Die große Reise

2 Titangelenke in 10 Wochen ...

Die große Reise beginnt...erneut..


Diesesmal mache ich es besser...

Ich habe ein großes Ziel!

Ihr habt die Chance mich zu begleiten!


Sonntag, 22. Juli 2012

Tour de France 2012 - Teamwertung Endstand


22.07.2012


1 Radioshack-Nissan (RNT) 263:12:01
2 Sky Procycling (SKY) +5:54
3 BMC Racing Team (BMC) +36:36
4 Astana Pro Team (AST) +43:35
5 Liquigas-Cannondale (LIQ) +1:04:58
6 Movistar Team (MOV) +1:08:19
7 Team Europcar (EUC) +1:08:54
8 Katusha Team (KAT) +1:12:49
9 FDJ-BigMat (FDJ) +1:19:28
10 Ag2R La Mondiale (ALM) +1:41:18
11 Lotto-Belisol Team (LTB) +2:15:08
12 Omega Pharma-Quick Step (OPQ) +2:17:23
13 Rabobank Cycling Team (RAB) +2:54:09
14 Saur-Sojasun (SAU) +2:54:52
15 Euskaltel - Euskadi (EUS) +3:11:11
16 Team Saxo Bank (SAX) +3:21:31
17 Lampre - ISD (LAM) +3:56:28
18 Vacansoleil-DCM (VCD) +4:32:56
19 Cofidis Le Credit En Ligne (COF) +4:39:51
20 Garmin - Sharp (GRM) +5:39:32
21 Orica GreenEdge (OGE) +5:39:32
22 Team Argos-Shimano (ARG) +7:41:49
Stand: Sonntag, 22.07.2012, 17:32Uhr
(Quelle:sportschau)

Triathlon - Olympia 2012 - Vorbericht Deutsche Mannschaft


Sportdirektor Thiel zuversichtlich"Keine Stressfrakturen im Olympia-Team"

Kurzstrecke | 19. Juli 2012
24 Wochen lang haben sich die deutschen Olympia-Triathleten gemeinsam auf die Spiele vorbereitet - ohne Lagerkoller, wie Wolfgang Thiel betont. Ob aus dem Teamgeist für London auch eine Teamtaktik wird, lässt der DTU-Sportdirektor aber noch offen.
Zwei 8-Wochen-Trainingsblöcke, eine vierwöchige Trainings- und Wettkampfreise nach Australien, ein harter Olympia-Nominierungswettkampf in Madrid, dann vier Wochen Höhentraining - würde man Fußballer so lange unter ein Dach stecken, wären verbale und körperliche Entgleisungen wohl vorprogrammiert. Nicht so bei den deutschen Olympia-Triathleten: "Wir waren 24 Wochen am Stück gemeinsam unterwegs - das schweißt zusammen", behauptet DTU-Sportdirektor Wolfgang Thiel. "Natürlich kann so eine Vorbereitung zu Stressfrakturen im Team führen - aber bei uns hat es keinen Lagerkoller gegeben."

"Wollen in Hamburg Toprennen abliefern"


Wolfgang Thiel
DTU-Sportdirektor Wolfgang Thiel blickt zuversichtlich nach London.
©Frank Wechsel / spomedis
Thiels Olympiamannschaft - Anne Haug, Anja Dittmer und Svenja Bazlen bei den Frauen und Jan Frodeno, Steffen Justus und Maik Petzold bei den Männern - stellen sich am Wochenende beim Hamburg-Triathlon ein letztes Mal vor den Olympischen Spielen der internationalen Konkurrenz. An der Alster geht es im fünften von acht Rennen um WM-Punkte - erstmals in diesem Jahr über die Sprintdistanz. "Ich bin sehr froh, dass wir zu diesem Termin noch ein hochklassiges Sprintrennen absolvieren können", so Thiel bei der Pressekonferenz im Vorfeld des Rennens. "Die Olympiastarter wollen hier ein Toprennen abliefern, allerdings vor dem Hintergrund einer relativ harten Trainingsphase, die hier in Hamburg ihren Abschluss finden wird."

Vom Trubel in die Einsamkeit

Nach dem Hamburg-Triathlon zieht sich das DTU-Team in die Einsamkeit eines letzten Trainingscamps nach Kienbaum zurück, bevor die sechs Athleten zu ihren Olympiarennen am 4. (Frauen) und 7. August (Männer) nach Großbritannien reisen werden. Ob in der Abgeschiedenheit des Bundesleistungszentrums dem Team auch eine Taktik verordnet wird, lässt Thiel offen. Andere Länder haben durch ihre Nominierung die Rollen von Stars und Helfern klar vergeben. "Das ist nicht meine Vorstellung von Sport", so Thiel. "England, Australien und die Schweiz haben mit den Nominierungen ihre Teamtaktik angekündigt. Damit können wir nun planen. Nach Hamburg wissen wir vielleicht mehr, ob wir eine eigene Teamtaktik planen oder individuell reagieren werden."

Favoritenrollen klar verteilt

Thiel macht jedoch keinen Hehl daraus, dass im Team die Favoritenrollen klar verteilt sind: "Wir haben uns in diesem Jahr sehr weit nach vorn bewegt", so der Sportdirektor. "Steffen Justus hat mit dem Sieg in Sydney gezeigt, dass hier etwas am arbeiten ist. Wir haben uns bei ihm zuletzt auf die Schwimmleistung konzentriert, um nach dem Schwimmen die erste Gruppe zu schaffen. Steffen zeigt bei uns die besten Laufleistungen, er muss in die Top 10 und weiter nach vorn. Maik Petzold kann immer kämpfen, er hat schwimmerisch Top-Voraussetzungen, kann auf dem Rad mit jedem mithalten. Das Laufen ist bei ihm immer ein Spiel - an einem guten Tag kann auch er unter die besten Sechs. Bei Jan Frodeno war bis Kitzbühel die Nominierung noch unsicher - wir haben das aber gemeinsam geschafft. Seit dem Rennen dort ist Jan aber verletzungs- und schmerzfrei, die Entwicklung der letzten zwei Wochen stimmt mich positiv, wir haben mit ihm einen Joker im Rennen."
Auch bei den Frauen sieht Thiel gute Chancen bei Olympia: "Mit Anja Dittmer und Anne Haug haben wir sehr gute Läuferinnen am Start. Da geht es darum: Wie kommen die beiden beim Schwimmen raus, wie fahren die Gruppen zusammen? Alle DTU-Frauen sind Anwärterinnen für die Top 10!"

