Die große Reise

2 Titangelenke in 10 Wochen ...

Die große Reise beginnt...erneut..


Diesesmal mache ich es besser...

Ich habe ein großes Ziel!

Ihr habt die Chance mich zu begleiten!


Mittwoch, 9. Juli 2014

Fußball WM 2014 - Halbfinale - Brasilien - Deutschland

Moin! 

Ich darf einmal ein paar Worte aus dem Netz zitieren, die vieles aussagen!


Brasilien hat Neymar. Argentinien hat Messi. Portugal
hat Ronaldo. WIR HABEN EIN TEAM!!! 


So ist das...Teamplay schlägt den auf einen einzelnen Superstar aufgebauten Fußball! 
Und wir sind ein Team! Vertrauen schlägt Skepsis! Was hat Jogi und der ein oder andere Spieler für Kritik einstecken müssen...weil die Skepsis (Angst, Mißtrauen) wieder stärker war als das Vertrauen.

Setzt sich zum Schluss noch Jogis Optimismus durch und wir werden Weltmeister!?

Ja! Davon können wir ausgehen. Was lernen wir daraus.

Es ist immer besser optimistisch an ein Projekt heran zu gehen als pessimistisch. Unterm Strich ist alles gut gelaufen bis hier hin. Wenn auch nicht perfekt - ich erinnere ans Algerien Spiel. Doch auch da hat man sich durchgesetzt und ist trotz eines nicht so guten Spieles weiter gekommen. Ich habe die ganze negative Stimmung nicht verstanden - typisch deutsch vielleicht die Erbsenzählerei.
Aber...Algerien ist stolz mit erhobenem Haupt nach Hause gefahren und wir sollten uns laut Kritiker mit hängenden Schultern unter der Bettdecke verkriechen und was schämen...für so eine erbärmliche Leistung, die uns letztlich auf den Weg ins Finale gebracht hat.

Ihr ganzen Schwarzseher und Negativ formulierte sollten euch schämen!
Die Reaktion von Mertesacker nach 120 Minuten Kampf war nur zu verständlich....anstatt positiv auf ihn loszugehen sofort die volle Breitseite des Negativjournalismus, der die ganze Stimmung kaputt macht und auch nicht der Realität entspricht.

Wenn diese Fußball WM 2014 eins gezeugt hat, dann folgendes:

Es gibt zum einen keine Fußballzwerge mehr ( wann kapieren das die ganzen Möchtegernfußballkenner und Schwarzseher endlich!?), zum anderen macht ein Superstar noch keinen Erfolg.

Viele sogenannte kleine Teams, die in der Weltrangliste noch nicht ganz vorne stehen, deshalb vielleicht unterschätzt werden, haben hier ein richtig gutes Bild abgegeben und die ganze WM sehr bereichert. Das macht eben die bunte Vielfalt einer Weltmeisterschaft aus. Und die sogenannten Superstar Nationen mit den vermeintlich stärksten Ligen der Welt wie Spanien, Italien oder England haben frühzeitig die Segel gestrichen....warum wohl! Weil viele Spieler der sog. Underdogs genau dort ihre Brötchen verdienen und teilweise sogar zu den besten Spielern der jeweiligen Liga gehören wie z.B. Suarez (Uruguay) in England.

So jetzt bin ich meinen Frust auch los und freue mich auf das Finale, wo kommen kann wer will. Diese unsere Mannschaft wird alles tun- da bin ich mir zu 100. Prozent sicher - dass sie sich diese Chance nicht nehmen lässt und zuschlägt.
...und verdient Weltmeister wird! Ja...verdient, weil sie über viele Jahre immer vorne dabei war, tollen Offensivfußball kreiert hat und es einfach verdient hat, dran zu sein und Weltmeister zu werden.

Zwei kleine Randnotizen noch zum gestrigen Spiel gegen Brasilien: bei aller Freude über den schönen Fußball konnte man auch an den Reaktionen der brasilianischen Spieler nach dem Spiel erkennen, dass es hier nicht nur um Fußball ging, sondern auch um andere Dinge, die die Spieler gerne fußballerisch gelöst hätten. Sie trugen eine unheimliche Last auf ihren Schultern, teilweise hat man ihnen die Hilflosigkeit angesehen! Die gesamte Nation sollte durch den WM Titel im eigenen Land vereint werden, die Kritiker der WM sollten rückwirkend eines besseren belehrt werden und die positive Stimmung, die durch den Weltmeistertitel entstanden wäre, sollte die Probleme, die Brasilien offensichtlich hat, in den Hintergrund treten lassen. Genau dieses Konzept ist dank einer historischen Leistung unserer Mannschaft nicht aufgegangen und jetzt müssen sich die Funktionäre und Macher der WM fragen lassen " was nun!?"...Die brasilianischen Fußballer konnten die Probleme dieses Landes nicht auf dem Fußballplatz klären....und das ist gut so. Es ist und bleibt Sport, das zwar Völker verbindet, aber es kann keine politischen und gesellschaftlichen Probleme lösen. Dieses ganze Dilemma ist gestern Abend so etwas von offensichtlich geworden....die armen Menschen des Landes sind weiter und wären es auch geblieben, wenn Brasilien gewonnen hätte. Und von der positiven Stimmung wären sie auch nicht satt geworden. Der finanzielle Aufwand für die Austragung der WM ist jetzt mehr denn je in Frage gestellt - vielleicht müssen sich jetzt einige verantworten. Es wäre wünschenswert...Vielleicht passiert ja das, was die brasilianischen Fans im Stadion schon gezeigt haben... Sie haben Beifall geklatscht für die deutschen Fußballer und die eigene Mannschaft ausgepfiffen - vielleicht aber noch nicht mal die Spieler, sondern die nur stellvertretend für das Gesamtprojekt. Vielleicht ist ihnen das gestern abend bewusst geworden. Oder auch sie hatten viel zu hohe Erwartungen, die die Spieler nie hätten erfüllen können.

So jetzt genug der Analyse... Wir freuen uns gemeinsam aufs Finale!

Bis dahin eine gute Woche

Wünscht

Stephan Frank - Niemals aufgeben!
www.stephanfrank.blogspot.de

Montag, 16. Juni 2014

Fußball WM 2014 - Deutschland vs. Portugal

Gratulation zum ersten Sieg unserer Mannschaft bei ihrem Auftaktspiel!!!

Grandioses 4 : 0 gegen Portugal!!!

Das Schlitzohr Müller mit 3 Toren! Sensationell unkonventionell ! Klasse Typ!

So kann es weiter gehen...

Euch allen viel Spaß beim Zuschauen!

CU
Stephan Frank - Niemals aufgeben!

Donnerstag, 22. Mai 2014

Aufbruchstimmung

Hello world!

Der Sommer ist da und schon ändern sich die Gefühle. Die Sonne macht wohl einiges sichtbar, was in der dunklen Jahreszeit nicht so direkt zum Vorschein kommt. 

Die Lebenslust steigt wirklich mit steigendem Thermometer - vielleicht trifft das nicht auf jeden zu und natürlich lässt sich das auch nicht pauschal bis ins unendliche steigern - bei mir ist es zumindest so, dass ich diese Zeit sehr genieße. 

Ein Anfang ist gemacht! Die letzten Tage waren bereits sehr sommerlich, so kann es weiter gehen. 

Jedes Jahr aufs Neue beginnt mit dem Sommer eine besondere Jahreszeit - nicht immer hält sich dabei die Natur an den Kalender, sondern lebt sich da aus wie sie es für richtig hält. Das heißt, der Sommer ist dann, wenn es die Natur will und nicht, wenn der Kalender es vorgibt. 

Bei mir löst das jedes Jahr aufs Neue diese wunderbare Aufbruchstimmung aus...

...und immer wieder komme ich ins Schwärmen. 

Ich wünsche Euch allen ähnliche positive Emotionen und einen sehr guten Sommerstart!

Möge auch der Motivationsgott mit Euch sein und die Sonne Euch beflügeln, mal "raus zu gehen" und "neue Wege" zu finden, die das Leben noch interessanter machen.

Ich wünsche Euch auch ganz viel Aufbruchstimmung für alles, was Ihr vorhabt. 

Sonnige Grüße

Stephan Frank - Niemals aufgeben!








Mittwoch, 2. April 2014

Blogüberarbeitung - Frühlingsgefühle

Hallo!

Mein Blog erzählt meine Geschichte, gibt meine persönliche Stimmung wieder und unterliegt wie ich ständigen Veränderungen. 

Deshalb habe ich begonnen, teile meines Blogs zu überarbeiten. Das werde ich noch komplettieren und mich auch den aktuellen Schwerpunkten meines Lebens annehmen. 

Meine Ziele, Wünsche und Bedürfnisse haben sich doch etwas verändert im Laufe der Jahre. Meine Einstellung und damit meine Lebensgrundlage hat sich auch etwas verändert und ist gereift. 

Man wird nicht nur älter an Jahren, sondern auch reifer an Lebenserfahrung.

Dinge ändern sich...oder auch nicht!

