Die große Reise

2 Titangelenke in 10 Wochen ...

Die große Reise beginnt...erneut..


Diesesmal mache ich es besser...

Ich habe ein großes Ziel!

Ihr habt die Chance mich zu begleiten!


Posts mit dem Label Klinikaufenthalt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Klinikaufenthalt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 10. Juni 2012

Alarm! Alarm! ...Mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus!!!

Schmerzen ...mitten in der Nacht von Freitag auf Samstag!!!

Ich meine richtige SCHMERZEN!!!

Keine Angst!!! Nicht mit meinen Titangelenken!

Es gibt auch andere Körperteile, die Schmerzen verursachen können.

Die Nacht von Freitag auf Samstag , 09.06.2012 ,  3 Uhr ...ich werde wach mit Schmerzen im Bauchraum ...auf den ersten Blick...es zog aber auch von Rücken her ...

Natürlich als Mensch, der mit Schmerzen gelernt hat umzugehen ... meine Vorgehensweise: Maßnahmen ergreifen - Heizdecke an, Schmerzmittel 1 Tablette Valoron...leider alles keine Wirkung...eine richtige grasse Nierenkolik hatte mich heimgesucht...

...eine Stunde später ...die Schmerzen, die anfänglich etwas nachließen, blieben konstant auf hohem nicht mehr zu auszuhaltenden Niveau...ich lief die Wohnung auf und ab mit gelegentlichen Abstechern  auf den Balkon...die Kühle der Nacht und die frische Luft milderten ein wenig die Schmerzwahrnehmung...

Die letzte Konsequenz...04.35 Uhr 112 gewählt und Rettungswagen bestellt...es dauerte aus meiner Sicht ewig, bis er endlich kam...ohne Arzt... 2 Rettungsanitäter, wovon der eine mein Tischtenniskollege ist...der war auch verwundert mich so zu sehen...kreidebleich...kalter Schweiß...und sehr sehr ungeduldig, was gegen die Schmerzen unternehmen zu wollen...

Die Entscheidung fiel mich ins Krankenhaus nach Schotten zu bringen...die Alternative wäre gewesen, den Notarzt von Büdingen kommen zu lassen und mich dann erst ins Krankenhaus zu fahren...da gefiel mir die erste Variante besser...

Eine wilde Fahrt...mein Tischtennisfreund Marcel am Steuer und wir fuhren nach Schotten ins dortige Krankenhaus - für mich die erste Fahrt im Rettungswagen !

Dort angekommen wurde ich von einer netten Schwester empfangen und versorgt, ein paar Momente später, die sich für mich wie Ewigkeiten anfühlten, war die Ärztin da und versorgte mich mit Schmerzmitteln...erst so die normale Dosierung und dann nachdem bei mir alles nicht gewirkt hatte richtige "Hämmer" - so die Schwester im nachhinein. Nachdem dann quasi das Pulver verschossen war...begannen die Mittel langsam zu wirken...erst im Kopf...dann auch an der Stelle, die mir die extremen Schmerzen bereitete...

...die Ärztin verließ den Raum, um einen anderen Patienten zu versorgen und kam kurze Zeit später wieder...und wunderte sich, dass ich noch "da" war - sprich bei Sinnen und noch nicht weggetreten...daraufhin erwiderte ich nur, dass man mich so leicht nicht lahmlegen kann und bei mir normale Dosierungen nicht die gewünschte Wirkung erzielen...

...im Anschluss wurde ich in der Röntgenabteilung geröntgt...der Bereich der Schmerzen...die Nierengegend...

...die linke Niere war gestaucht...ein Zeichen, dass es sich wohl um einen Nierenstein oder sowas handeln musste...

...danach wurde ich auf die Station 1 - Abteilung Innere Medizin - gefahren , Zimmer 119 - mein erster Besuch im neuen Klinikum in Schotten - und dann gleich als Patient...

Warum ich jetzt hier schon schreiben kann...

...morgen erzähle ich wie es weiter ging...

CU

Stephan Frank - Niemals aufgeben!

Montag, 16. April 2012

Tag 4 von Reha 2 nach OP 2 - THERAPIEPLAN UND CO.

HALLO!


Tag 4 von Reha 2 nach OP 2...
-------------------------------------------------------------------------------
Zur Erklärung: Hier die Chronologie der Ereignisse
1. OP am 16.01.2012 in der Orthopädischen Klinik in Braunfels, Entlassung 27.01.2012, 11. Tag postop - danach Reha von 30.01.2012 bis 27.02.2012 in der Kaiserbergklinik in Bad Nauheim - danach IRENA - PROGRAMM in Kaiserbergklinik in Bad Nauheim vom 29.02.2012 bis 22.03.2012 - insgesamt 9 Anwendungen - danach 2. OP am 27.03.2012 in der Orthopädischen Klinik in Braunfels, Entlassung 8. Tag postop, 04.04.2012 - danach Reha - Start am 13.04.2012 in der Kaiserbergklinik in Bad Nauheim... Fortsetzung folgt...
-------------------------------------------------------------------------------
MONTAG morgen in Deutschland...


