihre Beinarbeit trainieren. Hier sehen wir nun, was im Optimalfall dabei herauskommt: Xu Xin wirbelt meisterlich hin und her, bekommt in 34 Sekunden 47 Bälle zugespielt und bringt nur drei davon nicht auf die gegnerische Seite zurück. Das macht eine Erfolgsquote von 93,6 Prozent und ist dabei auch noch ein ästhetischer Leckerbissen. ( youtube)




Montag, 12. November 2012

Niemals aufgeben!!! Das Leben ist eine Herausforderung...Marathon mit Querschittslähmung!!!


Gregors Lauf


Gregor macht uns allen vor, was möglich ist, wenn man ein Ziel hat, hart dafür arbeitet, immer an sich glaubt und niemals aufgibt!!!

Er ist willensstark und lässt sich nicht so schnell unterkriegen. Sein Lebensmotto: Hoffnung ist nicht das, was man macht, sondern das, woran man glaubt. Und er glaubt an sich. Nur so, das weiß er, kann er sein Ziel in diesem Jahr überhaupt erreichen: Gregor Lang will den Frankfurt Marathon mitlaufen - obwohl er eigentlich querschnittsgelähmt ist.

Quelle: HR


das Video dazu findet Ihr hier

http://www.ardmediathek.de/hr-fernsehen/hessenreporter/gregors-lauf?documentId=12341682

Samstag, 3. November 2012

Was ist mit Facebook los?

Facebook ist jetzt schon einige Minuten offline und es gibt keine Erklärung oder Hinweise im Internet.
Der Server ist nicht erreichbar und ich bekomme eine Error Meldung.

Warum?


Wer versucht das soziale Netzwerk Facebook aufzurufen, der erhält die Meldung, dass das Angebot nicht erreichbar ist. Seit 0:00 Uhr tritt das Problem bei den Nutzern von Facebook auf. Es ist noch völlig unklar, worum es sich bei der Downtime handelt. Es ist ausschließlich der Hinweis zu sehen, dass an einem Problem gearbeitet wird. Das soziale Netzwerk schreibt 'We're working on getting this fixed as soon as we can.'


Facebook ist nicht erreichbar - Die erste Downtime?


Ich werde weiter recherchieren und über die Neuigkeiten informieren.

Facebook via app mobil geht  noch !!! keine Infos von offizieller Seite!!!

Stephan Frank - Niemals aufgeben!


Montag, 22. Oktober 2012

Armstrong verliert alle sieben Tourtitel


RADSPORT-WELTVERBANDArmstrong verliert alle sieben Tourtitel

Der Weltverband UCI verhängt eine drakonische Strafe gegen Lance Armstrong. Alle Tourtitel des Ex-Radprofis sind nichtig, Nachrücker soll es wohl nicht geben.
Lance Armstrong (Archiv)
Lance Armstrong (Archiv)
Lance Armstrong verliert wegen der Dopingaffäre seine sieben Titel bei der Tour de France und wird lebenslang gesperrt. Das gab der Radsport-Weltverband UCI in Genf bekannt. "Lance Armstrong hat keinen Platz im Radsport. So etwas darf nie wieder passieren", sagte UCI-Präsident Pat McQuaid.
Der Radsport-Weltverband UCI sperrt den Exradprofi und erkennt ihm alle sieben Tour-de-France-Titel ab. [Video kommentieren]
Die UCI folgt mit dem Urteil den ausgesprochenen Strafen der US-Anti-Doping-Agentur Usada. Sie hatte Armstrong wegen systematischen Dopings Ende August lebenslang gesperrt und seine Ergebnisse seit dem 1. August 1998 gestrichen. Der 41-jährige Armstrong hatte darauf verzichtet, der Verurteilung zu widersprechen.
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Was mit Armstrongs Titeln der Jahre 1999 bis 2005 passiert, werde die UCI am kommenden Freitag bei einer Sondersitzung entscheiden, sagte McQuaid. Auch über eine Rückzahlungsforderung der Siegprämien soll  entschieden werden. Armstrong hatte unter anderem dreimal Jan Ullrich und einmal Andreas Klöden auf den zweiten Platz verwiesen. Die Tour-Organisatoren der Aso hatte sich dafür ausgesprochen, es solle keine Nachrücker für diese Siege bei der Frankreich-Rundfahrt geben.
Armstrong hatte laut einem Bericht der Usada jahrelang systematisches Doping betrieben. Er soll mit verbotenen Substanzen gehandelt und seine Teamkollegen zum Dopen gezwungen haben. Dies belegen die Dokumente der Usada, die den Fall Armstrong auf rund 1.000 Seiten zusammenfassen und tiefe Einblicke in den Alltag des Radsports geben. Darin enthalten sind Hunderte Primärquellen: Telefongespräche, Videos, E-Mail-Protokolle, Banküberweisungen, Laborproben sowie eidesstattlichen Aussagen von sechsundzwanzig Zeugen, darunter fünfzehn Fahrern.
"Was ich im Usada-Bericht gelesen habe, macht mich krank", sagte McQuaid. Gleichzeitig lehnte der umstrittene Ire seinen Rücktritt ab. Denn der Usada-Bericht geht auch mit der UCI ins Gericht. Es lässt sich daraus herauslesen, dass McQuaid und der Weltverband von den Dopingpraktiken gewusst haben.
Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) begrüßte die Entscheidung des UCI. Sie sei "nach der Beweislast nur konsequent. Entscheidend ist, dass ein verseuchtes Jahrzehnt aufgearbeitet und endlich abgeschlossen wird", sagte BDR-Präsident Rudolf Scharping.
Nach Veröffentlichung der Dokumente kündigten viele Sponsoren ihre Verträge mit Armstrong. Viele zeigten sich "enttäuscht".
Evans gesteht Kontakt zu Ferrari
Der letztjährige Tour-de-France-Sieger Cadel Evans hat als Reaktion auf den aktuellen Dopingskandal einen früheren Kontakt zum umstrittenen Arzt Michele Ferrari zugegeben. Dem australischen TV-Sender SBS sagte der 35-Jährige, im Sommer 2001 einmal unter der Aufsicht von Ferrari trainiert zu haben. "Dabei wurde nie über Doping gesprochen und es gab auch keine Anzeichen für irgendetwas Illegales", sagte Evans.
Ferrari gilt als zentrale Figur der Dopingaffäre Armstrong; er soll die Teams des Amerikaners jahrelang mit Epo versorgt haben. Wie Armstrong streitet auch Ferrari sämtliche Vorwürfe der Usada ab. (zeit-online)