Man kann aber immer die Sichtweise auf viele Dinge ändern!

Und das habe ich getan! Somit hat sich etwas geändert in meiner Wahrnehmung...

Jeder kann das! 

Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber jedes Jahr löst mit seinem Frühlingserwachen in mir ein eben solches aus - die Frühlingsgefühle sorgen für eine Art von Aufbruchstimmung, die ich einfach liebe.

Mehr darüber in einem weitern Post!

Ich wünsche allen Lesern ganz sonnige Frühlingsgefühle...die Sonne lädt ja förmlich dazu ein. Genießt die ersten warmen Tage des Jahres und erfreut Euch des Lebens.

Wir alle leben hier und jetzt!

Viel Spaß dabei!

Möge die Sonne mit Euch sein...



Liebe Grüße

Euer Stephan Frank - Niemals aufgeben!



Sehr guter Online-Shop mit wirklich vielen Tiefpreisen....und einem genialen Service

Hallo!

Heute möchte ich einmal auf einen sehr guten Online- Shop hinweisen, dessen Service wirklich hervorragend ist!

Wer Computer, Software, Smartphones oder Tablet PC's sucht, ist hier bestens aufgehoben.


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Die Erfahrungen waren insgesamt sehr positiv.

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Meine Wertung :  4,5/5  TOP

Viel Spaß beim Recherchieren!


Dienstag, 1. April 2014

Der Verlust der Stille-Tinnitus ist keine Krankheit

"Ein interessanter Artikel zum Thema Tinnitus!"
Gefunden auf ntv.de


Der Verlust der Stille-Tinnitus ist keine Krankheit

Von Jana Zeh

Die meisten haben es schon einmal gehört - es piept, pfeift oder rauscht im Ohr. In den meisten Fällen gehen Ohrgeräusche nach einiger Zeit wieder weg - doch nicht immer. Wenn der Ton im Ohr bleibt, kann das Leben zur Hölle werden.

Ständige Ohrgeräusche können so ähnlich wie chronische Schmerzen wirken.
(Foto: dpa-tmn)

Ohrgeräusche sind keine Seltenheit. Fast jeder hat schon einmal ein unangenehmes Piepen, Rauschen oder Pfeifen im Ohr gehört, ohne dass es eine äußere Schallquelle gab. Das Klingeln im Ohr wird auch als Tinnitus bezeichnet. "Rund 10 Millionen Menschen in Deutschland haben innerhalb eines Jahres einen Tinnitus", sagt Professor Gerhard Goebel, Vizepräsident der Deutschen Tinnitus-Liga e.V., in einem Gespräch mit n-tv.de. Das bedeute allerdings nicht zwangsläufig, dass alle Betroffenen unter den Tönen in ihren Ohren leiden, so der Experte weiter.

Bei den meisten Menschen verschwindet der Tinnitus genauso unverhofft wie er gekommen ist. Ein kurzzeitiger Tinnitus kann durch zu laute Musik, einen heftigen Knall oder akute Stressbelastungen auftreten. "Nach einem Konzert- oder Discobesuch beispielsweise erfahren viele Menschen vor dem Einschlafen ein störendes Geräusch im Ohr, obwohl es im Raum mucksmäuschenstill ist", so Goebel. "Und am nächsten Tag ist es wieder verschwunden." Das Geräusch, das akut Betroffene hören, ist meist durch Überlastung oder gar Verletzungen der Haarzellen des Innenohrs bedingt.
"Ohrgeräusche können zudem ein Hinweis für verschiedene Erkrankungen sein, die nicht immer im Ohr zu finden sind. Körperliche Auslöser für einen Tinnitus können Hörschäden, Drehschwindel, Hörsturz und Probleme in der Halswirbelsäule oder im Kiefer sein. Aber auch Tumoren oder Verletzungen des Ohres können zum Tinnitus führen. Beim Großteil der Betroffenen werden jedoch keine körperlichen Ursachen gefunden. Ohrgeräusche, die höchstens einige Wochen dauern, nur phasenweise auftreten und die den Betroffenen kaum einschränken, sind - wenn der Hals-Nasen-Ohren-Arzt nichts Gegenteiliges findet - weitgehend unbedenklich. "Um diese Art von Tinnitus muss man sich nicht kümmern!"

Warnsignal für Überbelastung

Dauern die Ohrgeräusche jedoch länger oder beeinträchtigen die Lebensqualität von Anfang an erheblich, dann sollten sich Betroffene zeitnah beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt vorstellen. Der Tinnitus an sich ist zwar keine Krankheit, aber ein Warnsignal des Körpers. Er zeigt, dass man sich auf körperlicher oder seelischer Ebene übernommen hat.
Halten die Geräusche im Ohr länger als drei Monate an, spricht man von einem chronischen Tinnitus, den in Deutschland rund fünf Millionen Menschen hören. In diesem Fall ist mehr das Gehirn als das äußere Gehörorgan für die Aufrechterhltung des Tinnitus verantwortlich. "Da es keine äußere Geräuschquelle gibt, kann man beim chronischen Tinnitus auch von einem Phantomgeräusch sprechen", erklärt der Experte weiter. Die meisten Menschen können trotz der Geräusche in den Ohren gut leben. Doch bei jedem Vierten wird das Pfeifen oder Rauschen zu einer so schweren Belastung, dass daraus weitere Symptome und Erkrankungen resultieren. "Diese Menschen leiden sehr unter dem Verlust ihrer inneren Stille", weiß Goebel. Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Angstzustände und sogar Arbeitsunfähigkeit können aufgrund der Ohrgeräusche entstehen.

Tinnitus kann nicht geheilt werden

"Die Auslöser für einen Tinnitus sind so individuell wie die Betroffenen selbst", betont der Experte. Aus diesem Grund sei auch die Therapie schwierig und eine Heilung bei chronischen Tinnitus bis heute nicht möglich, so Goebel weiter. "Bei 45 Prozent der Betroffenen kann man die Ursache gar nicht ermitteln". Dachte man lange Zeit, dass der Tinnitus überwiegend eine Störung im Innenohr ist, weiß man heute, dass der Ton, den Betroffene hören, im Gehirn entsteht
Mit Hilfe von moderner Technik haben Mediziner herausgefunden, dass es bei Tinnitus-Patienten eine sichtbare Verdickung an der Hirnrinde gibt und zwar in den Bereichen, die für das Hören zuständig sind. Das weist auf eine pathologische Überaktivität des Gehirns in diesen Hörarealen hin. Das Gehirn beschäftigt sich quasi mit sich selbst. Doch das ist nicht alles. Beim Tinnitus kommt es zu einer komplexen Aktivität von verschiedenen Bereichen im Gehirn, die man mit der bei chronischen Schmerzen vergleichen könnte.  

Nicht jede Therapie ist hilfreich

Genauso wie chronische Schmerzen das Leben zur Hölle machen können, kann auch ein Tinnitus stark die Lebensqualität mindern. Aus diesem Grund greifen Betroffene zu jedem Strohhalm, den sie finden können. Unter den Angeboten, die es derzeit auf dem Markt gibt, sind jedoch auch Mittel und Wege, die völlig nutzlos sind. Vor einigen warnt Professor Goebel sogar. "Das Durchtrennen des Hörnervs zum Beispiel bringt in Bezug auf die Ohrgeräusche keinerlei Besserung, sondern macht nur das Ohr taub", betont der Mediziner. Auch die Gabe von Infusionen und Medikamenten, die die Durchblutung anregen sollen, sind heute umstritten. Nahrungsergänzungsmittel gegen Tinnitus, die man meistens im Internet bestellen kann, seien wirkungslos und nichts anderes als Geldschneiderei, so Goebel. Auch von der sogenannten Low-Laser-Therapie sei bei einem Tinnitus dringend abzuraten. Denn bei dieser Therapie werde immer noch das Innenohr behandelt.
Die meisten Therapien, bei denen nachweislich gute Erfolge erzielt werden konnten, gehen auf das Prinzip der Ablenkung zurück. So kann beispielsweise ein sogenannter "Noiser", ein Gerät, das aussieht wie ein Hörgerät, ein breites Spektrum an Frequenzen in das Ohr senden, außer die des Tinnitus selbst. Die Töne können den Tinnitus überdecken. Das Gerät kann aber nur bei Menschen mit Tinnitus eingesetzt werden, die lediglich einen bestimmten Ton im Ohr haben. Viele Tinnitus-Betroffene allerdings hören mehrere oder sich verändernde Töne oder sogar ein sich veränderndes Rauschen.