Die ersten Routineschritte hier im Haus...Morgen-Urin in Becher, Blutdruck- und Gewichtkontrolle, "Vampire" haben Blut abgenommen, hat gleich geklappt, Stationsschwester hat sofort getroffen...ich hoffe mal ich bin jetzt nicht selbst ein Blutsauger! Ruhe-EKG...


Aufnahmebogen bei Aufnahme abgegeben...


Jetzt gleich Einzelkrankengymnastik...


Ich wünsche Euch allen eine bewegte Woche mit positivem Stress...Lasst Euch nicht ärgern!


CU Stephan Frank - Niemals aufgeben!

Montag, 2. April 2012

Physiotherapie Tag 6 nach der OP 2 - Treppen laufen und Bewegungsschiene02.04.2012

Hallo!



Meine Stimmung ist gestiegen...Dank der heutigen Physiotherapie mit Pascal habe ich wieder meine Motivation zurück...


Die letzten beiden Tage ohne große Bewegung waren nicht gut für mich...Bewegung ist Leben...


Heute war ich zuerst auf der Bewegungsschiene ...unglaublich...die Kraft und Beweglichkeit war gut...erstaunlich gut...das Gefühl in der Hüfte auch...danach bin ich Treppe gelaufen...das ist immer nach der Hüftoperation der wichtige erste Schritt der Mobilisierung...Treppe hoch und Treppe runter unter Zuhilfenahme von Unterarmgehstützen...


Beim Treppenlaufen aufwärts macht die "gesunde" Seite den ersten Schritt auf die nächste Stufe, dann folgt die operierte Seite (Gehstütze und operiertes Bein zusammen), beim Treppenlaufen abwärts verhält es sich genau anders herum, das operierte Bein geht mit der Unterarmgehstütze die Treppenstufe runter, dann folgt das "gesunde" Bein! Dabei kann man sich falls vorhanden an dem Treppengeländer festhalten, die 2. Unterarmgehstütze nimmt man in die Hand, in der sich auch die andere befindet, nur man hält sie mit dem Daumen an der anderen Stütze in horizontaler Position fest während dem Treppenlaufen. Das Ganze erfordert etwas Koordination, insbesondere wenn vor ein paar Wochen das jetzt als "gesund" eingestufte Bein selbst noch das operierte war. Aber irgendetwas ist halt immer...


So jetzt kann es weiter gehen. 

Tag 6 nach der OP - Montag morgen in Deutschland

Moin moin!


Der übliche vormittagliche Ablauf ist durch...
Wecken, Bett machen (von den Schwestern natürlich), selbst ins Bad in dieser Zeit...frisch machen, waschen und sonstige Geschäfte erledigen, Frühstück, Ärztevisite mit Stationsarzt, einem Kollegen und der diensthabenden Schwester, heute zusätzlich noch Blutabnahme im Zimmer (meine Arzthelferin von letzter Woche, hat geklappt, ist ja auch nicht selbstverständlich),  
jetzt gerade noch Blutdruck (120 zu 74, gute Werte, denke ich)... und jetzt heißt es warten auf Mittagessen und Physiotherapeuten...


Morgen werden nochmal Aufnahmen gemacht von dem "neuen " Gelenk...und Mittwoch soll schon Entlassung sein...


...finde ich ehrlich gesagt schon spannend...ich bin bis heute noch keine Treppe gelaufen...kenne natürlich alle Feinheitem von meiner Operation im Januar, da hatte ich noch einen Klinikaufentalt von insgesamt 14 Tagen (inklusive Anreisetag), Entlassung war 11 Tage postop...jetzt sind es dann "nur" noch 10 Tage Klinikaufenthalt (inklusive Anreisetag), Entlassung 8 Tag postop...


...es handelt sich konkret um 2 Tage...nicht viel eigentlich...


- aber so frisch operiert, man darf das Gelenk bzw. die operierte Seite 14 Tage lang nur mit 20 kg belasten, danach weitere 14 Tage mit 50 % des Körpergewichts und nach 4 Wochen Vollbelastung - alles unter Zuhilfenahme der Unterarmgehstützen - selbst bei der Vollbelastung werden diese teilweise noch benötigt, um ein "sauberes" Gangbild zu erzielen


- ich hatte jetzt jeden Abend erhöhte Temperatur (bis max. 38,6°C), was noch Reaktionen meines Körpers auf die OP sind


- man kann zumindest bis heute noch keine Treppe laufen..sicher werde ich das heute und morgen noch üben mit dem Physiotherapeuten, mehr Zeit steht ja nicht mehr zur Verfügung, wenn Mittwoch Entlassung ist - um es dann zuhause  zu können, denn da komme ich erst hin, da meine Reha erst am 13.04. startet


- die operierte Seite ist noch geschwollen, durch die Operation


- es fehlen 3 tage Physiotherapie hier in der Klinik,  im Januar wurde ich Montags operiert, war Dienstags wieder zurück auf dem Zimmer und hatte somit insgesamt 8 Anwendungstage nach der OP hier in der Klinik, dieses Mal sind es nur 5 Anwendungstage !!! 
An diesen Tagen war ich an der Bewegungsschiene, was gut für die Mobilisierung war! Dazu werde ich dieses Mal nicht kommen, weil die Zeit einfach nicht reicht!!! Ob das gut ist, wage ich zu bezweifeln, wenn ich ehrlich bin! 


