Die große Reise

2 Titangelenke in 10 Wochen ...

Die große Reise beginnt...erneut..


Diesesmal mache ich es besser...

Ich habe ein großes Ziel!

Ihr habt die Chance mich zu begleiten!


Mittwoch, 25. Juli 2012

Red Bull Stratos Projekt - Baumgartners Stratos-sprung vom Winde verweht


Baumgartners Stratos-Sprung von Wind vereitelt

ROSWEL. Stratos-Projekt: Bis Donnerstag hat der Salzburger Zeit, um aus 27.400 Metern in die Tiefe zu springen.

Das Stratos-Projekt hat erneut Pech mit dem Wetter: War es am Montag noch Regen in Roswell, hat am Dienstag Wind den geplanten Testsprung des Salzburgers Felix Baumgartner aus mehr als 27 Kilometern Höhe verhindert. „Es sieht so aus, als wäre der ‘Wettergott’ nicht mit uns“, postete Baumgartner auf Facebook.
Geplant war, dass der 43-Jährige mit einem Ballon auf 90.000 Fuß – rund 27.400 Meter – aufsteigt und dann mit dem Fallschirm aus einer Kapsel abspringt. Der nächste Versuch soll heute gestartet werden. Der Sprung am Dienstag war für die beginnende Morgendämmerung in Roswell – Nachmittag europäischer Zeit – angesetzt gewesen. Wind machte Baumgartner und seinem Team allerdings einen Strich durch die Rechnung: Denn Windgeschwindigkeiten von lediglich mehr als sechs km/h verhindern, dass der Heißluftballon starten kann. Dies war gestern der Fall. „Verdammter Wind frischte zum Startzeitpunkt auf, daher mussten wir warten“, schrieb der Salzburger. Aus Sicherheitsgründen wurde schließlich der Start abgesagt.
„Das ist die dritte Nacht ohne Schlaf“, postete Baumgartner. „Es ist schwer, motiviert zu bleiben. Nächster Versuch morgen! Hoffen wir auf gute Bedingungen“, schrieb der 43-Jährige auf seiner Facebook-Seite.
Schon am Montag hatte ausgerechnet ein Gewitter das Vorhaben vereitelt – und das im niederschlagsarmen US-Bundesstaat New Mexico. Bis Donnerstag hat das Team Zeit für den Testsprung, denn bis dahin hat Red Bull die Airforce Base in Roswell reserviert. Bereits im März absolvierte Baumgartner den ersten Testsprung aus 21.818 Metern. Die eigentliche Mission könnte im August stattfinden.

Bei der „Mission Red Bull Stratos“ sollen vier Rekorde gebrochen werden – unter anderem der höchste bemannte Ballonflug (36.567 Meter):
1. Ballonflug: Mit 36.567 Metern will Felix Baumgartner den höchsten bemannten Ballonflug schaffen.

2. Sturzflug: Schafft der 43-jährige Salzburger seinen Rekordversuch, so bedeuten die 36.567 Meter auch den höchsten bisher von einem Menschen getätigten Sturzflug.
3. Mach 1: Mit Mach 1, das sind 1110 km/h, würde Baumgartner auch den schnellsten Sturzflug schaffen und als erster Mensch die Schallmauer durchbrechen.
4. Freier Fall: Baumgartners Rekord würde auch den längsten freien Fall bedeuten: 5 Minuten, 35 Sekunden. Der Fallschirm würde bei 1520 Metern öffnen.


(Quelle:nachrichten.at) 

Montag, 23. Juli 2012

Die Sonne kommt...die Bewegungslust kommt zurück!!! Eine Zwischenbilanz

...und damit auch die Lust wieder raus in die Natur zu gehen...


Ich habe in den vergangenen Wochen leider nicht die gewünschte Schlagzahl an sportlichen Aktivitäten beibehalten können.


Das hat verschiedene Ursachen...


...zum einem hat das Wetter nicht mitgespielt - ich weiß eine dumme AUSREDE - es gibt schließlich kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Bekleidung - trotzdem gebe ich ehrlich zu, dass es motivierender und angenehmer ist lange Radtouren bei Sonnenschein zu machen.


...zum anderen habe ich nach meinem Notklinikaufenthalt durch Nierenkolik und den Nierensteine im Juni einige Wochen mit Übelkeit und Nierenschmerzen zu kämpfen...das hat mich schon echt mitgenommen, muss ich jetzt mal zugeben! Das war am 10.06. - dadurch habe ich mein Irena-Programm erst einmal auf Eis gelegt...


...ich war auch beschäftigt als Biker zurück zu kehren...Motorrad zugelassen...die ersten Fahrten...dann wieder Regen Regen Regen...


Jetzt kommt der Sommer und die Sonne zurück...ich hatte bei Facebook schon eine Vermisstenmeldung aufgegeben.


Dann war ich beschäftigt mit meinem Seminarprogramm - die ersten Seminare liefen bereits!!!


Ich werde wieder darüber berichten!


Es ist bald wieder Zeit eine weitere Zwischenbilanz zu ziehen - dieses mal aber nicht nur physisch sondern auch psychisch - der mentale Status Quo bzw. die Entwicklung meiner mentalen Verfassung seit Beginn der Erkrankung  über die beiden Operationen bis heute...



Die mentale Verfassung hat sich ein wenig verändert - anfängliche Euphorie wurde durch realistische Einschätzung abgelöst.


Ich bin zwar Mr. Titan - selbsternannt nach der 1. Operation im Januar - aber nicht Superman. Für mich waren die beiden Operationen und die Ausstattung meines Körpers mit 2 Titangelenken ein großes Projekt - fast wie eine Besteigung des Mount Everest. Mit ähnlichem mentalen Ergebnis - nach dem Gipfel folgt der Abstieg und die Rückkehr in die weniger glorreiche "normale" Wirklichkeit. Dann kann sich zeitweise auch eine Art Resignation und Leere auftun...wenn man ein solch großes Ziel erreicht hat - was jetzt?!! Es kann nicht mehr viel kommen - 2 Titangelenke ist schon was...viel mehr geht schon fast mit Mitte 40 nicht - es sei denn  an hatte einen schweren Unfall oder eine unheilbare sonstige Krankheit oder in anderes Handicap. 


Ich habe festgestellt, dass man ähnlich nach dem Erreichen eines großen Zieles auch Gefahr laufen kann wieder in ein mentales Loch zu fallen - weil die Anspannung abfällt nach den Operationen und doch ist man weiter angespannt, weil man wieder will - so viel will - und an manchen Tagen spürt man leider auch immer noch physische Befindlichkeiten...die verkürzte Muskulatur und bei mir auch die Iliosakralgelenke, die ab und an blockieren...es ist doch nicht alles so leicht wie ich in der ersten Anfangseuphorie gedacht habe...