Verschiedene Formen der Aufmerksamkeitsablenkung

Bei den wirksamen Therapien geht es vor allem darum, der Eigenständigkeit der Hörareale im Gehirn einen Gegenimpuls zu liefern, also um die Ablenkung der Aufmerksamkeit. "Beim Tinnitus mit psychischer Erkrankung, wie zum Beispiel einer Depression, sollte man die Aufmerksamkeit auf die Therapie der Depression lenken, dann wird bei den meisten das Geräusch im Ohr automatisch leiser oder geht, im besten Falle, sogar ganz weg", so Goebel. Auch körperliche Aktivitäten und aktive Entspannungstechniken können nachweislich sehr hilfreich sein, Qi Gong, Bewegungsmeditation oder Progressive Muskelentspannung sind wirksam. "Alle Entspannungstechniken sollten allerdings möglichst mit Umgebungsgeräuschen und nicht in der Stille  praktiziert werden, ansonsten kann ein gegenteiliger Effekt entstehen", gibt Goebel zu bedenken.
Auch die sogenannte Retraining-Therapie zielt darauf ab, dass Betroffene von dem Geräusch im Ohr abgelenkt werden. Es geht darum, die Töne aus dem Bewusstsein zu verbannen. So kann der Tinnitus leiser werden oder sogar ganz weggehen. Die Langzeittherapie ist ein Mix aus ausführlichem Aufklärungsgespräch (Counseling), psychologischer Betreuung, Entspannungstechnik und dem Einsatz technischer Geräte. Sie dauert zwischen 12 und 24 Monate.
Im übertragenen Sinn kann der Tinnitus auch als "Lärm der Seele" bezeichnet werden. Ohrgeräusche haben also auch eine Art Schutzfunktion. Betroffene ohne körperliche Ursachen sollten sich mit professioneller Hilfe auf die Suche nach Antworten machen. Wie kann meine Seele wieder ins Gleichgewicht kommen? Das Wichtigste für Menschen mit chronischem Tinnitus ist allerdings, die Stille zu meiden.
Quelle: n-tv.de

Dienstag, 11. März 2014

Der Tod eines wichtigen Menschen - Abschied für immer

Gestern ist es passiert...meine 88 Jahre alt gewordene Oma ist friedlich eingeschlafen.

Abschied für immer!


Mein Abschiedsgruß an meine gestern verstorbene Oma

"Die Zeit steht still...für einen Moment...für einen Menschen der geht...und dann dreht sich der Uhrzeiger weiter und der Lauf des Lebens schreitet fort. So als wäre nichts geschehen. Und doch bleibt was zurück... von dem Moment der Stille...von dem Moment der Trauer...bis zum Moment des Abschieds... dem Moment des Loslassens. Wir alle werden irgendwann gehen - das ich sicher...der Weg dahin ist das Glück, das uns das Leben schenkt. Goodbye liebe Oma, mit allen Ecken und Kanten,  machs gut und Danke für alles. Ich hoffe du verzeihst mir meine Unvollkommenheit, ich vergebe dir für alles was mich bedrückt hat und wünsche dir eine gute Reise. Tschau liebe Oma"

Freitag, 24. Januar 2014

2014 - Das Jahr des Loslassens - Ein Jahr ohne Ängste

Liebe Blogfreunde, Leser  und Interessierte!

Das Jahr 2014 hat gerade begonnen und schon hat es die ersten Erfahrungen gebracht.

Jeder von uns macht täglich Erfahrungen - ob positiv oder negativ. Von daher stehen wir alle vor der gleichen Herausforderung -es ist immer nur die Frage was machen wir daraus oder wie gehen wir damit um!

Ich möchte Danke sagen für die "Klicks" im letzten Jahr und freue mich darauf, jetzt wieder etwas aktiver zu werden. IM Jahr 2013 war es etwas ruhiger geworden hier in meinem Blog - ich brauchte einfach den Rückzug und die Möglichkeit, auch Dinge zu verarbeiten, die vor den beiden Hüft-Operationen in 2012 und auch danach mit mir geschehen sind.

Es war meine Auszeit - die ich dringend gebraucht habe, um gewisse Dinge auch zu erkennen -  jetzt mit der Sicht eines doppelten Hüftprothesenträgers.

Direkt nach meiner ersten Operation im Januar 2012 (mein rechtes Hüftgelenk aus Titan hatte am 16.01. diesen Jahres 2. Geburtstag) bin ich zu alt gewohnter ehrgeiziger Aktivität während der Reha zurückgekehrt und habe durch alte Verhaltensmuster versucht meinem Leben den alt gewohnten Sinn zu geben.
Das habe ich durchgezogen bis nach der 2. Operation im März 2012. Und auch in der nachfolgenden Rehamaßnahme habe ich versucht Vollgas zu geben, um wieder der "Alte" zu werden - der "alte" Leistungsträger, Leistungssportler, Powerman, Triathlet, Marathonmann usw.

Dann kam alles anders...

Im Juni 2012 wurde ich mit dem Rettungswagen nachts in eine Klinik eingeliefert mit der Diagnose Nierenkolik - höllische Schmerzen und eine ebenso schmerzhafte wie nervige Erfahrung im Schottener Krankenhaus - nicht wegen dem Krankenhaus selbst, sondern wegen der Begleitumstände eines absolut nervigen Bettnachbarn und dessen Tochter sowie der Tatsache, dass ich bereits 12 Wochen im Krankenhaus stationiert war bis zu diesem Zeitpunkt. Die Erfahrung mit dem Bettnachbarn - Gott sei Ihm gnädig - hat mir einfach gezeigt wie egoistsisch und ignorant wir Menschen heute teilweise durchs Leben gehen. Er hat mit seiner Tochter im Krankenzimmer tiefgreifende Diskussionen geführt während ich eine Schmerzerfahrung der anderen Art durchlebte und die ganze Nacht vor Schmerzen nicht schlafen konnte.
Ich hatte aber auch nicht die Kraft und Lust ihn zu ermahnen - ich habe es einen Tag ertragen und danach trotz Beschwerden das Krankenhaus auf eigenen Wusch und Risiko verlassen. Die nachfolgende Übelkeit, die sich weiter 6 Wochen fortsetzte, mit der täglichen Angst wieder ins Krankenhaus zu müssen, weil sich eine Kolik daraus entwickelt, haben mich auch geprägt.

Danach habe ich versucht für mich zur Tagesordnung überzugehen und wieder Leistung zu zeigen - aber es ist mir schlichtweg nicht gelungen. Meine Versuche nochmals im Tischtennis Fuß zu fassen und meine alte Leidenschaft wieder zu beleben ist auch kläglich gescheitert - nicht weil ich nicht mehr kann - das Tischtennis spielen. Sondern weil ich im Hinterkopf immer die künstlichen Gelenke habe, die einem Verfallprozess unterliegen, und sie nicht durch unsinnige Bewgungen kaputt machen will - und weil ich immenses Gewicht zugelegt habe während der Arthroseerkrankung (ca. 30 kg). Im Hinterkopf war immer die Angst vorhanden eine falsche Bewegung zu machen, das hat diese Zeit geprägt. Es gibt ja andere Blogkollegen, die machen das - spielen Tischtennis und darüber hinaus Laufen sie und machen sogar Triathlon - alles sehr bewundernswert...ABER...jeder muss für sich selbst entscheiden, wann er wieder dran ist mit der 2. Operation. Denn es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die künstlichen Gelenke auch einem Verschleiß unterliegen und wir es ein Stück weit beeinflussen können, wann wir wieder fällig sind. Es ist bis heute nicht zu 100 % geklärt , wann sich die Titangelenke wieder lockern und eine Operation notwendig wird.

Jeder muss das einfach für sich selber entscheiden, wie er die neu gewonnene Lebensqualität mit dem künstlichen Gelenk - eine Leben ohne Arthroseschmerz - umgeht.

Vom Kopf her war ich immer noch Triathlet und Leistungssportler - wie in alten Tagen - vom Kopf her...
Genauso habe ich mich auch in die beiden Rehamaßnahmen gestürzt - voller Tatendrang und dem Bewusstsein mehr leisten zu können als andere. Heute sehe ich das alles etwas anders - mein Bewusstsein hat sich verändert. Ganz oft liegt auch in der Ruhe die Kraft !

Ich habe in einem vorangegangenen Post von meinem inneren Entscheidungskampf berichtet, meine Tischtenniskarriere zu beenden - nicht nur nach außen - auch für mich innerlich -

den Abschied zu nehmen von einer Leidenschaft, die mich viele Jahre meines Lebens begleitet hat - die Trauerarbeit zu leisten für etwas, was in diesem Leben nicht mehr wiederkommen wird.
All das habe ich jetzt hinter mir - und ich kann euch sagen, es hat mein Leben erleichtert loszulassen.

Das Loslassen...das war es auch, was die ganze Zeit mich gehindert hat, mich neu zu definieren!

Neue Wege finden...neue Wege gehen... das war mein Motto während der Zeit der Operationen und der Rehamaßnahmen...dabei waren es alte Wege...alte Verhaltensmuster, in die ich wieder hineinschlüpfen wollte - um doch ein Stück weit wieder der "Alte" zu werden. das Wertvolle in mir, so dachte ich wäre mein Ehrgeiz, meine eiserne Disziplin und meine Fähigkeit mich zu motivieren, wenn andere längst aufgegeben haben.

Heute sehe ich das alles etwas anders!

Neue Wege kann man nur finden...neue Wege kann man nur gehen...

...wenn man loslässt und einige alte Zöpfe abschneidet, sich von Ballast trennt, Platz und Raum schafft für Neues!!! 

