Der gestrige Abend verlief erfolgreich!
Die Veranstaltung "Neue Wege finden oder mein Weg aus der Krise!" fand in der Kaiserberg-Klinik - Seminarraum2 - in Bad Nauheim um 19.30 Uhr statt.
Ziel der Veranstaltung war es Mut zu machen, zu motivieren - auch mit Handicap ist ein aktives, glückliches Leben möglich - und zu informieren.
Vielen Dank den Teilnehmern für Ihr Interesse und der konstruktiven Mitarbeit - wir lernen täglich dazu - auch gestern Abend.
Es werden weitere Veranstaltungen und Workshops folgen. Auf meiner Seite Seminare, Veranstaltungen, und Workshops werden die neuen Termine bekannt gegeben.
Mein weiterer Dank gilt der Unterstützung durch die Verwaltung der Kaiserbergklinik sowie meinen Ansprechpartnern bei den Ärzten, die diese Veranstaltung ermöglicht haben.
Ich freue mich auf die weiteren Termine und werde versuchen meine Botschaft "Niemals aufgeben!" in weitere Städte und in weitere Teilnehmerkreise zu transportieren.
Es ist mir eine große Ehre, gleichzeitig aber auch eine Herausforderung und eine Herzensangelegenheit Menschen mit Ihren Schicksalen Mut zu machen!
Es gibt viele Menschen mit Handicap, Ihr seid nicht allein!
Habt Mut und zeigt Euch! Nehmt Euer Schicksal an! Bekennt Euch zu dem, was Ihr seid! Ihr seid einzigartig!
Früher oder später kann jeder ein Betroffener sein.
Auch ich hab vor einigen Jahren als aktiver Leistungssportler nicht an ein solches Schicksal geglaubt, was mir mit der Coxartrose in beiden Hüftgelenken widerfahren ist. Aber es ist geschehen und ich habe einen Weg gefunden - meinen Weg - eine aktive, offensive Krankheitsbewältigung zu betreiben - so gebe ich mir selbst eine Chance auf ein neues Leben - als Mr. Titan.
Nichts wird mehr so sein wie es war, vom Kopf her zumindest, denn ich habe erkannt wie wertvoll unsere Gesundheit ist - ebenso aber auch das positive Denken wie auch der Glaube an das Gute.
Ich gehe nun mit mehr Demut durchs Leben und empfinde Glücksgefühle bei relativ normalen Tätigkeiten oder Wahrnehmungen. Bei meinem Spaziergang durch den Park, von dem ich bereits in einem anderen Post berichtete, habe ich überdeutlich gespürt wie schön es sein kann spazieren gehen zu können - den Wind sich um die Nase wehen zu lassen - den bunten
Farben der Natur etwas Wunderbares abzugewinnen...
Macht Euch gegenseitig Mut...positives Denken steckt an! Gemeinsam ist das Leben leichter zu meistern und die alltäglichen Hürden lassen sich mit mentaler Stärke leichter überwinden.
Ich glaube an Euch! Ihr schafft das! Egal welches Ziel Ihr verfolgt, wenn Ihr fest an Euch glaubt, mit Disziplin, Ehrgeiz, aber auch mit Freude und Leidenschaft daran arbeitet - dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Ihr dieses Ziel erreicht!
Also - bleibt in Bewegung, habt Freude am Leben, genießt die Zeit, die Ihr habt und gebt niemals auf!!!
Euer
Stephan Frank - Niemals aufgeben!
Mr. Titan
PS:
Gerne nehme ich auch individuelle Anfragen für Veranstaltungen, Seminare und Workshops entgegen!
Ich freue mich auf das Leben, was jetzt kommt...
Lasst Euch einfach anstecken!
Euer Mr. Titan
Mein Lebensmotto - "Niemals aufgeben!" Für jedermann! 2 Titangelenke in 10 Wochen! Motivations- und Infoblog über ein aktives Leben! Mit oder ohne Endoprothese oder sonstigen Handicaps! Lebensstrategien und Überlebensstrategien - Tipps, Hinweise, Artikel, Empfehlungen, Erfahrungsberichte - Gesundheit - Bewegung und Sport - Ernährung - Selbsthilfe - Ärzte und Kliniken - Schmerzbewältigung - Krisenbewältigung - Angstbewältigung - Stressbewältigung
Seiten
Die große Reise
2 Titangelenke in 10 Wochen ...
Diesesmal mache ich es besser...
Ich habe ein großes Ziel!
Ihr habt die Chance mich zu begleiten!
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Donnerstag, 10. Mai 2012
Montag, 7. Mai 2012
Reha 2 - Woche 4 ...es geht langsam zu Ende!!!
Ja, es geht langsam zu Ende...nicht mit mir...mit der Reha...
Ich habe viel dazugelernt in den letzten Monaten. Seit Januar diesen Jahres bin ich besessen von dem Ziel wieder schmerzfrei in ein bewegtes Leben zurückzukehren...das ist mir soweit auch gelungen...mein ISG rechts (Iliosakralgelenk) bzw. die Region zwickt noch ab und an, aber es ist wie ein Wunder, dass ich mich wieder schmerzfrei auf meinen eigenen Beinen fortbewegen kann!
Selbst Stress, Ängste und Schmerzen haben was positives - ich habe meine Einstellung diesen "bösen Empfindungen" gegenüber komplett geändert. Sie schützen uns vor Überlastung und Dingen, die uns dauerhaft extrem schaden würden bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen, die sich ergeben könnten, wenn es die fantastischen 3 nicht geben würde.
Ich habe auch sehr viel mehr über mich gelernt..."die Reise ins Ich" hat eine neue Gestalt angenommen! Der erste Schritt ist sich anzunehmen...auch mit Handicap...wobei ich das bei mir nicht als Handicap sehe...es ist mir wieder vieles möglich, was ohne die aktuelle Medizin und Medizintechnik nicht möglich wäre.
Somit ist es für mich ein großer Gewinn, stolzer Besitzer zweier Titangelenke zu sein. Die von mir als Geburt des Mr. Titan beschriebene neue Identität wird mich jetzt ein Leben lang begleiten.
Ich für mich habe einen neuen Weg gefunden...nach dem jahrelangen mentalen Down aufgrund von Schmerzen und Verlust von Mobilität, was gleichbedeutend war mit dem Verlust meiner Lebensqualität und auch meines aktiven Lebens kann ich jetzt die Chance ergreifen, neue Wege zu gehen...
Der Weg aus der Krise ist geebnet...jetzt liegt es an mir, das Beste daraus zu machen.
Ich genieße jeden Tag momentan viel intensiver als früher, weil mir in der Zeit der Krankheit wieder etwas Demut gewachsen ist auch mal für vermeintlich normale Dinge dankbar zu sein!
Es gibt also ein Leben vor dem Tod und ich bin bereit es zu leben!!!
Ich wünsche Euch allen auch sehr positive Erlebnisse mit manchmal alltäglichen Dingen!
Bleibt in Bewegung!
CU
Stephan Frank - Niemals aufgeben!
Mittwoch, 2. Mai 2012
Reha 2 - Tag 19 - "High Activity"- Maistart
Heute alle körperlich aktiven Anwendungen an einem Tag, nicht schlecht !
Gruppenkrankengymnastik - Zirkeltraining
Ultraschall für linke Schulter (lange Bizepssehne ist gereizt)
Lymphdrainage
MTT (Medizinische Trainigstherapie = Gerätetraining)
Gruppenkrankengymnastik im Bad - Aquajogging und Gymnastikübungen
Radfahren - Ergometer 20 min
und last but not least mein persönliches Reha Plus Programm
100 Bahnen Schwimmen - Kraulen - 1,8 km!
Morgen stehen dafür keinerlei körperliche Aktivitäten auf dem Plan! Aber ich werde das natürlich selbst in die Hand nehmen und meinen Tagesplan zumindest durch Schwimmen und Aquajogging ergänzen.
CU
Stephan Frank - Niemals aufgeben!