...auch die Gedanken, die hin und wieder an die Revisionsoperation (Zweiteingriff) abschweifen oder die Handicaps im Alltag - man darf nur noch 10 kg Gewicht heben - manche Sportarten sollte man nach Möglichkeit meiden - ich habe mich auch noch nicht herangetastet an Tischtennis oder Laufen und weiß es aktuell auch nicht, ob es für mich in Frage kommt. Sinnvoll ist sicher alles dafür zu tun, dass eben diese Revisionsoperation in ferner Zukunft stattfinden muss - am besten gar nie, das ist aber unwahrscheinlich!


Im Alltag findet man immer wieder Momente wo man bedingt durch die Titan-Gelenke Vorkehrungen trifft, um die Risiken z.B. für einen Sturz zu minimieren - beim Treppenlaufen achtet man auf jede Stufe und geht sie mit viel mehr Konzentration auf den Bewegungsablauf als früher. Beim Ein- und Aussteigen ins Auto achtet man ebenso auf die Bewegungsabläufe. Das gleiche gilt für das Liegen im Bett - wen man sich dreht nachts oder wieder aufsteht, wie man liegt usw. Wen man sich auf einen Stuhl setzt achtet man unbewusst auf die Sitzhöhe...wenn ich laufe horche ich in mich und meinen Körper hinein - ähnlich wie bei meiner aktiven Triathlon- und Marathonzeit. Wenn es ums Socken anziehen und Schuhe binden geht macht man das auch sehr behutsam - man macht alles einfach viel bewusster. Was früher selbstverständlich war, weil man es von Kindheit an so gemacht hat, muss man sich nach den Operationen mit seinen Titan-Gelenken neu erarbeiten. Man muss sich auch das Vertrauen in das Gelenk erarbeiten. Für mich ist es besonders schwer, weil ich früher gerne auch Grenzen der Belastung überschritten habe - das könnte hier und jetzt in dieser Situation mit den künstlichen Gelenken fatale Folgen für meine Gesundheit und weitere Zukunft haben.
Es soll aber nicht negativ rüber kommen - die Titan-Gelenke sind ein Gewinn - keine Frage - aber nichts ist mehr wie es war - in guten alten Tagen - wo die eigenen Gelenke noch in Takt waren. Das ist aber lange her...es ist viel besser als vor den Operationen...der Arthroseschmerzn ist verschwunden...was geblieben ist - zumindest bis jetzt bei mir - sind die Anlaufschwierigkeiten nach "langem" Sitzen ( lang ist relativ - es reichen manchmal 10 bis 20 min - danach brauchen die Muskeln ein paar Schritte bis es reibungslos läuft - die ersten Schritte schmerzen und man wankt etwas nach links und rechts. Die Bewegungschmerzen oder -. Befindlichkeiten sind teilweise noch vorhanden - ich hoffe, dass diese aber noch weiter zurückgehen. Die Blockade des Iliosakralgelenkes links bzw. rechts - immer nur einseitig wahrnehmbar - ist auch noch ein Baustelle und ein Überbleibsel aus der Zeit vor der OP. Dann noch Beschwerden linke Ferse - Fersensporn? - ich könnte es auch Schmerzen nennen - diesen Beschwerden werde ich noch auf den Pelz rücken und versuchen abzuklären,woher sie kommen.


Alles in allem nicht perfekt - aber besser wie vorher.


Ich frage mich, ob es möglich ist, mit den beiden Titangelenken nochmals einen Ironman zu finishen. Muss natürlich nicht sein - es ist auch eher eine hypothetische Frage. 


Es ist aber schwer genug, im Alltag wieder klar zu kommen - man muss schon ein paar Abstriche machen was die Belastung angeht - um die Dauerhaltbarkeit nicht zu gefährden. 


Es soll in Braunfels einen sehr ehrgeizigen Marathonläufer gegeben haben, der dies auch mit den künstlichen Gelenken wieder angegangen ist - Ergebnis Revisionsoperation nach bereits 3 Jahren.


Das brauch ich nicht! Weniger ist manchmal mehr...auch eine Erkenntnis...wobei ganz ausschließen kann man es nie...wann der Körper den Titanschaft abstößt - wann der Zeitpunkt ist - man weiß es nicht - alles sind nur Richtwerte was die Dauerhaltbarkeit betrifft.


Neben all diesen Gedanken und Empfindungen rund um die Titangelenke darf die Bewegung nicht zu kurz kommen...


Angst habe ich ja schließlich keine...Meine sportlichen Aktivitäten gestern und heute:
- 5 km Nordic Walking - flottes Tempo, fast ohne Pause mit Carbonstöcken 
- 50 km Rad fahren - auch flottes Tempo mit Trekkingrad


Heute beim Radfahren ein kleiner Schreckmoment - beim Absteigen extrem verdreht und ein extremes Stechen und Ziehen in der linken Hüfte ließ mich schon fast vermuten eine Luxation (Gelenk ausgerenkt) zu haben...nach kurzer Zeit ging es aber wieder...das sind so Momente, die man nicht einschätzen kann...die einen vor Augen führen, dass nicht alles perfekt ist...und schon gar nicht unfehlbar...ein falscher Schritt und alles ist erst mal wieder auf den Kopf gestellt -  ein großes gesundheitliches Problem...aber auch ein mentales...


Ich werde morgen weitere Details meiner Gedanken und Empfindungen posten...jetzt ist erstmal Feierabend!!!


Gute Nacht zusammen...


CU 


Stephan Frank - Niemals aufgeben!









Sonntag, 22. Juli 2012

Triathlon - Gruseliger Angriff aus der Tiefe


Grusliger Angriff aus der Tiefe

Was die Triathletin Leah Prudhomme im Schwimm-Training erlebt hat, würde auch gut in einen Horrorfilm passen.


Prudhomme hat in ihrem Leben schon viele furchtbare Momente überstanden.
Sie besiegte den Krebs und überlebte einen schrecklichen Autounfall. Nun erlebte die 33-Jährige Triathletin aus Minnesota beim Schwimm-Training in einem See den Horror.
Sie befand sich gerade auf dem Rückweg zum Ufer, als sie angegriffen wurde. Sie spürte sofort, dass sie gebissen wurde. Mehrmals verspürte sie den stechenden, brennenden Schmerz an Füßen, Waden und Beinen.
"Es war ein Albtraum!", erzählt Prudhomme. "Das Wasser war sehr dunkel, ich konnte nicht sehen, was mich da angriff. Das war das Allerschlimmste. Ich dachte, dass es doch mal irgendwann aufhören musste, aber das tat es nicht."
Sie dachte zunächst an eine große Ratte oder einen Biber. Doch tatsächlich war es ein Otter, der wie wild an der Athletin herumnagte. Insgesamt mussten die Bisse mit 25 Stichen genäht werden. Dass die Verletzungen nicht schlimmer ausfielen hat Prudhomme ihrem Neoprenanzug zu verdanken.
Otter-Angriffe auf Menschen sind äußerst selten, kommen aber vor. In 20 Jahren wurden in den USA 40 ähnliche Fälle registriert. (Quelle:eurosport)

World Triathlon Series Hamburg - Justus zeigt Olympia-Form


Hamburg: Justus zeigt Olympia-Form

Seit Jahren bringt Steffen Justus Spitzenleistungen. Doch erst kurz vor den Olympischen Spielen wird er mehr und mehr wahrgenommen - trotz Olympiasieger Jan Frodeno. Justus gilt als Medaillenkandidat für London. Diese Ambitionen konnte der 30-Jährige beim letzten Test in Hamburg unterstreichen.