Dieses Loslassen...es ist etwas, was wir in unseren heutigen Gesellschaft, fast völlig verlernt haben, weil unser ganzes Dasein auf den Erwerb von materiellen Gütern, der Absicherung der sozialen Existenz und dem Darstellen von beruflichem und privatem Erfolg  ausgerichtet ist. Das beginnt bereits in der Schule bzw. noch früher im Kindergarten, wo man sehr früh in diese Leistungsgesellschaft integriert werden soll, um möglichst gut in Zukunft seinen Platz in der Gesellschaft auszufüllen und zu funktionieren.

Von Ehrgeiz und Erfolgsdruck zerfressen und gleichzeitig angetrieben hasten wir durchs Leben und haben Angst, unseren Status zu verlieren. Doch worauf begründet sich unser Status wirklich...auf das Streben nach mehr...

...mehr Erfolg, mehr Umsatz, mehr Geld, mehr Verzinsung, mehr auf dem Konto, mehr Kick, mehr Urlaub, mehr Technik, mehr Fortschritt, mehr Anerkennung, mehr Selbstverwirklichung, mehr Gesundheit...

...mehr...mehr...und immer mehr...!!!

Ich kann mich an eine Rede vom damaligen Vertriebsvorstand der Allianz erinnern als ich noch für diese Gesellschaft gearbeitet habe...zum Abschluss seiner Rede und den prognostizierten Erwartungshaltungen
hat er das ganze zusammengefasst in dem schönen Satz: "ICH WILL MEHR!"
Und wie schön er das betont hat...er hat keinen Zweifel daran gelassen, dass das so ist...dass er mehr Erfolg will...mehr Umsätze...höhere zahlen... mehr Gewinn...mehr...mehr...und immer mehr!!!

Aber wo endet das Ganze...endet es überhaupt irgendwann!? Dieses Streben nach mehr...

Wenn ich mir unsere Gesellschaft und die Menschen mir anschaue ist die Zufriedenheit nicht unmittelbar gestiegen mit zunehmenden Erfolg - im Gegenteil...je höher der Erfolg, um so mehr will man! Es geht bestimmt noch höher, schneller, weiter...

Meine Erkrankung hat wie alles im Leben - zwei Seiten der Betrachtung - etwas positives und etwas negatives!
Sicher lebe ich heute mit dem Handicap von 2 künstlichen Titangelenken - mit allen Vor- und Nachteilen.

Was für mich viel wichtiger ist: Ich lebe mit einem neuen Bewusstsein!

Durch die Krankheit musste ich lernen los zu lassen  - meinen Oberschenkelknochenund meine eigenes Geelenk, die schlichtweg amputiert und entfernt wurden...um Platz für das neue Titangelenk zu schaffen. dieser äußere Prozess hat einige Zeit gebraucht bis durch seine Botschaft zu mir durchgedrungen ist.

Die Botschaft heißt "Loslassen-um Platz für neues zu schaffen!

Das musste ich erst erkennen...ich wollte so sein wie früher...alte Hobbies...alter Erfolg...alte Gewohnheiten...alte Rituale...

Ich habe jetzt erkannt, dass ich neue Wege nur finden und gehen kann, wenn ich loslasse!!!

Durch diese Erkenntnis habe ich das Jahr 2014 zum Jahr des Loslassens erklärt! 

Ich wünsche Euch allen für 2014 auch mal ruhige Momente in dieser dynamischen bewegten Zeit, wo Ihr Loslassen könnt ohne Angst etwas zu verlieren, was ersetzbar ist keine wirkliche Bedeutung hat. Das wichtigste Gut ist die Gesundheit, weil sie es uns erst erlaubt ein zufriedenes leben zu führen. Daran solltet ihr bei all Eurem rennen und Schaffen denken! 

Ein kurzer Nebengedanke, der hier gerade gut hinpasst...alles Gute unserem "Schumi" und seiner Familie.

Dieser Vorfall "Michael Schumacher" zeigt ganz dramatisch wie sehr die Gesundheit ganz oben steht und nicht die vermeintlichen materiellen Reichtümer - denn in dieser Krisensituation, die Schumi momentan "durchlebt" , geht es nur um das ganz essentielle - das Leben selbst und die Gesundheit wieder zu erlangen.
Mag sein, dass er gute ärtzliche Versorgung hat, bessere als manch einer, der weniger finanzielle Ausstattung hat. Aber den Überlebenskampf innerlich führt er ganz alleine...da zählen weder Kontostände oder Pokale, noch Erfolge der Vergangenheit!

Ich wünsche Ihm von Herzen, dass er diesen Kampf gewinnt...danach wird auch er ein anderer sein. Diese Chance, der Erkenntnis, dass er sie noch machen darf, wünsche ich ihm!

Alles Gute lieber Schumi! Niemals aufgeben!

So jetzt habe ich wieder sehr aus dem Nähkästchen geplaudert...werde meine Gedanken zum Loslassen fortführen!

CU

Stephan Frank
Niemals Aufgeben!

Dienstag, 19. November 2013

Es gibt News!!! Karriereende beschlossen...

Hallo zusammen!

Das Jahr neigt sich so langsam dem Ende zu und ich habe mich in diesem Jahr ziemlich zurückhaltend verhalten - um nicht zu sagen zurückgezogen:

Aber das hat man ja anhand der wenigen Posts gesehen.

Auf mich trifft natürlich wie auf jeden anderen Menschen zu, dass man seinen Akku wieder aufladen muss.

Das habe ich versucht zu tun - jedoch ist jeder Tag im Leben eine Herausforderung - ob im persönlichen Umfeld, im Job oder was die Gesundheit betrifft. Man muss sich wohl immer wieder neu motivieren, den "Sinn" unseres Daseins hier auf Erden - denn "Sinn des Lebens" zu verstehen.

Es gibt schon Tage, wo man sich fragt, warum das alles...

Doch letztendlich geht jeden Tag die Sonne auf und es geht somit sowieso jeden Tag weiter... der Sinn des Lebens liegt wohl darin und unser Job ist es, jeden Tag das Beste daraus zu machen.

Nach langem Hadern mit mir selbst - ich denke ich habe davon schon einmal berichtet - habe ich mich von einem meiner liebsten Hobbies getrennt - dem Tischtennissport.

Bereits in den Jahren vor meiner beiden Operationen konnte ich schmerz- und krankheitsbedingt nicht an alte Leistungen anknüpfen - auch wenn ich im Kopf immer noch die Siegermentalität besaß - der Köper wollte nicht so wie ich - und manchmal ist (leider oder auch vernünftigerweise) der Körper stärker. 

Dann hatte ich ca. 2 Jahre Pause und im letzten Jahr bin ich zurückgekehrt und habe es versucht...aber die Beweglichkeit, die ich brauche, um mein Spiel erfolgreich umzusetzen (Angriffsspieler, Topspin), fehlt mir. Es ist zum einen der Angst geschuldet, etwas falsches zu machen und seine künstlichen Gelenke zu gefährden, zum anderen dem angehäuften Übergewicht und der damit verloren gegangenen Leichtigkeit (im wahrsten Sinne des Wortes). ich war "früher" ein sehr athletischer Spieler und eben diese Athletik ist nicht mehr ausreichend vorhanden.

Jetzt könnte man meinen, geh doch einfach mit deinen Ansprüchen etwas runter - das mag ja für Trainingssituationen möglich sein - im Wettkampf, wenn man unbedingt gewinnen will, schaltet man den Modus auf Killerinstinkt und vergisst alles um sich herum. 

Mit diesen ganzen Gedanken im Kopf habe ich beschlossen meine "Tischtenniskarriere" für beendet zu erklären.

Rückblickend war es doch sehr ok, wenn man viele Jahre auf Bezirks- und Verbandsebene spielen konnte - immerhin habe ich eine Saison Oberliga und mehrere Verbands- und Bezirksoberliga gespielt.

Und jetzt ist es soweit...alles hat ein Ende...Goodbye Tischtennis!!! machs gut!!!

Ein wenig Fan werde ich bleiben - das kann man nicht ganz abstreifen...aber ich werde etwas auf Abstand gehen und mich neuen Dingen widmen!!!

Denn das ist auch dringend notwendig, wenn man die Zukunft neu gestalten will, muss man alte Zöpfe abschneiden. Das mach ich hiermit ganz offiziell.

Ich wünsche natürlich meinen Tischtenniskollegen und allen Tischtennispielern und Fans der Sportart alles Gute für ihrer weitere Tischtennis-Zukunft.

So long...


CU auf einer anderen Bühne...

Stephan Frank - Niemals aufgeben!


Freitag, 13. September 2013

Du schaffst, was Du willst...

DU SCHAFFST,

                WAS DU WILLST...


...WENN DU DICH FÜR IRGENDETWAS WIRKLICH BEGEISTERST!

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Wie wäre es mit Deinem Leben!!!

Begeistere Dich für Dein Leben!!! 
Dann schaffst Du das, was Du willst!
Für Dich...und Dein Leben!