Freitag, 19. Oktober 2012

LANCE ARMSTRONG - Sorgen ohne Ende

Ich bin ehrlich gesagt auch geschockt über die erschütternden Nachrichten zu einem meiner großen Vorbilder zum Thema "Niemals aufgeben"!...
Viele Jahre, in denen ich ein ganz großer Radsportfan war und jede Tour de France Etappe verfolgt habe, werden durch die Enthüllungen einfach ausgelöscht. Nichts der heroischen glorreichen Leitungen war wohl mit sauberen Mitteln erreicht worden...insgeheim wusste man oder vermutete, dass solche extremen Belastungen teilweise nur mit medizinischen Hilfsmittelchen zu erreichen sind und trotzdem wollte man dem ganzen Konstrukt glauben...aber es war letztlich  nur wie ein schlechter Holllywoodstreifen...

Hier ein Artikel aus der Frankfurter Rundschau dazu:




LANCE ARMSTRONGSorgen ohne Ende

 Von SEBASTIAN MOLL
Sorgen ohne Ende: Lance Armstrong. Foto: REUTERS
Lance Armstrong verliert sämtliche Sponsoren und muss den Vorsitz seiner Krebsstiftung abgeben. Zudem drohen Armstrong weitere Prozesse, darunter eine Klage wegen Meineid.NEW YORK –  
Im vergangenen Herbst, als die Untersuchungen gegen Lance Armstrong Fahrt aufnahmen, beschloss der Reporter Bill Gifford, sich einmal genau anzuschauen, was Armstrongs Krebsstiftung Livestrong mit den rund 60 Millionen Dollar im Jahr macht, die sie dank ihres Chefs einnimmt. Das Ergebnis war erwartbar ernüchternd. Für die Krebsforschung gab Livestrong praktisch nichts aus, dafür immense Summen für Marketing und Werbung. Giffords Fazit war, dass Livestrong und Armstrong im Grunde eine hohle Geldmachmaschine seien. Armstrongs Name bringt die Spenden, und die Stiftung sorgt im Gegenzug für Armstrongs guten Ruf als Krebsbekämpfer.

