Die große Reise

2 Titangelenke in 10 Wochen ...

Die große Reise beginnt...erneut..


Diesesmal mache ich es besser...

Ich habe ein großes Ziel!

Ihr habt die Chance mich zu begleiten!


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Montag, 7. Mai 2012

Reha 2 - Woche 4 ...es geht langsam zu Ende!!!


Ja, es geht langsam zu Ende...nicht mit mir...mit der Reha...


Ich habe viel dazugelernt in den letzten Monaten. Seit Januar diesen Jahres bin ich besessen von dem Ziel wieder schmerzfrei in ein bewegtes Leben zurückzukehren...das ist mir soweit auch gelungen...mein ISG rechts (Iliosakralgelenk) bzw. die Region zwickt noch ab und an, aber es ist wie ein Wunder, dass ich mich wieder schmerzfrei auf meinen eigenen Beinen fortbewegen kann!


Selbst Stress, Ängste und Schmerzen haben was positives - ich habe meine Einstellung diesen "bösen Empfindungen" gegenüber komplett geändert. Sie schützen uns vor Überlastung und Dingen, die uns dauerhaft extrem schaden würden bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen, die sich ergeben könnten, wenn es die fantastischen 3 nicht geben würde. 


Ich habe auch sehr viel mehr über mich gelernt..."die Reise ins Ich" hat eine neue Gestalt angenommen! Der erste Schritt ist sich anzunehmen...auch mit Handicap...wobei ich das bei mir nicht als Handicap sehe...es ist mir wieder vieles möglich, was ohne die aktuelle Medizin und Medizintechnik nicht möglich wäre. 


Somit ist es für mich ein großer Gewinn, stolzer Besitzer zweier Titangelenke zu sein. Die von mir als Geburt des Mr. Titan beschriebene neue Identität wird mich jetzt ein Leben lang begleiten.


Ich für mich habe einen neuen Weg gefunden...nach dem jahrelangen mentalen Down aufgrund von Schmerzen und Verlust von Mobilität, was gleichbedeutend war mit dem Verlust meiner Lebensqualität und auch meines aktiven Lebens kann ich jetzt die Chance ergreifen, neue Wege zu gehen...


Der Weg aus der Krise ist geebnet...jetzt liegt es an mir, das Beste daraus zu machen. 


Ich genieße jeden Tag momentan viel intensiver als früher, weil mir in der Zeit der Krankheit wieder etwas Demut gewachsen ist auch mal für vermeintlich normale Dinge dankbar zu sein!


Es gibt also ein Leben vor dem Tod und ich bin bereit es zu leben!!!


Ich wünsche Euch allen auch sehr positive Erlebnisse mit manchmal alltäglichen Dingen!


Bleibt in Bewegung!


CU


Stephan Frank - Niemals aufgeben!



Mittwoch, 2. Mai 2012

Reha 2 - Tag 19 - "High Activity"- Maistart

Heute alle körperlich aktiven Anwendungen an einem Tag, nicht schlecht !


Gruppenkrankengymnastik - Zirkeltraining
Ultraschall für linke Schulter (lange Bizepssehne ist gereizt)
Lymphdrainage
MTT (Medizinische Trainigstherapie = Gerätetraining)
Gruppenkrankengymnastik im Bad - Aquajogging und Gymnastikübungen
Radfahren - Ergometer 20 min


und last but not least mein persönliches Reha Plus Programm


100 Bahnen Schwimmen - Kraulen - 1,8 km!


Morgen stehen dafür keinerlei körperliche Aktivitäten auf dem Plan! Aber ich werde das natürlich selbst in die Hand nehmen und meinen Tagesplan zumindest durch Schwimmen und Aquajogging ergänzen.


CU


Stephan Frank - Niemals aufgeben!

Dienstag, 1. Mai 2012

Reha 2 - Tag 18 - Maifeiertag - 1. Mai - Die Fahrradsaison ist eröffnet...

Die Fahrradsaison ist eröffnet!


25 km Laune pur - angenehme 23 ° C Lufttemperatur - keine Schmerzen und auch keine sonstigen Beschwerden! 


Was jahrelang nicht ging ...meine Titangelenke sind einfach ein Wunder...man spürt sie gar nicht, sie funktionieren einfach...


...nicht - wie bestimmt seit 10 Jahren - mit Ausweichbewegung des Oberschenkels beim Hochziehen durch die fehlende Innenrotation des Hüftgelenks...


...eine gleichmäßige Bewegung, Oberschenkel parallel, Genuss pur...ich hab wirklich wie früher in mich hineingehorcht...kein Zipperlein, kein Stechen...nichts ...der absolute Wahnsinn...ich freue mich unendlich auf die bevorstehende Fahrradsaison!


Ich bin seit Jahren ein großer Fahrradfan...das wird jetzt noch intensiver...diese Leidenschaft sich aus eigener Kraft in diesem möglichen Tempo fortzubewegen...neue Wege zu finden...ist für mich mit nichts zu vergleichen! Die Strecken, die man zurücklegen kann...was man alles entdecken kann...auf dem Sattel ein Rades ein ganz besonderes Erlebnis!


Radfahren ist einfach nur Leidenschaft pur!!!


Tempo-Dynamik-Emotion...


Ich wünsche Euch allen eine unfallfreie, lustvolle Fahrradsaison mit vielen neuen Wegen...und Entdeckungen!


CU


Stephan Frank

Montag, 30. April 2012

Reha 2 - Tag 17 - Wochenstart

Wochenstart mit Schmalspurprogramm...


Gruppengymnastik - Zirkeltraining
Seminar Progressive Muskelentspannung
Einzelkrankengymnastik
Radfahren - Ergometer 30 min


CU


Stephan Frank - Niemals aufgeben!