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Eine mächtige Flamme entsteht aus einem winzigen Funken 

(DANTE)

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CU

Stephan Frank - Niemals aufgeben!

Mittwoch, 14. August 2013

Sommerpause - Auszeit - Danke

Hallo liebe Freunde,Leser, Interessierten und Leidensgenossen!

Ich habe mal eine Auszeit benötigt und mir genommen.

Es ist jetzt ein gutes Jahr her seit den beiden Operationen und vieles ist passiert - gutes, weniger gutes, überraschendes, erstaunliches, erfreuliches...usw. usw.

Nicht alles was uns geschieht entspricht unseren Wünschen und Vorstellungen - auch nicht unseren Plänen!

Ich habe die Auszeit genutzt in mich zu gehen - zu reflektieren, was eigentlich alles in meinem Leben passiert ist - insbesondere auch im letzten Jahr.

Eine gewisse Traurigkeit kann ich nicht verleugnen und hoffe, das gehört zur Trauerphase - der Verlust der beiden Hüftgelenke war schon ein herber Verlust - mental ein ganz klarer Einschnitt und Wendepunkt in meinem zuvor so aktiven von wenigen Grenzen gelebten Lebens.

Jetzt ist alles schon ein wenig anders...

Welche Auswirkungen - positiv wie negativ haben die beiden Operationen für mein weiteres Leben!?

Was hat sich bereits geändert, was wird sich noch ändern, was will ich noch ändern...Fragen und Antworten... dazu in den nächsten Tagen mehr von mir!

Ich wünsche Euch einen schönen Rest-Sommer und hoffe ihr genießt Eure Zeit!

Ab sofort vertiefe ich mich wieder in das Bloggen der News aus meinem Leben und das was mir wichtig ist...

Ich möchte mich auf diesem Weg auch bedanken für die vielen Zuschriften und Anfragen, selbstverständlich auch für die inzwischen über 65.000 Klicks!!!

Wahnsinn!!!

CU later


Stephan Frank - Niemals aufgeben!

Montag, 1. Juli 2013

Triathlon - Ironman live im hr

Triathlon

Ironman live im hr

Ein Kamera-Team fährt neben einem Triathleten. (Bild:  picture-alliance/dpa - Archiv)
Vergrößern
Die Triathleten aus nächster Nähe verfolgen: Mit dem Live-Angebot des hr.
Die schnellsten Triathleten der Welt geben sich am 7. Juli in Frankfurt ein Stelldichein – und der hr ist live dabei. Im hr-fernsehen und auf hr-online sehen Sie den "längsten Tag des Jahres" in all seinen Facetten.
 
Marino Vanhoenacker, Pete Jacobs, Michael Raelert oder Sebastian Kienle: Die 12. Auflage des Ironman Frankfurt kann in diesem Jahr besonders bei den Männern mit einem absoluten Spitzenfeld punkten. Triathlon-Fans können sich aber nicht nur auf das Duell der Profis sondern auch wieder auf zahlreiche Amateur-Athleten freuen, die die 3,8 Kilometer Schwimmen, die 180 Kilometer Radfahren und die 42,2 Kilometer Laufen absolvieren wollen und müssen. Einen besonderen Teilnehmer der rund 2.500 Starter werden wir dabei den ganzen Tag über begleiten.

Fragen und Antworten zum Ironman


  • Was sind die wichtigsten Eckdaten?

    3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen – das sind die wichtigsten drei Zahlen beim Ironman. Nach ihnen richtet sich der längste Tag des Jahres, der um 6.45 Uhr am Langener Waldsee beginnt. 15 Minuten nach den Profis geht die breite Masse der Amateure ins Wasser. Insgesamt haben rund 2.500 Teilnehmer für das Rennen in Frankfurt gemeldet. Während die Spitze gegen 15 Uhr im Ziel am Römerberg erwartet wird, werden sich die meisten noch bis in die Abendstunden quälen. Das hr-fernsehen (ab 10 Uhr) und hr-online (ab 6.45 Uhr) zeigen das Rennen live.
  • Wie lange haben die Athleten Zeit?

    Beim Ironman Frankfurt müssen die Teilnehmer nicht nur die Hindernisse der Strecke überwinden sondern auch auf das Zeitlimit achten. Wer zu langsam ist, landet im Besenwagen. Für das Schwimmen haben die Athleten maximal 2 Stunden und 20 Minuten Zeit. Die erste Radrunde (Kilometer 97) muss nach 6 Stunden absolviert sein. Schwimmen und Radfahren zusammen darf nicht länger als 10 Stunden dauern und für alle drei Disziplinen sind maximal 15 Stunden erlaubt. Wer nach dem Wettkampfschluss um 22 Uhr ins Ziel kommt, erscheinen nicht mehr in der Ergebnisliste.
  • Wer sind die Favoriten?

    Bei den Männern ist dieses Jahr in Frankfurt die Crème de la Crème der Triathlon-Szene am Start. Mit Pete Jacobs konnten die Veranstalter den amtierenden Weltmeister für das Rennen am Main gewinnen. Der Australier gilt neben Vorjahressieger Marino Vanhoenacker aus Belgien als stärkster Konkurrent der deutschen "Eisenmänner". Diese werden angeführt von Michael Raelert, dem Europameister auf der Mitteldistanz. Außerdem hat natürlich der Vorjahreszweite Sebastian Kienle große Hoffnungen auf einen weiteren Spitzenplatz am Main. Bei den Frauen ist das Feld deutlich schwächer. Gute Chancen auf den Sieg haben daher die Deutschen Anja Beranek und Kristin Möller.
  • Was hat das alles mit Hawaii zu tun?

    Die Ironman-Weltmeisterschaft in Hawaii ist das wichtigste Rennen im Triathlon-Zirkus. Während die Profis übers Jahr Punkte sammeln und sich so einen Startplatz erkämpfen, können sich die Altersklasseathleten mit einer guten Platzierung bei einem einzigen Ironman qualifizieren. In Frankfurt werden insgesamt 100 dieser Plätze ("Slots") vergeben. Die Altersklassen reichen von 18 bis über 75 Jahre. Selbst wenn man den angestrebten Rang verfehlt, besteht noch eine Chance auf einen Trip in die Südsee: Nehmen nicht alle Qualifizierten am Tag nach dem Ironman ihren Platz in Anspruch, wird in den Altersklassen nachgerückt.
 

Live im Fernsehen und im Livestream


Radio


Beste Sicht auf das Rennen haben Sie im hr. Das hr-fernsehen überträgt den Ironman von 10 bis 17.15 Uhr live. Hier verpassen Sie keine Entscheidung. Zudem gibt es von 21.45 bis 22 Uhr eine Sondersendung vom Frankfurter Römer, wo die letzten Teilnehmer in Empfang genommen werden. Schon ab 6.45 Uhr bietet hr-online einen Livestream und einen Liveticker an. Nach dem Ende der Fernsehübertragung können Sie zudem mit einer Zielkamera bis 19.15 Uhr weitere Teilnehmer ins Ziel kommen sehen.

Moderation/Kommentar: Ralf Scholt
Kommentar: Dirk Froberg
Experte: Faris Al-Sultan

Livestream-Kommentar (bis 10 Uhr): Volker Hirth
(Quelle:hr-online)

Ironman Frankfurt 2013: Rekordstarterfeld verspricht Spannung

Ironman Frankfurt Special 2013: Rekordstarterfeld verspricht Spannung

Foto: Thomas Wenning, freiBei der Ironman European Championship am 7. Juli 2013 wird ein Rekordfeld an den Start gehen. Zum ersten Mal in der zwölfjährigen Geschichte werden 106 Profi-TriathletInnen im Langener Waldsee das Rennen beginnen, davon 69 Männer und 37 Damen. Neben ihnen starten über 2.600 TriathletInnen aus 55 Nationen als Altersklassenathleten. Unser Special gibt euch alle nötigen Informationen rund um das Rennen in der Mainmetropole.

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Foto: Thomas Wenning, freiDas Starterfeld der Profis bei der Ironman European Championship 2013 ist inzwischen komplett. Zu den bereits gemeldeten männlichen Profi-Startern wie Pete Jacobs, Sebastian Kienle, Marino Vanhoenacker, Michael Raelert und Thomas Hellriegel kommt nun noch der frischgebackene Ironman Asien-Pazifik-Meister, Eneko Llanos. Damit handelt es sich heuer auch um das am stärkste besetzte Profi-Männerfeld außerhalb Hawaiis.
Damenfeld steht dem Herrenfeld in nichts nach
Foto: Thomas Wenning, freiDas Feld der 37 weiblichen Profis wird angeführt von der amtierenden Vizeeuropameisterin und Ironman 70.3 Europameisterin Anja Beranek, gefolgt von der vierfachen Ironman Siegerin Erika Csomor, die in 2013 bei der Erstaustragung des Ironman Los Cabos und beim Ironman 70.3 Italy triumphierte, der dreifachen Ironman Siegerin Kristin Möller, der zweifachen Ironaman Siegerin Rebekah Keat, Lucie Reed und nicht zuletzt natürlich der Lokalpatriotin Natascha Schmitt, die in ihrem zweiten Profi-Jahr ihr Ironman Debüt gibt. Zudem wird die mehrfache Ironman 7.3 Siegerin Jodie Swallow in Frankfurt debütieren. (triathlon.de)

Ironman Frankfurt 2013 - Duell der beiden Ironman-Weltmeister

IRONMAN FRANKFURT

Triathlon-Fans in Deutschland dürfen sich auch 2013 auf einen ganz besonderen Leckerbissen freuen: Am 7. Juli treffen mit Sebastian Kienle und Pete Jacobs zwei amtierende Ironman-Weltmeister in Frankfurt beim Ironman Germany aufeinander. Hinzu kommen weitere Weltklasseathleten, die um den Europameistertitel kämpfen. Auch bei den Frauen wird wieder ein Feld am Start sein, das dem der Männer in nichts nachsteht.