Im Genesungsprozess fehlen da wichtige Tage! 


Kostentechnisch sicher zu verstehen, da alle Kliniken im Wettbewerb stehen und die Orthopädische Klinik in Braunfels diesbezüglich im Januar fast ein Alleinstellungsmerkmal hatte - in anderen Kliniken, die ich mir angesehen habe und auch aus Gesprächen in der Reha, weiß ich dass fast alle Kliniken am 7. oder 8.Tag entlassen - mir hat der Ablauf im Januar zumindest nicht geschadet, denn ich konnte bereits 10 Wochen danach voller Enthusiasmus und Motivation die Operation an der 2. Hüfte durchführen lassen, da die linke Seite bereits so mobil und belastbar war, dass überhaupt daran zu denken war. 
Ich habe natürlich den Vorteil, dass ich aus meinen Erfahrungen im Januar einen Nutzen ziehen kann und für mich selbst etwas Gymnastik machen kann, da ich weiß, was erlaubt ist, was möglich ist und was mir gut getan hat und letztlich der Mobilisierung förderlich war.


Meine Gefühle der früheren Entlassung sind gespalten, das möchte ich hier zum Ausdruck bringen. Der Stationsarzt hat heute morgen bei der Visite natürlich angeboten, falls es mir  gesundheitlich noch nicht so gut gehen würde, könnte man den Aufenthalt auch um 1 bis 2 Tage verlängern. mal sehen ob ich diese Option ziehe, das werde ich bis morgen Vormittag bei der Visite entscheiden.


Ich wünsche Euch eine stressfreie Vorosterwoche...


CU Stephan Frank





Sonntag, 1. April 2012

Ende vom Wochenende - Tag 5 nach der OP...

Hey Ihr da draußen!


Ein für mich spannendes Wochenende ist fast vorbei...


Tischtennis Team WM Dortmund - Platz 2 für das deutsche Team rund um Timo,
IRONMAN 70.3 Texas mit 2 Deutschen vor Lance Armstrong, Sebastian Kienle hätte es fast noch geschafft...


Außerdem war traumhaftes Wetter, wie ich aus meinem Zimmer sehen konnte...ich hoffe Ihr konntet das für Euch nutzen...


Bin abends immer ein wenig geplättet...kann mich nicht erinnern wie es nach der ersten OP im Januar war.


Aber sei es wie es war, ich muss mich selbstredend mit der aktuellen Situation auseinandersetzen, nicht mit Wunschvorstellungen...


Morgen kommt wieder der Physiotherapeut...worauf ich schon sehr gespannt bin...einige Übungen, die man zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht alleine machen kann, wo ich seine Unterstützung benötige...helfen mir schon die operierte Hüfte zu mobilisieren...das fehlte jetzt 2 Tage über das Wochenende...deshalb bin ich gespannt!


Ich habe am Wochenende durch meine beiden Freunde Sascha und Martin 2 ganz spannende Bücher geschenkt bekommen, mit denen ich mich die nächsten Tage beschaffen werde...


Natürlich werde ich hier an dieser Stelle darüber berichten.


Jetzt mach ich erst mal Feierabend und hoffe wir treffen uns hier in der nächsten Woche wieder!


Bis morgen...



Tag 5 nach der OP2 - Sonntagmorgen, Sonnenschein...

Guten Morgen zusammen!



Ein strahlend blauer Himmel und eine lächelnde Sonne haben mich heute morgen begrüßt.


Gut geschlafen...der gestrige Abend brachte noch maximale Temperaturwerte von 37,5 °C, etwas erhöht, aber auch nicht mehr. So hat es sich auch angefühlt, war zwar etwas platt, aber kein Schüttelfrost oder ähnliches.
Das ist doch schon mal wieder eine positive Wendung.


Wenn  man am frühen morgen schon so von der Sonne angeflirtet wird, kann es einem doch nur gut gehen!


Von den Sonnenstrahlen geht eine solche Energie aus...


Highlight heute...Finale Tischtennis Mannschafts WM in Dortmund...Deutschland-China...gestern das Halbfinale 3:1 gegen Japan gewonnen und somit das Traumfinale perfekt gemacht gegen den scheinbar übermächtigen Gegner China!


1989 als in Dortmund das Doppel Rosskopf/Fetzner Tischtennis-Geschichte geschrieben hatte durch den Gewinn der Weltmeisterschaft war ich vor Ort und habe diese Eindrücke der WM meine ganze Tischtennislaufbahn mitgenommen.