Freitag, 27. April 2012

Reha 2 - Tag 14 ....auf dem Weg ins Wochenende

Heute war mal ein nicht so guter Tag...

Schulterschmerzen und ein wenig Befindlichkeiten in den beiden Hüften...Hüftbeuger...zu lange gesessen die letzten beiden Tage...Bewegung ist einfach besser!

Ultraschall für Schulter (lange Bizepsehne gereizt), MTT (medizinische Trainingstherapie, Gerätetraining) Gruppengymnastik und Progressive Muskelentspannung...mein eigenes Trainingsprogramm hat heute mal Ruhetag!

Morgen ist ein neuer Tag...

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

Es soll ja richtig gutes Wetter geben...nix wie raus an die frische Luft mit Euch...ich werde auch mal rausgehen!

CU

Stephan Frank - Niemals aufgeben!

Donnerstag, 26. April 2012

Reha 2 - Tag 13...Wellness Day!

Reha 2 - Tag 13...


Wellness Day...
...Seminar Stressbewältigung, Progressive Muskelentspannung, Einzelkrankengymnastik, Fango...


und meine persönliche Zugabe..2,5 km Schwimmen
Jetzt habe auch ich Feierabend!


CU 


Stephan Frank - Niemals aufgeben!

Dienstag, 24. April 2012

Reha 2 - Tag 11 - 4 Wochen nach der 2.OP - 14 Wochen nach der 1.OP !!!

Reha 2 - Tag 11


Das Pflichtprogramm bereits erledigt: Einzelkrankengymnastik, Gruppenkrankengymnastik, Zirkeltraining, MTT( Medizinische Trainingstherapie = Gerätetraining) und Fango...


...und das Kürprogramm hat auch bereits begonnen...2 km Schwimmen...geh dann aber nochmals ins Bad...bis später...


CU 


Stephan Frank - Niemals aufgeben!

Montag, 23. April 2012

Reha2 - Tag 10... Wochenstart 2. Woche!

Reha 2 - Tag 10...

Wochenstart mit Einzelkrankengymnastik, Gruppenkrankengymnastik, Zirkeltraining, Seminar Stressbewältigung, Seminar Progressive Muskelentspannung, 1 km Schwimmen und danach Relaxen im 33°C warmen Bewegungsbad!

See you tomorrow!

Sonntag, 22. April 2012

Reha 2 - Tag 9 - Wochenende...Cool down...

Das Wochenende geht zu Ende...


Am Freitag hatte ich noch einige Anwendungen... Einzelkrankengymnastik, Gruppenkrankengymnastik und Ultraschallbehandlung der Schulter. Die letzten Tage waren  schon etwas anstrengend, deshalb habe ich mich entschieden, am Wochenende slow zu machen.
Der Samstag stand unter dem Motto cool down und chillen. Keine besonderen Vorkommnisse... außer etwas Arbeit an meinem Blog...
Den  Sonntag nutzte ich, um meinem Blog zu aktualisieren und neue Themengebiete zu integrieren. Und gegen Abend wurde ich auch wieder sportlich aktiv und setzte mein eigenes Trainingsprogramm fort...
1, 5 km Schwimmen, Kraulen und 30 Bahnen Aquajogging und Gymnastik im Wasser...alles sehr entspannend... keine Eile oder Stress...


Jetzt neigt sich das Wochenende langsame Ende zu...morgen beginnt eine neue Woche...
Den Terminplan für die kommende Woche habe ich mir bereits aus meinem Fach geholt...30 eingetragene Termine...ohne mein eigenes Training!


Morgen starte ich gleich mit 8 Terminen! Plus mein eigenes Training: Schwimmen am Abend, evtl. Aquajogging, Wassergymnastik oder Radfahren auf dem  Speedergometer...
Dann packen wir's an...ich wünsche Euch eine bewegte Woche!


CU Stephan Frank - Niemals aufgeben!

Donnerstag, 19. April 2012

Reha2 - Tag 7


Reha 2 - Tag 7 -

Reha läuft ...Einzelkrankengymnastik, Ultraschall für meine Schulter, Seminar Stressbewältigung, MTT (Gerätetraining) und heute Abend noch mein persönliches Zusatzprogramm: Speedergometer 30 min und Kacheln zählen...2 km Schwimmen... jetzt Feierabend! Morgen ist ein neuer Tag... 30 min und Kacheln zählen...2 km Schwimmen...

...jetzt Feierabend!

Morgen ist ein neuer Tag...

CU  Stephan Frank

Mittwoch, 18. April 2012

Reha 2 - Tag 6

Reha2 - Tag 6

...heute wieder volles Programm!

Lymphdrainage, MTT ( Medizinische Trainingstherapie= Gerätetraining), Gruppengymnastik - Zirkeltraining an 7 Stationen, Wassergymnastik, Aquajogging und 2,5 km Schwimmen...

jetzt gehe ich noch aufs Rad, dann ist Feierabend! Den wünsche ich Euch auch!

Heute hatte ich noch ein nettes Erlebnis...komme ins Bewegungsbad,  da spricht mich ein männlicher Patient an, warum ich ohne Krücken ins Bad komme und wie lange die Operation schon zurück liegt. Nach kurzem Gespräch mussten wir beide feststellen,  dass er meinen Blog kennt und sich ganz viele  Informationen für sich und seine OP herausgezogen hat...

Das war für mich wie für ihn ein außergewöhnliches Zusammentreffen und Kennenlernen. 

Es freut mich, wenn meine Posts für andere Betroffene eine Informations- und Motivationsgrundlage sind...werde
weiter fleißig berichten...