Gruppenkrankengymnastik - Zirkeltraining
Ultraschall für linke Schulter (lange Bizepssehne ist gereizt)
Lymphdrainage
MTT (Medizinische Trainigstherapie = Gerätetraining)
Gruppenkrankengymnastik im Bad - Aquajogging und Gymnastikübungen
Radfahren - Ergometer 20 min
und last but not least mein persönliches Reha Plus Programm
100 Bahnen Schwimmen - Kraulen - 1,8 km!
Morgen stehen dafür keinerlei körperliche Aktivitäten auf dem Plan! Aber ich werde das natürlich selbst in die Hand nehmen und meinen Tagesplan zumindest durch Schwimmen und Aquajogging ergänzen.
CU
Stephan Frank - Niemals aufgeben!
Dienstag, 1. Mai 2012
Reha 2 - Tag 18 - Maifeiertag - 1. Mai - Die Fahrradsaison ist eröffnet...
Die Fahrradsaison ist eröffnet!
25 km Laune pur - angenehme 23 ° C Lufttemperatur - keine Schmerzen und auch keine sonstigen Beschwerden!
Was jahrelang nicht ging ...meine Titangelenke sind einfach ein Wunder...man spürt sie gar nicht, sie funktionieren einfach...
...nicht - wie bestimmt seit 10 Jahren - mit Ausweichbewegung des Oberschenkels beim Hochziehen durch die fehlende Innenrotation des Hüftgelenks...
...eine gleichmäßige Bewegung, Oberschenkel parallel, Genuss pur...ich hab wirklich wie früher in mich hineingehorcht...kein Zipperlein, kein Stechen...nichts ...der absolute Wahnsinn...ich freue mich unendlich auf die bevorstehende Fahrradsaison!
Ich bin seit Jahren ein großer Fahrradfan...das wird jetzt noch intensiver...diese Leidenschaft sich aus eigener Kraft in diesem möglichen Tempo fortzubewegen...neue Wege zu finden...ist für mich mit nichts zu vergleichen! Die Strecken, die man zurücklegen kann...was man alles entdecken kann...auf dem Sattel ein Rades ein ganz besonderes Erlebnis!
Radfahren ist einfach nur Leidenschaft pur!!!
Tempo-Dynamik-Emotion...
Ich wünsche Euch allen eine unfallfreie, lustvolle Fahrradsaison mit vielen neuen Wegen...und Entdeckungen!
CU
Stephan Frank
25 km Laune pur - angenehme 23 ° C Lufttemperatur - keine Schmerzen und auch keine sonstigen Beschwerden!
Was jahrelang nicht ging ...meine Titangelenke sind einfach ein Wunder...man spürt sie gar nicht, sie funktionieren einfach...
...nicht - wie bestimmt seit 10 Jahren - mit Ausweichbewegung des Oberschenkels beim Hochziehen durch die fehlende Innenrotation des Hüftgelenks...
...eine gleichmäßige Bewegung, Oberschenkel parallel, Genuss pur...ich hab wirklich wie früher in mich hineingehorcht...kein Zipperlein, kein Stechen...nichts ...der absolute Wahnsinn...ich freue mich unendlich auf die bevorstehende Fahrradsaison!
Ich bin seit Jahren ein großer Fahrradfan...das wird jetzt noch intensiver...diese Leidenschaft sich aus eigener Kraft in diesem möglichen Tempo fortzubewegen...neue Wege zu finden...ist für mich mit nichts zu vergleichen! Die Strecken, die man zurücklegen kann...was man alles entdecken kann...auf dem Sattel ein Rades ein ganz besonderes Erlebnis!
Radfahren ist einfach nur Leidenschaft pur!!!
Tempo-Dynamik-Emotion...
Ich wünsche Euch allen eine unfallfreie, lustvolle Fahrradsaison mit vielen neuen Wegen...und Entdeckungen!
CU
Stephan Frank
Montag, 30. April 2012
Reha 2 - Tag 17 - Wochenstart
Wochenstart mit Schmalspurprogramm...
Gruppengymnastik - Zirkeltraining
Seminar Progressive Muskelentspannung
Einzelkrankengymnastik
Radfahren - Ergometer 30 min
CU
Stephan Frank - Niemals aufgeben!
Gruppengymnastik - Zirkeltraining
Seminar Progressive Muskelentspannung
Einzelkrankengymnastik
Radfahren - Ergometer 30 min
CU
Stephan Frank - Niemals aufgeben!
Montag, 16. April 2012
Tag 4 von Reha 2 nach OP 2 - THERAPIEPLAN UND CO.
HALLO!
Tag 4 von Reha 2 nach OP 2...
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Zur Erklärung: Hier die Chronologie der Ereignisse
1. OP am 16.01.2012 in der Orthopädischen Klinik in Braunfels, Entlassung 27.01.2012, 11. Tag postop - danach Reha von 30.01.2012 bis 27.02.2012 in der Kaiserbergklinik in Bad Nauheim - danach IRENA - PROGRAMM in Kaiserbergklinik in Bad Nauheim vom 29.02.2012 bis 22.03.2012 - insgesamt 9 Anwendungen - danach 2. OP am 27.03.2012 in der Orthopädischen Klinik in Braunfels, Entlassung 8. Tag postop, 04.04.2012 - danach Reha - Start am 13.04.2012 in der Kaiserbergklinik in Bad Nauheim... Fortsetzung folgt...
-------------------------------------------------------------------------------
MONTAG morgen in Deutschland...
Die ersten Routineschritte hier im Haus...Morgen-Urin in Becher, Blutdruck- und Gewichtkontrolle, "Vampire" haben Blut abgenommen, hat gleich geklappt, Stationsschwester hat sofort getroffen...ich hoffe mal ich bin jetzt nicht selbst ein Blutsauger! Ruhe-EKG...
Aufnahmebogen bei Aufnahme abgegeben...
Jetzt gleich Einzelkrankengymnastik...
Ich wünsche Euch allen eine bewegte Woche mit positivem Stress...Lasst Euch nicht ärgern!
CU Stephan Frank - Niemals aufgeben!
Tag 4 von Reha 2 nach OP 2...
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Zur Erklärung: Hier die Chronologie der Ereignisse
1. OP am 16.01.2012 in der Orthopädischen Klinik in Braunfels, Entlassung 27.01.2012, 11. Tag postop - danach Reha von 30.01.2012 bis 27.02.2012 in der Kaiserbergklinik in Bad Nauheim - danach IRENA - PROGRAMM in Kaiserbergklinik in Bad Nauheim vom 29.02.2012 bis 22.03.2012 - insgesamt 9 Anwendungen - danach 2. OP am 27.03.2012 in der Orthopädischen Klinik in Braunfels, Entlassung 8. Tag postop, 04.04.2012 - danach Reha - Start am 13.04.2012 in der Kaiserbergklinik in Bad Nauheim... Fortsetzung folgt...
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MONTAG morgen in Deutschland...
Die ersten Routineschritte hier im Haus...Morgen-Urin in Becher, Blutdruck- und Gewichtkontrolle, "Vampire" haben Blut abgenommen, hat gleich geklappt, Stationsschwester hat sofort getroffen...ich hoffe mal ich bin jetzt nicht selbst ein Blutsauger! Ruhe-EKG...
Aufnahmebogen bei Aufnahme abgegeben...
Jetzt gleich Einzelkrankengymnastik...
Ich wünsche Euch allen eine bewegte Woche mit positivem Stress...Lasst Euch nicht ärgern!
CU Stephan Frank - Niemals aufgeben!
Donnerstag, 1. März 2012
29.02.2012 Start IRENA-PROGRAMM Kaiserberg Klinik
Hallo erstmal...
Jedes Ende bedeutet einen neuen Anfang!
Meine Reha endete am 27.02.2012 und damit der Start ins IRENA-PROGRAMM (Intensive Reha-Nachsorge).
Das Ganze findet für mich auch in der Kaiserbergklinik in Bad Nauheim statt, da ich mich für dieses Haus entschieden habe.
Durch den Aufenthalt hier in der Kaiserbergklinik wahrend meiner Anschlussheilbehandlung konnte ich mir einen guten Überblick über die Klinik, das Konzept und auch das Personal verschaffen. Dieser sehr positive Gesamteindruck war für meine Entscheidung maßgeblich.
Das beginnt bei der durchweg positiven Stimmung die hier im Haus wahrnehmbar ist bis hin zur guten bis sehr guten Qualität der Anwendungen und Termine.