Schade, dass ich heute nicht dabei sein kann...aber ich komme wieder! Wünsche unserem Team von hier schon mal viel Glück, mit dem Publikum im Rücken, vielleicht gelingt ja eine Überraschung, wäre großartig!


Bis später...

Samstag, 31. März 2012

Tag 4 nach der OP - wieder etwas erhöhte Temperatur!

Moin moin! WOCHENENDE !!!



Ja, was soll ich sagen...nach einer kurzen Nacht...eingeschlafen nach 1 Uhr, wurde ich um 6 Uhr morgens unsanft geweckt...
es war wieder an der Zeit...Bett verlassen, ins Bad, frisch machen, inzwischen wird das Bett neu bezogen...the same procedure as every day...dann Blutdruck messen, Temperatur checken...


6.55 Uhr "Früh"stück wird gebracht...2 Roggenbrötchen, fettarme Magarine, 1 oder 2 Scheiben Käse, und 1 oder 2 Portionen Honig, immer im Wechsel, mal vom Käse 1 Scheibe, dann 2 mal Honig, mal vom Käse 2 Scheiben, dann nur 1 mal Honig...


Habe ich aber auch so bestellt, esse momentan und überhaupt keine Wurst und wenn möglich wenig Zucker- oder Weismehlprodukte!!! Mein Gewicht dankt es mir...gefühlte 10 Kilo abgenommen seit 1. OP im Januar!!!
Wahrscheinlich sind es abe nur 8...aber immerhin ein erster Erfolg für jemanden, der vor 11 Wochen so gut wie nicht mehr laufen konnte und nur noch von Schmerzmitteln und Ruhepausen gelebt hat!!!


Jetzt wurde gerade das Mittagessen heringebracht...jeden Tag 11.30 Uhr...Feuertopf mit Geflügelwurst...da ist sie wieder die Wurst ...mal schauen ob ich sie essen kann...Riechtest bestanden...riecht deftig...könnte im schlimmsten Falle schmecken...mache mich erst mal an die Arbeit...bis gleich!!!


So...habe fertig...Nachtisch Vanille-Dessert nicht geschafft...war lecker...selbst die Geflügelwurst...


Ja zum Thema erhöhte Temperatur muss ich sagen...hatte gerade 37,3 ...nix dramatisches...aber muss es im Auge behalten...


Leider hat sich die Sonne hinter den Wolken versteckt...aber es geht auch auf Ostern zu!!! Da haben wir ja öfters mit trübem Wetter zu kämpfen...


Jetzt werde ich erst einmal etwas weiter recherchieren und Euch dann wieder informieren...bis später...


CU Stephan Frank

Postoperative Pflege...

Pflege

Postoperativ : Lagerung des operierten Beins in leicht abduzierter Stellung, Bettende 30° erhöht, um venösen Rückfluss zu fördern!

Unterstützung durch Beinlagerungsschiene (Volkmannschiene) oder Keilkissen
Rotationsbewegungen nicht erlaubt!
Kontrolle auf Hämatombildung!
Steckbecken von der gesunden Seite
Schmerzmittel AO
Mobilisation am 2.postoperativen Tag nach Drainagenentfernung, Unterstützung bei der Körperpflege ( Mobilisierung am 1.postoperativen Tag mit Unterarmgehstützen oder ggf. Toilettenstuhl)

Kontrolle: Vitalzeichen, Wunde, Drainagen, Verbände
Aufstehen über operierte Seite.

Erst aufsetzen, wenn möglich ohne Triangel. Dann eine Grundspannung im operierten Bein aufbauen, d.h. Fußspitze anziehen und Knie auf das Bett drücken. Dadurch wird das Gelenk durch Muskeln geschützt. Dann das operierte Bein in dieser Stellung ohne Drehung in Richtung Bettkante schieben und darauf achten, dass Oberkörper und das andere Bein gleich mitgehen. Erst wenn Patient richtig auf der Bettkante sitzt das Bein im Kniegelenk knicken.



Luxationsprophylaxe(Oberkörper nicht höher als 45 Grad. Innenrotation vermeiden(Keilkissen je nach Krankenhaus)

Beim Drehen immer ein Kissen zwischen die Beine legen, um Luxation zu vermeiden. (ist auch weniger schmerzhaft)



(Quelle:Pflegewiki)

Freitag, 30. März 2012

Schock !!!

Bin gerade etwas geschockt...habe recherchiert welchen Präparate-Cocktail ich bekommen habe...



Tramal + Novalgin-Tropfen...echt grass...


Das werde ich später erst mal klären...als Maßnahme gegen Fieber!?



Der Sache werde ich auf den Grund gehen...


Jetzt steht erst einmal ein langweiliges Wochenende vor der Tür!


Kein Physiotherapeut, nix...hoffe mein Fieber ist morgen Abend weg...


Jetzt ist es erst einmal gesenkt...ist ja schon mal was!