CU Stephan Frank

Seminar Stressbewältigung - Strategien zur Stressbewältigung

Stressbewältigungsstrategien
Immer wenn wir etwas als bedrohlich bewerten, dann reagiert unser Körper alarmiert. Er macht sich bereit zu Kampf, Flucht oder dem Verharren in der Situation, bis die Gefahr vorüber ist. Adrenalin wird
ausgeschüttet, Muskeln und Gehirn werden aktiviert, Blutdruck, Puls und Herzfrequenz steigen, die Verdauungsfunktionen und sexuellen Aktivitäten werden eingeschränkt.

Unsere Stressreaktion soll uns helfen, mit den auf uns zukommenden Gefahren klarzukommen.
Schwierig wird es, wenn wir eine Situation dauerhaft als gefährlich bewerten und es zu einer chronischen Stressreaktion kommt. Nieren, Blutgefäße und Bindegewebe können sich infolge einer
chronischen Stressbelastung krankhaft verändern, das Immunsystem gerät aus den Fugen, es kommt zu einer körperlichen und seelischen Erschöpfung. Von da ist es nicht mehr weit bis zu einem Burnout
Syndrom.

Nur wenige Themen sind im Laufe der letzten Jahre auf so großes Interesse gestoßen wie die Auswirkungen von Stress auf unser tägliches Leben und seine Reduzierung. Die meisten von uns
haben die Auswirkungen erkannt, die Stress sowohl körperlich als auch seelisch auf uns hat.

Ärzte raten ihren Patienten immer öfter, langsam zu machen, sich freizunehmen, sich zu entspannen, einem Hobby nachzugehen oder den Arbeitsplatz zu wechseln. Eine Klientin erzählte, sie sei davon
überzeugt, die meisten ihrer Probleme lösen zu können, wenn sie nur ein wenig Freizeit für sich hätte.
Sie arbeitete ganztags, hatte zwei kleine Kinder, hatte kürzlich geheiratet und versuchte, alles gleichzeitig zu bewältigen. Sie schenkte ihre gesamte Aufmerksamkeit anderen, fand jedoch keine Zeit für sich selbst.
Sie fühlte sich völlig ausgelaugt, am Ende ihrer Kräfte und war kurz davor, aufzugeben.



Wie können Sie für andere das Beste geben, wenn Sie sich nicht die Zeit nehmen, für sich selbst das Beste zu tun?
Sie können anderen in Ihrem Leben nicht das Beste geben, wenn Sie nicht gut zu sich selbst sind und Erholungsphasen einplanen, in denen sich Ihr Körper regenerieren kann. Das mag egoistisch klingen, doch es ist genau das Gegenteil. Wenn Sie nicht lernen, sich zu entspannen, sich ein wenig Seelenruhe zu gönnen und Ihre Batterien neu aufzuladen, wie können Sie dann überhaupt denken, reagieren, handeln oder Ihr Bestes geben? Nehmen Sie sich die Zeit, und reduzieren Sie erst einmal Ihren eigenen Stress.
Dann werden Sie feststellen, dass Ihnen Ihre Umwelt ebenfalls weniger Stress bereitet.

Bei der Stressbewältigung geht es darum, körperliche Stressreaktionen abzubauen bzw. zukünftige Stressreaktionen zu vermeiden. 
Es gibt hilfreiche und schädliche Stressbewältigungsstrategien. Zu den schädlichen Stressbewältigungstechniken gehören Alkohol, Nikotin, Beruhigungstabletten, Neuro-Enhancer, Schmerzmittel und Schlafmittel. Diese Methoden setzen nicht an den Ursachen, sondern nur an den Folgen an. Es besteht die große (!) Gefahr, eine Abhängigkeit zu entwickeln.
Eine sehr hilfreiche Stressbewältigungsmethode ist die, den Stress und die damit verbundenen Belastungen da zu stoppen, wo sie beginnen: in Ihrem Kopf, in Ihren Gedanken und in Ihrem Verhalten. Sie stressen sich z.B. selbst durch die Art der Selbstgespräche, die Sie führen. Indem Sie sich suggerieren, alles sofort und schnell erledigen zu müssen, immer für andere da sein zu müssen oder keinen Fehler machen zu dürfen, stressen Sie sich selbst.
Leitsätze, die Ihnen helfen, Stress abzubauen
Ich bin nicht auf der Welt, um die Erwartungen anderer zu erfüllen.
Ich mache alles, aber eins nach dem anderen, Schritt für Schritt.
Ich plane meine Erholungsphasen ebenso wie meine beruflichen Pflichten.
Weitere Strategien der Stressbewältigung
Entspannungsverfahren wie die Progressive Muskelentspannung, das Autogene Training, Meditation, Yogaregelmäßige körperliche Bewegung - sehr wichtig und sehr hilfreich für den Stressabbau!
Grenzen ziehen, indem man den anderen klarmacht: "Das geht jetzt nicht".
Prioritäten setzen - das Wichtige vom nicht so Wichtigen unterscheiden lernen und dann erst das Wichtigste
erledigen; der Rest kann/muss warten!

Freiräume für Entspannung und Erholung einplanen, so wie man auch seine beruflichen Termine einplant.
Dazu gehört auch, Handy und Computer abzuschalten und sich Tätigkeiten zu widmen, die die Batterie neu aufladen.

Wieder genießen lernen. Wann haben Sie sich das letzte Mal dem Genuss eines schönen Essens, einer Partie Schach oder eines Spaziergangs hingegeben? Genuss vertreibt Verdruss und lädt Ihre Batterie wieder auf.
Entscheidend bei der Stressbewältigung ist
dass man wieder mehr das Gefühl bekommt, die Kontrolle über sein Leben zu haben und sich weniger fremdbestimmt fühlt. Wenn man wieder die Kontrolle über sich und sein Handeln zurückgewinnt,
wenn man sich nicht mehr fremdgesteuert fühlt, dann hat man keinen Stress.