Der Patient steht hier ganz klar im.Mittelpunkt des Handelns. Man bemüht sich wirklich, jeden Wunsch oder jedes Bedürfnis des Einzelnen ernst zu nehmen und nach Möglichkeit im Sinne des Genesungsprozesses und des Patienten im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten umzusetzen.
Das Ärzteteam
Alle Arzte, die ich kennen lernen durfte, von der Stationsärztin über den Oberarzt bis hin zur Chefärztin haben einen sehr kompetenten kooperativen Eindruck hinterlassen.
Das Schwesternteam
Immer ein offenes Ohr, stets hilfsbereit und freundlich-so stellt man sich jemanden vor, der seinen Beruf liebt und gerne macht. Riesengroßes Kompliment an alle Schwestern und Danke für den angenehmen Aufenthalt. Ich komme wieder - bereits im April mit 2. Titangelenk.
Die Physiotherapeuten
Cooles junges, motiviertes und kompetentes Team, das insgesamt auch zeigt, mit Freude bei der Arbeit gelingt Alles viel besser und dem Genesungsprozess der Patienten schadet der Spaßfaktor nicht, im Gegenteil - er verleiht Flügel. Ob jung, ob alt, fast jeder ist mit großem Elan dabei. Ein Verdienst des motivierten Physioteams. Und wer Motivationsprobleme hat oder sonstige mentalen Fragestellungen besprechen möchte, ist bei den Psychologen im Hause gut aufgehoben. Damit waren wir bem nächsten Team angekommen.
Das Team der Psychologen
Neben dem Angebot "Schmerzbewältigung und Progressive Muskelentspannung", wo man gemeinsam in der Gruppe bestimmte Themeninhalte erarbeitet, besteht die Möglichkeit in Einzelgesprächen, individuelle Problemstellungen zu klären und in Angriff zu nehmen. Die Termine waren stets interessant und reflektierten die eigenen Befindlichkeiten im Umgang mit dem eigenen Krankheitsbild. Ich konnte für mich rückblickend viele Emotionen und Verhaltensweisen der letzten Jahre seit dem Auftreten der Krankheit Arthrose aufarbeiten und konnte somit mit manchen bisher mental nicht verarbeiteten Umständen meinen Frieden machen. Alles hat einen Sinn - Ursache - Wirkung. Wenn man das versteht, ist man sehr weit. Ich freue mich auf weitere Gruppengespräche im April nach meiner 2. OP.
Das Team der Hausdamen
Die Sauberkeit im ganzen Haus ist ein Ergebnis ordentlicher sorgfältiger Arbeit. Mir sind keine negativen Dinge diesbezüglich aufgefallen. Alles ist soweit ich das beurteilen kann sehr sauber und hygienisch. Die vielen an fast allen Orten platzierten Desinfektionsmöglichkeiten finde ich auch vorbildlich. Ich habe sie gerne genutzt und mir ist dadurch auch bewusst geworden, dass viele Krankheitserreger über die Hände transportiert werden. Mein Zimmer war sauber und es gibt keinerlei Kritik.
Das Service Team der Kantine
Der Start ins Klinikleben startet ja auf Krücken, zumindest bei den operierten Patienten. So wird man von den Servicedamen anfangs bedient, man sucht sich am Buffet das aus, was man mag und bekommt es an den Tisch gebracht. Das klappt gut, obwohl natürlich die vielen hilfsbedürftigen Patienten den Sercicedamen kaum Ruhepausen gönnen.
Trotzdem reagiert man fast immer positiv und verständnisvoll, auch in hektischen Situationen.
Der Empfang
Abgeklärt und souverän erhält man auf seine Fragen Auskunft. Die Hilfsbereitschaft ist auch hier ganz klar zu erkennen.
Gesamtkonzept
Das Gesamtkonzept trägt dazu bei, dass ich mich jederzeit gut aufgehoben gefühlt habe. Die täglich sich ändernden Anwendungspläne tragen dem individuellen Bedarf des Einzelnen in Abstimmung mit der täglichen Personalplanung Rechnung. Somit ist man immer auf dem aktuellen Stand und durch diese Art der Planung kann jedem einzelnen Patienten ein auf ihn abgestimmter Anwendungsplan erstellt werden. Durch das Zusammenspiel aller Abteilungen, wo das Wohl des Patienten klar im Vordergrund liegt, ist ein Aufenthalt in der Kaiserbergklinik ein Gewinn für jeden Patienten.
Ich freue mich auf die weiteren IRENA-Termine im Hause und meine Reha im April nach meiner 2. Operation.
Dass ich mich darauf freue und auch sehr motiviert in die 2. OP gehe verdanke ich auch dem Konzept und dem Team der Kaiserbergklinik !
Danke und macht weiter so,
Euer Stephan Frank
Jedes Ende bedeutet einen neuen Anfang!
Meine Reha endete am 27.02.2012 und damit der Start ins IRENA-PROGRAMM (Intensive Reha-Nachsorge).
Das Ganze findet für mich auch in der Kaiserbergklinik in Bad Nauheim statt, da ich mich für dieses Haus entschieden habe.
Durch den Aufenthalt hier in der Kaiserbergklinik wahrend meiner Anschlussheilbehandlung konnte ich mir einen guten Überblick über die Klinik, das Konzept und auch das Personal verschaffen. Dieser sehr positive Gesamteindruck war für meine Entscheidung maßgeblich.
Das beginnt bei der durchweg positiven Stimmung die hier im Haus wahrnehmbar ist bis hin zur guten bis sehr guten Qualität der Anwendungen und Termine.
Der Patient steht hier ganz klar im.Mittelpunkt des Handelns. Man bemüht sich wirklich, jeden Wunsch oder jedes Bedürfnis des Einzelnen ernst zu nehmen und nach Möglichkeit im Sinne des Genesungsprozesses und des Patienten im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten umzusetzen.
Das Ärzteteam
Alle Arzte, die ich kennen lernen durfte, von der Stationsärztin über den Oberarzt bis hin zur Chefärztin haben einen sehr kompetenten kooperativen Eindruck hinterlassen.
Das Schwesternteam
Immer ein offenes Ohr, stets hilfsbereit und freundlich-so stellt man sich jemanden vor, der seinen Beruf liebt und gerne macht. Riesengroßes Kompliment an alle Schwestern und Danke für den angenehmen Aufenthalt. Ich komme wieder - bereits im April mit 2. Titangelenk.
Die Physiotherapeuten
Cooles junges, motiviertes und kompetentes Team, das insgesamt auch zeigt, mit Freude bei der Arbeit gelingt Alles viel besser und dem Genesungsprozess der Patienten schadet der Spaßfaktor nicht, im Gegenteil - er verleiht Flügel. Ob jung, ob alt, fast jeder ist mit großem Elan dabei. Ein Verdienst des motivierten Physioteams. Und wer Motivationsprobleme hat oder sonstige mentalen Fragestellungen besprechen möchte, ist bei den Psychologen im Hause gut aufgehoben. Damit waren wir bem nächsten Team angekommen.
Das Team der Psychologen
Neben dem Angebot "Schmerzbewältigung und Progressive Muskelentspannung", wo man gemeinsam in der Gruppe bestimmte Themeninhalte erarbeitet, besteht die Möglichkeit in Einzelgesprächen, individuelle Problemstellungen zu klären und in Angriff zu nehmen. Die Termine waren stets interessant und reflektierten die eigenen Befindlichkeiten im Umgang mit dem eigenen Krankheitsbild. Ich konnte für mich rückblickend viele Emotionen und Verhaltensweisen der letzten Jahre seit dem Auftreten der Krankheit Arthrose aufarbeiten und konnte somit mit manchen bisher mental nicht verarbeiteten Umständen meinen Frieden machen. Alles hat einen Sinn - Ursache - Wirkung. Wenn man das versteht, ist man sehr weit. Ich freue mich auf weitere Gruppengespräche im April nach meiner 2. OP.