World Triathlon Series - Hamburg 2012 - Murray überrascht Gomez


WTS Hamburg: Murray überrascht Gomez

René Penno für tri2b.com am 21.07.2012 - 19:16 Uhr

© Petko Beier
Richard Murray hat das Rennen der World Triathlon Series in Hamburg gewonnen. Mit einem langen Sprint setzte sich der Südafrikaner von seinem Begleiter Javier Gomez ab. Steffen Justus rannte auf Platz drei, Maik Petzold und Jan Frodenobelegten die Plätze fünf und zehn.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Alle drei deutschen Olympia-Starter landeten beim letzten Test vor dem Saisonhöhepunkt in London in den Top Ten und mischten auf der Sprintdistanz trotz des harten Trainings der vergangenen Wochen vorne mit. Für DTU-Sportdirektor Wolfgang Thiel war es deshalb auch ein „Zufallsprodukt, dass so viele vorne sind“. Nur auf den Zufall aber wollten die es nicht ankommen lassen.

Schon beim Schwimmen waren Steffen Justus, Maik Petzold und auch Christian Prochnow vorne dabei. Das Trio war auch noch dabei, als sich nach einem schnellen Wechsel eine neunköpfige Spitzengruppe formierte. Anfangs hatte diese 17 Sekunden Vorsprung herausgefahren, aber schon zu Beginn der zweiten von vier Runden war wieder alles zusammen. Das Rennen lief weiter hektisch, vor allem aber schnell. Nicht schnell genug für die beiden Australier Courtney Atkinson und Dan Wilson sowie den Neuseeländer Clarke Ellice: Das Trio setzte sich in der zweiten Radrunde ab und machte bis zum zweiten Wechsel aus 10 noch 26 Sekunden Vorsprung. Nur Reinaldo Colucci aus Brasilien konnte die Lücke noch schließen.


Justus zeigt bestes Schwimmen

Er war auch der einzige aus der Spitzengruppe, der den starken Läufern noch Paroli bieten konnte. Denn schnell hatten sich Javier Gomez, Richard Murray und Steffen Justus gefunden und sammelten die Ausreißer noch auf den ersten beiden Laufkilometern ein. Während Atkinson und Wilson zurückfielen, biss sich Colucci an den Fersen von Justus fest. Der hatte inzwischen den Kontakt zu Murray und Gomez verloren, brachte den dritten Platz aber sicher ins Ziel. „Ich weiß nicht, ob Richard gedacht, dass das Ziel schon nach 1.000 Metern kommt“, beschrieb Justus die ersten Meter in den Laufschuhen. Obwohl er schließlich abreißen lassen musste, war er mit dem Ausgang zufrieden. Zumal er sein nach eigener Aussage bestes Schwimmen seit drei Jahren gezeigt hat.

Ganz vorne sorgte derweil Richard Murray für eine kleine Überraschung, als er auf den letzten Metern Javier Gomez distanzierte. Ganz überraschend kam der Sieg des Südafrikaners jedoch nicht: Mit dem dritten Platz beim WTS-Rennen in San Diego und Platz zwei in Sydney hatte Murray bereits angedeutet, dass ein Sieg in der WM-Serie nur eine Frage der Zeit ist.

Dahinter zeigten sich auch Maik Petzold und Jan Frodeno auf einem guten Weg zu den Olympischen Spielen und rannten vor der gewohnt prächtigen Kulisse am Hamburger Rathausmarkt auf die Plätze fünf und zehn. Jonathan Zipf und Christian Prochnow, die das Rennen anfangs mitbestimmten, vervollständigten das DTU-Ergebnis auf den Plätzen 16 und 17, Franz Löschke wurde 39., Sebastian Rank 42. „Fünf Leute unter den ersten 17 - das ist mehr, als wir uns ausgerechnet hatten. Besonders für unsere Olympia-Starter sind die Platzierungen als Abschluss einer harten Trainingsphase ein Top-Resultat“, freute sich Wolfgang Thiel. „Das gibt uns für die nächste Phase mit Blick auf Olympia einen zusätzlichen Motivationsschub.“ (Quelle:tri2b)

Triathlon - Olympia - Letzter Stopp: In Hamburg wird für London getestet


Letzter Stopp: In Hamburg wird für London getestet

tri2b.com - Redaktion am 18.07.2012 - 14:20 Uhr
Nah am Wasser: Die Zuschauer beim Triathlon in Hamburg
© htttp://www.renepenno.de
Am kommenden Wochenende heißt es in Hamburg zum elften Mal Schwimmen, Radfahren und Laufen in und an der Alster sowie entlang der Elbe. Zum Eliterennen beim fünften der acht Läufen der World Triathlon Series der ITU haben zahlreiche Stars gemeldet. Es ist das letzte wichtige Rennen vor den Olympischen Spielen. Zudem sind für die Jedermann-Wettkämpfe noch wenige Reststartplätze vor Ort erhältlich. 

Gut 10.000 Teilnehmer und über 250.000 Zuschauer werden am Samstag und Sonntag im Zentrum der Hansestadt erwartet. Die Jedermann-Wettbewerbe finden in gewohnter Weise am Samstag über die Sprintdistanz (0,5 km Schwimmen/22 km Radfahren/5 km Laufen) und am Sonntag über die olympische Distanz (1,5 km/40 km/10 km) statt. Allerdings führen die Elite-Rennen – Männer am Samstag ab 18.26 Uhr, Frauen am Sonntag ab 16.06 Uhr – erstmals über eine Sprint-Distanz mit 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen. Das prestigeträchtige fünfte von acht Rennen der ITU-WM-Serie wird auch zum letzten intensiven Formtest unter Wettkampfbedingungen vor den Olympischen Spielen in London. Entsprechend steht neben internationalen Top-Athleten, darunter die jeweiligen Vorjahressieger Emma Moffatt und Brad Kahlefeldt, auch die deutsche Elite um Olympiasieger Jan Frodeno auf der Startliste. Alle deutschen Olympiastarter sind auch in Hamburg dabei: Neben Jan Frodeno Maik Petzold und Steffen Justus bei den Männern, bei den Frauen nutzen Anja Dittmer, Anne Haug und Svenja Bazlen die letzte Möglichkeit zum Test.