Stress entsteht nur, wenn wir uns getrieben und als Opfer der Umstände ansehen. Und denken Sie daran: Sie sind es, der sich stresst, indem Sie Ansprüche haben wie, alles perfekt machen zu müssen, allen gerecht werden zu müssen, alles selbst bewältigen zu müssen, alles 110-prozentig machen zu müssen, alles sofort
erledigen zu müssen - oder anderen erlauben, solche Ansprüche an Sie zu stellen!

Stressbewältigung am Arbeitsplatz durch Medikamente
Immer mehr Stressgeplagte greifen zu Medikamenten wie etwa Neuro-Enhancern, um den beruflichen und familiären Belastungen und Anforderungen besser gewachsen zu sein, immer gut drauf zu sein und am Abend abschalten und einschlafen zu können. Es werden Mittel genommen, um die Konzentration und
Gedächtnisfähigkeit zu steigern, um Müdigkeit vorzubeugen und um länger arbeiten zu können.
Und am Abend werden vielleicht noch Medikamente genommen, um entspannen und schlafen zu können.



WARNHINWEIS: Die Einnahme vieler Medikamente führt bereits nach einigen Wochen zu einer
Medikamentenabhängigkeit. Nur weil ein Arzt Ihnen die Medikamente verschreibt, heißt das nicht, dass Sie diese bedenkenlos einnehmen können. Viele Ärzte gehen sehr sorglos - um nicht zu sagen verantwortungslos - mit der Verschreibung von Medikamenten um.

Abgesehen davon: es gibt keine Erfahrungen, welche Langzeitfolgen die Einnahme leistungsfördernder und stimmungsaufhellender Psychopharmaka bei gesunden Menschen hat. Die Einnahme solcher Medikamente ist ein unkalkulierbares Risiko. Da jede Einnahme von Medikamenten ein Eingriff in das natürliche Regulationssystem des Körpers ist, können Sie sicher sein, dass es negative Konsequenzen hat, wenn Sie dauerhaft Medikamente missbrauchen, um Stress im Beruf bewältigen zu können.
Medikamente sind keine (dauerhafte) Lösung für psychische oder körperliche Leistungsdefizite oder eine Überbelastung. Sie sind eine Krücke, da sie künstlich etwas am Laufen halten, das eigentlich
Schonung braucht - Ihren Körper und Geist.(Quelle: Lebenshilfe-ABC, Dr. Doris Wolf)

Seminar Stressbewältigung - Was ist Stress überhaupt?

Stress Entstehung

Stress bezeichnet eine körperliche und seelische Reaktion auf Anforderungen. Körper und Psyche
passen sich an die Bedingungen an. Die äußeren Reize bezeichnet man als Stressoren.

Stressoren im Alltag können äußere Faktoren wie Lärm, Kälte, Hitze, Gerüche, unbequeme Bestuhlung,
Mobbing, Zeitmangel oder schlechte Beleuchtung sein. Diese äußeren Faktoren verstärken die
Stressreaktionen, wenn wir seelisch angeschlagen und deshalb weniger belastbar sind. Wenn wir
sowieso schon gereizt sind, dann stört uns die Mücke an der Wand. Und so können Lärm oder andere
äußere Faktoren unser Nervenkostüm noch weiter strapazieren.

Andererseits wird unser Alltag immer komplexer, komplizierter und die Dynamik der Veränderungen
nimmt zu. Gerade ältere Menschen tun sich schwer, mit technischen Veränderungen Schritt zu halten
und fühlen sich überfordert.

Mal abgesehen von technischen Neuerungen bei Handys, DVD-Playern oder Kameras, die immer mehr
Funktionen bieten und nur noch mit einem Studium zu bedienen sind, verlangt die Arbeitswelt stetig
Anpassungen an veränderte Arbeitsabläufe und Arbeitszeiten. Arbeitnehmer müssen sich mit ständig
neuen Regelungen befassen, sich auf neue Vorgesetzte einstellen, bereit sind, mobil zu bleiben,
einen enormen Termindruck aushalten, immer erreichbar zu sein, usw. Während man früher auf
Dienstreisen entspannte, indem man ein Buch las oder einfach auch nur döste, klingelt heute ständig
das Handy, es müssen Berichte am Laptop verfasst werden, usw.

All dies führt leicht zu einer geistigen und körperlichen Überforderung im Job, die zu Stressreaktionen
führen, wenn -und das ist entscheidend - man mit allem Schritt halten will oder glaubt, es zu müssen.

Den meisten Stress machen wir uns selbst, indem wir von uns mehr verlangen, als wir zu geben in der
Lage sind. Wir setzen uns unter Termin- und Leistungsdruck, indem wir uns sagen: "Ich muss dieses
oder jenes erledigen, in den Griff bekommen - und das am besten sofort."

Oder aber wir sagen Angebote zu, die wir nur schwer einhalten können. Wir erlauben anderen, uns
Aufgaben aufzuladen, weil wir vielleicht Angst haben, Nein zu sagen. Wir wollen alles perfekt machen
und fordern von uns, keinen Fehler machen zu dürfen. Wir wollen es anderen immer Recht machen,
um von ihnen Anerkennung und Lob zu bekommen. Die Folgen: Überforderung und ein enormer
Erwartungs- und Erfolgsdruck, die jedoch hausgemacht sind.

Eine ganz andere Form von Stress kann durch eine Unterforderung am Arbeitsplatz entstehen.
Man spricht dann von Bornout.