Das Team der Hausdamen
Die Sauberkeit im ganzen Haus ist ein Ergebnis ordentlicher sorgfältiger Arbeit. Mir sind keine negativen Dinge diesbezüglich aufgefallen. Alles ist soweit ich das beurteilen kann sehr sauber und hygienisch. Die vielen an fast allen Orten platzierten Desinfektionsmöglichkeiten finde ich auch vorbildlich. Ich habe sie gerne genutzt und mir ist dadurch auch bewusst geworden, dass viele Krankheitserreger über die Hände transportiert werden. Mein Zimmer war sauber und es gibt keinerlei Kritik.
Das Service Team der Kantine
Der Start ins Klinikleben startet ja auf Krücken, zumindest bei den operierten Patienten. So wird man von den Servicedamen anfangs bedient, man sucht sich am Buffet das aus, was man mag und bekommt es an den Tisch gebracht. Das klappt gut, obwohl natürlich die vielen hilfsbedürftigen Patienten den Sercicedamen kaum Ruhepausen gönnen.
Trotzdem reagiert man fast immer positiv und verständnisvoll, auch in hektischen Situationen.
Der Empfang
Abgeklärt und souverän erhält man auf seine Fragen Auskunft. Die Hilfsbereitschaft ist auch hier ganz klar zu erkennen.
Gesamtkonzept
Das Gesamtkonzept trägt dazu bei, dass ich mich jederzeit gut aufgehoben gefühlt habe. Die täglich sich ändernden Anwendungspläne tragen dem individuellen Bedarf des Einzelnen in Abstimmung mit der täglichen Personalplanung Rechnung. Somit ist man immer auf dem aktuellen Stand und durch diese Art der Planung kann jedem einzelnen Patienten ein auf ihn abgestimmter Anwendungsplan erstellt werden. Durch das Zusammenspiel aller Abteilungen, wo das Wohl des Patienten klar im Vordergrund liegt, ist ein Aufenthalt in der Kaiserbergklinik ein Gewinn für jeden Patienten.
Ich freue mich auf die weiteren IRENA-Termine im Hause und meine Reha im April nach meiner 2. Operation.
Dass ich mich darauf freue und auch sehr motiviert in die 2. OP gehe verdanke ich auch dem Konzept und dem Team der Kaiserbergklinik !
Danke und macht weiter so,
Euer Stephan Frank
Montag, 20. Februar 2012
Tag 35 nach der OP - Reha Tag 22
Heute vor 5 Wochen wurde ich operiert. 16.01.2012...
Reha Tag 22...
Es geht täglich etwas besser.
Heute das erste mal im Speisesaal ohne Krücken... ein wenig unrund ist der Bewegungsablauf schon noch. Liegt aber auch an der nicht operierten Seite.
Die kommt am 12.04. oder aber wenn möglich früher dran. Erst dann geht es richtig los.
Wie geht es nach den Leistungen zur medizinischen Rehabilitation weiter?
Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat zur Stabilisierung des Rehabilitationserfolges indikationsbezogene Konzepte zu einer intensivierten Rehabilitationsnachsorge entwickelt und speziell für Kardiologie-Versicherte das Nachsorgeprogramm KARENA anerkannt. Die Patientinnen und Patienten sollen durch die Nachsorge die Kompensationsstrategien und Verhaltensänderungen, die sie in der Rehabilitation erlernt haben, im Alltag stabilisieren und fortentwickeln können. . Die erste Etappe ist aber fast geschafft. 1. OP abgeschlossen das Ende der 1. Reha naht. Nächsten Montag Entlassung und anschließend greift bei mir das IRENA PROGRAMM DER Deutschen Rentenversicherung.
Reha Tag 22...
Es geht täglich etwas besser.
Heute das erste mal im Speisesaal ohne Krücken... ein wenig unrund ist der Bewegungsablauf schon noch. Liegt aber auch an der nicht operierten Seite.
Die kommt am 12.04. oder aber wenn möglich früher dran. Erst dann geht es richtig los.
Wie geht es nach den Leistungen zur medizinischen Rehabilitation weiter?
Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat zur Stabilisierung des Rehabilitationserfolges indikationsbezogene Konzepte zu einer intensivierten Rehabilitationsnachsorge entwickelt und speziell für Kardiologie-Versicherte das Nachsorgeprogramm KARENA anerkannt. Die Patientinnen und Patienten sollen durch die Nachsorge die Kompensationsstrategien und Verhaltensänderungen, die sie in der Rehabilitation erlernt haben, im Alltag stabilisieren und fortentwickeln können. . Die erste Etappe ist aber fast geschafft. 1. OP abgeschlossen das Ende der 1. Reha naht. Nächsten Montag Entlassung und anschließend greift bei mir das IRENA PROGRAMM DER Deutschen Rentenversicherung.
Nachsorgeprogramm
Intensivierte Rehabilitationsnachsorge (IRENA)
- Wie geht es nach den Leistungen zur medizinischen Rehabilitation weiter?
- Intensivierte Rehabilitationsnachsorge (IRENA)
- Kardiovaskuläres Reha-Nachsorgeprogramm (KARENA)
Wie geht es nach den Leistungen zur medizinischen Rehabilitation weiter?
Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat zur Stabilisierung des Rehabilitationserfolges indikationsbezogene Konzepte zu einer intensivierten Rehabilitationsnachsorge entwickelt und speziell für Kardiologie-Versicherte das Nachsorgeprogramm KARENA anerkannt. Die Patientinnen und Patienten sollen durch die Nachsorge die Kompensationsstrategien und Verhaltensänderungen, die sie in der Rehabilitation erlernt haben, im Alltag stabilisieren und fortentwickeln können.
Intensivierte Rehabilitationsnachsorge (IRENA)
IRENA ist ein Nachsorge-Programm der Deutschen Rentenversicherung Bund. Es kann im Anschluss an eine stationäre oder ganztägig ambulante Leistung zur medizinischen Rehabilitation den Versicherten der Deutschen Rentenversicherung Bund vom Ärzteteam zum Ende des Auf-enthaltes in der Rehabilitationseinrichtung empfohlen werden. Es wird in den folgenden Indikationen angeboten:
- Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems (HZ)
- Krankheiten des Bewegungsapparates (BO)
- Neurologische Krankheiten (NS)
- Stoffwechselkrankheiten (ST) und
- Psychische und psychosomatische Störungen (PS), außer stoffgebundene Abhängigkeitserkrankungen.
Die indikationsspezifischen Therapien werden in der Regel als Gruppenleistungen in von der Deutschen Rentenversicherung Bund zugelassenen, wohnortnahen Rehabilitationseinrichtungen angeboten. Medizinisch sinnvoll ist es, die IRENA möglichst zeitnah zu beginnen. Der Versicherte sollte sich daher bei der vom Arzt der Rehabilitationseinrichtung empfohlenen Rehabilitationseinrichtung umgehend melden und mit der „IRENA“ beginnen.
Die maximale Anzahl der indikationsspezifischen Therapien kann individuell vom Versicherten im grundsätzlich Zeitraum von bis zu einem Jahr nach Ende der Rehabilitationsleistung in Anspruch genommen werden. Danach erlischt die gegebene Kostenzusage. Die maximale Anzahl der Termine beträgt:
- 24 Termine bei Krankheiten des Bewegungsapparates, Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems und bei Stoffwechselkrankheiten.
Hinweis: Physiotherapeutische und trainingsbezogene Maßnahmen sollten zeitnah im Anschluss an die Rehabilitationsleistung beginnen und müssen innerhalb eines halben Jahres nach deren Ende abgeschlossen sein
- 26 Termine bei psychischen Störungen (einschließlich je eines Aufnahme- und Abschlussgesprächs).
- 36 Termine bei neurologischen Krankheiten und
- 27 wöchentliche Termine einschließlich eines Aufnahme- und Abschlussgespräches beim „Curriculum Hannover“.
Inhaltlicher und zeitlicher Rahmen, in der die "IRENA" durchgeführt werden kann, werden ebenfalls durch das Ärzteteam der Rehabilitationseinrichtung empfohlen. Die IRENA wird berufsbegleitend (zum Beispiel in den Abendstunden) durchgeführt. Eine Zuzahlung ist von den Versicherten nicht zu leisten.
Reisekosten werden von der Deutschen Rentenversicherung Bund in Form eines Fahrkostenzuschusses in Höhe von 5,00 Euro täglich erbracht, der bereits in der Nachsorgeeinrichtung an den Versicherten gezahlt wird. Ein Anspruch auf Übergangsgeld besteht nicht.