Steffen Justus stand auf dem Siegerpodium auf dem Rathausmarkt in Hamburg und genoss sichtlich den Jubel der Zuschauer. Mit seinem dritten Platz beim Triathlon-WM-Rennen an der Alster hatte der 30-Jährige zwei Wochen vor dem Medaillenkampf bei den Olympischen Spielen in London noch einmal auf sich aufmerksam gemacht.
Auch die anderen beiden London-Fahrer Maik Petzold und Jan Frodeno überzeugten am Samstag beim letzten Test über die Sprintdistanz mit den Rängen fünf und zehn. Im Mittelpunkt stand aber Justus.
"Das gibt natürlich Selbstvertrauen", meinte er nach den 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen. "Besonders dass ich mein großes Ziel, ein gutes Schwimmen zu absolvieren, vollkommen erreicht habe." Das sei für London "ein Schub, auf dem ich aufbauen kann in den nächsten 14 Tagen". Dass der Südafrikaner Richard Murray und der Spanier Javier Gomez schneller waren, tat seiner guten Laune keinen Abbruch.
Justus in Form, Frodeno im Mittelpunkt
In der Sportschule Kienbaum will er sich in den kommenden Tagen gemeinsam mit Petzold und Frodeno den letzten Schliff holen. Justus gilt als derjenige im deutschen Team, der im Hyde Park am 7. August über die doppelt so lange Distanz den britischen Favoriten Alistair und Jonathan Brownlee am ehesten Paroli bieten kann.
Und dennoch erhält ein anderer im deutschen Team mehr mediale Aufmerksamkeit: Olympiasieger Jan Frodeno. Der Saarbrücker steht seit seinem Gold-Coup 2008 in Peking wie kein anderer für Triathlon in Deutschland. Selbst Frodenos Kampf gegen seine verletzte linke Wade und um die Olympia-Reise interessierte in diesem Jahr mehr als die sportlichen Leistungen von Justus.
Geerbte Laufleidenschaft
Immerhin setzte der gebürtige Jenaer mit seinem Sieg zum Auftakt der WM-Serie im April in Sydney ein Ausrufezeichen. 2010 überraschte er schon als Gesamtzweiter der WM-Serie, 2011 qualifizierte er sich als erster Deutscher für Olympia.
"Sein Wille im Training, seine Fokussierung, seine Stabilität", nennt Wolfgang Thiel, Sportdirektor der Deutschen Triathlon Union (DTU), als Justus' Qualitäten. "Und vor allem seine Laufstärke." Das Lauf-Talent hat Schmatzel oder Schmertzel, wie er von Freunden und Bekannten genannt wird, vom Vater geerbt. Klaus-Peter Justus war 1972 Olympia-Teilnehmer in München, 1974 Europameister über 1500 Meter - und der erste Trainer seines Sohnes.
"Als ich in London letztes Jahr die Qualifikation geschafft habe, war mein Dad auch vor Ort, und es war ein tolles Gefühl zu sehen, wie stolz er auf mich war", sagt Justus jr. "Für mich war es immer das große Ziel, ihm nachzueifern und auch mal bei Olympia dabei zu sein. So haben wir jetzt etwas Einmaliges gemeinsam und es bringt uns noch mehr zusammen." Auch am 7. August werden sein Vater und seine Mutter im Hyde Park dabei sein. Dann hoffen sie, dass ihr Sohn endgültig die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient. (Quelle:eurosport)


Trio besteht den Olympia-Check

Die deutschen Triathleten haben ihren letzten Test vor den Olympischen Spielen bestanden. Beim WM-Rennen in Hamburg über die Sprintdistanz belegte Steffen Justus als Bester des deutschen London-Trios Platz drei und unterstrich seine Ambitionen für den Medaillenkampf im Hyde Park am 7. August.


Auch Maik Petzold (Saarbrücken) als Fünfter überzeugte. Der lange verletzt gewesene Olympiasieger Jan Frodeno (Saarbrücken) als Zehnter war zufrieden.
Sieger wurde vor mehreren Tausend begeisterten Zuschauern der Südafrikaner Richard Murray, der nach 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen in 51:48 Minuten den spanischen Ex-Weltmeister Javier Gomez auf den zweiten Platz verwies. Justus hatte elf Sekunden Rückstand auf Murray. Hamburg war die fünfte von acht WM-Stationen in diesem Jahr.
Zufrieden auch ohne Sieg
Auch wenn die Gastgeber beim WM-Heimspiel an der Alster nun schon seit vier Jahren auf einen Sieg warten, herrschte im Lager der Deutschen Triathlon Union (DTU) Zufriedenheit. "Das war mein bestes Schwimmen seit zwei, drei Jahren", betonte der 32-jährige Justus. Beim Laufen, seiner besten Disziplin, musste er allerdings Murray und Gomez ziehen lassen. Er sieht sich dennoch bestens vorbereitet für das Rennen in London über die doppelt so lange Distanz.
Auch Petzold war "absolut happy" mit sich. "Ich konnte das umsetzen, was ich mir vorgenommen habe", meinte der 34-jährige Sportsoldat. Frodeno, der wegen seiner Wadenverletzung erst spät in die Saison eingestiegen war, war erleichtert nach den letzten harten Belastungen: "Das war eine sehr, sehr gute Trainingseinheit und ein sehr guter weiterer Schritt."
Der Weltmeister läst Hamburg aus
Auch etliche Konkurrenten nutzten Hamburg zum letzten Form-Check. Weltmeister Alistair Brownlee sowie sein Bruder und WM-Zweite Jonathan ließen den weltgrößten Triathlon in der Hansestadt allerdings aus. Die Briten gelten als große Favoriten für Olympia.
Am Sonntag stellen sich in Hamburg die deutschen Frauen Anne Haug (München), Svenja Bazlen (Freiburg) und Anja Dittmer (Saarbrücken) zum letzten Olympia-Test. (Quelle:eurosport)