Stresssymptome

Man unterscheidet den positiven Stress, den sog. Eustress, der uns anregt, und den negativen
Stress, den sog. Distress, der uns Kräfte raubt.

Stresssymptome und Stressreaktionen des Körpers können z.B. sein: Schuldgefühle, Ärger, Angst,
Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, Erschöpfung, Übelkeit, Engegefühl in der Brust, Nervosität,
Überempfindlichkeit, Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen, Schlafstörungen,
Spannungskopfschmerzen, Veränderung des Essverhaltens, Magen-Darmprobleme.

Stressbewältigungstechniken zielen in erster Linie darauf ab, mit den Anforderungen geistig und
seelisch anders umzuegehen. Betroffene erlernen Problemlöse- und Entspannungstechniken,
verändern ihre Anforderungen, die sie an sich selbst stellen, lernen delegieren und Nein zu sagen.

Stress schwächt unser Immunsystem. Stresshormone sorgen dafür, dass Menschen, die unter
Stress bzw. psychischer Belastung stehen, anfälliger sind für Infektionen. Ist die Konzentration
dieser Hormone im Körper hoch, dann werden Krankheitserreger nämlich nicht mehr vernichtet.
Deshalb regelmäßig für Erholungsphasen und Entspannung sorgen. Das stärkt die Immunabwehr.
(Quelle: Lebenshilfe-abc, Dr. Doris Wolf)

Dienstag, 17. April 2012

Reha2 - Tag 5 - Der erste Klinik-Duathlon

Reha 2 Tag 5 - volles Programm...

TERMINE, TERMINE, TERMINE...

Fango, Ultraschall für Schwimmerschulter,

Und für mich der erste kleine "Klinik-Duathlon" (kein richtiger, aber 2 von den 3 Sportarten des Triathlon)

45 Minuten und 19,5 km auf dem Speed-Ergometer, 100 Bahnen, 1,8 km Schwimmen,

Seminar Stressbewältigung... sofort umgesetzt nach dem Abendessen, Eingeschlafen...Ressourcen aufgefüllt...

jetzt Fußball FC Bayern - Real Madrid... aktuell 1:1...

Morgen geht's weiter

CU

Stephan Frank - Niemals aufgeben!

Montag, 16. April 2012

Tag 4 von Reha 2 nach OP 2 - THERAPIEPLAN UND CO.

HALLO!


Tag 4 von Reha 2 nach OP 2...
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Zur Erklärung: Hier die Chronologie der Ereignisse
1. OP am 16.01.2012 in der Orthopädischen Klinik in Braunfels, Entlassung 27.01.2012, 11. Tag postop - danach Reha von 30.01.2012 bis 27.02.2012 in der Kaiserbergklinik in Bad Nauheim - danach IRENA - PROGRAMM in Kaiserbergklinik in Bad Nauheim vom 29.02.2012 bis 22.03.2012 - insgesamt 9 Anwendungen - danach 2. OP am 27.03.2012 in der Orthopädischen Klinik in Braunfels, Entlassung 8. Tag postop, 04.04.2012 - danach Reha - Start am 13.04.2012 in der Kaiserbergklinik in Bad Nauheim... Fortsetzung folgt...
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MONTAG morgen in Deutschland...


Die ersten Routineschritte hier im Haus...Morgen-Urin in Becher, Blutdruck- und Gewichtkontrolle, "Vampire" haben Blut abgenommen, hat gleich geklappt, Stationsschwester hat sofort getroffen...ich hoffe mal ich bin jetzt nicht selbst ein Blutsauger! Ruhe-EKG...


Aufnahmebogen bei Aufnahme abgegeben...


Jetzt gleich Einzelkrankengymnastik...


Ich wünsche Euch allen eine bewegte Woche mit positivem Stress...Lasst Euch nicht ärgern!


CU Stephan Frank - Niemals aufgeben!

Samstag, 14. April 2012

Tag 2 der REHA 2 - OP 2. Titangelenk - 14.04.2012

Hallo!


Heute morgen die erste Anwendung - Einzelkrankengymnastik. War gut...Marina ... meine Physiotherapeutin... hat beide Seiten mobilisiert. Muskeln sind schon noch verkürzt... ist noch viel Arbeit und Geduld erforderlich.


Danach für mich mein persönliches Trainingsprogramm begonnen.
Heute stand für mich auf dem Programm Schwimmen und Aquajogging.
Schwimmen 110 Bahnen,  entspricht 1,98 km, Schwimmstil Kraultechnik (Brustschwimmen  ist aufgrund der Beintechnik sprich Beinkrätsche für frisch operierte Hüftgelenk - Prothesenträger aufgrund der Luxationsgefahr nicht erlaubt).


Danach 30 Bahnen Aquajogging, entspricht 0,54 km.


POLAR HERZFREQUENZMESSER
Dieses Mal habe ich meinen Herzfrequenzmesser von Polar dabei. Die Herzfrequenzuhr hat mich jahrelang während meiner Triathlonzeit täglich begleitet. Mein ganzes Trainingskonzept und mein Training selbst war herzfrequenzgesteuert. Durch die Arthrose habe ich nicht nur das Training reduziert und im letzten Jahr ganz eingestellt, sondern auch die Polaruhr nicht mehr genutzt. Jetzt in der Zeit zwischen den beiden Operationen und anschließenden Reha -Maßnahmen habe ich meine beiden Polaruhren eingeschickt -  Firmensitz ist Büttelborn bei Darmstadt - und die Batterien von Sender und Empfänger tauschen lassen. Ich muss sagen, dass ich mit Polar die besten Erfahrungen gesammelt habe. In der Vergangenheit habe ich auch andere Marken getestet. Mein Problem war nach dem Batteriewechsel die Wasserdichtigkeit beim Schwimmtraining. Da sind 3 Hersteller leider durchgefallen. 
Dieses Mal habe ich die beiden Uhren eingeschickt und habe sie ein paar Tage später zurück erhalten. Beide funktionieren jetzt wieder wie neu. Ich bin ein Fan von Polar, die haben mir schon des öfteren aus Kulanz z.B. ein Bauteil ersetzt. 