Ein alternatives Nachsorgeprojekt in der Indikation psychische und psychosomatische Störungen ist das "Curriculum Hannover".
Rahmenkonzeption, Formulare, aktuelle Anschriften der IRENA-Nachsorgeeinrichtungen und der Ansprechpartner "Curriculum Hannover" vor Ort finden Sie bei den Download-Dateien.
Neben IRENA kann Rehabilitationssport und Funktionstraining (zum Beispiel für Patientinnen und Patienten mit rheumatischen Erkrankungen) sowie ambulante Suchtnachsorge (für Abhängigkeitskranke) durchgeführt werden.
(Quelle: Deutsche Rentenversicherung)
Sonntag, 19. Februar 2012
Ablenkung
Ablenkung ist eine wichtige Schmerzbewältigungssttategie!!!
Unsere wahrnehmenden Sinne:
Hören
Sehen
Fühlen
Riechen
Schmecken
Ablenken können:
Kontakte
Hobby
Wichtig dabei sind:
Gedanken
Vorstellungen
Körperwahrnehmung
Körperlagesinn
Unsere wahrnehmenden Sinne:
Hören
Sehen
Fühlen
Riechen
Schmecken
Ablenken können:
Kontakte
Hobby
Wichtig dabei sind:
Gedanken
Vorstellungen
Körperwahrnehmung
Körperlagesinn
Dienstag, 14. Februar 2012
Die Rolle der Gedanken bei Schmerz - ein Fallbeispiel
Situation: morgens Erwachen mit typischen Schmerzen, Verabredung mit Freunden
Gedanken:
Es geht schon wieder los.
Das wird ein mieser Tag.
Die anderen können mir doch nicht helfen.
Was soll nur werden.
Stimmung: niedergeschlagen, entmutigt, unzufrieden, hilflos, sich unverstanden fühlen, hoffnungslos
Körperreaktion: schlapp, verspannt
Verhalten: Rückzug, Liegenbleiben, Verabredung absagen
Schmerz steigt im Laufe des Tages,
Schlechte Stimmung mehr Schmerzen,
Angespannte Muskulatur, mehr Schmerzen
Was könnte im günstigsten Fall passieren...
Verhalten: Aufstehen, aktiv werden, Übungen (KG, Dehnen), Duschen, Entspannungsübungen, gemütlich frühstücken, frische Luft, Musik, Verabredung wahrnehmen
Körperreaktion: locker ( entspannte Muskulatur), Fit (Kreislauf aktiviert)
Stimmung: Freude, Vorfreude, hoffnungsvoll,
Gedanken: ich lass mich nicht unterkriegen, ich schaffe das, was hilft mir jetzt, ich mache jetzt, ich hab das schon mal hingekriegt, es gibt schlimmeres, mir kann geholfen werden, ich kann mir helfen oder Hilfe holen, es gibt noch mehr im Leben als den Schmerz, ich bin mehr als mein Schmerz,
In Psychologie spricht man von hilfreichen Gedanken
- individuell
- nach vorn gerichtet
- realistisch
- humorvoll ( ich gebe meinem Schmerz einen Namen)
- ohne Negation ( nicht ..., sondern...)
Vorgehensweise bei der Schmerzbewältigung durch bewusste
Manipulation der Gedanken:
E - Erkennen
S - Stoppen
E - Ersetzen
L - Lernen (wiederholen, wiederholen, wiederholen), Loben
Zitat eines alten Patienten:
"Der Schmerz ist gegeben. Das Leiden ist eine Entscheidung."
Gehe positiv mit dem um was dir gegeben ist. Du bist wertvoll und einzigartig auch mit Schmerzen. Suche den Weg heraus aus dem Schmerzlabyrinth.
Treffe dich mit Freunden, gehe einem Hobby nach, plane einen Urlaub, lese ein Buch, höre Musik, genieße die positiven Dinge, die dir gegeben sind, versuche das Beste aus deiner Situation zu machen, freue dich über die positiven Momente in deinem Leben, ersetze negative Gedanken durch positive, nimm dir was vor, was realistisch ist und führe es zu Ende, genieße die kleinen Erfolge in deinem Leben, freue dich über die schönen Momente, mache Babyschritte, überfordere dich nicht, bleib cool wenn sie wieder auftauchen - deine Freunde, die Schmerzen, nimm dein Schicksal an, gebe dir Zeit, höre nie auf an das Gute zu glauben und vor allem
GEBE NIEMALS AUF!!!
ICH WÜNSCHE EINEN WUNDERBAREN SONNTAG...
CU
STEPHAN FRANK - NIEMALS AUFGEBEN!
Gedanken:
Es geht schon wieder los.
Das wird ein mieser Tag.
Die anderen können mir doch nicht helfen.
Was soll nur werden.
Stimmung: niedergeschlagen, entmutigt, unzufrieden, hilflos, sich unverstanden fühlen, hoffnungslos
Körperreaktion: schlapp, verspannt
Verhalten: Rückzug, Liegenbleiben, Verabredung absagen
Schmerz steigt im Laufe des Tages,
Schlechte Stimmung mehr Schmerzen,
Angespannte Muskulatur, mehr Schmerzen
Was könnte im günstigsten Fall passieren...
Verhalten: Aufstehen, aktiv werden, Übungen (KG, Dehnen), Duschen, Entspannungsübungen, gemütlich frühstücken, frische Luft, Musik, Verabredung wahrnehmen
Körperreaktion: locker ( entspannte Muskulatur), Fit (Kreislauf aktiviert)
Stimmung: Freude, Vorfreude, hoffnungsvoll,
Gedanken: ich lass mich nicht unterkriegen, ich schaffe das, was hilft mir jetzt, ich mache jetzt, ich hab das schon mal hingekriegt, es gibt schlimmeres, mir kann geholfen werden, ich kann mir helfen oder Hilfe holen, es gibt noch mehr im Leben als den Schmerz, ich bin mehr als mein Schmerz,
In Psychologie spricht man von hilfreichen Gedanken
- individuell
- nach vorn gerichtet
- realistisch
- humorvoll ( ich gebe meinem Schmerz einen Namen)
- ohne Negation ( nicht ..., sondern...)
Vorgehensweise bei der Schmerzbewältigung durch bewusste
Manipulation der Gedanken:
E - Erkennen
S - Stoppen
E - Ersetzen
L - Lernen (wiederholen, wiederholen, wiederholen), Loben
Zitat eines alten Patienten:
"Der Schmerz ist gegeben. Das Leiden ist eine Entscheidung."
Gehe positiv mit dem um was dir gegeben ist. Du bist wertvoll und einzigartig auch mit Schmerzen. Suche den Weg heraus aus dem Schmerzlabyrinth.
Treffe dich mit Freunden, gehe einem Hobby nach, plane einen Urlaub, lese ein Buch, höre Musik, genieße die positiven Dinge, die dir gegeben sind, versuche das Beste aus deiner Situation zu machen, freue dich über die positiven Momente in deinem Leben, ersetze negative Gedanken durch positive, nimm dir was vor, was realistisch ist und führe es zu Ende, genieße die kleinen Erfolge in deinem Leben, freue dich über die schönen Momente, mache Babyschritte, überfordere dich nicht, bleib cool wenn sie wieder auftauchen - deine Freunde, die Schmerzen, nimm dein Schicksal an, gebe dir Zeit, höre nie auf an das Gute zu glauben und vor allem
GEBE NIEMALS AUF!!!
ICH WÜNSCHE EINEN WUNDERBAREN SONNTAG...
CU
STEPHAN FRANK - NIEMALS AUFGEBEN!
Donnerstag, 9. Februar 2012
Tag 24 nach der OP - Reha Tag 11
Wieder ein ereignisreicher Tag...
Babyschritte auf dem Weg zum Ziel...jeden Tag findet sich ein Puzzleteilchen, das das große Ganze, so möchte ich es mal bezeichnen, komplettiert.
Das große Ganze...Damit ist gemeint, der gesamte Weg vom Eintritt der Erkrankung bis hin zum Erreichen meines Zieles...