Die Frankfurter Sparkasse Ironman European Championship, so der offizielle Name der veranstaltenden World Triathlon Corporation, lockt immer wieder die Topstars der Ironman-Szene in die Bankenmetropole. Geschwommen wird im Langener Waldsee, danach führt die anspruchsvolle Radstrecke mit den Höhepunkten "The Hell" und "Heartbreak Hill" in die Frankfurter Innenstadt. Gelaufen wird auf einem Rundkurs entlang des Mains, dann wartet die stimmungsvolle Kulisse am Römer mit dem Zieleinlauf auf die Triathleten.



Frankfurt: Kienle trifft auf Jacobs

tri2b.com - Redaktion am 20.02.2013 - 13:29 Uhr

King of Kona 2012: Pete Jacobs
© http://rauschendorfer.de
Pete Jacobs kommt nach Frankfurt: Am Dienstag (20. Februar) gaben die Veranstalter der Frankfurter Sparkasse Ironman European Championship die Verpflichtung des australischen Hawaii-Siegers von 2012 bekannt. Jacobs trifft am 7. Juli auf Sebastian Kienle – es kommt zum Duell der beiden Ironman-Weltmeister. 

Pete Jacobs, der am 13. Oktober 2012 in Kailua-Kona vor Andreas Raelert und dem Belgier Frederik Van Lierde gewann, greift nun auch nach der europäischen Ironman-Krone. Damit kommt es zum direkten Duell mit dem amtierenden Ironman 70.3-Weltmeister und Vizeeuropameister, auf der langen Distanz, Sebastian Kienle aus Mühlacker, der seine Startzusage in Frankfurt bereits vor drei Wochen bekanntgegeben hat. „Frankfurt ist eines der weltweit größten und renommiertesten Ironman-Rennen. Deshalb freue ich mich sehr darauf, dort starten zu dürfen“, lässt der 31 Jahre alte Pete Jacobs keine Zweifel an seiner Motivation aufkommen. „Ich brauche ein wichtiges Ziel, um sowohl für das Training als auch die Erholungsphasen vor Kona auf dem richtigen Weg zu sein. Frankfurt ist ein wichtiges und sehr bedeutendes Ziel“, stellt der seit 2004 als Profi startende Jacobs, von Freunden kurz „PJ“ genannt, den Wert der Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt für den Triathlon-Sport heraus. 

„Mit dem Duell der beiden amtierenden Weltmeister auf der Ironman- und der Ironman 70.3-Distanz können sich die Zuschauer auf eine sportlich hochwertige Auseinandersetzung freuen“, unterstreicht Kai Walter, Chief Operating Officer (COO) der World Triathlon Corporation (WTC), die Bedeutung der Jacobs-Zusage für Frankfurt. „Peter und Sebastian haben sich zuletzt in hervorragender Form präsentiert und zusätzlich den unglaublichen Ehrgeiz, auf dem Römerberg zu siegen. In jedem Fall ist es ein Ironman-Leckerbissen", sagt Walter. 

Pete Jacobs bleibt realistisch, was das Rennen in der Mainmetropole angeht: „In Frankfurt wird ein sehr starkes Feld starten. Aber ich freue mich darauf, wieder unter Beweis zu stellen, dass ich in Deutschland immer sehr gut drauf bin. Frankfurt, seine Atmosphäre und die Zuschauer sind etwas ganz Besonderes. In so einer Umgebung fühle ich mich wohl und wo ich mich wohl fühle, dort läuft es auch für mich.“  (tri2b)

Treffen der Triathlon-Elite - Starkes Profifeld beim Ironman in Frankfurt

Es ist wieder Mal soweit!
Treffen der Triathlon-EliteStarkes Profifeld beim Ironman in Frankfurt

Am 7. Juli trifft sich die Triathlon-Elite wieder in Frankfurt. Der Ironman in der Mainmetropole gilt für viele Sportler als Saisonhöhepunkt.
Ironman Frankfurt Pressekonferenz+
Foto: Veranstalter
Von links: Kristin Möller, Natascha Schmitt und Anja Baranek bei der Pressekonferenz in Frankfurt.








Bei der Frankfurter Ironman European Championship am 7. Juli wird ein Rekordteilnehmerfeld von Profis an den Start gehen. Zum ersten Mal in der zwölfjährigen Geschichte des bedeutendsten europäischen Ironman-Rennens werden 106 Profi-Triathletinnen und -Triathleten im Langener Waldsee das Rennen beginnen. Bei den erstmals die „magische Grenze“ von 100 überschrittenen Meldungen handelt es sich um 69 männliche und 37 weibliche Profis. Neben ihnen starten über 2.600 Triathletinnen und Triathleten aus 55 Nationen im Amateurbereich als Altersklassenathleten.

Das Starterfeld der Profis bei der Frankfurter Ironman European Championship 2013 ist inzwischen komplett. Zu den bereits gemeldeten männlichen Profi-Startern von amtierenden und ehemaligen Ironman bzw. Ironman 70.3 Welt- und Europameistern wie Pete Jacobs,Sebastian Kienle, Marino Vanhoenacker, Michael Raelert und Thomas Hellriegelkommt der frischgebackene Ironman Asien-Pazifik-Meister vom 24. März 2013, Eneko Llanos, der auch die Saisoneröffnung mit dem Ironman 70.3 Mallorca am 11. Mai 2013 gewinnen konnte. Damit handelt es sich heuer auch um das am stärkste besetzte Profi-Männerfeld in der größten Stadt Hessens.

Das Feld der 37 weiblichen Profis wird angeführt von der amtierenden Ironman Vizeeuropameisterin und amtierenden Ironman 70.3 Europameisterin Anja Beranek. Die Deutsche gilt als eine der Favoriten für die Ironman European Champions in Frankfurt. Nach guter Vorbereitung sei ihr Ziel noch erstmals unter neun Stunden zu bleiben, wie sie bei der Pressekonferenz in Frankfurt erklärte, während der sie sich äußerst selbstbewusst und zielorientiert zeigte. „Das restliche Teilnehmerfeld ist mir nicht so wichtig, weil ich immer alle schlagen will“.
Ironman Frankfurt+
Foto: Norbert Wilhelmi
Wechsel zwischen Schwimmen und Radfahren beim Ironman Frankfurt 2013.
Ihr folgt die vierfache Ironman-Siegerin Erika Csomor (HUN), die in 2013 bei der Erstaustragung des Ironman Los Cabos am 17.03.2013 und beim Ironman 70.3 Italy am 08.06.2013 triumphierte, die zweifache Ironman-Siegerin Rebekah Keat (AUS), Ironman-Südafrika-2009-Siegerin Lucie Reed (CZE) und nicht zuletzt natürlich der Lokalpatriotin Natascha Schmitt (GER) aus Frankfurt-Sachsenhausen, die in ihrem zweiten Profi-Jahr in der Bankenmetropole ihr Ironman Debüt gibt. Zudem wird die mehrfache Ironman-70.3-Siegerin Jodie Swallow (GBR), die am 20.01.2013 den Ironman 70.3 South Africa gewonnen hat, ihr Debüt in Frankfurt geben. Eine weitere deutsche Teilnehmerin ist Kristin Möller. Bislang gewann sie drei Ironman-Triathlons, den letzten im Mai auf Lanzarote. Sie traut sich ebenfalls viel zu und sieht ihre Stärke beim Marathon-Lauf, bei dem sie am Ende ihre Gegnerinnen „niederringen“ will.

Für Natascha Schmitt ist es zunächst wichtig „bei meinem ersten Ironman im Ziel anzukommen und dabei die Leistung abzurufen, für die ich trainiert habe“. Die Diplom-Sportwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Freizeit- und Leistungssport trainiert zudem die Nachwuchsleistungselite im Triathlon und der Leichtathletik von Eintracht Frankfurt.