Entwarnung...habe gerade ws im Netz gefunden dazu...diesen Cocktail, die Mischung von Tramal- und Novalgintropfen nennt man Würzburger Cocktail oder Würzbuger Mischung!


Schwester war gerade da...alles wird gut! Diese Mischung wird oft bei Hüft-TEP oder Schulter-TEP (TEP ist gleich Totale Endoprothese) verabreicht.


Als alles im grünen Bereich...


Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch...


Keep on moving...


Stephan Frank - Niemals aufgeben! 

Schon wieder erhöhte Temperatur...Tag 3 nach der OP

Leider schon wieder erhöhte Temperaturanzeige 38,0 dafür war Blutdruck absolut ok...125 zu 76...


Wir werden sehen wie der Abend verläuft...war heute schon gut zu Fuß mit Krücken...bis ein ein leichtes Knacken auf der operierten Seite...scheinen Sehnen gewesen zu sein, keine Schmerzen danach...

Tag 3 nach der OP - es geht aufs Wochenende zu

Hi!


Der Tag war bis jetzt unspektakulär..Reha-Anmeldung erledigt...wieder in der Kaiserberg-Klinik in Bad Nauheim...jetzt kommt gleich der Physiotherapeut...mit Gehhilfen laufen...mal sehen wie weit wir kommen...


Bis später!

Donnerstag, 29. März 2012

Physiotherapie Tag 2 postop

Gerade mit Physiotherapeut wieder die ersten Übungen gemacht... mit Rolli gelaufen...Gefühl entwickeln...wieder mobil werden... die ersten 2 Wochen Belastung 20 %, nach 4 Wochen Vollbelastung, habe gutes Gefühl... das Abrollen fällt viel leichter als bei der im Januar operierten linken Seite zum gleichen Zeitpunkt nach der OP...

Mr. Titan Teil 2 - Röntgenbild rechts

So jetzt ist das auch erst einmal erledigt. Röntgenbild rechte Hüfte, leider nur rechte Seite. Denke dass vor der Entlassung noch ein Bild mit beiden Seiten gemacht wird.




Alle Zugänge sind ab, der am Hals wurde bereits gestern gezogen, der am Handtücher vor dem Röntgen. Drainage wurde auch gestern schon entfernt, der Verband wurde heute morgen von meinem Operateur persönlich gewechselt. Schnitt sieht ähnlich dem auf der linken Seite aus.
Blut wurde auch bereits von Schwester Sabine  abgenommen,  hat auch auf Anhieb funktioniert. Zwischendurch wird immer wieder mal Temperatur und Blutdruck gemessen. Gerade 37,7°¢ und Blutdruck...122 zu 81, Puls 91 nach der "Anstrengung" des Röntgens.
Heute Mittag kommt der Physiotherapeut... mal sehen was schon klappt!?



Jetzt geht es gleich zum Röntgen...

Auf das Röntgenbild bin ich gespannt...


Leider noch keins wo man beide Titangelenke nebeneinander sieht!!

29.03.2012 - Tag 2 nach OP 2

Guten morgen!!!


Ich konnte heute Nacht endlich mal wieder schlafen.
Nach 2 Nächten ohne viel Schlaf, die Nacht vor der OP im Zimmer habe ich keine echte Schlafposition gefunden, so dass maximal 2 bis 3 Stunden zusammen kamen und die nur etappenweise. Außerdem war nachts so gegen 2 Uhr, eine halbe Stunde nachdem ich das Licht ausgemacht hatte, irgendeine Diskussion auf dem Flur meiner Station. Das Ganze ging bestimmt fast eine halbe Stunde und begann nachdem wohl in der Nachbarklinik irgendeine Sirene ausgelöst wurde. ob da ein Zusammenhang bestand habe ich nicht erkundet. Und auf der Aufwachstation war ich ca. 3 Stunden nach OP -Beginn wieder wach, den Tag über konnte ich nicht gut schlafen, habe vielleicht mal eine halbe Stunde am Stück gedöst. Gegen Abend war es mir vom Magen her irgendwie übel,  habe aber nichts gesagt und mich zusammen gerissen. Durch die Übelkeit, die mich bis zum Frühstück am nächsten Morgen begleitet hat, habe ich nicht einschlafen können. Ich habe aber wieder einen netten Opi. Kennen gelernt, der neben mir auf der Wachstation lag - Wilfried 74 Jahre jung und auch die 2. Hüfte operiert bekommen. Durch die vielen Geräusche der angeschlossenen Geräte,  die das Herz-,  Kreislaufsystem überwachen und ab und zu Alarm schlagen, wenn ein bestimmter Bereich überschritten wird war wie bereits im Januar nach meiner OP   ein dauerhaftes Abschalten schwierig. Außerdem hat wohl eine Patientin auch nachts gegen 2 Uhr irgendeine Diskussion mit der Nachtschwester oder einem anderen  Patienten angefangen, was für Unruhe sorgte. Schwester Sabine, die bis 20 Uhr für uns zuständig war, war sehr bemüht und hat einen richtig guten Job gemacht. Die Nachtschwester war weniger zugänglich,  hat aber ihren Job auch ordentlich gemacht,  es gab keinen Grund zur Klage. Alles in allem habe ich auch nur 3 Stunden, wenn man alles zusammen zählt, schlafen können.
Deshalb habe ich mir gestern Abend mal eine Schlaftablette geben lassen. Außerdem Medizin gegen Fieber, meine Temperatur war gegen 20.30 Uhr 38,1 °¢ und etwas Schüttelfrost hatte ich auch . Etwas Schmerzen oder Befindlichkeiten,  so möchte ich es nennen, waren auch vorhanden. Gegen 22.30 Uhr habe ich die Schlaftablette  eingenommen und doch erst ca. 0.00 Uhr die Augen zugemacht. Gegen 01 Uhr kam dann nochmal die sehr nette und hilfsbereite Nachtschwester, Blutdruck und Temperatur messen. Gegen 5 Uhr ein  weiteres Mal mit dem selben Auftrag.
Gerade wurde der Verband vom Operateur Jens Brade  gewechselt. Es sah schlimmer aus als jetzt unter dem Verband, da nachdem die Drainage gestern gezogen wurde  noch etwas Blut nachgelaufen war. Also erstmal Entwarnung...hatte schon die Befürchtung,  dass die Wunde nachblutet oder nicht richtig verschlossen ist. Ist aber soweit alles im grünen Bereich laut Oberarzt Brade. Jetzt gibts Frühstück... 2 mal Roggenbrötchen, Käse und Honig.
Jetzt gehts erst einmal weiter mit dem Tagesablauf...