Ich verstehe jeden Tag viele Zusammenhänge besser, der Weg der Schmerzen, das Ausbreiten der Arthrose bis hin zu der genauen Vorstellung, wie ich dieses Jahr zu meinem Jahr mache.
Mir ist bewusst, dass es noch ganz viel Geduld, Ausdauer, Verständnis, Fleiß, Ehrgeiz und Disziplin brauche, um zu meinem Ziel zu kommen - das ich schon vor meinem geistigen Auge visualisiert habe.
Mein persönliches Schimmtraining heute erst wieder genial...Die ersten 20 Bahnen fielen mir schwer - wie so oft - bis die Schulter locker waren und ich meinen Rhythmus gefunden hatte.
Zum Schluss kamen 120 Bahnen zusammen. Für mich unglaubliche 2.160 m...unglaublich... mein persönlicher Rekord seit langer Zeit - so kurz nach der OP sowieso. Ich bin selber überrascht, wo die Kraft herkommt, da ich die letzten Jahre nicht wirklich viel geschwommen bin.
Sicher ziehe ich die Energie aus meiner positiven Grundeinstellung, durch das intensive Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein. Und aus meiner verinnerlichten Besessenheit zurück zu kommen - zurück ins Leben.
Das ist mein oberstes Ziel...mein ganzheitliches Denken zu realisieren - aus eigener Kraft - ein gesunder Geist in einem fitten Körper.
"ZURÜCK INS LEBEN! "
BEWEGUNG OHNE SCHMERZEN, EIN LEBEN VOLLER MOBILITÄT. UND LEBENSFREUDE!
SEIT meiner Entscheidung zur Operation ist dieses Lebensmotto bei mir in Fleisch und Blut übergegangen.
Ich lebe es tagtäglich. Diese 2. Chance auf ein Leben, wo ich wieder sportlich aktiv sein kann und auch sonst aktiv am Leben teilnehmen kann, werde ich nutzen.
Ich hatte ehrlich manches schon abgeschrieben, hatte mich schon damit abgefunden, nicht mehr in dem Umfang mobil sein zu können, wie ich es von mir kannte. Auch das war eine neue Erfahrung für mich, dass ich mich mit was abfinden - wo ich sonst immer um Fortschritte und Freiheit kämpfe.
Zu dieser Freiheit gehört auch sich bewegen zu können, unsere faszinierende Natur selbst live erleben zu dürfen. Diese Verbindung zur Natur ist auch durch meinen Ausdauersport gekommen. Was ich seit Kindertagen längst vergessen hatte, ist durch meine sportlichen Aktivitäten in der Natur wieder in Erinnerung gekommen.
Fast jeder kennt das Gefühl durch schneebedeckte Felder und Wege zu laufen, das Knirschen unter den Schuhen - das Gefühl, wenn die Schneeflocken auf die Wangen treffen und schmelzen. Es ist ein Traum bei Regen in einem Laubwald spazieren zu gehen oder gar zu kaufen. Das Geräusch, das das Laub dabei abgibt, die Farben der Blätter im Herbst, der frische Geruch des Regens...Mit dem Mountainbike sich im verregneten Wald richtig einzusauen... einfach grass genial.
Die Empfindungen beim Aufenthalt draußen in der Natur sind einzigartig. Ich habe diese Empfindungen so vermisst und jetzt weiß ich, ich werde sie wieder haben.
Es ist ein geniales Gefühl, was alles noch vor mir liegt, was für viele selbstverständlich ist, es ist auch für mich bald wieder möglich.
Jeden Tag mit Babyschritten auf das Ziel zu...ich gebe niemals auf!
Ich bin wieder da!
Ihr da draußen - genießt eure Möglichkeiten und Chancen auf ein Leben voller Erfahrungen.
Das Leben ist ein Geschenk, dem wir manchmal nicht mehr mit Demut begegnen. Vieles ist selbstverständlich - für mich war es auch so vor der Erkrankung.
Ich habe vor der Bewegungseinschränkung und den Schmerzen manches nicht schätzen können. Erst wenn man mal etwas nicht mehr kann oder hat, vermisst man es. Und will es schnellstmöglich wieder haben. Man versteht die Welt nicht mehr. Das Ganze ist begleitet von vielen Emotionen und Strategien - Verdrängung, Wut, Kampf, Ablenkung, Schmerzmittel, Trauer, Schonung, Hoffnungslosigkeit, Depression, Aggression, Selbstzweifel - und trotzdem kann man erstmal nichts ändern - denkt man.
Man setzt sich dann, wenn der erste Schockzustand überwunden hat mit der Krankheit auseinander - sucht Auswege aus der Sackgasse.
Und wenn die Arthrose derart fortgeschritten ist, dass nichts mehr hilft - außer die Entscheidung zur Operation, hat man das auf dem Plan stehen.
Diesen Weg musste auch ich gehen...und ich bin glücklich, dass es heute überhaupt diesen medizinischen Fortschritt der minimalinvasiven weichteilschonenden Operation gibt. Vor 50 Jahren wäre man mit so einer Erkrankung im Rollstuhl gelandet. Heute ist das glücklicherweise nicht mehr das Ende, sondern ein Neuanfang. So lebe ich das auch.
Mein Blog soll einfach nur aufklären, Ängste nehmen und motivieren !
Manch einer mag denken, warum macht erst das alles so öffentlich.
Es ist für mich ein guter Weg, die vielen Dinge zu verarbeiten, die in den letzten Jahren über mich herein gebrochen sind. Es gibt für mich da nichts zu verheimlichen, ich schäme mich nicht dafür. Ich spreche offen darüber,
weil ich zeigen möchte das fast alles möglich ist, wenn man an sich glaubt.
Jeder kann es schaffen, egal in welchem Bereich. Der Glaube kann, wie wir wissen, Berge versetze. Nur daran glauben viele nicht mehr. Ich werde beweisen, dass der Glaube an die eigenen Fähigkeiten ungeahnte Kräfte freisetzen kann - und man auch mit 2 Titangelenken zu außergewöhnlichen Leistungen in der Lage ist - oder gerade deswegen.
Ich werde meine sportlichen Ziele für das nächste Jahr posten. Dieses Jahr steht unter dem Motto Operationen, Reha, Genesung, Herstellung einer Grundlagenausdauer , Gewichtsabnahme und Wiedererreichen von Beweglichkeit.
Keep on moving!
CU Stephan Frank - Niemals aufgeben!
Babyschritte auf dem Weg zum Ziel...jeden Tag findet sich ein Puzzleteilchen, das das große Ganze, so möchte ich es mal bezeichnen, komplettiert.
Das große Ganze...Damit ist gemeint, der gesamte Weg vom Eintritt der Erkrankung bis hin zum Erreichen meines Zieles...
Ich verstehe jeden Tag viele Zusammenhänge besser, der Weg der Schmerzen, das Ausbreiten der Arthrose bis hin zu der genauen Vorstellung, wie ich dieses Jahr zu meinem Jahr mache.
Mir ist bewusst, dass es noch ganz viel Geduld, Ausdauer, Verständnis, Fleiß, Ehrgeiz und Disziplin brauche, um zu meinem Ziel zu kommen - das ich schon vor meinem geistigen Auge visualisiert habe.
Mein persönliches Schimmtraining heute erst wieder genial...Die ersten 20 Bahnen fielen mir schwer - wie so oft - bis die Schulter locker waren und ich meinen Rhythmus gefunden hatte.
Zum Schluss kamen 120 Bahnen zusammen. Für mich unglaubliche 2.160 m...unglaublich... mein persönlicher Rekord seit langer Zeit - so kurz nach der OP sowieso. Ich bin selber überrascht, wo die Kraft herkommt, da ich die letzten Jahre nicht wirklich viel geschwommen bin.
Sicher ziehe ich die Energie aus meiner positiven Grundeinstellung, durch das intensive Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein. Und aus meiner verinnerlichten Besessenheit zurück zu kommen - zurück ins Leben.
Das ist mein oberstes Ziel...mein ganzheitliches Denken zu realisieren - aus eigener Kraft - ein gesunder Geist in einem fitten Körper.
"ZURÜCK INS LEBEN! "
BEWEGUNG OHNE SCHMERZEN, EIN LEBEN VOLLER MOBILITÄT. UND LEBENSFREUDE!