Tour de France 2012 - Nachwuchswertung Endstand


22.07.2012


Rg vRg Name Land Team H SNr


1 Tejay Van Garderen BMC 87:45:51 9
2 Thibaut Pinot FDJ +6:13 146
3 Steven Kruijswijk RAB +1:05:48 152
4 Reine Taaramae COF +1:16:48 81
5 Gorka Izagirre Insausti EUS +1:21:15 34
6 Rafael Valls Ferri VAC +1:26:53 128
7 Peter Sagan LIQ +1:27:33 57
8 Dominik Nerz LIQ +1:31:08 55
9 Edvald Boasson Hagen SKY +1:41:30 102
10 Davide Malacarne EUC +1:46:41 28
11 Cyril Gautier EUC +1:47:51 24
12 Romain Zingle COF +2:30:40 89
13 Arthur Vichot FDJ +2:35:47 149
14 Daniel Oss LIQ +2:44:20 56
15 Kris Boeckmans VCD +2:51:53 122
16 Anthony Roux FDJ +3:05:34 147
17 Nicolas Edet COF +3:06:12 84
18 Patrick Gretsch ARG +3:16:45 215
19 Jan Ghyselinck COF +3:46:00 86
Stand: Sonntag, 22.07.2012, 18:19Uhr
(Quelle:sportschau)

Tour de France 2012 - Bergwertung Endstand


22.07.2012


Rg Name Land Team Pkt SNr


1 Thomas Voeckler EUC 135 21
2 Fredrik Kessiakoff AST 123 187
3 Chris Sörensen SAX 77 178
4 Pierre Rolland EUC 63 29
5 Alejandro Valverde Belmonte MOV 51 161
6 Christopher Froome SKY 48 105
7 Egoi Martínez EUS 43 35
8 Thibaut Pinot FDJ 40 146
9 Brice Feillu SAU 38 94
10 Daniel Martin GRM 34 65
11 Michele Scarponi LAM 33 41
12 Jens Voigt RNT 31 18
13 Alexander Winokurow AST 31 189
14 Peter Velits OPQ 29 199
15 Bradley Wiggins SKY 26 101
16 Sandy Casar FDJ 24 141
17 Jurgen Van Den Broeck LTB 22 111
18 Gorka Izagirre Insausti EUS 21 34
19 Luis-Leon Sanchez RAB 21 155
20 Christophe Kern EUC 20 27
21 Biel Kadri ALM 19 76
22 Cadel Evans BMC 19 1
23 Laurens Ten Dam RAB 19 157
24 Jean-Christophe Péraud ALM 19 71
25 Yukiya Arashiro EUC 18 22
26 Rui Alberto Faria Da Costa MOV 16 163
27 Michael Morkov SAX 14 175
28 Christopher Horner RNT 14 14
29 Dries Devenyns OPQ 14 194
30 Wasili Kirjienka MOV 14 167
31 Vincenzo Nibali LIQ 13 51
32 Eduard Worganow KAT 12 139
33 Levi Leipheimer OPQ 12 191
34 Sergio Paulinho SAX 11 177
35 Philippe Gilbert BMC 10 4
36 Peter Sagan LIQ 8 57
37 Wladimir Karpets MOV 8 166
38 Andri Griwko AST 7 184
39 Jaroslaw Popowitsch RNT 7 17
40 George Hincapie BMC 6 5
41 Cyril Gautier EUC 6 24
42 Dmitri Fofonow AST 6 183
43 David Millar GRM 6 66
44 Jérémy Roy FDJ 5 148
45 Steven Kruijswijk RAB 5 152
46 Reine Taaramae COF 4 81
47 Simone Stortoni LAM 4 48
48 Ivan Basso LIQ 2 52
49 Nick Nuyens SAX 2 176
50 Haimar Zubeldia Agirre RSH 2 19
51 Dominik Nerz LIQ 2 55
52 Johnny Hoogerland VCD 2 123
53 Martin Velits OPQ 2 198
54 David Zabriskie GRM 1 69
55 Ruben Plaza Molina MOV 1 168
56 Michael Albasini OGE 1 202
57 Pablo Urtasun Pérez EUS 1 38
58 Edvald Boasson Hagen SKY 1 102
59 Christian Vandevelde GRM 1 68
60 Sébastien Minard ALM 1 77
61 Kristijan Koren LIQ 1 54
62 Samuel Dumoulin COF 1 83
Stand: Sonntag, 22.07.2012, 18:20Uhr
(Quelle:sportschau)