CU
Stephan Frank - Niemals aufgeben!

Mittwoch, 28. März 2012

Ich bin wieder da - Mr. Titan Teil 2

Hello world!
Die Geschichte von Mr. Titan geht weiter...es beginnt Teil 2...
Ich bin wieder da!  Habe die Operation erst einmal überstanden... OP gestern 7.55 Uhr...dann bis heute morgen 8.30 Uhr auf der Wachstation... jetzt im Zimmer gelandet und mich erst mal zurück gemeldet.
Aktuell in der Orthopädischen Klinik in Braunfels  http://www.okb-online.de
Es ging alles sehr schnell.von der 1. OP am 16.01.  bis heute... ....der lange schmerzhafte Leidensweg hat jetzt endlich  ein ENDE gefunden. Das ist zumindest meine Hoffnung.
Vom Gefühl her verlief die OP gut...laut meiner Narkoseärztin Frau Dr. Frohwein  gab es keinerlei Komplikationen.  Mein Operateur war wie am 16.01.  diesen Jahres der Oberarzt Jens Brade. Am 16.01.2012 wurde bei mir links eine Endoprothese der Firma Zimmer eingesetzt...Nur 10 Wochen und 1 Tag später  das gleiche gleiche Procedere rechts. Nach gefühlt gutem Verlauf nach der 1. OPwar ich mutig und habe meinen offiziellen OP-Termin um 2 1/2 Wochen vorgezogen.  Jetzt heißt es wieder Gymnastik,  Reha usw. Ich werde mein Bestes geben...
Ein Glücksgefühl überkam mich gestern nach durchgezogener OP und nachdem  ich von der Vollnarkose erwacht bin. Jetzt bin ich komplett...In so kurzer Zeit beide kaputten Gelenke durch Titangelenke ersetzt...eigentlich kann ich es noch nicht glauben...meine Reise zurück ins Leben geht also weiter...die Chance auf ein neues Leben ist greifbar nah...ich bin wieder da...meine positive Lebenseinstellung, mein ungebrochener Optimismus, der einige Zeit schwer gelitten hatte, ist zurück gekehrt.
Bereits nach der 1. Operation im Januar war ich bereits fast der am Ziel meiner Träume ...meine Schmerzen waren reduziert - auf der Schmerzskala von 7 bis 8 vor der 1. OP ( 0 entspricht keine Schmerzen und 10 das Maximilian)  auf 2 bis 3 reduziert ohne große Bewegung, mit Bewegung auf 4 bis 5, insbesondere wenn ich in den Bereich kam, wo das rechte Hüftgelenk blockierte oder die Schmerzen im Iliosakralgelenk unerträglich wurden. Schmerzen,  Schmerzen,  Schmerzen... das war das Thema,  was mich jeden Tag beschäftigte und mir ganz viel Lebensfreude und -Qualität entzogen hat. Der Gedanke Schmerz, ebenso wie die Emotion Schmerz war allgegenwärtig.  Und diese Situation veränderte meine Persönlichkeit.  Es wirkt sich zuerst auf das Verhalten aus, man bewegt sich weniger und weniger. Parallel laufen aber weitere Prozesse ab. Man kann nicht mehr agieren, - selbstbestimmt handeln - sondern nur noch reagieren - von den Schmerzen bestimmtes Verhalten und Handeln. Man ist nicht mehr Herr über seinen eigenen Körper.  Die irgendwann chronisch werdenden Arthroseschmerzen übernehmen die Chefrolle und damit die Steuerungsfunktion über das Leben eines arthrosekranken Schmerzpatienten.  
Alle Versuche der letzten Jahre, diesen Prozess aufzuhalen und den Teufelskreis zu durchbrechen, sind letzlich gescheitert. Auch ich, der so sehr an die eigenen Selbstheilungskräfte und die mentale Kraft in uns Menschen glaubt,  war hier auf  einen vermeintlich stärkeren Gegner getroffen. Alles Wissen, jede Erfahrung, egal welches Medikament, jedes Nahrungsergänzungsmittel, selbst Besuche beim Heilpraktiker, beim Osteopathen oder beim Physiotherapeuten haben letztendlich direkt nicht weitergeholfen, indirekt haben sie mir aber zur Einsicht verholfen, dass der bei mir vorliegenden Cox-Arthrose im Endstadium nur operativ beizukommen ist. Alle unternommenen Versuche,  die Krankheit zu stoppen, eine Operation zu umgehen und irgendwie die Schmerzen dauerhaft auszuschalten haben letztlich wie bei einem Puzzle die einzelnen Teile erst den Entscheidungsprozess entstehen lassen. Selbst meine Absagen von 3 OP -Terminen im letzten Jahr haben mir geholfen zu verstehen - wie dramatisch meine Situation sich zugespitzt hatte.  Dazu gehört auch mein Termin in der Orthopädischen Klinik in Braunfels  am 30.03. , die ich, obwohl alle Vobereitungen getroffen waren, ich unverrichteter Dinge verlies. Wieder und wieder versuchte ich den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, die da hieß Operation. Ich hatte vor wieder abzunehmen,  Sport zu machen...weil ja dann meine Beschwerden sich vermindern würden...ich suchte und suchte nach  Optionen...letztendlich waren es nur Ausreden...mir selbst gegenüber... es waren Versuche des Verdrängens wie es wirklich um mich steht...aber alle Versuche, mir selbst was vorzumachen und mich selbst zu belügen scheiterten. Sie mussten scheitern. Zum Schluss siegt immer die Wahrheit...auch in diesem Fall!
Nach einem Sommer 2011, der nicht nur keiner war und der gnadenlosen niederschmetternden Realität,  dass ich meinen Zustand nicht mehr ohne fremde Hilfe würde ändern können, kam es wie es kommen musste...ich entschied mich für den jetzt eingeschlagenen Weg und das ist gut so...  2 mal Titan ist gleich Mr. Titan!  Mein Weg zurück in ein aktives Leben nimmt so langsam Konturen an...die Grundsteine dafürw sind gelegt...
Dank der heutigen Medizin sprich OP-Methoden (www.okb-online.de) und der fortschrittlichen,  zukunftsweisenden Medizintechnik  (www.zimmergermany.de) ist Vieles, ja fast Alles möglich !!!
Ich werde ausführlich darüber berichten...