Nach seiner langen Verletzungspause steht speziell die Leistungsstärke von Olympiasieger Jan Frodeno im Blickpunkt. „Ich bin nach dem letzten Wettkampf in Kitzbühel auch im Lauftraining gut durchgekommen und habe keine Probleme gehabt“, sieht sich der 30-Jährige auf einem guten Weg.

Restplätze für Jedermänner zu haben

Allerdings kommen nicht alle Topathleten in die Hansestadt: Das britische Brüderpaar Jonathan und Alistair Brownlee, die beide in London als Topfavoriten auf olympischen Gold gelten, verzichten auf den Trip an die Alster. Den letzten Schliff holen sie sich in der Heimat. Aber auch ansonsten gilt für Hamburg: Testen, ohne die Karten auf den Tisch zu legen.

Das DTU-Aufgebot wird komplettiert von Jonathan Zipf, Christian Prochnow, Franz Löschke und Sebastian Rank sowie von Anja Knapp, Ricarda Lisk, Sarah Fladung und Kathrin Müller. „Wir treten hier quasi mit zwei Teams innerhalb der DTU an“, umschreibt DTU-Sportdirektor Wolfgang Thiel die besondere Konstellation, die durch die Olympischen hervorgerufen wird. „Wir haben das Olympiateam am Start, für das Hamburg den Abschluss einer harten Trainingsphase bedeutet. Und wir haben die Kaderathleten am Start, die sich nun auf die WM-Serie konzentrieren können.“ Von beiden erwartet Thiel durchaus sehr gute Ergebnisse. „Die einen wollen demonstrieren, dass ihr Training in den letzten Wochen gefruchtet hat, und die anderen wollen sich von ihrer besten Seite zeigen und in der WM-Wertung punkten.“


Restplätze für Jedermänner zu haben

Allerdings kommen nicht alle Topathleten in die Hansestadt: Das britische Brüderpaar Jonathan und Alistair Brownlee, die beide in London als Topfavoriten auf olympischen Gold gelten, verzichten auf den Trip an die Alster. Den letzten Schliff holen sie sich in der Heimat. Aber auch ansonsten gilt für Hamburg: Testen, ohne die Karten auf den Tisch zu legen.

Organisatorisch sind die wesentlichen Eckpfeiler für das Veranstaltungswochenende gesteckt. Ab Donnerstag um 10.30 Uhr läuft die Teilnehmer-Akkreditierung auf dem Gänsemarkt. Dort können noch wenige Restplätze zu den Staffelwettbewerben (Sprint- und Olympische Distanz) sowie zum Einzelrennen über die Olympische Distanz erworben werden. Erstmals seit 2007 starten Jedermann und Elite wieder direkt am Alsteranleger/Jungfernstieg. Hier sowie in den Bereichen des Probeschwimmens an der Lombardsbrücke und am Schwimmausstieg zum Rathausmarkt werden DLRG-Taucher am Donnerstagnachmittag den Grund nach gefährdenden Gegenständen absuchen. (Quelle:tri2b)

Samstag, 21. Juli 2012

Messner schimpft: "Disneyland am Mount Everest"


Messner schimpft: "Disneyland am Mount Everest"


Nach dem tödlichen Bergsteiger-Drama am Mount Everest am vergangenen Wochenende warnen die Behörden in Nepal vor einem noch größeren Ansturm am kommenden Wochenende. Experten kritisieren einmal mehr den Massentourismus auf dem höchsten Berg der Erde, Bergsteiger-Legende Reinhold Messner (67) spricht von "Disneyland, was da betrieben wird".
"So lange jede 73-jährige Oma denkt, sie könnte den Mount Everest besteigen, wird es da oben auch Tote geben", schimpfte der erboste Extrem-Bergsteiger, der 1978 den Everst gemeinsam mit seinem Partner Peter Habeler erstmals ohne Sauerstoffmaske erreicht hatte, in Interviews mit dem Sender n-tv und dem Kölner "Express". Er sei selbst vor einigen Jahren zum König von Nepal gereist, um ihn für das Problem "zu sensibilisieren". Das sei jedoch zwecklos gewesen: "Die kassieren pro Tourist 10.000 Euro Genehmigungsgelder. Der König hat mir selbst gesagt: 'Wir brauchen das Geld.'"

Immerhin haben die nepalesischen Sicherheitsbehörden in Erwartung eines weiteren Ansturms von Bergsteigern auf den Everest jetzt massive Sicherheitsbedenken geäußert. Womöglich wird ein noch größeres Drama als das am vergangenen Wochenende befürchtet - vor allem, weil das Wetter unbeständig bleiben soll.