Auf jeden Fall starte ich jetzt wieder mit dem Herzfrequenz gesteuerten Training. Das gibt einfach viel bessere Rückmeldungen über das Training selbst in der Nachbetrachtung und auch während des Trainings nutze ich die Herzfrequenz, um zu schauen in welchen Bereich ich trainiere - aerob oder anerob. Aktuell ist es für mich sehr wichtig wieder Grundlagenausdauer aufzubauen...




FORTSETZUNG FOLGT

Freitag, 13. April 2012

Tag1 - Reha2 - Reha-Start in der Kaiserbergklinik Bad Nauheim - Tag 17 nach der 2. OP

Hallo erstmal!


Heute starte ich in die Reha - 2. Teil. - Fühlt sich an wie nach Hause kommen!


Genau 17 Tage nach der Operation an der 2. Seite (rechtes Hüftgelenk) habe ich hier in Bad Nauheim in der Kaiserbergklinik zu meinem Reha -Start 2. Teil eingecheckt.
Wie bereits beim ersten Aufenthalt im Februar empfängt mich eine sehr positive patientenfreundliche Stimmung und Atmosphäre.


Das motiviert bereits beim Ankunftstag. Obwohl ich weiß,  was auf mich zukommt, ist immer wieder erfreulich auf so nette Ärzte und Schwestern wie auch Kantinenpersonal zu treffen. Das macht einfach Laune auf mehr.


Im Flur wurde ich bereits von dem Oberarzt Dr. von Beulen per Handschlag begrüßt.  Das gleiche passierte mir beim Kantinenpersonal, die ihren Augen nicht trauten, mich schon wieder hier zu sehen. Nach erfolgter 1. Operation an der linken Hüfte am 16.01. diesen Jahres konnte ich mich bereits am 27.03. - 10 Wochen später - an der rechten Hüfte operieren lassen.


2 Titangelenke in 10 Wochen! 


Die Geburt des Mr. Titan...


Mein größter Dank und Respekt gebührt meinem Operateur Oberarzt Jens Brade vom OKB (www.okb-online.de). Er hat eine sehr gute Arbeit geleistet und den Grundstein gelegt für ein neues Leben. Ich kann von daher die Orthopädische Klinik in Braunfels nur wärmstens empfehlen - hier in der Region und in Mittelhessen sicher sehr bekannt - aber auch ein absoluter überregionaler Geheimtipp.
Das Team  rund um Chefarzt Dr. Jung macht sicher hervorragende Arbeit und verhilft vielen Menschen zu einer 2. Chance im Leben - zu einem Leben wieder mit mehr Bewegung und Aktivität und zu einem Leben ohne Schmerzen.
Das ist sicher auch das Ziel von jedem Patienten, der sich zu der Operation und einer Endoprothese entscheidet.
Zurück zur Reha...
Die Aufnahmeschwester hat meinem Wunsch entsprochen und mir  meine ärztliche Ansprechpartnerin von meinem Februaraufenthalt zugeteilt - Frau Dr. Mann .
Die kennt meine Besonderheiten,  war erst jemand anders zugeteilt, aber Frau Dr. Mann  und ich hatten das im Februar schon besprochen, dass wurde wieder zusammen kommen. Zeigt die Flexibilität im Hause hier! Großes Lob.

Aufnahmeuntersuchung bei Frau Dr. Mann...Therapieplan besprochen!  Vertrautes Gespräch!  Das passt einfach!
Habe einen Rundgang durch die mir sehr bekannte Physio-Abteilung gemacht und mich für nächste Woche angekündigt. Haben sich gewundert,  dass ich schon wieder operiert da bin. War bis vor 17 Tagen hier noch zum IRENA -PROGRAMM. 
SO SCHNELL KANN ES GEHEN, wenn man was mit aller Kraft will und die Gesundheit mitspielt.
Jetzt gibt es erst mal was zu essen...danach mein selbst auferlegtes Abendprogramm...Schwimmen und Aqyajogging...frei mich drauf, jetzt aber erstmal Hunger... dann bis später
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Zur Erklärung: Hier die Chronologie der Ereignisse
1. OP am 16.01.2012 in der Orthopädischen Klinik in Braunfels, Entlassung 27.01.2012, 11. Tag postop - danach Reha von 30.01.2012 bis 27.02.2012 in der Kaiserbergklinik in Bad Nauheim - danach IRENA - PROGRAMM in Kaiserbergklinik in Bad Nauheim vom 29.02.2012 bis 22.03.2012 - insgesamt 9 Anwendungen - danach 2. OP am 27.03.2012 in der Orthopädischen Klinik in Braunfels, Entlassung 8. Tag postop, 04.04.2012 - danach Reha - Start am 13.04.2012 in der Kaiserbergklinik in Bad Nauheim... Fortsetzung folgt...
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Donnerstag, 1. März 2012

29.02.2012 Start IRENA-PROGRAMM Kaiserberg Klinik

Hallo erstmal...

Jedes Ende bedeutet einen neuen Anfang!



Meine Reha endete am 27.02.2012 und damit der Start ins IRENA-PROGRAMM (Intensive Reha-Nachsorge).