CU Stephan Frank - Niemals aufgeben!


http://www.stephanfrank.blogspot.com

Montag, 26. März 2012

Schwäche zeigen - Schwäche zulassen

Ich habe mich oft gefragt,  warum ich es nicht zulassen kann, schwach zu sein...einfach mal Schwäche zu zeigen...warum ist gerade mein Lebensmotto "niemals aufgeben! "...


Liegt es an meiner Erziehung?! Es ist für viele Menschen ganz normal...einfach mal schwach sein und nicht der Erste oder der Beste sein zu müssen..


Irgendwie hat es wohl auch sehr viel mit Ehrgeiz zu tun...sich was beweisen und auch anderen was beweisen...


Es hat auch mit dem Kampf um Anerkennung zu tun! Man will geliebt werden, um jeden Preis, sei er noch zu hoch. Obwohl man bedingungslos geliebt werden will. Von sich selber und auch von seinen Lieben...auch das liegt wohl sehr stark an dem inneren Kind in uns. Wie haben wir Liebe und Anerkennung als Kind empfunden?! Das prägt ein Verhalten, was auch im Erwachsenenalter noch ein Antrieb sein kann. 


Es ist wichtig niemals aufzugeben, denn das Leben verlangt es von uns. Jeden Tag stark sein, jeden Tag Leistung bringen, jeden Tag ein Held sein...doch müssen wir das überhaupt.


Vielleicht müssen wir lernen, das wir auch was wert sind, wenn wir auch mal nicht funktionieren können...die Gesellschaft in der wir leben ist eine Leistungsgesellschaft! Schwach sein wird nicht geduldet...nur die Starken erreichen was...irgendwie wie in der Natur...nur bei all dem Kampf, der dürfen wir nicht vergessen, dass es mehr gibt als Erfolg!