Tour de France 2012 - Sprintwertung Endstand


22.07.2012


Rg Name Land Team Pkt SNr


1 Peter Sagan LIQ 421 57
2 André Greipel LTB 280 114
3 Matthew Harley Goss OGE 268 204
4 Mark Cavendish SKY 220 103
5 Edvald Boasson Hagen SKY 160 102
6 Bradley Wiggins SKY 144 101
7 Christopher Froome SKY 126 105
8 Luis-Leon Sanchez RAB 104 155
9 Juan José Haedo SAX 102 172
10 Cadel Evans BMC 100 1
11 Daryl Impey OGE 98 205
12 Sébastien Hinault ALM 95 75
13 Thomas Voeckler EUC 91 21
14 Vincenzo Nibali LIQ 91 51
15 Peter Velits OPQ 89 199
16 Kris Boeckmans VCD 85 122
17 Samuel Dumoulin COF 85 83
18 Sandy Casar FDJ 84 141
19 Thibaut Pinot FDJ 80 146
20 Philippe Gilbert BMC 73 4
21 Cyril Gautier EUC 69 24
22 David Millar GRM 63 66
23 Pierre Rolland EUC 61 29
24 Alejandro Valverde Belmonte MOV 60 161
25 Jens Voigt RNT 60 18
26 Dries Devenyns OPQ 60 194
27 Pierrick Fédrigo FDJ 56 142
28 Nicolas Roche ALM 56 79
29 Jurgen Van Den Broeck LTB 55 111
30 Michael Morkov SAX 55 175
31 Pablo Urtasun Pérez EUS 54 38
32 Tyler Farrar GRM 53 63
33 Yukiya Arashiro EUC 52 22
34 Jean-Christophe Péraud ALM 51 71
35 Julien Simon SAU 50 99
36 Gregory Henderson LTB 50 116
37 Patrick Gretsch ARG 50 215
38 Fredrik Kessiakoff AST 49 187
39 Borut Bozic AST 49 182
40 Tejay Van Garderen BMC 48 9
41 Nicki Sörensen SAX 47 179
42 Chris Sörensen SAX 47 178
43 Gorka Izagirre Insausti EUS 47 34
44 Matthieu Ladagnous FDJ 46 144
45 Egoi Martínez EUS 45 35
46 Christian Vandevelde GRM 45 68
47 Sergio Paulinho SAX 43 177
48 Steven Kruijswijk RAB 42 152
49 Michael Albasini OGE 41 202
50 Daniel Martin GRM 40 65
51 Jérémy Roy FDJ 40 148
52 Luca Paolini KAT 39 137
53 Yohann Gène EUC 36 25
54 Denis Mentschow KAT 36 131
55 Ruben Perez Moreno EUS 36 36
56 Sébastien Minard ALM 35 77
57 Danilo Hondo LAM 35 43
58 Michele Scarponi LAM 35 41
59 Karsten Kroon SAX 34 173
60 Dmitri Fofonow AST 33 183
61 Wasili Kirjienka MOV 33 167
62 Laurens Ten Dam RAB 31 157
63 Alexander Winokurow AST 31 189
64 Biel Kadri ALM 29 76
65 Haimar Zubeldia Agirre RSH 27 19
66 Martin Velits OPQ 27 198
67 Janez Brajkovic AST 26 181
68 Marco Marcato VCD 25 125
69 David Zabriskie GRM 25 69
70 Roy Curvers ARG 25 212
71 Reine Taaramae COF 24 81
72 Jonathan Cantwell SAX 24 171
73 Christophe Kern EUC 23 27
74 Eduard Worganow KAT 23 139
75 Kevin De Weert OPQ 22 193
76 Andreas Klöden RNT 21 15
77 Christopher Horner RNT 21 14
78 Richie Porte SKY 21 107
79 Lars Ytting Bak LTB 18 112
80 Ruben Plaza Molina MOV 18 168
81 Anthony Roux FDJ 18 147
82 Andri Griwko AST 17 184
83 Koen De Kort ARG 16 213
84 Maxime Bouet ALM 15 72
85 Marcus Burghardt BMC 15 2
86 Romain Zingle COF 15 89
87 Jérôme Pineau OPQ 15 197
88 Nicolas Edet COF 15 84
89 Cédric Pineau FDJ 15 145
90 Maxime Monfort RNT 14 16
91 Baden Cooke OGE 14 203
92 Bernhard Eisel SKY 14 104
93 Davide Malacarne EUC 13 28
94 Simone Stortoni LAM 13 48
95 Christophe Riblon ALM 13 78
96 Brice Feillu SAU 12 94
97 Stephen Cummings BMC 10 3
98 Jimmy Engoulvent SAU 10 93
99 Michael Rogers SKY 9 108
100 Marco Marzano LAM 9 46
101 Christian Knees SKY 9 106
102 Johan van Summeren GRM 9 67
103 Rafael Valls Ferri VAC 8 128
104 Juri Trofimow KAT 8 138
105 Jaroslaw Popowitsch RNT 8 17
106 Simon Gerrans OGE 8 201
107 Kristijan Koren LIQ 8 54
108 Jürgen Roelandts LTB 8 117
109 Daniel Oss LIQ 8 56
110 Ivan Basso LIQ 7 52
111 Giampaolo Caruso KAT 7 132
112 Levi Leipheimer OPQ 6 191
113 Adam Hansen LTB 6 115
114 Francis De Greef LTB 6 113
115 Jorge Azanza Soto EUS 5 33
116 Stuart O'Grady OGE 5 208
117 Johnny Hoogerland VCD 4 123
118 Matthieu Sprick ARG 4 217
119 Luis Angel Mate Mardones COF 4 87
120 Alexander Kutschinski KAT 4 136
121 Rui Alberto Faria Da Costa MOV 3 163
122 Manuel Quinziato BMC 3 7
123 Nick Nuyens SAX 3 176
124 Julien Fouchard COF 3 85
125 Mikael Cherel ALM 2 73
126 Guillaume Levarlet SAU 2 97
127 Jérôme Coppel SAU 1 91
128 Jelle Vanendert LTB 1 119
129 Dominik Nerz LIQ 1 55
130 Jan Ghyselinck COF -7 86
131 Bram Tankink RAB -15 156
Stand: Sonntag, 22.07.2012, 18:21Uhr
(Quelle:sportschau)

Tour de France 2012 - Teamwertung Endstand


22.07.2012


1 Radioshack-Nissan (RNT) 263:12:01
2 Sky Procycling (SKY) +5:54
3 BMC Racing Team (BMC) +36:36
4 Astana Pro Team (AST) +43:35
5 Liquigas-Cannondale (LIQ) +1:04:58
6 Movistar Team (MOV) +1:08:19
7 Team Europcar (EUC) +1:08:54
8 Katusha Team (KAT) +1:12:49
9 FDJ-BigMat (FDJ) +1:19:28
10 Ag2R La Mondiale (ALM) +1:41:18
11 Lotto-Belisol Team (LTB) +2:15:08
12 Omega Pharma-Quick Step (OPQ) +2:17:23
13 Rabobank Cycling Team (RAB) +2:54:09
14 Saur-Sojasun (SAU) +2:54:52
15 Euskaltel - Euskadi (EUS) +3:11:11
16 Team Saxo Bank (SAX) +3:21:31
17 Lampre - ISD (LAM) +3:56:28
18 Vacansoleil-DCM (VCD) +4:32:56
19 Cofidis Le Credit En Ligne (COF) +4:39:51
20 Garmin - Sharp (GRM) +5:39:32
21 Orica GreenEdge (OGE) +5:39:32
22 Team Argos-Shimano (ARG) +7:41:49
Stand: Sonntag, 22.07.2012, 17:32Uhr
(Quelle:sportschau)

Triathlon - Olympia 2012 - Vorbericht Deutsche Mannschaft


Sportdirektor Thiel zuversichtlich"Keine Stressfrakturen im Olympia-Team"

Kurzstrecke | 19. Juli 2012
24 Wochen lang haben sich die deutschen Olympia-Triathleten gemeinsam auf die Spiele vorbereitet - ohne Lagerkoller, wie Wolfgang Thiel betont. Ob aus dem Teamgeist für London auch eine Teamtaktik wird, lässt der DTU-Sportdirektor aber noch offen.
Zwei 8-Wochen-Trainingsblöcke, eine vierwöchige Trainings- und Wettkampfreise nach Australien, ein harter Olympia-Nominierungswettkampf in Madrid, dann vier Wochen Höhentraining - würde man Fußballer so lange unter ein Dach stecken, wären verbale und körperliche Entgleisungen wohl vorprogrammiert. Nicht so bei den deutschen Olympia-Triathleten: "Wir waren 24 Wochen am Stück gemeinsam unterwegs - das schweißt zusammen", behauptet DTU-Sportdirektor Wolfgang Thiel. "Natürlich kann so eine Vorbereitung zu Stressfrakturen im Team führen - aber bei uns hat es keinen Lagerkoller gegeben."