Tödlicher Stau

Trotzdem hätten sich rund 200 Bergsteiger für das kommende Wochenende angekündigt, sagte Gyanendra Shrestha, Mitarbeiter der nepalesischen Bergsportbehörde. Am vergangenen Samstag waren vier Menschen auf einer Tour am höchsten Berg der Welt ums Leben gekommen, darunter ein 61-jähriger deutscher Arzt.
FOTO-SERIE: BERGSTEIGER-UNGLÜCK AUF DEM MOUNT EVEREST
  • Bergsteiger-Drama am Mount Everest, Mai 2012 (Quelle: dapd)
  • Bergsteiger-Drama am Mount Everest, Mai 2012 (Quelle: dapd)
  • Bergsteiger-Drama am Mount Everest, Mai 2012 (Quelle: dpa)
  • Bergsteiger-Drama am Mount Everest, Mai 2012 (Quelle: dapd)
  • Bergsteiger-Drama am Mount Everest, Mai 2012 (Quelle: dapd)
  • Bergsteiger-Drama am Mount Everest, Mai 2012 (Quelle: AFP)
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Angesichts der unbeständigen Wetterbedingungen warnen die Behörden die Bergsteiger jetzt eindringlich vor einem Aufstieg auf den Mount Everest. Am vergangenen Samstag war es zu einem Stau auf dem Berg gekommen - was wohl den Tod der vier Bergsteiger mitverursacht hat.
Der Sprecher des nepalesischen Tourismusministeriums, Bal Krishna Ghimire, räumte indes ein, niemand könne die Bergsteiger daran hindern, den 8850 Meter hohen Gipfel zu erklimmen. "Wir haben Mitarbeiter in den Basislagern, aber letzten Endes sind die Bergsteiger selbst verantwortlich", sagte er. Seinen Angaben zufolge denkt die Regierung darüber nach, in Zukunft im Basislager Ärzte, Wetterexperten und Sicherheitskräfte zu stationieren.

Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich derweil auf vier. Wie ein Sprecher der nepalesischen Bergwacht mitteilte, wurde die Leiche eines chinesischen Kletterers gefunden. Ein zunächst als vermisst gemeldeter Sherpa hingegen habe sicher das Basislager erreicht. Zuvor waren neben dem deutschen Arzt eine Kanadierin und ein Südkoreaner ums Leben gekommen. Shresthas Angaben zufolge starben sie offenbar an Erschöpfung und Höhenkrankheit.

Gute Bedingungen nur kurz

Die Saison für die Besteigung des Mount Everest dauert normalerweise von Ende März bis zur ersten Juni-Woche. Am Freitag und Samstag herrschten jedoch in diesem Jahr zum ersten Mal gute Aufstiegsbedingungen. Diese Gelegenheit wollten sich zu viele Berg-Touristen nicht entgehen lassen: Insgesamt etwa 150 Bergsteiger wagten am Samstag den Aufstieg auf den Gipfel.
VIDEO
Deutscher Arzt stirbt bei Unwetter am Mount Everest
Deutscher Arzt stirbt bei Unwetter am Mount Everest. (Screenshot: Zoomin)
Eine Bergsteigergruppe gerät beim Abstieg vom Gipfel in schweres Wetter. Auch eine Kanadierin und ein Chinese kommen bei dem Unglück ums Leben. zum Video
Allerdings schloss sich das Zeitfenster bereits am Samstagnachmittag wieder - schneller als erwartet, weil ein Sturm in der Höhe wütete. Die Folge: "Es gab am Samstag einen Stau auf dem Berg", sagte ein Mitarbeiter der nepalesischen Bergsportbehörde. "Kletterer waren noch um 14.30 Uhr auf dem Weg zum Gipfel, was sehr gefährlich ist." Den Bergsteigern wird dringend geraten, einen Aufstieg nicht nach 11 Uhr zu beginnen. "Wegen des Staus mussten die Kletterer länger auf ihre Chance warten, den Aufstieg zu beginnen, und verbrachten zu viel Zeit in größerer Höhe", erklärte der Bergexperte weiter. Viele Bergsteiger hätten nicht ausreichend Sauerstoff bei sich gehabt, weil sie die Wartezeit nicht einkalkuliert hätten.
Der Everest-Experte und frühere Präsident der Nepalesischen Bergsportvereinigung, Ang Tshering, erklärte, die Regierung müsse die Zahl der Kletterer am Berg endlich begrenzen, sodass nicht zu viele an einem Tag den Aufstieg versuchten. Am Samstag hätten wahrscheinlich viele Kletterer beim raschen Aufstieg all ihre Energie verbraucht und hätten keine Reserven mehr für den Abstieg gehabt. "Das ist ein Grund dafür, dass einige Kletterer nach Erreichen des Gipfels zusammenbrechen", erklärte er.

Von Jahr zu Jahr schlimmer

Etliche Bergsteiger und Umweltexperten sind der Ansicht, dass die Aufstiegsbedingungen mit jedem Jahr schlechter würden. Möglicherweise sei der Klimawandel dafür verantwortlich. Der bekannte Expeditionsveranstalter Russell Brice hatte wegen der gefährlichen Umstände Anfang Mai seinen diesjährigen Aufstieg mit 60 Kunden abgesagt.
Seitdem Edmund Hillary und Tenzing Norgay 1953 erstmals den Mount Everest bestiegen, haben es seitdem knapp 4000 Menschen auf den Gipfel geschafft. Fast 250 Menschen sind in diesen 60 Jahren am höchsten Berg der Erde bereits ums Leben gekommen. Der bisher folgenschwerste Tag am Mount Everest war der 10. Mai 1996, als acht Menschen, darunter zwei erfahrene Bergführer kommerzieller Expeditionen, ums Leben kamen. Mehrere Bücher und zwei Filme berichten von diesem Tag
Auch damals starteten viele Kletterer ihren Aufstieg erst spät und gerieten am Nachmittag in einen Schneesturm. Seitdem wurde das Vorgehen kommerziell operierender Anbieter am Everest oft scharf kritisiert, nicht zuletzt von Bergsteiger-Legende Reinhold Messner. Geändert hat sich aber seitdem nicht viel. (Quelle:t-online)

Von der Rekordsucht: Warum begeben sich Menschen in Lebensgefahr?


Von der Rekordsucht: Warum begeben sich Menschen in Lebensgefahr?

Ob auf einem hauchdünnen Drahtseil über einen metertiefen Abgrund, an steilen Felswänden ohne Sicherung oder mit halsbrecherischer Geschwindigkeit einen Abhang hinab - der Mensch setzt sich seit jeher gerne freiwillig Gefahren aus. Warum? Was treibt den Menschen an, die Grenzen immer weiter zu verschieben und immer ein Tick besser als der andere zu sein - und dabei das eigene Leben aufs Spiel zu setzen? Experten erklären, woher die Rekordsucht kommt. 