SEIT meiner Entscheidung zur Operation ist dieses Lebensmotto bei mir in Fleisch und Blut übergegangen.
Ich lebe es tagtäglich. Diese 2. Chance auf ein Leben, wo ich wieder sportlich aktiv sein kann und auch sonst aktiv am Leben teilnehmen kann, werde ich nutzen.
Ich hatte ehrlich manches schon abgeschrieben, hatte mich schon damit abgefunden, nicht mehr in dem Umfang mobil sein zu können, wie ich es von mir kannte. Auch das war eine neue Erfahrung für mich, dass ich mich mit was abfinden - wo ich sonst immer um Fortschritte und Freiheit kämpfe.
Zu dieser Freiheit gehört auch sich bewegen zu können, unsere faszinierende Natur selbst live erleben zu dürfen. Diese Verbindung zur Natur ist auch durch meinen Ausdauersport gekommen. Was ich seit Kindertagen längst vergessen hatte, ist durch meine sportlichen Aktivitäten in der Natur wieder in Erinnerung gekommen.
Fast jeder kennt das Gefühl durch schneebedeckte Felder und Wege zu laufen, das Knirschen unter den Schuhen - das Gefühl, wenn die Schneeflocken auf die Wangen treffen und schmelzen. Es ist ein Traum bei Regen in einem Laubwald spazieren zu gehen oder gar zu kaufen. Das Geräusch, das das Laub dabei abgibt, die Farben der Blätter im Herbst, der frische Geruch des Regens...Mit dem Mountainbike sich im verregneten Wald richtig einzusauen... einfach grass genial.
Die Empfindungen beim Aufenthalt draußen in der Natur sind einzigartig. Ich habe diese Empfindungen so vermisst und jetzt weiß ich, ich werde sie wieder haben.
Es ist ein geniales Gefühl, was alles noch vor mir liegt, was für viele selbstverständlich ist, es ist auch für mich bald wieder möglich.
Jeden Tag mit Babyschritten auf das Ziel zu...ich gebe niemals auf!
Ich bin wieder da!
Ihr da draußen - genießt eure Möglichkeiten und Chancen auf ein Leben voller Erfahrungen.
Das Leben ist ein Geschenk, dem wir manchmal nicht mehr mit Demut begegnen. Vieles ist selbstverständlich - für mich war es auch so vor der Erkrankung.
Ich habe vor der Bewegungseinschränkung und den Schmerzen manches nicht schätzen können. Erst wenn man mal etwas nicht mehr kann oder hat, vermisst man es. Und will es schnellstmöglich wieder haben. Man versteht die Welt nicht mehr. Das Ganze ist begleitet von vielen Emotionen und Strategien - Verdrängung, Wut, Kampf, Ablenkung, Schmerzmittel, Trauer, Schonung, Hoffnungslosigkeit, Depression, Aggression, Selbstzweifel - und trotzdem kann man erstmal nichts ändern - denkt man.
Man setzt sich dann, wenn der erste Schockzustand überwunden hat mit der Krankheit auseinander - sucht Auswege aus der Sackgasse.
Und wenn die Arthrose derart fortgeschritten ist, dass nichts mehr hilft - außer die Entscheidung zur Operation, hat man das auf dem Plan stehen.
Diesen Weg musste auch ich gehen...und ich bin glücklich, dass es heute überhaupt diesen medizinischen Fortschritt der minimalinvasiven weichteilschonenden Operation gibt. Vor 50 Jahren wäre man mit so einer Erkrankung im Rollstuhl gelandet. Heute ist das glücklicherweise nicht mehr das Ende, sondern ein Neuanfang. So lebe ich das auch.
Mein Blog soll einfach nur aufklären, Ängste nehmen und motivieren !
Manch einer mag denken, warum macht erst das alles so öffentlich.
Es ist für mich ein guter Weg, die vielen Dinge zu verarbeiten, die in den letzten Jahren über mich herein gebrochen sind. Es gibt für mich da nichts zu verheimlichen, ich schäme mich nicht dafür. Ich spreche offen darüber,
weil ich zeigen möchte das fast alles möglich ist, wenn man an sich glaubt.
Jeder kann es schaffen, egal in welchem Bereich. Der Glaube kann, wie wir wissen, Berge versetze. Nur daran glauben viele nicht mehr. Ich werde beweisen, dass der Glaube an die eigenen Fähigkeiten ungeahnte Kräfte freisetzen kann - und man auch mit 2 Titangelenken zu außergewöhnlichen Leistungen in der Lage ist - oder gerade deswegen.
Ich werde meine sportlichen Ziele für das nächste Jahr posten. Dieses Jahr steht unter dem Motto Operationen, Reha, Genesung, Herstellung einer Grundlagenausdauer , Gewichtsabnahme und Wiedererreichen von Beweglichkeit.
Keep on moving!
CU Stephan Frank - Niemals aufgeben!
Dienstag, 7. Februar 2012
Krankheitsbewältigung - 07.02.2012
Wie fing es an...
Mit einem Schock nachdem man es realisiert hat, dass man wirklich krank ist.
Danach beginnt die Zeit des Vermeidens, man schont sich, man vermeidet bestimmte Bewegungen, die Schmerzen verursachen.
Im Anschluss befindet sich die Phase der intensiven Gefühle. Im einzelnen können das sein:
- Depressionen
- Selbstmitleid
- Trauer
- Wut
- Enttäuschung
- Verzweiflung
- Angst
- Hilflosigkeit
- Aggression
Krankheitsbewältigungsstrategien können sein:
- Sich Hilfe holen
- Sich etwas Gutes tun
- Gefühle ausdrücken
- Soziale Unterstützung im Umfeld
- Mit dem Körper ausreichend auseinandersetzen
- Austausch mit Gleichbetroffenen
- Arbeit am Selbstbild
- Information, Kommunikation und Aufklärung im
persönlichen Umfeld über das Krankheitsbild
- Ablenkung
- Verdrängung
- Auseinandersetzung mit der Krankheit
- Annahme der Krankheit
- Trauerarbeit
- Alternative Beschäftigungen suchen (Kompensation)
Das Ganze ist ein langer individueller Prozess ! In meinem speziellen Fall bis hin zur Operation.
Für mich steht die Entscheidung zur Operation und Annahme der Krankheit für
steigende Lebensqualität.
Das ganze Leben ist Veränderung. Im Laufe eines Lebens gehen immer wieder manche Türen zu und manche neue öffnen sich. Man sich sich Lebensqualität auch erarbeiten. Dazu gehört nicht nur der materielle Wohlstand, sondern auch der gesundheitliche Wohlstand. Gerade der ist auch in manchen Lebensphasen nur mit viel Geduld, Fleiß und Arbeit zu erreichen. Man darf niemals aufgeben, meine Lebensphilosophie. Die passt nicht nur in dem Zusammenhang sehr gut.
Ich habe die negative Einstellung gegenüber der Erkrankung und auch gegenüber der Operation für mich zum mentalen Vorteil umgewandelt. Die Schmerzsituation hat sich verändert. Nach der Operation war ich sofort an der operierten Seite schmerzfrei. Sofort war meine mentale Stärke, mein positives Denken und meine Kreativität wieder da.
Die letzen beiden oder sogar 3 Jahre drehte sich in meinem Leben alles um meine Schmerzen und deren Vermeidung.
Das hat mir sehr viel Lebensenergie entzogen und selbst meine "think positive - Einstellung " zeitweise auf Eis gelegt.
Ich habe mir jetzt die Erkrankung und auch die Konsequenzen davon, den Erhalt einer Titanhüfte und bald noch einer weiteren, zu meinem Markenzeichen erkoren. Jetzt erst recht...oder mein Leben kommt wieder in Bewegung dank Titan, dank moderner Operationsverfahren und aktuellste Erkenntnisse in der Medizin.
Mein Symbol für das neue Leben ist das Röntgenbild meiner Hüfte. Eine sauber platziertes Titangelenk - für die Ewigkeit, wenn ich es schaffe mich an bestimmte Rahmenbedingungen zu halten.
Raus aus der Krise - raus aus den Schmerzen - rein in ein schmerzfreies mobiles Leben.