"Wollen in Hamburg Toprennen abliefern"


Wolfgang Thiel
DTU-Sportdirektor Wolfgang Thiel blickt zuversichtlich nach London.
©Frank Wechsel / spomedis
Thiels Olympiamannschaft - Anne Haug, Anja Dittmer und Svenja Bazlen bei den Frauen und Jan Frodeno, Steffen Justus und Maik Petzold bei den Männern - stellen sich am Wochenende beim Hamburg-Triathlon ein letztes Mal vor den Olympischen Spielen der internationalen Konkurrenz. An der Alster geht es im fünften von acht Rennen um WM-Punkte - erstmals in diesem Jahr über die Sprintdistanz. "Ich bin sehr froh, dass wir zu diesem Termin noch ein hochklassiges Sprintrennen absolvieren können", so Thiel bei der Pressekonferenz im Vorfeld des Rennens. "Die Olympiastarter wollen hier ein Toprennen abliefern, allerdings vor dem Hintergrund einer relativ harten Trainingsphase, die hier in Hamburg ihren Abschluss finden wird."

Vom Trubel in die Einsamkeit

Nach dem Hamburg-Triathlon zieht sich das DTU-Team in die Einsamkeit eines letzten Trainingscamps nach Kienbaum zurück, bevor die sechs Athleten zu ihren Olympiarennen am 4. (Frauen) und 7. August (Männer) nach Großbritannien reisen werden. Ob in der Abgeschiedenheit des Bundesleistungszentrums dem Team auch eine Taktik verordnet wird, lässt Thiel offen. Andere Länder haben durch ihre Nominierung die Rollen von Stars und Helfern klar vergeben. "Das ist nicht meine Vorstellung von Sport", so Thiel. "England, Australien und die Schweiz haben mit den Nominierungen ihre Teamtaktik angekündigt. Damit können wir nun planen. Nach Hamburg wissen wir vielleicht mehr, ob wir eine eigene Teamtaktik planen oder individuell reagieren werden."

Favoritenrollen klar verteilt

Thiel macht jedoch keinen Hehl daraus, dass im Team die Favoritenrollen klar verteilt sind: "Wir haben uns in diesem Jahr sehr weit nach vorn bewegt", so der Sportdirektor. "Steffen Justus hat mit dem Sieg in Sydney gezeigt, dass hier etwas am arbeiten ist. Wir haben uns bei ihm zuletzt auf die Schwimmleistung konzentriert, um nach dem Schwimmen die erste Gruppe zu schaffen. Steffen zeigt bei uns die besten Laufleistungen, er muss in die Top 10 und weiter nach vorn. Maik Petzold kann immer kämpfen, er hat schwimmerisch Top-Voraussetzungen, kann auf dem Rad mit jedem mithalten. Das Laufen ist bei ihm immer ein Spiel - an einem guten Tag kann auch er unter die besten Sechs. Bei Jan Frodeno war bis Kitzbühel die Nominierung noch unsicher - wir haben das aber gemeinsam geschafft. Seit dem Rennen dort ist Jan aber verletzungs- und schmerzfrei, die Entwicklung der letzten zwei Wochen stimmt mich positiv, wir haben mit ihm einen Joker im Rennen."
Auch bei den Frauen sieht Thiel gute Chancen bei Olympia: "Mit Anja Dittmer und Anne Haug haben wir sehr gute Läuferinnen am Start. Da geht es darum: Wie kommen die beiden beim Schwimmen raus, wie fahren die Gruppen zusammen? Alle DTU-Frauen sind Anwärterinnen für die Top 10!"

World Triathlon Series - Hamburg 2012 - Murray überrascht Gomez


WTS Hamburg: Murray überrascht Gomez

René Penno für tri2b.com am 21.07.2012 - 19:16 Uhr

© Petko Beier
Richard Murray hat das Rennen der World Triathlon Series in Hamburg gewonnen. Mit einem langen Sprint setzte sich der Südafrikaner von seinem Begleiter Javier Gomez ab. Steffen Justus rannte auf Platz drei, Maik Petzold und Jan Frodenobelegten die Plätze fünf und zehn.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Alle drei deutschen Olympia-Starter landeten beim letzten Test vor dem Saisonhöhepunkt in London in den Top Ten und mischten auf der Sprintdistanz trotz des harten Trainings der vergangenen Wochen vorne mit. Für DTU-Sportdirektor Wolfgang Thiel war es deshalb auch ein „Zufallsprodukt, dass so viele vorne sind“. Nur auf den Zufall aber wollten die es nicht ankommen lassen.

Schon beim Schwimmen waren Steffen Justus, Maik Petzold und auch Christian Prochnow vorne dabei. Das Trio war auch noch dabei, als sich nach einem schnellen Wechsel eine neunköpfige Spitzengruppe formierte. Anfangs hatte diese 17 Sekunden Vorsprung herausgefahren, aber schon zu Beginn der zweiten von vier Runden war wieder alles zusammen. Das Rennen lief weiter hektisch, vor allem aber schnell. Nicht schnell genug für die beiden Australier Courtney Atkinson und Dan Wilson sowie den Neuseeländer Clarke Ellice: Das Trio setzte sich in der zweiten Radrunde ab und machte bis zum zweiten Wechsel aus 10 noch 26 Sekunden Vorsprung. Nur Reinaldo Colucci aus Brasilien konnte die Lücke noch schließen.


Justus zeigt bestes Schwimmen

Er war auch der einzige aus der Spitzengruppe, der den starken Läufern noch Paroli bieten konnte. Denn schnell hatten sich Javier Gomez, Richard Murray und Steffen Justus gefunden und sammelten die Ausreißer noch auf den ersten beiden Laufkilometern ein. Während Atkinson und Wilson zurückfielen, biss sich Colucci an den Fersen von Justus fest. Der hatte inzwischen den Kontakt zu Murray und Gomez verloren, brachte den dritten Platz aber sicher ins Ziel. „Ich weiß nicht, ob Richard gedacht, dass das Ziel schon nach 1.000 Metern kommt“, beschrieb Justus die ersten Meter in den Laufschuhen. Obwohl er schließlich abreißen lassen musste, war er mit dem Ausgang zufrieden. Zumal er sein nach eigener Aussage bestes Schwimmen seit drei Jahren gezeigt hat.

Ganz vorne sorgte derweil Richard Murray für eine kleine Überraschung, als er auf den letzten Metern Javier Gomez distanzierte. Ganz überraschend kam der Sieg des Südafrikaners jedoch nicht: Mit dem dritten Platz beim WTS-Rennen in San Diego und Platz zwei in Sydney hatte Murray bereits angedeutet, dass ein Sieg in der WM-Serie nur eine Frage der Zeit ist.