Die Lust am Rekord ist allzu menschlich


In 80 Tagen um die Welt? Das ist Science Fiction von vorgestern. Vor zehn Jahren am 2. Juli 2002 hat es Rekordjäger Steve Fossett im Heißluftballon in 13 Tagen um die Erde geschafft, 2006 im Leichtflugzeug in etwa 74,5 Stunden. Verrückt? Nein, sagen Wissenschaftler. Die Lust am Rekord sei nur allzu menschlich. Jenseits von lebensgefährlichen Abenteuern oder sportlichem Wettstreit beobachten sie eine zunehmende Lust an Höchstleistungen - und sei es in Disziplinen wie Nacktrodeln, Gummistiefelweitwurf oder Bürostuhlrennen. Fernsehen und Internet befeuerten den Ehrgeiz.

Höher, schneller, weiter?

Peter Walschburger, Biopsychologe an der Freien Universität Berlin, wundern solche Maximen nicht. Ihre evolutionären Wurzeln lägen bei den Jägern und Sammlern der Frühen Steinzeit, als der Sieg im Überlebenskampf zählte. "Wir sind alle Nachfahren von Wettbewerbsgewinnern", sagt Walschburger. "Die Lust am Rekord steckt in den Genen, vor allem bei Männern."

Denn Frauen seien genetisch eher auf Nachhaltigkeit programmiert, auf soziale Verantwortung und das Versorgen von Kindern. Bei Männern aber könne der Reiz des Risikos bisweilen jede Vernunft ausschalten. Das hat Gründe: Wer bei Extremleistungen erfolgreich sei, habe meist auch ein extremes Glücksgefühl erlebt, erzählt Walschburger. Das wolle ein Mensch immer wieder fühlen, ein Effekt, der an die Abhängigkeit von Drogen erinnere und auch mit einer gesteigerten Produktion von Sexualhormonen einhergehe. Das alles fördere Rekordsucht. Steve Fossett ist ein Prototyp. Er hat nichts ausgelassen: Ärmelkanal durchschwimmen, Autorennen, segeln, fliegen.

Jeder kann irgendwas - zumindest dank YouTube, Internet und TV

Heute geht es aber nicht mehr allein um Höchstleitungen, die langes Training und Erfahrung voraussetzen. Der schnelle, spektakuläre Rekord für Jedermann liegt im Trend. Fernsehformate wie "Deutschland sucht den Superstar" oder "Ich bin ein Star - hol mich hier raus" setzten zwar das Niveau herab, sagt Walschburger. Sie böten aber gleichzeitig neue Verführungen zu Geld und Ruhm - und neue Rekord-Nischen. "Der Mensch hat ein starkes Geltungsbedürfnis und orientiert sich an Vorbildern", betont der Professor. "Und das Internet mit YouTube transportiert jedes Ohrenwackeln in die Welt.

Das Leben vereinfachen, ihm einen Sinn geben

Für den Hamburger Trendforscher Peter Wippermann spielt bei der Lust am Rekord auch eine Tendenz zur Quantifizierung des Lebens eine Rolle. "Rankings verkürzen komplexes Erzählen auf eine mathematische Gleichung", sagt er. Das verspreche Orientierung. Manchmal auch ohne die kritische Nachfrage, ob die Maßstäbe für die Listen gerechtfertigt seien. Ratingagenturen nimmt er nicht aus.

Auch nach Wippermanns Empfinden nehmen Spaßrekorde zu. Der Schlüssel für ihn ist dabei immer die Suche nach Anerkennung. Institutionen, die früher ein Gefühl des Aufgehoben-Seins vermittelt hätten, verlören an Kraft: Familien wegen hoher Scheidungsraten, Parteien wegen Beliebigkeit, die Kirchen infolge gesellschaftlicher Umbrüche. Die Folge sei eine gewisse Orientierungslosigkeit. "Rankings geben uns das Gefühl zurück, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen", sagt Wippermann. Ob Windbeutel-Weitwurf, die Weltumseglung mit 16 oder ein Drahtseilakt über den Niagarafällen sei nicht so wichtig. "Es geht um Sinngebung, symbolisches Handeln und Steigerungslogik innerhalb eines Rankingsystems."

Spiel, Spaß und Anerkennung

An der Berliner Humboldt-Universität glaubt Persönlichkeitspsychologe Jens Asendorpf dagegen nicht, dass der Spaßfaktor heute die Lust an Rekorden verstärkt. "Eine Olympiade gab es schon bei den alten Griechen", sagt er. "Der Mensch hat immer gespielt, wenn er es sich leisten konnte." Der Unterschied sei eher, dass Rekorde durch moderne Medien eine viel größere Zahl an Zuschauern erreichen könnten. "Dadurch nimmt auch die soziale Belohnung zu", sagt er. Nicht Motive für Rekorde hätten sich verändert, sondern vielmehr die Umsetzung. "Die Schwelle ist auch gesunken, weil die soziale Anerkennungsmöglichkeit steigt."

Erschöpft sich die Rekord-Logik nicht irgendwann, wenn die körperlichen Grenzen erreicht sind - und bei der Tour de France viele Fahrer gedopt sein sollen? Forscher glauben nicht daran. Rekorde sind ein dynamischer Prozess. Es wird immer wieder Herausforderer geben - oder neue Regeln und technische Möglichkeiten.

Grenzen ausloten und kennen

Biopsychologe Walschburger will rekordlustige Männer aber nicht als Deppen dastehen lassen. Ja, sie hätten ihr Imponiergehabe, so nutzlos wie das Geweih beim Hirschen, ihre Technikverrücktheit und so manchen Größenwahn. "Aber das Ausloten und Überschreiten von Grenzen ist das, was die Menschheit letztlich weiterbringt", sagt er. Das gelte für Astronauten wie für große Denker à la Albert Einstein. Die Kunst dabei sei, die Extremsituationen so zu dosieren, dass man sie überlebt. Das hat Steve Fossett nicht geschafft. Er stürzte 2007 mit 63 Jahren im Flugzeug ab.