Das Ganze findet für mich auch in der Kaiserbergklinik in Bad Nauheim statt, da ich mich für dieses Haus entschieden habe.


Durch den Aufenthalt hier in der Kaiserbergklinik wahrend meiner Anschlussheilbehandlung konnte ich mir einen guten Überblick über die Klinik, das Konzept und auch das Personal verschaffen. Dieser sehr positive Gesamteindruck war für meine Entscheidung maßgeblich.


Das beginnt bei der durchweg positiven Stimmung die hier im Haus wahrnehmbar ist bis hin zur guten bis sehr guten Qualität der Anwendungen und Termine.


Der Patient steht hier ganz klar im.Mittelpunkt des Handelns. Man bemüht sich wirklich, jeden Wunsch oder jedes Bedürfnis des Einzelnen ernst zu nehmen und nach Möglichkeit im Sinne des Genesungsprozesses und des Patienten im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten umzusetzen.


Das Ärzteteam
Alle Arzte, die ich kennen lernen durfte, von der Stationsärztin über den Oberarzt bis hin zur Chefärztin haben einen sehr kompetenten kooperativen Eindruck hinterlassen.



Das Schwesternteam
Immer ein offenes Ohr, stets hilfsbereit und freundlich-so stellt man sich jemanden vor, der seinen Beruf liebt und gerne macht. Riesengroßes Kompliment an alle Schwestern und Danke für den angenehmen Aufenthalt. Ich komme wieder - bereits im April mit 2. Titangelenk.



Die Physiotherapeuten
Cooles junges, motiviertes und kompetentes Team, das insgesamt auch zeigt, mit Freude bei der Arbeit gelingt Alles viel besser und dem Genesungsprozess der Patienten schadet der Spaßfaktor nicht, im Gegenteil - er verleiht Flügel. Ob jung, ob alt, fast jeder ist mit großem Elan dabei. Ein Verdienst des motivierten Physioteams. Und wer Motivationsprobleme hat oder sonstige mentalen Fragestellungen besprechen möchte, ist bei den Psychologen im Hause gut aufgehoben. Damit waren wir bem nächsten Team angekommen.



Das Team der Psychologen
Neben dem Angebot "Schmerzbewältigung und Progressive Muskelentspannung", wo man gemeinsam in der Gruppe bestimmte Themeninhalte erarbeitet, besteht die Möglichkeit in Einzelgesprächen, individuelle Problemstellungen zu klären und in Angriff zu nehmen. Die Termine waren stets interessant und reflektierten die eigenen Befindlichkeiten im Umgang mit dem eigenen Krankheitsbild. Ich konnte für mich rückblickend viele Emotionen und Verhaltensweisen der letzten Jahre seit dem Auftreten der Krankheit Arthrose aufarbeiten und konnte somit mit manchen bisher mental nicht verarbeiteten Umständen meinen Frieden machen. Alles hat einen Sinn - Ursache - Wirkung. Wenn man das versteht, ist man sehr weit. Ich freue mich auf weitere Gruppengespräche im April nach meiner 2. OP.



Das Team der Hausdamen
Die Sauberkeit im ganzen Haus ist ein Ergebnis ordentlicher sorgfältiger Arbeit. Mir sind keine negativen Dinge diesbezüglich aufgefallen. Alles ist soweit ich das beurteilen kann sehr sauber und hygienisch. Die vielen an fast allen Orten platzierten Desinfektionsmöglichkeiten finde ich auch vorbildlich. Ich habe sie gerne genutzt und mir ist dadurch auch bewusst geworden, dass viele Krankheitserreger über die Hände transportiert werden. Mein Zimmer war sauber und es gibt keinerlei Kritik.



Das Service Team der Kantine
Der Start ins Klinikleben startet ja auf Krücken, zumindest bei den operierten Patienten. So wird man von den Servicedamen anfangs bedient, man sucht sich am Buffet das aus, was man mag und bekommt es an den Tisch gebracht. Das klappt gut, obwohl natürlich die vielen hilfsbedürftigen Patienten den Sercicedamen kaum Ruhepausen gönnen.
Trotzdem reagiert man fast immer positiv und verständnisvoll, auch in hektischen Situationen.



Der Empfang
Abgeklärt und souverän erhält man auf seine Fragen Auskunft. Die Hilfsbereitschaft ist auch hier ganz klar zu erkennen.



Gesamtkonzept
Das Gesamtkonzept trägt dazu bei, dass ich mich jederzeit gut aufgehoben gefühlt habe. Die täglich sich ändernden Anwendungspläne tragen dem individuellen Bedarf des Einzelnen in Abstimmung mit der täglichen Personalplanung Rechnung. Somit ist man immer auf dem aktuellen Stand und durch diese Art der Planung kann jedem einzelnen Patienten ein auf ihn abgestimmter Anwendungsplan erstellt werden. Durch das Zusammenspiel aller Abteilungen, wo das Wohl des Patienten klar im Vordergrund liegt, ist ein Aufenthalt in der Kaiserbergklinik ein Gewinn für jeden Patienten.



Ich freue mich auf die weiteren IRENA-Termine im Hause und meine Reha im April nach meiner 2. Operation.


Dass ich mich darauf freue und auch sehr motiviert in die 2. OP gehe verdanke ich auch dem Konzept und dem Team der Kaiserbergklinik !


Danke und macht weiter so,
Euer Stephan Frank

Montag, 20. Februar 2012

Tag 35 nach der OP - Reha Tag 22

Heute vor 5 Wochen wurde ich operiert. 16.01.2012...
Reha Tag 22...


Es geht täglich etwas besser. 


Heute das erste mal im Speisesaal ohne Krücken... ein wenig unrund ist der Bewegungsablauf schon noch. Liegt aber auch an der nicht operierten Seite. 