Dahinter zeigten sich auch Maik Petzold und Jan Frodeno auf einem guten Weg zu den Olympischen Spielen und rannten vor der gewohnt prächtigen Kulisse am Hamburger Rathausmarkt auf die Plätze fünf und zehn. Jonathan Zipf und Christian Prochnow, die das Rennen anfangs mitbestimmten, vervollständigten das DTU-Ergebnis auf den Plätzen 16 und 17, Franz Löschke wurde 39., Sebastian Rank 42. „Fünf Leute unter den ersten 17 - das ist mehr, als wir uns ausgerechnet hatten. Besonders für unsere Olympia-Starter sind die Platzierungen als Abschluss einer harten Trainingsphase ein Top-Resultat“, freute sich Wolfgang Thiel. „Das gibt uns für die nächste Phase mit Blick auf Olympia einen zusätzlichen Motivationsschub.“ (Quelle:tri2b)

Triathlon - Olympia - Letzter Stopp: In Hamburg wird für London getestet


Letzter Stopp: In Hamburg wird für London getestet

tri2b.com - Redaktion am 18.07.2012 - 14:20 Uhr
Nah am Wasser: Die Zuschauer beim Triathlon in Hamburg
© htttp://www.renepenno.de
Am kommenden Wochenende heißt es in Hamburg zum elften Mal Schwimmen, Radfahren und Laufen in und an der Alster sowie entlang der Elbe. Zum Eliterennen beim fünften der acht Läufen der World Triathlon Series der ITU haben zahlreiche Stars gemeldet. Es ist das letzte wichtige Rennen vor den Olympischen Spielen. Zudem sind für die Jedermann-Wettkämpfe noch wenige Reststartplätze vor Ort erhältlich. 

Gut 10.000 Teilnehmer und über 250.000 Zuschauer werden am Samstag und Sonntag im Zentrum der Hansestadt erwartet. Die Jedermann-Wettbewerbe finden in gewohnter Weise am Samstag über die Sprintdistanz (0,5 km Schwimmen/22 km Radfahren/5 km Laufen) und am Sonntag über die olympische Distanz (1,5 km/40 km/10 km) statt. Allerdings führen die Elite-Rennen – Männer am Samstag ab 18.26 Uhr, Frauen am Sonntag ab 16.06 Uhr – erstmals über eine Sprint-Distanz mit 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen. Das prestigeträchtige fünfte von acht Rennen der ITU-WM-Serie wird auch zum letzten intensiven Formtest unter Wettkampfbedingungen vor den Olympischen Spielen in London. Entsprechend steht neben internationalen Top-Athleten, darunter die jeweiligen Vorjahressieger Emma Moffatt und Brad Kahlefeldt, auch die deutsche Elite um Olympiasieger Jan Frodeno auf der Startliste. Alle deutschen Olympiastarter sind auch in Hamburg dabei: Neben Jan Frodeno Maik Petzold und Steffen Justus bei den Männern, bei den Frauen nutzen Anja Dittmer, Anne Haug und Svenja Bazlen die letzte Möglichkeit zum Test.

Nach seiner langen Verletzungspause steht speziell die Leistungsstärke von Olympiasieger Jan Frodeno im Blickpunkt. „Ich bin nach dem letzten Wettkampf in Kitzbühel auch im Lauftraining gut durchgekommen und habe keine Probleme gehabt“, sieht sich der 30-Jährige auf einem guten Weg.

Restplätze für Jedermänner zu haben

Allerdings kommen nicht alle Topathleten in die Hansestadt: Das britische Brüderpaar Jonathan und Alistair Brownlee, die beide in London als Topfavoriten auf olympischen Gold gelten, verzichten auf den Trip an die Alster. Den letzten Schliff holen sie sich in der Heimat. Aber auch ansonsten gilt für Hamburg: Testen, ohne die Karten auf den Tisch zu legen.

Das DTU-Aufgebot wird komplettiert von Jonathan Zipf, Christian Prochnow, Franz Löschke und Sebastian Rank sowie von Anja Knapp, Ricarda Lisk, Sarah Fladung und Kathrin Müller. „Wir treten hier quasi mit zwei Teams innerhalb der DTU an“, umschreibt DTU-Sportdirektor Wolfgang Thiel die besondere Konstellation, die durch die Olympischen hervorgerufen wird. „Wir haben das Olympiateam am Start, für das Hamburg den Abschluss einer harten Trainingsphase bedeutet. Und wir haben die Kaderathleten am Start, die sich nun auf die WM-Serie konzentrieren können.“ Von beiden erwartet Thiel durchaus sehr gute Ergebnisse. „Die einen wollen demonstrieren, dass ihr Training in den letzten Wochen gefruchtet hat, und die anderen wollen sich von ihrer besten Seite zeigen und in der WM-Wertung punkten.“


Restplätze für Jedermänner zu haben

Allerdings kommen nicht alle Topathleten in die Hansestadt: Das britische Brüderpaar Jonathan und Alistair Brownlee, die beide in London als Topfavoriten auf olympischen Gold gelten, verzichten auf den Trip an die Alster. Den letzten Schliff holen sie sich in der Heimat. Aber auch ansonsten gilt für Hamburg: Testen, ohne die Karten auf den Tisch zu legen.

Organisatorisch sind die wesentlichen Eckpfeiler für das Veranstaltungswochenende gesteckt. Ab Donnerstag um 10.30 Uhr läuft die Teilnehmer-Akkreditierung auf dem Gänsemarkt. Dort können noch wenige Restplätze zu den Staffelwettbewerben (Sprint- und Olympische Distanz) sowie zum Einzelrennen über die Olympische Distanz erworben werden. Erstmals seit 2007 starten Jedermann und Elite wieder direkt am Alsteranleger/Jungfernstieg. Hier sowie in den Bereichen des Probeschwimmens an der Lombardsbrücke und am Schwimmausstieg zum Rathausmarkt werden DLRG-Taucher am Donnerstagnachmittag den Grund nach gefährdenden Gegenständen absuchen. (Quelle:tri2b)

Samstag, 21. Juli 2012

Messner schimpft: "Disneyland am Mount Everest"


Messner schimpft: "Disneyland am Mount Everest"


Nach dem tödlichen Bergsteiger-Drama am Mount Everest am vergangenen Wochenende warnen die Behörden in Nepal vor einem noch größeren Ansturm am kommenden Wochenende. Experten kritisieren einmal mehr den Massentourismus auf dem höchsten Berg der Erde, Bergsteiger-Legende Reinhold Messner (67) spricht von "Disneyland, was da betrieben wird".
"So lange jede 73-jährige Oma denkt, sie könnte den Mount Everest besteigen, wird es da oben auch Tote geben", schimpfte der erboste Extrem-Bergsteiger, der 1978 den Everst gemeinsam mit seinem Partner Peter Habeler erstmals ohne Sauerstoffmaske erreicht hatte, in Interviews mit dem Sender n-tv und dem Kölner "Express". Er sei selbst vor einigen Jahren zum König von Nepal gereist, um ihn für das Problem "zu sensibilisieren". Das sei jedoch zwecklos gewesen: "Die kassieren pro Tourist 10.000 Euro Genehmigungsgelder. Der König hat mir selbst gesagt: 'Wir brauchen das Geld.'"