Hauptmotive des Rekord-Typs

Die Lust an Rekorden ist bei Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt. Es gibt drei wichtige Motive, die sich überlappen und ergänzen können, erläutert Jens Asendorpf, Persönlichkeitspsychologe an der Berliner Humboldt-Universität. Zu den Haupttriebfedern gehören:

LEISTUNGSMOTIV: Es treibt bereits kleine Kinder an, mit Bauklötzen einen immer höheren Turm zu konstruieren - egal, ob die Eltern reagieren oder nicht. Es geht also um die Leistung an sich, nicht um die Frage, ob sie sozial anerkannt wird. Sie kann auch skurril sein oder ein Rekord, den ein Mensch nur für sich selbst bricht.

REIZSUCHE: Die Suche nach intensiven Reizen und Gefühlen (Fachbegriff: "sensation seeking") gehört zu den individuellen Temperamentsmerkmalen. Sie führt dazu, sich gefährlichen Situationen auszusetzen und die eigenen Grenzen auszutesten. Es gibt Menschen, die diesen Anreiz brauchen, um ihren Endorphin-Haushalt im positiven Level zu halten. Andere brauchen ihn nicht so sehr. Männer haben generell höhere Werte als Frauen, die schon evolutionär bedingt weniger Risiken eingehen.

SOZIALE ANERKENNUNG: Sie gehört in diesem Zusammenhang zu dem Wunsch, im Mittelpunkt zu stehen. Oft ist sie mit den beiden anderen Motiven gekoppelt und kann sie verstärken. Medien wie Fernsehen und Internet vergrößern soziale Belohnung durch die Multiplikation der Zuschauer. Unterschätzen sollte man den sozialen Faktor nicht. Soziale Anerkennung verstärkt durch die Evolution hindurch die Attraktivität eines Menschen für das andere Geschlecht - und kann so die Anzahl der Nachkommen und damit die Weitergabe der eigenen Gene erhöhen.

Steve Fossetts spektakuläre Rekorde

Der Amerikaner Steve Fossett gilt als Prototyp der Rekordsüchtigen. Er hat sich immer wieder Herausforderungen gestellt. Vor seinem Tod bei einem Flugzeugabsturz im Jahr 2007 gelingen ihm mehr als 100 Flug-Rekorde und andere spektakuläre Leistungen - eine Auswahl:

März 2006: Mit seinem Leichtflugzeug «GlobalFlyer» schafft Fossett einen Non-Stop-Flug um die Welt - 40.707 Kilometer. Er braucht 74 Stunden und 27 Minuten.

Oktober 2004: Als frisch gebackener Zeppelin-Pilot fliegt Fossett mit 111,8 Stundenkilometern einen neuen Luftschiff-Rekord.

April 2004: Fossett segelt mit 13 Mann Besatzung auf einem Maxi- Katamaran innerhalb von 58 Tagen um die Erde und bricht den Weltrekord.

2002: Nach fünf gescheiterten Versuchen umrundet der Rekordjäger in einem Heißluftballon die Welt. Für die 33 195 Kilometer von und nach Australien benötigt er lediglich 13 Tage.

1985: Fossett durchschwimmt den Ärmelkanal, nachdem er im Alter von 40 Jahren überhaupt erst Schwimmen gelernt hat.(Quelle:trax)

Dienstag, 17. Juli 2012

Hein-Gericke - Der Motorradfahrer-Ausstatter mit Benzin im Blut


Hello!
Bei der Suche nach Motorradbekleidung findet man einige Anbieter! 
Einen davon möchte ich gerne mal vorstellen - Hein-Gericke !
Da habe ich früher schon meine Sachen fürs Motorrad gefunden...