Die Gründe für die Profi-Rekordmeldungen und deren qualitativ hochwertige Besetzung sind vielschichtig. Viele Triathleten betrachten den Wettbewerb in Frankfurt als den Ironman-Saisonhöhepunkt in Europa und richten Training und Wettkampfstrategie darauf aus. Zudem zählt Frankfurt als bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur Weltmeisterschaft nach Hawaii im Oktober des Jahres. Mit ihrer Teilnahme wollen die Weltklassetriathleten ihre aktuelle Form auf der Schwimm-, Rad- und Laufstrecke präsentieren und vor allem Stärke demonstrieren. Zudem gehört das Rennen in der Mainmetropole aufgrund der guten Organisation und der mitreißenden Stimmung an der Strecke und insbesondere im Zielkanal auf dem Römerberg zu den emotional schönsten Erlebnissen des Jahres. (Quelle:runner's world)

Dienstag, 11. Juni 2013

Donnerstag, 16. Mai 2013

Geburtstag vergessen...gutes Zeichen!

Hallo zusammen!

Da hätte ich doch fast den Geburtstag meiner 2. Titanhüfte vergessen!

Am 27.März 2012 war es soweit und in diesem Jahr wurde sie 1 Jahr alt!

Congratulations!!!

Bisher sitzt sie da, wo sie hingehört und macht bis auf einige Befindlichkeiten keine Probleme. Das ist ein wirklich sehr positives Ergebnis und ich freue mich auch täglich, dass ich vom Schmerzmittelkonsum runter gekommen bin. Die Befindlichkeiten sind schon der jahrelangen Schonhaltung durch die Arthrose anzukreiden und nur bedingt den neuen Hüftgelenken.

Bereits im Januar war der 1. Geburtstag meines linken Titangelenks - am 16.01.2012 wurde diese implantiert und macht ebenso wie das rechte Gegenstück ihren Job gut.

Zusammenfassend kann man jedem Patienten, der über Arthrose in den Hüftgelenken klagt, nur raten, sich mit dem Thema Endoprothese auseinanderzusetzen.

Sicher hat mein diverse Einschränkungen, die man in Kauf nehmen muss - wie z.B. die limitierte Haltbarkeit, was bedeutet, dass das künstliche Gelenk einem gewissen Verschleiß unterliegt - ebenso wie die körpereigenen Gelenke - in der heutigen Zeit gehe ich aufgrund der Materialqualität aber sehr positiv mit der Prognose um und orientiere mich an den bereits vorliegenden Standzeiten von 25 Jahren und mehr. Realistische Ergebnisse von 15 Jahren lassen einem aber auch immer noch eine gewissen Respekt im Hinterkopf im Umgang mit Belastungen - ist vielleicht auch gut so. Insgesamt ist es aber so, dass es wohl relativ individuell ist und die Haltbarkeit von den eigenen persönlichen Faktoren abhängt - z.B. wie sehr belaste ich das Gelenk welche unterstützenden Muskeln sind vorhanden oder wie schwer bin ich.

Dieser letzte Punkt ist auch der für mich maßgebliche - denn ich bin einfach zu schwer. Aufgrund meiner körperlichen Konstitution (relativ große Muskelmasse-starke Knochen) wird es mir sicher nie gelingen ein "Leichtgewicht" bzw. ein "Spargeltarzan" zu werden - aber es ist auf jeden Fall genügend  Luft nach oben bzw. unten vorhanden, um wenigstens etwas schlanker zu werden.

In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass ich zu meinen besten Zeiten ca. 85 kg im Schnitt hatte und lag beim Körperfettanteil bei ca. 5 bis 7 %. Heute liege ich mit ca. 125 kg nicht nur gewichtsmäßig ganz weit vorn, sondern auch fettanteilsmäßig. Nicht dass ich jetzt ein absoluter Fettsack bin, nein eher ein "Bär", um es süß auszudrücken, so auch die Bezeichnung meines Orthopäden für mich und meine Statur - nein, aber im Sinne auch der Haltbarkeit meiner beiden Titangelenke ist es ratsam wenigsten mal auf unter 100 kg zu kommen.
Selbsteinsicht ist ja der erste Schritt zur Besserung - leider ist es mir aber in den Jahren vor der Operation durch fehlende Bewegung nicht gelungen, meinen Kalorienverbrauch der zugeführten Energie anzupassen.

Deshalb die immer wieder leider scheiternden Versuche abzunehmen.

Aber jetzt wird alles besser...und leichter ...versprochen!

Der Sommer steh vor der Tür! Meine Jahreszeit, wo ich früher schon durch meine ausgedehnten Radtouren meine Wunschfigur innerhalb kürzester Zeit realisieren konnte.

Von daher ist meine Perspektive doch positiv in diesem Sommer endlich ein paar Kilos sich vom Leib zu strampeln.

Wenn man sich aber erst einmal in so einer Komfortzone gemütlich eingerichtet hat, is es gar nicht so einfach der alte Kämpfer zu werden, dem kein Berg zu steil, kein Weg zu weit oder kein Wetter zu unangenehm ist.

In dieser Komfortzone sucht man gerne nach Gründen, was alles gegen eine Aktivität wie eine lange Radtour sprechen könnte...und prompt findet man auch was...es sieht nach Regen aus...zu kalt zum Radfahren...ich muss später noch...ich schaffe es zeitlich nicht...die Radklamotten passen nicht mehr so richtig...oder oder oder...es findet sich immer was, wenn man nach Ausreden sucht. Ich entdecke dabei, dass ich selbst diese Argumente mir liefere, die ich "früher" nie habe gelten lassen - weder bei mir, noch bei anderen. Da sind wir schon angekommen beim Wort der Wörter - "früher". 
Früher war alles besser - früher hatte ich Ausdauer, da konnte ich große Radtouren und meine Triathlonevents machen...früher....

Und heute!? Was ist verdammt nochmal mit heute!?

Wir leben heute! Und wenn uns was an unserem "heute" nicht passt, müssen wir es ändern!
Eigentlich ganz einfach! Das Wort eigentlich bestätigt die Selbstzweifel und Unsicherheit in unserer Aussage. Also ändern wir unsere Aussage - Wir müssen nur das an unserem "Heute" ändern, was uns nicht gefällt, um im morgen den Zustand zu haben, den wir haben wollen und der uns dann gefällt.

Los geht's! Stopp! Keine Ausreden mehr - nur noch Handlungen - Aktivitäten, die Mut machen, Lust auf mehr vom Leben!

Ich werde darüber berichten, was passiert, wenn es wirklich los geht und wie das selbst verursachte "morgen" aussehen kann, wenn wir unser "heute" ändern.

Euch allen einen schönen warmen und sonnigen Sommer - tankt Energie, genießt die Natur, schafft Euch Freiräume für das, was Euch wirklich gut tut und bis bald!

Ich bin arbeite weiter an meinem ersten großen Buch und hoffe, dass ich dieses Projekt irgendwann einmal zu Ende bringen werde. Drückt mir mal die Daumen! Gedanken über Gedanken reihen sich aneinander - Erlebnisse und Erfahrungen - vermischt mit Fakten, Tagesgeschehen und allem was mich bewegt...bald ist es soweit! Bis dahin

Euer 

Stephan Frank - Niemals aufgeben!

alias Mr. Titan

Dienstag, 9. April 2013

Hessen: Kassenpatienten warten bis zu 3 Wochen länger auf Arzttermin

Kassenpatienten in Hessen müssen deutlich länger auf einen Arzttermin warten als Privatversicherte. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der verbraucherpolitischen Sprecherin der Grünen im Bundestag, Nicole Maisch, die dem Radiosender hr-iNFO vorliegt. Privatversicherte bekommen demnach im Schnitt 20 Tage früher einen Termin bei einem niedergelassenen Facharzt als gesetzlich Versicherte.

Die Dauer der Wartezeiten ist dabei regional verschieden: Den größten Unterschied gibt es der Studie zufolge in Hanau, Kassenpatienten warten dort rund 36 Tage länger. Auch in Darmstadt und Gießen unterscheiden sich die Wartezeiten innerhalb der beiden Versichertengruppen den Angaben zufolge erheblich, um 33 bzw. 25 Tage. In Wiesbaden sind es dagegen lediglich elf Tage, die gesetzlich Versicherte länger warten müssen. Für die repräsentative Studie, initiiert von der Grünen-Bundestagsabgeordneten Irene Maisch, wurden rund 470 Facharztpraxen in ganz Hessen je zwei Mal innerhalb kurzer Zeit angerufen. Die Anrufer gaben sich einmal als Kassenpatienten aus und einmal als Privatversicherte. Untersucht wurden acht verschiedene Facharztrichtungen: Hautärzte, Augenärzte, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, Neurologen, Kardiologen, Radiologen, Gastroenterologen und Orthopäden.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Montag, 1. April 2013