Immerhin haben die nepalesischen Sicherheitsbehörden in Erwartung eines weiteren Ansturms von Bergsteigern auf den Everest jetzt massive Sicherheitsbedenken geäußert. Womöglich wird ein noch größeres Drama als das am vergangenen Wochenende befürchtet - vor allem, weil das Wetter unbeständig bleiben soll.

Tödlicher Stau

Trotzdem hätten sich rund 200 Bergsteiger für das kommende Wochenende angekündigt, sagte Gyanendra Shrestha, Mitarbeiter der nepalesischen Bergsportbehörde. Am vergangenen Samstag waren vier Menschen auf einer Tour am höchsten Berg der Welt ums Leben gekommen, darunter ein 61-jähriger deutscher Arzt.
FOTO-SERIE: BERGSTEIGER-UNGLÜCK AUF DEM MOUNT EVEREST
  • Bergsteiger-Drama am Mount Everest, Mai 2012 (Quelle: dapd)
  • Bergsteiger-Drama am Mount Everest, Mai 2012 (Quelle: dapd)
  • Bergsteiger-Drama am Mount Everest, Mai 2012 (Quelle: dpa)
  • Bergsteiger-Drama am Mount Everest, Mai 2012 (Quelle: dapd)
  • Bergsteiger-Drama am Mount Everest, Mai 2012 (Quelle: dapd)
  • Bergsteiger-Drama am Mount Everest, Mai 2012 (Quelle: AFP)
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Angesichts der unbeständigen Wetterbedingungen warnen die Behörden die Bergsteiger jetzt eindringlich vor einem Aufstieg auf den Mount Everest. Am vergangenen Samstag war es zu einem Stau auf dem Berg gekommen - was wohl den Tod der vier Bergsteiger mitverursacht hat.
Der Sprecher des nepalesischen Tourismusministeriums, Bal Krishna Ghimire, räumte indes ein, niemand könne die Bergsteiger daran hindern, den 8850 Meter hohen Gipfel zu erklimmen. "Wir haben Mitarbeiter in den Basislagern, aber letzten Endes sind die Bergsteiger selbst verantwortlich", sagte er. Seinen Angaben zufolge denkt die Regierung darüber nach, in Zukunft im Basislager Ärzte, Wetterexperten und Sicherheitskräfte zu stationieren.

Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich derweil auf vier. Wie ein Sprecher der nepalesischen Bergwacht mitteilte, wurde die Leiche eines chinesischen Kletterers gefunden. Ein zunächst als vermisst gemeldeter Sherpa hingegen habe sicher das Basislager erreicht. Zuvor waren neben dem deutschen Arzt eine Kanadierin und ein Südkoreaner ums Leben gekommen. Shresthas Angaben zufolge starben sie offenbar an Erschöpfung und Höhenkrankheit.

Gute Bedingungen nur kurz

Die Saison für die Besteigung des Mount Everest dauert normalerweise von Ende März bis zur ersten Juni-Woche. Am Freitag und Samstag herrschten jedoch in diesem Jahr zum ersten Mal gute Aufstiegsbedingungen. Diese Gelegenheit wollten sich zu viele Berg-Touristen nicht entgehen lassen: Insgesamt etwa 150 Bergsteiger wagten am Samstag den Aufstieg auf den Gipfel.
VIDEO
Deutscher Arzt stirbt bei Unwetter am Mount Everest
Deutscher Arzt stirbt bei Unwetter am Mount Everest. (Screenshot: Zoomin)
Eine Bergsteigergruppe gerät beim Abstieg vom Gipfel in schweres Wetter. Auch eine Kanadierin und ein Chinese kommen bei dem Unglück ums Leben. zum Video
Allerdings schloss sich das Zeitfenster bereits am Samstagnachmittag wieder - schneller als erwartet, weil ein Sturm in der Höhe wütete. Die Folge: "Es gab am Samstag einen Stau auf dem Berg", sagte ein Mitarbeiter der nepalesischen Bergsportbehörde. "Kletterer waren noch um 14.30 Uhr auf dem Weg zum Gipfel, was sehr gefährlich ist." Den Bergsteigern wird dringend geraten, einen Aufstieg nicht nach 11 Uhr zu beginnen. "Wegen des Staus mussten die Kletterer länger auf ihre Chance warten, den Aufstieg zu beginnen, und verbrachten zu viel Zeit in größerer Höhe", erklärte der Bergexperte weiter. Viele Bergsteiger hätten nicht ausreichend Sauerstoff bei sich gehabt, weil sie die Wartezeit nicht einkalkuliert hätten.
Der Everest-Experte und frühere Präsident der Nepalesischen Bergsportvereinigung, Ang Tshering, erklärte, die Regierung müsse die Zahl der Kletterer am Berg endlich begrenzen, sodass nicht zu viele an einem Tag den Aufstieg versuchten. Am Samstag hätten wahrscheinlich viele Kletterer beim raschen Aufstieg all ihre Energie verbraucht und hätten keine Reserven mehr für den Abstieg gehabt. "Das ist ein Grund dafür, dass einige Kletterer nach Erreichen des Gipfels zusammenbrechen", erklärte er.

Von Jahr zu Jahr schlimmer

Etliche Bergsteiger und Umweltexperten sind der Ansicht, dass die Aufstiegsbedingungen mit jedem Jahr schlechter würden. Möglicherweise sei der Klimawandel dafür verantwortlich. Der bekannte Expeditionsveranstalter Russell Brice hatte wegen der gefährlichen Umstände Anfang Mai seinen diesjährigen Aufstieg mit 60 Kunden abgesagt.
Seitdem Edmund Hillary und Tenzing Norgay 1953 erstmals den Mount Everest bestiegen, haben es seitdem knapp 4000 Menschen auf den Gipfel geschafft. Fast 250 Menschen sind in diesen 60 Jahren am höchsten Berg der Erde bereits ums Leben gekommen. Der bisher folgenschwerste Tag am Mount Everest war der 10. Mai 1996, als acht Menschen, darunter zwei erfahrene Bergführer kommerzieller Expeditionen, ums Leben kamen. Mehrere Bücher und zwei Filme berichten von diesem Tag
Auch damals starteten viele Kletterer ihren Aufstieg erst spät und gerieten am Nachmittag in einen Schneesturm. Seitdem wurde das Vorgehen kommerziell operierender Anbieter am Everest oft scharf kritisiert, nicht zuletzt von Bergsteiger-Legende Reinhold Messner. Geändert hat sich aber seitdem nicht viel. (Quelle:t-online)