Die größten Erkenntnisse meines Lebens habe ich aus Niederlagen gezogen - sei es sportliche Niederlagen oder persönliche in Beruf oder Freizeit...dazu gehören auch menschliche Niederlagen...
...aus den größten Enttäuschungen habe ich viel gelernt für mein weiteres Leben...
...aus falschen Entscheidungen mit all ihren Konsequenzen habe ich für künftige ähnliche Situationen schon vorgearbeitet!


Warum nicht auch mal einfach Schwäche zeigen! Es hat gerade in meiner Generation Mann nicht zur Ausbildung gehört. Aber ich habe jetzt durch die Krankheit mit all ihren Konsequenzen gelernt, schwach zu sein ist keine Schande -  sondern sich dem Problem nicht zu stellen und aufzugeben! Und das nehme ich mit...ich werde niemals aufgeben, selbst wenn ich manchmal schwach bin...ich werde weitermachen...weiter kämpfen...weiter das Leben in vollen Zügen genießen und die Herausforderungen annehmen!


Ich bin gerade wieder ins Krankenhaus eingecheckt und werde morgen früh 27.03.2012, 7.55 Uhr operiert.


Ich werde aus der Schwächephase lernen! Und gestärkt zurückkommen...mit meinem 2. Titangelenk...danach klappt es auch wieder viel besser, wenn der Auftrag heißt "die Welt retten"!





Countdown abgelaufen - bereits im Krankenhaus - Operation morgen


Countdown abgelaufen!

Die Operation findet morgen statt! Offiziell war der 12.04. Termin für die 2. Hüft-OP. Ich fühlemich aber bereits fit für den 2. Schritt und habe am Freitag nach einem früheren Termin gefragt...Und siehe da, heute morgen 8.30 Uhr klingelte das Telefon, Frau Neu, die Disponentin aus dem OKB in Braunfels machte mir das verlockende Angebot, morgen operiert zu werden. Das konnte ich nicht ablehnen! Wenn ich in 10 Wochen, genau so lange ist die 1. OP heute her, so fit bin mit der rechten Hüfte wie heute mit der linken, bin ich sehr zufrieden. 
 Dafür werde ich jede Möglichkeit nutzen, um meine Mobilität und meine alte Fitness zurück zu gewinnen. Jeden Tag mit Babyschritten dem großen Ziel entgegen...
Ich werde natürlich über den weiteren Fortschritt auf meinem Blog detailliert beschreiben und würde mich sehr freuen, wenn es anderen Menschen Mut macht und motiviert, jeden Tag die Herausforderung des Lebens anzunehmen. 
Ich bin auf dem Weg zurück ins Leben...der erste Schritt war die Entscheidung zur OP am 16. Januar...der zweite Schritt folgt morgen...mit 2 Titangelenken werde ich die Welt wieder retten können...also noch ein wenig Geduld...bald bin ich wieder hergestellt...


CU on http://​www.stephanfrank.blogspot.com/

Countdown abgelaufen - Ich bin dann mal weg 2

Hallo!


Ja der Countdown ist jetzt abgelaufen. Ich checke heute ein und morgen findet die OP an meiner rechten Hüfte statt. Ich weiß diesmal was auf mich zukommt. Ein wenig Stress wenn man 8.30 Uhr erfährt,  dass man heute Eicheln muss und morgen operiert wird...
Alles wird gut!!!

Ich werde wieder live berichten...also bleibt dran...


CU Stephan Frank - Niemals aufgeben!

Montag, 16. Januar 2012

Die Stunde 0 - 16.01.2012 - Kurz vor der OP

Jetzt gehts wirklich bald los. Nach einer unentspannten Nacht auf einer ca. 12 cm Matratze mit vielleicht 3 Stunden Schlaf insgesamt, war ich um 6 Uhr wach. Die Klinik erwachte aus ihrem Schlaf und die üblichen Geräusche begleiteten mich bis 6.15 Uhr die Schwester in mein Zimmer kam und mir mitteilte, dass ich nach nebenan verschwinden soll, um zu duschen. Mittlererweile war die Schwester der Wachstation da und hat meinen linken Oberschenkel rasiert, rechts einen Trombosestrumpf verabreicht und ein wenig Smalltalk gehalten. Inzwischen war ein Arzt hier, der die zu operierende Seite mit einem Stift markiert und ein Armbändchen mit Namen und Geburtsdatum an das linke Handgelenk angebracht hat. Mein Operateur war auch inzwischen da. Oberarzt Dr. Brade, ganz nett auf den ersten Blick, Freitag beim Aufnahmegespräch war er noch im Op, deshalb jetzt erst der Erstkontakt.
Hat sich meine steife Hüfte nochmal angeschaut...es kann nur besser werden. Wann bin ich dran? Nach der Bandscheibe laut Schwester Sabine von der Wachstation, laut Plan und Dr. Brade sobtegen 11.30 Uhr. Ich habe also noch ein wenig Schonfrist...was soll schreib ich noch etwas an meinem Blog.
Für jetzt erst mal Schluss, bis später.
Es bleibt spannend, bleiben Sie dran.


CU Stephan Frank