Nun ist das Gebilde dabei zu implodieren. Am Donnerstag gab Armstrong bekannt, dass er als Vorsitzender der Stiftung zurücktritt. Die Zukunft der Stiftung ist damit ebenso ungewiss wie die ihres Gründers. Alles hängt davon ab, ob sich Livestrong effektiv von Armstrong abgrenzen kann.
Rasender Niedergang
Ein ehemaliger Gönner brachte im Interview mit dem amerikanischen Lebensartmagazin Outside die Lage von Livestrong treffend auf den Punkt: „Wer will schon einer Stiftung Geld spenden, die nicht nur von einem Betrüger gegründet wurde, sondern auch noch von einem, der darüber gelogen hat.“
Doch das Schicksal seines Unternehmens, das er gerne als sein Lebenswerk bezeichnet, ist nicht das einzige Problem für Armstrong in diesen Tagen, in denen sich seine Talfahrt rasend zu beschleunigen scheint. Ebenfalls am Donnerstag gaben praktisch alle seine verbleibenden Sponsoren bekannt, ihre Zusammenarbeit mit Armstrong zu beenden. Die Zuwendungen der Firmen Anheuser Bush, Nike, Trek, Nissan und Radio Shack hatten ihm laut Schätzung von CNN jährlich 17,5 Millionen Dollar eingebracht.
Gerüchte um Schmiergelder
Besonders überraschend war die Kündigung von Nike. Das Unternehmen war stets stolz darauf, dass es Armstrong schon vor und während seiner Erkrankung unterstützt hatte. Noch in der vergangenen Woche hatte sich Nike mit Armstrong solidarisch erklärt. Jetzt wendete der Turnschuhmacher sich jedoch mit ungewöhnlich scharfen Worten von Armstrong ab. „Die Beweise, dass Lance Armstrong Nike mehr als ein Jahrzehnt lang irregeführt hat, sind unüberwindbar. Wir beenden deshalb mit großer Traurigkeit unsere Beziehung.“
Dahinter könnte die Furcht stecken, dass Nike in den Strudel der Untersuchungen gegen Armstrong hineingezogen wird. Der Bericht der amerikanischen Antidoping-Behörde Usada enthält unter anderem eine Behauptung von Kathy LeMond, der Frau des Toursiegers Greg LeMond, dass Nike Schmiergelder an den Radsportweltverband UCI bezahlte, um einen positiven Test von Armstrong zu vertuschen.
Zentrale Aspekte im USADA-Doping-Report gegen Lance Armstrong
Lance Armstrong 2005.
Foto: dapd
HINTERGRUND
Die amerikanische Anti-Doping-Agentur USADA wirft dem früheren Rad-Star Lance Armstrong jahrelanges Doping, Handel mit illegalen Substanzen sowie Einschüchterung von Teamkollegen vor. In einem umfangreichen und im Internet veröffentlichten Bericht an den Weltverband UCI zeichnet die USADA ein erschreckendes Bild der Vorgänge in Armstrongs Teams. Die zentralen Punkte des Reports gegen Armstrong, der Doping jahrelang offiziell bestritten hat...
Das Ende der Sponsorenzuwendungen und die Sorgen seiner Stiftung werden Armstrong freilich noch nicht in die Sozialhilfe treiben. Sein Vermögen wird noch immer auf 125 Millionen Dollar geschätzt. 7,5 Millionen davon wird aller Voraussicht nach jedoch die Versicherungsgesellschaft SCA von ihm fordern. SCA hatte ihm für seinen fünften Toursieg eine Prämie von fünf Millionen Dollar ausgezahlt. Als erste Dopingvorwürfe gegen Armstrong laut wurden, forderte SCA dieses Geld jedoch sofort zurück. Die Firma verlor einen Prozess gegen Armstrong und musste den Betrag nebst Anwaltskosten zahlen. Nun will SCA das Verfahren erneut aufrollen.
Doch das ist nicht der einzige Prozess, der Armstrong möglicherweise noch bevorsteht. Es läuft noch immer eine Untersuchung des Justizministeriums gegen ihn wegen Veruntreuung von öffentlichen Geldern während der Zeit, in der die amerikanische Post Armstrongs Team US Postal Services sponserte. Hinzu könnte im Zusammenhang mit dem SCA-Verfahren eine Anklage wegen Meineids kommen. Ein baldiges Ende der Sorgen ist für Lance Armstrong vorerst nicht in Sicht.


Rücktritt und Kündigung
Die Dopingenthüllungenum Lance Armstrong haben immer weitreichendere Folgen für den Betroffenen: Der Sportartikel-Hersteller Nike verkündete am Mittwoch das sofortige Ende des Sponsoringvertrags mit Armstrong. Kurz zuvor hatte dieser seinen Rücktritt als Chairman seiner Krebsstiftung „Livestrong“ bekannt gegeben. „Diese Organisation und ihre Mission liegen mir sehr am Herzen“, sagte Armstrong: „Um negative Auswirkungen für die Stiftung auszuschließen, werde ich nicht mehr als Chairman arbeiten.“
Der ehemalige Arztvon Armstrong, Michele Ferrari, hat sämtliche Anschuldigungen gegen sich zurückgewiesen. In einem Statement weist er die Anschuldigungen der Usada zurück und stellt die Aussagen der Kronzeugen infrage.


 (Frankfurter Rundschau)