(Fast) Alles ist möglich- wenn man an sich glaubt.
Ich genieße hier in der Abschluss-heilbehandlung die tägliche Bewegung.
Jeder Schritt ist nur ein kleiner und ich weiß, dass ich im April nochmal ran muss.
Aber ich bin.mir absolut sicher auf dem richtigen Weg zu sein, meinem Weg, ein guter Weg, der such jetzt aufgetan hat nach meiner Entscheidung zur OP.
Eine Reihe von vielen positiven Kettenreaktionen ist die Folge.
Wenn jetzt nich die rechte Hüfte bis April durchhalten, wäre es traumhaft. Sie zwickt mich täglich, aber ich ziehe durch bis April und hole dann zum finalen Schlag aus.
Ich freue mich auf den Termin - eine 2. Chance auf ein sportliches Leben voller "bewegender Momente".
Ich werde es nicht aufgeben ans Gute zu glauben.
Ich werde es niemals aufgeben, das Leben als Geschenk zu sehen.
Ich werde niemals aufgeben.
Stephan Frank - Niemals aufgeben!
Das Leben bleibt spannend.
CU
Mit einem Schock nachdem man es realisiert hat, dass man wirklich krank ist.
Danach beginnt die Zeit des Vermeidens, man schont sich, man vermeidet bestimmte Bewegungen, die Schmerzen verursachen.
Im Anschluss befindet sich die Phase der intensiven Gefühle. Im einzelnen können das sein:
- Depressionen
- Selbstmitleid
- Trauer
- Wut
- Enttäuschung
- Verzweiflung
- Angst
- Hilflosigkeit
- Aggression
Krankheitsbewältigungsstrategien können sein:
- Sich Hilfe holen
- Sich etwas Gutes tun
- Gefühle ausdrücken
- Soziale Unterstützung im Umfeld
- Mit dem Körper ausreichend auseinandersetzen
- Austausch mit Gleichbetroffenen
- Arbeit am Selbstbild
- Information, Kommunikation und Aufklärung im
persönlichen Umfeld über das Krankheitsbild
- Ablenkung
- Verdrängung
- Auseinandersetzung mit der Krankheit
- Annahme der Krankheit
- Trauerarbeit
- Alternative Beschäftigungen suchen (Kompensation)
Das Ganze ist ein langer individueller Prozess ! In meinem speziellen Fall bis hin zur Operation.
Für mich steht die Entscheidung zur Operation und Annahme der Krankheit für
steigende Lebensqualität.
Das ganze Leben ist Veränderung. Im Laufe eines Lebens gehen immer wieder manche Türen zu und manche neue öffnen sich. Man sich sich Lebensqualität auch erarbeiten. Dazu gehört nicht nur der materielle Wohlstand, sondern auch der gesundheitliche Wohlstand. Gerade der ist auch in manchen Lebensphasen nur mit viel Geduld, Fleiß und Arbeit zu erreichen. Man darf niemals aufgeben, meine Lebensphilosophie. Die passt nicht nur in dem Zusammenhang sehr gut.
Ich habe die negative Einstellung gegenüber der Erkrankung und auch gegenüber der Operation für mich zum mentalen Vorteil umgewandelt. Die Schmerzsituation hat sich verändert. Nach der Operation war ich sofort an der operierten Seite schmerzfrei. Sofort war meine mentale Stärke, mein positives Denken und meine Kreativität wieder da.
Die letzen beiden oder sogar 3 Jahre drehte sich in meinem Leben alles um meine Schmerzen und deren Vermeidung.
Das hat mir sehr viel Lebensenergie entzogen und selbst meine "think positive - Einstellung " zeitweise auf Eis gelegt.
Ich habe mir jetzt die Erkrankung und auch die Konsequenzen davon, den Erhalt einer Titanhüfte und bald noch einer weiteren, zu meinem Markenzeichen erkoren. Jetzt erst recht...oder mein Leben kommt wieder in Bewegung dank Titan, dank moderner Operationsverfahren und aktuellste Erkenntnisse in der Medizin.
Mein Symbol für das neue Leben ist das Röntgenbild meiner Hüfte. Eine sauber platziertes Titangelenk - für die Ewigkeit, wenn ich es schaffe mich an bestimmte Rahmenbedingungen zu halten.
Raus aus der Krise - raus aus den Schmerzen - rein in ein schmerzfreies mobiles Leben.
(Fast) Alles ist möglich- wenn man an sich glaubt.
Ich genieße hier in der Abschluss-heilbehandlung die tägliche Bewegung.
Jeder Schritt ist nur ein kleiner und ich weiß, dass ich im April nochmal ran muss.
Aber ich bin.mir absolut sicher auf dem richtigen Weg zu sein, meinem Weg, ein guter Weg, der such jetzt aufgetan hat nach meiner Entscheidung zur OP.
Eine Reihe von vielen positiven Kettenreaktionen ist die Folge.
Wenn jetzt nich die rechte Hüfte bis April durchhalten, wäre es traumhaft. Sie zwickt mich täglich, aber ich ziehe durch bis April und hole dann zum finalen Schlag aus.
Ich freue mich auf den Termin - eine 2. Chance auf ein sportliches Leben voller "bewegender Momente".
Ich werde es nicht aufgeben ans Gute zu glauben.
Ich werde es niemals aufgeben, das Leben als Geschenk zu sehen.
Ich werde niemals aufgeben.
Stephan Frank - Niemals aufgeben!
Das Leben bleibt spannend.
CU
Donnerstag, 2. Februar 2012
Tag 4 Reha - Tag 17 nach OP
Hello world!
Heute ist ein genialer Tag. Die Sonne scheint, strahlend blauer Himmel.
Gruppentherapie Schmerzbewältigung...
War interessant, von meinen Erkenntnissen als Triathlet und Marathonläufer und meinen Schmerzbewältigungsstrategien konnten die Kolleginnen und Kollegen partizipieren. Sehr gute positive Rückmeldungen zu meinen Vorträgen.
Das motiviert mich da weiter zu machen, andere zu motivieren.
Danach Gruppentherapie Krankengymnastik. Ich war ganz alleine die Gruppe. Also Einzeltgerapie bei Frau Schmehle. War richtig gut. Hat sich nicht nur die operierte Seite vorgenommen, auch die nicht operierte. Beweglichkeit war nach Abschluss deutlich besser. Danke dafür.
Nächster Programmpunkt...Lymphdrainage. Nichts spektakuläres, aber sehr angenehm. Frau Methner eine ganz angenehme Person. War wirklich entspannend.
Und als Abschluss des Vormittags die Visite. Frau Dr. Schmitt eine sehr nette Ansprechpartnerin. Als wir auf das Thema Triathlon kamen, waren die Dämme gebrochen. Wir werden uns sicher im Schwimmbad mal über den Weg laufen. Und dann können wir weiter fachsimpeln.
Und jetzt gleich Mittagspause.
CU
Heute ist ein genialer Tag. Die Sonne scheint, strahlend blauer Himmel.
Gruppentherapie Schmerzbewältigung...
War interessant, von meinen Erkenntnissen als Triathlet und Marathonläufer und meinen Schmerzbewältigungsstrategien konnten die Kolleginnen und Kollegen partizipieren. Sehr gute positive Rückmeldungen zu meinen Vorträgen.
Das motiviert mich da weiter zu machen, andere zu motivieren.
Danach Gruppentherapie Krankengymnastik. Ich war ganz alleine die Gruppe. Also Einzeltgerapie bei Frau Schmehle. War richtig gut. Hat sich nicht nur die operierte Seite vorgenommen, auch die nicht operierte. Beweglichkeit war nach Abschluss deutlich besser. Danke dafür.
Nächster Programmpunkt...Lymphdrainage. Nichts spektakuläres, aber sehr angenehm. Frau Methner eine ganz angenehme Person. War wirklich entspannend.
Und als Abschluss des Vormittags die Visite. Frau Dr. Schmitt eine sehr nette Ansprechpartnerin. Als wir auf das Thema Triathlon kamen, waren die Dämme gebrochen. Wir werden uns sicher im Schwimmbad mal über den Weg laufen. Und dann können wir weiter fachsimpeln.
Und jetzt gleich Mittagspause.
CU
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