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Dienstag, 15. Mai 2012

Franzose ohne Gliedmaßen umschwimmt die Welt


Franzose ohne Gliedmaßen umschwimmt die Welt

15.05.2012, 10:16 Uhr
Ärmelkanalüberquerung: Extremschwimmer Philippe Croizon bei La Rochelle. (Quelle: AFP\Pierre Andrieu)
Den Ärmelkanal hat er schon überquert: Extremschwimmer Philippe Croizon in der Nähe des französischen La Rochelle. (Quelle: Pierre Andrieu/AFP)
Der behinderte französische Ausdauerschwimmer Philippe Croizon wagt sich an ein gleichermaßen ehrgeiziges wie ungewöhnliches Projekt. Der Extremsportler will schwimmenderweise die fünf Kontinente verbinden. Dazu wird Croizon die Meerengen zwischen den Landmassen überwinden - und das, obwohl er 1994 nach einem Stromschlag sämtliche Gliedmaßen verloren hat. Mit von der Partie wird auch sein Freund und Schwimmkollege Arnaud Chassery sein.



Papierkrieg verzögert den Start

Croizons Weltumrundung wird allerdings zwei Tage später als geplant beginnen. Papierkrieg mit den Behörden von Papua Neuguinea verzögere den eigentlich am Montag geplanten Beginn auf vermutlich Mittwoch, den 16. Mai, sagte Croizons Trainer und Manager Robert Iseni. "Sie fordern vor allem weitere Informationen über seine Sicherheitsvorkehrungen."

Über die Meerengen von Kontinent zu Kontinent

Die erste Etappe führt den Franzosen von Papua Neuguinea nach Indonesien als symbolische Verbindung zwischen Ozeanien und Asien. Nächste Stationen bis August sind der Golf von Akaba zwischen Asien und Afrika, die Straße von Gibraltar zwischen Afrika und Europa sowie die Beringstraße zwischen Amerika und dem asiatischen Teil Russlands.
Insgesamt will Croizon in den kommenden Monaten 85 Kilometer schwimmen und dafür rund 45 Stunden in den Weltmeeren unterwegs sein.

Von 20.000 Volt getroffen

Croizon hatte bereits im September 2010 als erster Mensch ohne Gliedmaßen den Ärmelkanal durchschwommen. Für die rund 33 Kilometer lange Strecke zwischen Großbritannien und Frankreich benötigte er etwas mehr als 13 Stunden. An den Stümpfen seiner Beine trug er Prothesen in Form von Flossen. Croizon war vor 18 Jahren von einem 20.000-Volt-Stromschlag getroffen worden, als er versuchte, eine Fernsehantenne vom Dach zu entfernen und dabei zu nah an eine Hochspannungsleitung geriet.(Quelle:trax)
Weitere Informationen zu dem Projekt - allerdings ausschließlich in Französisch - finden Sie unter




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