Internisten fordern mehr Arthrose-Forschung


ÄRZTESCHAFT

Internisten fordern mehr Arthrose-Forschung

Dienstag, 5. März 2013

















Wiesbaden – Eine intensivere Erforschung der Arthrose und ihrer Therapie fordert dieDeutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Im Jahr 2011 war in Deutschland eine Arthrose an Hüfte oder Knie die häufigste Diagnose, die zu einem vollstationären Aufenthalt in einer Vorsorge- oder Rehabilitationsklinik führte. Dennoch fehle es an wirksamen Therapien gegen die Krankheit. Sinnvoll eingesetzte Forschungsgelder würden aus Sicht der DGIM nicht nur den Patienten helfen, sondern auch die volkswirtschaftlichen Kosten senken, die durch Berufsunfähigkeit, Operationen, Rehabilitation und Pflege entstehen.
„Reibt Knochen auf Knochen, ist dies unvorstellbar schmerzhaft, häufig müssen im Verlauf Gelenkprothesen implantiert werden“, sagte die DGIM-Vorsitzende Elisabeth Märker-Hermann. Im Gegensatz zum entzündlichen Rheuma fehlten bei der Arthrose bisher ursächliche oder an der Krankheitsentstehung orientierte Therapien. „Wir müssen die Arthrose deshalb stärker in den Fokus der Forschung holen“, so die Direktorin der Klinik Innere Medizin für Rheumatologie, Klinische Immunologie und Nephrologie an den HSK Dr. Horst Schmidt Kliniken in Wiesbaden.
Gefragt seien Wissenschaftler und Vertreter aus Politik und Gesundheitswesen, die an den entscheidenden Stellschrauben drehen könnten, um mehr Forschung in diesem Bereich zu ermöglichen. Sie betonte, neue therapeutische Ansätze seien dringend gesucht, insbesondere bei einem Blick in die Zukunft: „Die Zahl der von Gelenk- und Knochenerkrankungen Betroffenen wird sich in den nächsten zwei Jahrzehnten voraussichtlich noch verdoppeln“, warnte die DGIM-Präsidentin.(© hil/aerzteblatt)

Hüft-TEP: Hohe Revisionsrate von MoM-Gleitpaarungen bestätigt


MEDIZIN

Hüft-TEP: Hohe Revisionsrate von MoM-Gleitpaarungen bestätigt

Dienstag, 13. März 2012

Bristol – Eine neue Analyse des englisch-walisischen Endoprothesenregisters bestätigt die erhöhte Rate von Revisionen nach Implantation von Totalendoprothesen (TEP) der Hüfte mit Metall-auf-Metall-(MoM)-Gleitpaarungen. Laut der Publikation im Lancet (2012; doi: 10.1016/S0140-6736(12)60353-5) steigt das Risiko mit der Größe des implantierten Hüftkopfes.MoM-Endoprothesen wurden entwickelt, um die Haltbarkeit des Gelenkersatzes bei jüngeren Patienten zu verbessern und die Gefahr von Dislokationen zu vermindern. Erreicht werden sollte dies durch Gelenkköpfe mit einem größeren Durchmesser. Mit konventionellen Keramikprotesen waren große Hüft-TEP nur schwer zu realisieren, da mit der Prothesengröße die Herstellungskosten deutlich ansteigen und gleichzeitig das Risiko von Materialbrüchen in der Keramik zunimmt.
MoM aus einer Kobald-Chrom-Legierung schienen beide Probleme zu lösen. Eine materialbedingte Größenbeschränkung gibt es nicht und eine Materialermüdung war nicht zu befürchten. Die Ingenieure haben jedoch übersehen, dass es beim Gleiten der Gleitpaarungen zu einem feinen Abrieb von Metall-Partikeln kommt. Die Metalle sind nach der Implantation im Blut nachweisbar. Die Diskussion drehte sich allerdings lange um die Frage, ob die genotoxischen Metalle Nieren und andere Organen schädigen könnten. Eine erhöhte Rate von Implantatlockerungen wurde nicht vorhergesehen.

Vor anderthalb Jahren schlug dann das National Joint Registry von England und Wales Alarm. Eine Analyse des weltweit größten Registers dieser Art hatte ergeben, dass die Rate von Revisionen nach MoM-Hüftendoprothesen deutlich erhöht ist. Im August 2010 nahm der Hersteller die Prothesen ASRTM XL Hüftpfannensystem und ASRTM Hip Hüft-Oberflächenersatzsystem vom Markt.
Die britische Aufsichtsbehörde MHRA riet den Trägern der MoM-Prothesen später, sich in den ersten 5 Jahren jährlich untersuchen zu lassen, um eine Lockerung frühzeitig zu erkennen. Zu den vorgeschlagenen Tests zählen auch Blutuntersuchungen auf eine erhöhte systemische Exposition mit den Metallen. Vor zwei Wochen wurde diese Empfehlung auf die gesamte Tragzeit ausgedehnt. Die British Hip Society empfahl den Chirurgen außerdem keine TEP mit MoM-Gleitpaarungen mehr einzusetzen.
Die von Alison Smith von der Universität Bristol durchgeführte Analyse bestätigt den Verdacht. Von den 402.051 primären Hüft-TEP der Jahre 2003 bis 2011 entfielen 31.171 auf MoM-Prothesen. Die 5-Jahres-Revisionsrate war mit 6,2 Prozent nicht nur höher als bei den Hüft-TEP mit anderen Gleitpaarungen. Die Versagerrate stieg auch mit der Größe des Gelenkkopfes um 2 Prozent pro zusätzlichem Millimeter Durchmesser des Gelenkkopfes.
Bei den TEP mit Keramik-auf-Keramik-Gleitpaarungen verbesserten sich dagegen die Ergebnisse mit zunehmender Größe des Gelenkkopfes. Besonders häufig versagten die MoM-Implantate bei jüngeren Frauen. Die Revisionsraten waren bis zu 4 Mal höher als bei anderen Gleitpaarungen.
Die Ergebnisse wirken überzeugend und Smith geht davon aus, dass die Assoziation zwischen den MoM-Gleitpaarungen und der erhöhten Versagerrate kausal ist. Beweisen kann dies eine Registerstudie allerdings nicht. Das National Joint Registry sammelt nur begrenzt Daten zu den Patienten.
So konnte Smith beispielsweise nicht untersuchen, ob der Body-Mass-Index eine Rolle spielt, geschweige denn andere Patientenfaktoren. Es ist durchaus vorstellbar, dass ungünstige Voraussetzungen oder auch die erhöhte sportliche Aktivität eines jüngeren Patienten die Chirurgen bevorzugt zur Implantation von MoM-Prothesen motiviert hat, weil er davon ausging, dass diese Prothesen eine größere Haltbarkeit haben. In diesem Fall wären die Patientenrisiken und nicht die MoM-Gleitpaarungen für die erhöhte Revisionsrate verantwortlich.
Unklar ist auch, warum größere MoM-Prothesen früher versagen. Nach den Grundsätzen der Tribologie (Reibungslehre) sollten sich die Gleiteigenschaften mit zunehmender Größe der Gelenke eigentlich verbessern, was bei den Keramik-auf-Keramik-Gleitpaarungen ja auch der Fall war. Smith vermutet, dass es bei den größeren MoM-Implantaten Probleme bei der Lubrikation (Schmierung) geben könnte und dass der Metall-Abrieb über eine Einlagerung im Gewebe in der Umgebung der TEP die Lockerungen begünstigt haben könnte.
Eine schlüssige Beweisführung wird es in dieser Frage wohl nicht geben. Ein Dilemma sieht der Editorialist Art Sedrakyan vom Weill Cornell Medical College in New York in der lückenhaften Zulassung von Medizinprodukten. Wenn diese einmal auf dem Markt sind, kann der Hersteller (vermeintliche) Verbesserungen durchführen, ohne diese in erneuten klinischen Studien zu testen.
Wie viele Menschen MoM-Prothesen tragen ist unklar. In den USA soll der Anteil im Jahr 2009 bei 35 Prozent gelegen haben. Zahlen für Deutschland liegen nicht vor. Das hiesige Endoprothesenregister befindet sich in der Aufbauphase. (© rme/aerzteblatt)

"Physiotherapie kann Op-Zahlen nicht senken"


"Physiotherapie kann Op-Zahlen nicht senken"

BERLIN (eb). Der Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) widerspricht der Barmer/Gmünder Ersatzkasse in ihrer Einschätzung, mehr Physiotherapie würde die hohen Arthrose-OP-Raten reduzieren.
Der Gelenkverschleiß an Knie und Hüfte lasse sich durch Physiotherapie nicht verhindern oder heilen. Deshalb stehe am Ende einer solch schmerzhaften Entwicklung oft die Operation durch den Orthopäden, erklärt Dr. Andreas Gassen, Vizepräsident des BVOU.
Die Barmer hatte die Summe von drei Milliarden Euro für Erstimplantationen von künstlichen Gelenken kritisiert.

Arthrose-Operationen sind Folge von falschem Verhalten

"Wir Orthopäden sind die falschen Adressaten dafür. Knie- und Hüftgelenksoperationen werden den Patienten nicht vom Arzt, sondern vom Schmerz "verordnet", führt Gassen aus.
Notwendige Arthrose-Operationen seien zum einen Folge von falschem Verhalten - wenig Bewegung und Übergewicht -, aber auch der höheren Lebenserwartung.
Diese führt zum altersbedingten Verschleiß. Dazu komme, dass Patienten Einschränkungen ihrer Lebensqualität nicht tolerierten. (ärztezeitung)