Die Hein-Gericke Story
Hein Gericke ist so ziemlich das einzige Unternehmen seiner Art, das eine spannende 40-jährige Geschichte hat. Gegründet von einem Motorrad-Verrückten, geführt von vielen Motorradverrückten hat das Unternehmen immer wieder Geschichte gemacht und wird dies weiter tun.
Hein Gericke 19701970Giacomo Agostini gewinnt zum siebten und achten Mal die GP-Weltmeisterschaft und der Brite Rodney Gould gewinnt den WM-Titel 250. Für deutsche Motorradfahrer ist es ebenfalls ein gutes Jahr. Dieter Braun belegt in der 125er Klasse den ersten Platz und in Düsseldorf öffnet ein Zweiter, mit Namen Hein Gericke, sein Motorradgeschäft mit dem Vorsatz ebenfalls Erster zu werden. Das ist noch bevor Long Riders aus ganz Deutschland dazu übergehen, regelmäßige Wallfahrten zu Heins Geschäft zu veranstalten. In den nächsten Jahren hilft die Geschäftspolitik mit dem Angebot von erstklassigen Marken, fairen Preisen und einem ausgezeichneten Service Hein Gericke zum größten Motorradfachgeschäft in Deutschland zu werden.
Hein Gericke 19731973Großbritannien, Deutschland und die Niederlande feiern, als Phil Read in der 500er Klasse Agostini schlägt und Weltmeister wird, Dieter Braun seiner Pokalsammlung noch die Auszeichnung für die 250er Klasse hinzufügt und Jan de Vries seinen zweiten WM-Titel in der 50-cm³-Klasse holt. In der Zwischenzeit vergrößert Hein Gericke seine Auswahl an Bekleidung und Zubehör in seinem Motorradgeschäft.
Hein Gericke 19751975Agostini gewinnt in dem Jahr, in dem Hein Gericke seine erste Schutzkleidung unter eigenem Namen auf den Markt bringt, seinen 15. Weltmeisterschaftstitel in Folge.
Hein Gericke 19781978Als Kenny Roberts die Siegesserie von Barry Sheene als führende Kraft in der 500er Klasse unterrbricht, bietet Hein mit seinem Unternehmen den ersten Versandhandel speziell für Motorradfahrer an.
Hein Gericke 19801980Ein weiteres erfolgreiches Jahr für deutsche Motorradfahrer. Anton Mang gewinnt in der 250er Klasse und der erste Katalog von Hein Gericke – bestehend aus einer Ausgabe für Motorradzubehör und einer für Kleidung – kommt auf den Markt. 100.000 Exemplare sind sofort vergriffen und ein Stück Motorradgeschichte ist geschrieben. Hein Gericke hat nun in allen größeren deutschen Städten Geschäfte. Der Schwerpunkt hat sich vom Motorradverkauf hin zu den Motorradfahrern selbst verlagert und die Kette wird zum führenden Spezialisten für Bekleidung und Zubehör.
 Hein Gericke 19851985Hein Gericke ist in der Forschung für Motorradkleidung aus Textilien führend und führt unter dem Motto „Die Zukunft ist leicht“ eine bahnbrechende, neue Bekleidungsserie ein, die eine praktische Alternative zu Leder darstellt. Auf den Rennstrecken zeichnet sich mit einer hervorragenden Saison für Freddie Spencer, der in der 500er und 250er Klasse siegreich ist, ebenfalls ein besonders Jahr ab.
Hein Gericke 19861986Während Eddie Lawson seine Vorherrschaft auf den unbefestigten Straßen in der 500 cm3-Königsklasse in den 80iger Jahren fortsetzt, werden der Auswahl von Hein Gericke weitere Bekleidungsmarken hinzugefügt. Die ersten im Katalog vorgestellten Artikel sind ausgewählte Stücke von BMW und ein Pierre Cardin-Regenanzug.
Hein Gericke 19871987Die deutschen Motorradfahrer haben allen Grund, froh zu sein, als Anton Mang seinen fünften Weltmeisterschaftstitel gewinnt und Hein in seinem Heimatland das 40. Geschäft eröffnet. Mit der Eröffnung der ersten Hein Gericke-Geschäfte außerhalb Deutschlands in Paris, Wien und Amsterdam ist es auch für Motorradfahrer in anderen Ländern ein gutes Jahr. Das erste belgische Geschäft in Haasrode-Leuven wird noch im selben Jahr eröffnet. In diesem Jahr übergibt Hein die Führung des Unternehmens auch seinen neuen Besitzern, der Eurobike AG, und zieht sich aus dem Geschäft zurück.
Hein Gericke 19911991Wayne Rainey erlangt den zweiten seiner drei Weltmeisterschaftstitel und Hein Gericke bietet sein Rezept aus Qualität, Auswahl und Service mit der Eröffnung eines Geschäfts in York auch britischen Motorradfahrern an. Im selben Jahr bietet Hein Gericke den europäischen Motorradfahrern mit der ersten Ausführung seines revolutionären HIPROTEC® Schutzsystems noch mehr Komfort und Schutz an.
Hein Gericke 19971997HIPROTEC® gewinnt die höchste Auszeichnung der britischen Motorradindustrie, den begehrten Titel „Motor Cycle News Product of the Year“. Das Unternehmen gewinnt drei weitere Auszeichnungen für seine Produkte und seinen Service. In der Zwischenzeit scheint Mick Doohan auf seiner Honda NSR nicht zu stoppen und ein junger Italiener mit Namen Valentino Rossi gewinnt den Titel in der 125er Klasse.
Hein Gericke 20012001In ganz Europa finden sich über 80 Hein Gericke-Geschäfte, als „The Doctor" zum letzten Mal Weltmeister in der 500er Klasse wird. Während die Kombination Rossi/Honda ihren Höhepunkt erreicht, bildet Hein Gericke eine ganz besondere, enge Partnerschaft. WL Gore gewährt uns die Rechte, seine hervorragenden GORE-TEX® Membranen für Bekleidung zu nutzen und beginnt eine enge Zusammenarbeit mit Hein Gericke zur Entwicklung von Produkten, die das Motorradfahrerlebnis unserer Kunden weiter verbessert.
Hein Gericke 20032003Rossi gewinnt seinen zweiten von vier Titeln in Folge und gibt seine Entscheidung, das Team zu wechseln, bekannt. Hein Gericke sieht sich mit der Unterstützung der amerikanischen Fairchild Corporation am Anfang einer spannenden neuen Etappe.
Hein Gericke 20062006Ein Jahr, nachdem die erste MotoGP Weltmeisterschaft in der Türkei stattgefunden hat, erreicht auch Hein Gericke Istanbul. Nicky Hayden geht den Gewinn der Meisterschaft an und Hein Gericke plant ein zweites Geschäft in Istanbul sowie ein weiteres in Izmir, das im folgenden Jahr eröffnet wird.
Hein Gericke 20072007Casey Stoner und Ducati feiern den ersten Grand Prix Weltmeistertitel und Hein Gericke die Eröffnung des Hauptgeschäfts auf der Avenue de la Grande Armée – dem Motorradfahrer-Mekka in Paris. 
Hein Gericke 20082008Hein Gericke-Bekleidung und -Zubehör ist noch immer exklusiv in den Hein Gericke-Shops erhältlich. Als einziger Hersteller mit eigenen Geschäften hat Hein Gericke direkten Kontakt zu seinen Kunden – ohne Zwischenhändler. So wird Motorradfahrern ein echten Mehrwert sowie Erfahrung und Fachwissen, die ihresgleichen suchen, geboten. Mit unseren Hein Gericke-Shops, die die besten Marken für Motorradfahrer führen, ermöglichen wir unseren Kunden das Fahrerlebnis eines Champions.
Hein Gericke 20092009Während Valentino Rossi auch 2009 das Zepter im MotoGP nicht aus der Hand gibt, findet bei Hein Gericke ein Wechsel an der Spitze statt: Der bisherige Inhaber, die Fairchild Corporation, veräußert alle Gesellschaftsanteile an Mitglieder des Managements. Die Käufergruppe setzt sich zusammen aus dem Geschäftsführer Richard Chambers sowie den langjährig leitenden Mitarbeitern Ralf Baches, Christoph Hansen und Achim Wirths. Ralf Baches zum Inhaberwechsel: "In Zukunft setzen wir auf gesundes Wachstum und fühlen uns verpflichtet, für Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten ein verlässlicher und fairer Partner zu sein." (Quelle: Motorrad 9 /209)
Hein Gericke 20102010Hein Gericke wird 40 Jahre! In der motorradfahrenden Welt hat sich viel verändert seit den Pioniertaten des Hein G. aus D. Unser Erfolgsrezept aber ist gleich geblieben: Innovative Produkte in hoher Qualität, exzellenter Passform und gutem Design zum günstigen Preis.