Die kommt am 12.04. oder aber wenn möglich früher dran. Erst dann geht es richtig los.


Wie geht es nach den Leistungen zur medizinischen Rehabilitation weiter?


Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat zur Stabilisierung des Rehabilitationserfolges indikationsbezogene Konzepte zu einer intensivierten Rehabilitationsnachsorge entwickelt und speziell für Kardiologie-Versicherte das Nachsorgeprogramm KARENA anerkannt. Die Patientinnen und Patienten sollen durch die Nachsorge die Kompensationsstrategien und Verhaltensänderungen, die sie in der Rehabilitation erlernt haben, im Alltag stabilisieren und fortentwickeln können. . Die erste Etappe ist aber fast geschafft.  1. OP abgeschlossen das Ende der 1. Reha naht.  Nächsten Montag Entlassung und anschließend greift bei mir das IRENA PROGRAMM DER Deutschen Rentenversicherung.



Nachsorgeprogramm


Intensivierte Rehabilitationsnachsorge (IRENA)



Wie geht es nach den Leistungen zur medizinischen Rehabilitation weiter?

Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat zur Stabilisierung des Rehabilitationserfolges indikationsbezogene Konzepte zu einer intensivierten Rehabilitationsnachsorge entwickelt und speziell für Kardiologie-Versicherte das Nachsorgeprogramm KARENA anerkannt. Die Patientinnen und Patienten sollen durch die Nachsorge die Kompensationsstrategien und Verhaltensänderungen, die sie in der Rehabilitation erlernt haben, im Alltag stabilisieren und fortentwickeln können.

Intensivierte Rehabilitationsnachsorge (IRENA)

IRENA ist ein Nachsorge-Programm der Deutschen Rentenversicherung Bund. Es kann im Anschluss an eine stationäre oder ganztägig ambulante Leistung zur medizinischen Rehabilitation den Versicherten der Deutschen Rentenversicherung Bund vom Ärzteteam zum Ende des Auf-enthaltes in der Rehabilitationseinrichtung empfohlen werden. Es wird in den folgenden Indikationen angeboten:
  • Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems (HZ)
  • Krankheiten des Bewegungsapparates (BO)
  • Neurologische Krankheiten (NS)
  • Stoffwechselkrankheiten (ST) und
  • Psychische und psychosomatische Störungen (PS), außer stoffgebundene Abhängigkeitserkrankungen.
Die indikationsspezifischen Therapien werden in der Regel als Gruppenleistungen in von der Deutschen Rentenversicherung Bund zugelassenen, wohnortnahen Rehabilitationseinrichtungen angeboten. Medizinisch sinnvoll ist es, die IRENA möglichst zeitnah zu beginnen. Der Versicherte sollte sich daher bei der vom Arzt der Rehabilitationseinrichtung empfohlenen Rehabilitationseinrichtung umgehend melden und mit der „IRENA“ beginnen.
Die maximale Anzahl der indikationsspezifischen Therapien kann individuell vom Versicherten im grundsätzlich Zeitraum von bis zu einem Jahr nach Ende der Rehabilitationsleistung in Anspruch genommen werden. Danach erlischt die gegebene Kostenzusage. Die maximale Anzahl der Termine beträgt:

  • 24 Termine bei Krankheiten des Bewegungsapparates, Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems und bei Stoffwechselkrankheiten.
Hinweis: Physiotherapeutische und trainingsbezogene Maßnahmen sollten zeitnah im Anschluss an die Rehabilitationsleistung beginnen und müssen innerhalb eines halben Jahres nach deren Ende abgeschlossen sein
  • 26 Termine bei psychischen Störungen (einschließlich je eines Aufnahme- und Abschlussgesprächs).
  • 36 Termine bei neurologischen Krankheiten und
  • 27 wöchentliche Termine einschließlich eines Aufnahme- und Abschlussgespräches beim „Curriculum Hannover“.
Inhaltlicher und zeitlicher Rahmen, in der die "IRENA" durchgeführt werden kann, werden ebenfalls durch das Ärzteteam der Rehabilitationseinrichtung empfohlen. Die IRENA wird berufsbegleitend (zum Beispiel in den Abendstunden) durchgeführt. Eine Zuzahlung ist von den Versicherten nicht zu leisten.
Reisekosten werden von der Deutschen Rentenversicherung Bund in Form eines Fahrkostenzuschusses in Höhe von 5,00 Euro täglich erbracht, der bereits in der Nachsorgeeinrichtung an den Versicherten gezahlt wird. Ein Anspruch auf Übergangsgeld besteht nicht.
Ein alternatives Nachsorgeprojekt in der Indikation psychische und psychosomatische Störungen ist das "Curriculum Hannover".
Rahmenkonzeption, Formulare, aktuelle Anschriften der IRENA-Nachsorgeeinrichtungen und der Ansprechpartner "Curriculum Hannover" vor Ort finden Sie bei den Download-Dateien.
Neben IRENA kann Rehabilitationssport und Funktionstraining (zum Beispiel für Patientinnen und Patienten mit rheumatischen Erkrankungen) sowie ambulante Suchtnachsorge (für Abhängigkeitskranke) durchgeführt werden.
(Quelle: Deutsche Rentenversicherung)




Sonntag, 19. Februar 2012

Ablenkung

Ablenkung ist eine wichtige Schmerzbewältigungssttategie!!!
Unsere wahrnehmenden Sinne:
Hören
Sehen
Fühlen
Riechen
Schmecken

Ablenken können:
Kontakte
Hobby

Wichtig dabei sind:
Gedanken
Vorstellungen
Körperwahrnehmung
Körperlagesinn