Sonntag, 15. Juli 2012

Ironaman Switzerland 2012 - Ronnie Schildknecht bleibt der Hausherr von Zürich


Ronnie Schildknecht jubelt im Ziel des Ironman Switzerland 2012

Ironman SwitzerlandRonnie Schildknecht bleibt der Hausherr von Zürich

Langstrecke | 15. Juli 2012
Ronnie Schildknecht hat seiner Erfolgsgeschichte beim Ironman Switzerland das sechste Kapitel hinzugefügt. Vor allem auf dem Rad spielte der Schweizer am Sonntag in einer eigenen Liga. Für die größte Überraschung des Rennens sorgte aber Kurzdistanz-Spezialist Jan van Berkel, der sich als Zweiter souverän gegen Mathias Hecht durchsetzte.
Es dauerte, bis er kam, aber dann flog Ronnie Schildknecht beim Ironman Switzerland gewaltig nach vorn. Der 32 Jahre alte Schweizer aus Samstagern am Zürichsee übernahm erst nach 130 Kilometern der Radstrecke bei seinem Heim- und Lieblingsrennen die Spitze – und gab sie nicht mehr ab. In 8:17:13 Stunden feierte der Hawaii-Vierte von 2008 seinen sechsten Triumph in Serie und ist damit alleiniger Rekordsieger in Zürich. „Ich bin überglücklich, dass ich diesen Sieg feiern darf“, sagte Schildknecht im Ziel, „das ist wirklich unglaublich, sechs Siege in Serie.“

Schweizer Schwimmexpress

Dabei hatte es gar nicht so gut begonnen an diesem regnerischen Tag für Schildknecht. Zwar hat er im Winter hart an seinen Schwächen gearbeitet und im gemeinsamen Training mit Weltklasse-Kurzdistanzlern auch im Schwimmen aufgeholt. Aber dann lag er nach der ersten Disziplin deutlich zurück. Schildknechts Schwimmzeit von 55:38 Minuten war Grund genug, in der Wechselzone aufs Tempo zu drücken – denn sein Schweizer Landsmann Manuel Küng war als Führender bereits nach 49:42 Minuten aus dem Zürichsee gekommen. In der ersten Gruppe befand sich zudem Mathias Hecht (50:24), der Vorjahresdritte, der in Zürich grundsätzlich immer als großer Gegenspieler von Schildknecht gilt.
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Es war jedoch ein Langstrecken-Rookie, der den Ironman Switzerland ordentlich aufmischte: Jan van Berkel. Als Zweiter kam der 26-Jährige mit Schweizer und niederländischem Pass aus dem Wasser (49:46) Erst vor acht Wochen hatte er sich dazu entschieden, einmal die Langstrecke in Angriff zu nehmen – nachdem er das große Ziel einer Olympia-Qualifikation aus den Augen verloren hatte. Bekannte rieten dem starken Kurzdistanzler zwar dringend dazu, sich erst einmal an einer Mittelstrecke zu versuchen, aber er entschied sich gleich für den Ironman, „weil mein Herz will, dass ich in Zürich starte“. Das Herz schien entsprechend vor Freude zu hüpfen, als Berkel beim wichtigsten Triathlon der Schweiz nach 49:46 Minuten als Zweiter aus dem Wasser kam und bald die Führung übernahm. Van Berkel scheuchte die Etablierten mächtig über den Kurs und auch Schildknecht gehörig durch sein Wohnzimmer.

Schildknecht mit starker Aufholjagd

Vor allem sorgte er dafür, dass auf dem Rad von Beginn an hohes Tempo gefahren wurde. Lokalmatador Schildknecht flog förmlich durch die Wechselzone und binnen 60 Sekunden aus dem Neoprenanzug aufs Rad. Seine Radzeit von 4:27:42 Stunden war das, was von ihm auf dieser Strecke irgendwie immer zu erwarten  ist: große Klasse. Eine Viertelstunde fuhr Schildknecht auf der anspruchsvollen Strecke schneller als seine großen Widersacher, den Marathon begann er mit zehn Minuten Vorsprung auf Jan van Berkel und Mathias Hecht, der kurz vor Schluss einen Plattfuß hatte. Dass Schildknecht im Regen auf dem Rad sogar gestürzt war, wurde erst nach dem Zieleinlauf publik. „Ich habe sehr großen Respekt vor jedem, der hier heute ins Ziel kommt“, sagte der Champion mit Blick auf das unberechenbare Wetter, seine Schürfwunden und die 1750 Athleten, die am Morgen mit ihm auf die Strecke gegangen waren.
Im Marathon lief von Beginn an alles auf einen souveränen sechsten Triumph des Hausherrn hinaus. Gerade auf den ersten Kilometern machte Ronnie Schildknecht deutlich, dass nur er für den Sieg infrage kommen wird. Als er die erste Hälfte trotz böigen Winds und heftigen zwischenzeitlichen Schauern in 1:22:17 Stunden absolviert hatte, lag er gut neun Minuten vor Jan van Berkel und gut 18 Minuten vor Mathias Hecht. Es war die Entscheidung, spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, dass ihm in seinem Wohnzimmer niemand das Hausrecht streitig machen würde.
IRONMAN SWITZERLAND | MÄNNER
15. Juli 2012, Zürich
NameNationGesamt3,8 km Swim180 km Bike42,2 km Run
1Ronnie SchildknechtSUI8:17:1355:384:27:422:51:29
2Jan van BerkelSUI8:32:2749:464:42:592:56:44
3Mathias HechtSUI8:42:0850:244:42:503:05:36
4Sergio MarquesPOR8:43:1255:404:54:052:50:45
5Scott de FilippisUSA8:46:4259:045:00:122:43:52
6Mike SchifferleSUI8:50:161:02:094:47:392:56:12
7Trevor DelsautFRA8:53:5755:514:53:503:01:14
8Rafael WyssSUI8:54:331:04:544:44:023:02:36
9Fabian ConradGER8:57:5055:444:54:073:05:16
10Reto StutzSUI9:00:5257:124:37:013:22:10